Entscheidung 21.08.: Coding zieht auf OpenChamber (ueber OpenCode), Lucy
bleibt der Hermes-Runtime mit voller SysAdmin-Rolle. Zwei Bahnen statt
einer eierlegenden Wollmilchsau - der Weg, der hier schon einmal ging.
Ausloeser: Hermes Desktops Gateway-Registry akzeptiert kein Benutzer/
Passwort (nur Session-Token oder OAuth), darum fiel der Sessions-Reiter
immer auf das lokale Geraet zurueck.
Rueckbau ist erledigt und in dieser Datei protokolliert (PC entkernt,
Box aufgeraeumt, ufw 9119 zu, Lucy nachweislich unversehrt). Der Aufbau
steht aus und ist hier Schritt fuer Schritt beschrieben - inklusive der
Fallen aus dem Juli-Audit und der heute gemessenen Modellwahl.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Lauf A ueber Nacht: 6 Sitzungen, ~336 Nachrichten, ~360.000 Tokens,
19 Dateien gelesen - und NULL Dateien geschrieben. Das Werkzeug fuer
Dateioperationen war die ganze Zeit verfuegbar, wurde nie benutzt.
Der Agent lief fuenfmal in dasselbe Muster: "Ich habe jetzt das
vollstaendige Bild, jetzt lese ich nur noch die restlichen Dateien,
bevor ich anfange." Dann war max_turns erreicht. Sein eigenes Fazit:
"Iterationslimit erreicht, bevor ich die erste Zeile geaendert habe."
Wichtigste Erkenntnis: das ist KEIN Tempo-Problem. Mit einem schnelleren
Modell waere derselbe Lauf genauso gescheitert, nur frueher. Darum
kommen A2 (Arbeitsanweisung) und D (reasoning low) jetzt VOR den
Modellwechseln B und C.
Neu: Arbeitsanweisung ganz oben - hoechstens zwei Dateien lesen, bevor
die erste geaendert wird. Dazu agent.max_turns 40 -> 80 im coder-Profil.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Zwei Fehler aus dem ersten Anlauf behoben:
1. referenz-check.sh lag unter deploy/ und enthielt selbst 7x das Wort
"mem0" (es sucht ja danach) - damit zaehlte es sich in Kriterium 3 mit
und das Kriterium war unerfuellbar. Jetzt unter docs/aufgaben/, wo
Kriterium 3 nicht sucht. Strukturell geloest statt per grep-Ausnahme.
2. Der Lauf muss in einer FRISCHEN Sitzung starten - der Desktop hatte
eine Sitzung vom Vortag fortgesetzt und deren Kontext mitgeschleppt.
Neu: Lauf D (reasoning_effort low). Der Fehlversuch zeigte, dass >95%
der Modell-Ausgabe unsichtbares Nachdenken war - 19.899 Tokens fuer
2.600 Zeichen sichtbaren Text. Das ist der billigste Hebel und wird
darum vor Modellwechseln geprueft.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Damit 'fertig' keine Auslegungssache ist: derselbe Befehl fuer den Agenten
zur Selbstpruefung und fuer die Auswertung. Prueft alle fuenf Kriterien
und gibt ein klares Urteil plus Exit-Code.
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Mem0-Ausbau als wiederholbare Messaufgabe: mehrteilig genug um
aussagekraeftig zu sein, mit fuenf objektiv pruefbaren Fertig-Kriterien
und einer Ruecksetz-Anleitung fuer die Wiederholungslaeufe.
Gemessen wird nicht t/s, sondern: wird die Aufgabe fertig, wie lange
dauert es, wie viele Zuege braucht es.
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Der Hermes-Desktop laeuft gegen das Box-Backend, sein Ordner-Waehler zeigt
also das Dateisystem der Box. Damit dort alle Projekte auftauchen und aktuell
sind, holt dieses Skript sie regelmaessig.
Bewusst konservativ, weil es unbeaufsichtigt laeuft:
- nur --ff-only, kein merge/rebase/reset/force
- Repos mit lokalen Aenderungen werden uebersprungen statt ueberfahren
- mission-control-v2 wird NIE gezogen (Live-Deployment, pusht selbst),
bekommt nur eine Verknuepfung fuer den Waehler
- bestehende Checkouts in ~ bleiben liegen, ~/projekte verknuepft sie
- interne Gitea-IP statt DDNS (die ist nachts durch Zwangstrennung tot)
Erster Lauf: 6 Repos neu geklont, lucy aktualisiert, rippy-windows korrekt
wegen lokaler Aenderungen uebersprungen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Anlass: feature/cleanse-skill-index — ein Werkstatt-Worker hatte git init statt
Klonen gemacht (Orphan-Commit ohne gemeinsamen Vorfahren, Inhalt: ~/.hermes-Index-
Dateien statt Repo-Dateien). Solche Karten sahen aus wie normale Vorschlaege,
liefen bei Annahme aber IMMER in 'refusing to merge unrelated histories' — und
die Fehlermeldung ('bitte am PC aufloesen') war eine Sackgasse. Das passiert
oefter; darum drei Schichten dagegen:
1) ERKENNEN (Auftragsbuch): neue Karten-Flags 'verwaist' (kein merge-base mit
main -> rote Markierung 'kein gemeinsamer Ursprung', Annehmen-Knopf fehlt,
API+Runner halten zusaetzlich dicht) und 'leer' (Diff gegen main leer ->
'bringt nichts'-Badge). Empfehlung auf der Karte: ablehnen mit Grund,
Idee frisch in die Queue.
2) HEILEN (beide Runner, mc2 + lucy): kollidiert der Merge, weil main weiter-
gelaufen ist, versucht der Runner automatisch einen Rebase des Branches auf
main (isolierter Worktree; Gates laufen danach normal, Merge-Message sagt
'auto-rebased'). Nur wenn auch der Rebase kollidiert, faellt die Karte durch —
mit ehrlicher Meldung statt 'am PC aufloesen'.
3) VERHINDERN (werkstatt-SOUL): voll klonen (nie git init/--depth), Selbstcheck
'git merge-base HEAD origin/main' + fetch/rebase vor JEDEM Push, nie
~/.hermes-Artefakte committen.
Doku: AUFTRAGSBUCH.md + FALLEN.md (Erkennungsmuster: Diff 0 Dateien + behind ~
ganze Historie) + OFFENE-FAEDEN. Geprueft: py_compile gruen, bash -n beide
Runner gruen, tsc+vite build gruen (dist dabei); merge-base-Verhalten am echten
kaputten Branch auf der Box verifiziert.
Der erste Live-Lauf der Lucy-Annahme (wartung/pc-annahme-und-turncheck-aus) fand
zwei Bugs im Box-Runner — der Build selbst war gruen, nur Start und Abschluss
mussten manuell nachgezogen werden:
1) Start-Process -ArgumentList quotet Elemente NICHT (PS 5.1): der Runner-Pfad
'F:\Coding Stuff\lucy\...' zerbrach am Leerzeichen, die gespawnte powershell
starb still (kein Status, kein Log). Fix: Anfuehrungszeichen ins -File-Element
eingebettet. (Der Probe-Test lief ueber einen Pfad OHNE Leerzeichen — deshalb
nicht gefangen.)
2) Poll-Parser: \" in f-String-Ausdruecken ist seit Python 3.12 ein SyntaxError
(Box: 3.14) -> der Poll blieb blind und haette den GRUENEN Merge nach 25 min
revertiert. Fix: keine f-String-Quote-Akrobatik mehr, Werte in Variablen.
Neuer Parser 1:1 auf der Box getestet.
3) executor.py /shell: CREATE_NO_WINDOW — der Executor laeuft unter pythonw,
jede gespawnte powershell bekam ein SICHTBARES Konsolenfenster (Polling
blitzte im 10-s-Takt auf dem Desktop). Nach Annahme: PC-Checkout pullen +
HermesPCExecutor-Task neu starten (mache ich, steht auch in FALLEN.md).
Beide Fallen + Fensterblitz in docs/wissen/FALLEN.md; OFFENE-FAEDEN: S3-Stand.
Geprueft: bash -n gruen, py_compile gruen, Parser auf Box-Python 3.14 verifiziert.
Das Auftragsbuch-Gegenstueck fuer Lucy (Abloesungs-Paket S3, PC-Annahme-Weg):
- backend/services/auftragsbuch.py: Multi-Repo (mc2 + lucy via ~/lucy-Clone).
Karten tragen repo-Feld; Status-Schluessel fuer Lucy = 'lucy:<branch>';
fehlt ~/lucy, werden Lucy-Karten still weggelassen. Runner je Repo.
- deploy/lucy-annahme.sh: detached Annahme-Runner fuer Lucy-Karten.
Vorpruefung am PC VOR dem Merge (Executor erreichbar, Arbeitskopie main+clean,
laeuft Lucy?), dann Merge im isolierten Worktree von ~/lucy -> Push main ->
PC zieht ff-only und baut detached (deploy/lucy-annahme.ps1 im Lucy-Repo),
Box pollt .lucy-annahme.json und spiegelt Fortschritt auf die Karte.
Rot = Merge automatisch revertiert, laufende Lucy bleibt die alte.
Executor-Zugang (URL+Token) kommt aus ~/.hermes/config.yaml — kein zweiter
Ablageort. Neustart nur, wenn Lucy vorher lief (User-Entscheid).
- Router/UI: repo-Parameter (rueckwaertskompatibel, Default mc2), rosa
Lucy-Badge, eigener Annahme-Confirm-Text, Diff/Ablehnen je Repo.
- werkstatt-SOUL: Lucy-Auftraege ebenfalls propose-only, bauen macht der PC
bei der Annahme.
- Doku: docs/AUFTRAGSBUCH.md (Lucy-Annahme-Kapitel), docs/wissen/OFFENE-FAEDEN
(S2 erledigt, S3-Stand).
Geprueft: py_compile gruen, bash -n gruen, tsc+vite build gruen (dist dabei).
W2: install akzeptiert HF-URL ODER org/repo (normalize_repo); GET /api/hf/
search + /api/hf/quants; Frontend AddModel-Panel (URL+Quant-Dropdown+freie
Suche) im Discover-Tab. W3: POST /api/models/{id}/role + /ctx; Installiert-
Tab mit Rollen-Select (fast/heavy/coder/...), ctx-Edit, Loeschen → LLM
tauschen per Klick.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
docs/CUTOVER.md: Box-Stack live (Modelle/Gateway/Hermes/Memory verifiziert),
bekannte Tuning-Punkte (Hermes-Kontext/Tool-Thrash NICHT brain-abhaengig →
Hands-on-Debug; SSH-Windows; nesquena optional), reversibler Cutover-Ablauf.
STATUS aktualisiert.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
LiteLLM baut auf Python 3.14 nicht (orjson-Pin ohne cp314-Wheel). Stattdessen
eingebauter Gateway in MC2: routers/gateway_proxy.py (/v1/chat/completions,
/completions, /models) + services/router_logic.py (Komplexitaets-Routing
fast<->heavy, Streaming-Passthrough). gateway.py/routing.py/connect.py auf
builtin umgestellt (Endpunkt = MC :PORT/v1). Gleicher OpenAI-Vertrag,
spaeter gegen LiteLLM austauschbar.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
model_id_from_path steigt bei Quant-Ordner (Q4_K_M/, UD-Q4_K_M/) eine
Ebene hoch zum Repo-Ordner. Sonst hiess das Heavy-Modell Q4_K_M.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
Real-Box-Befund: GPU ist card1 (nicht hardcoded card0), Connector-Dirs
uebersprungen. Zusaetzlich GTT (echter Unified-Memory-Pool) statt nur
VRAM-Carve-out. Frontend zeigt GTT bevorzugt.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
mission-control-2.service auf %h/mission-control-v2 umgestellt (kein /opt/
sudo); deploy.sh = Erstinstall+Update als User-Dienst (clone/pull, venv,
systemctl --user, linger). Nordstern: kein Passwort/SSH-Gefummel.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>