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rippy/README.md
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Hitonabi 5d9be4d046
Ampel / ampel (push) Successful in 29s
docs: SAVEPOINT v3.2, ROADMAP Etappe 13 + Ideen-Katalog, README-Ausbau, KONZEPT-Fortschreibungen
- README: Media-Server-Ablage, Benachrichtigungen (Tabelle je Dienst),
  System/MakeMKV-Key, UHD-Arbeitsverzeichnis, neuer Abschnitt 'Rippy
  woanders bereitstellen' (beliebiger Docker-Host, was NICHT mitmuss).
- ROADMAP: Etappe 13 (Universal-Komfort-Runde) dokumentiert, erledigte
  Punkte aus Etappe 11/12 abgehakt, priorisierter Ideen-Katalog.
- KONZEPT: Abschnitt 10 'Fortschreibungen' — Media-Server-Neutralitaet
  erweitert das Jellyfin-Muss (keine Abweichung), Benachrichtigungen,
  udev->ioctl.
- SAVEPOINT v3.2 mit dem Kernbefund: Ampel war seit 23.07. rot, stable
  hing 10 Commits zurueck (bcrypt/passlib + veralteter Test) — behoben.
- AGENTS: Stand-Sektion entschlackt (Details leben im SAVEPOINT).

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
2026-07-24 08:55:55 +02:00

7.2 KiB

Rippy — die All-in-one Disc-Ripping-Maschine

Disc rein → automatisch erkannt (Titel, Poster, Metadaten) → verlustfrei gerippt (MakeMKV) → auf Arbeitsgröße komprimiert (HandBrake) → fertig abgelegt, wo DU willst (lokal, NAS, jede Freigabe). Modernes Web-UI, Echtzeit-Fortschritt, komplett in Docker, komplett lokal.

Schnellstart

Voraussetzungen: Docker + Docker Compose, ein optisches Laufwerk am Host.

git clone <repo-url> rippy && cd rippy
cp .env.example .env          # JWT_SECRET_KEY eintragen (openssl rand -hex 32)
mkdir -p /srv/rippy/media     # Ablage-Basis (anpassbar in docker-compose.yml)
docker compose up -d --build

Dann http://<host> öffnen — der Einrichtungs-Assistent startet beim ersten Mal automatisch (API-Keys, Verarbeitung, erkannte Hardware).

Laufwerk anpassen

Standard ist /dev/sr0 (+ /dev/sg1 für den Worker — MakeMKV spricht Laufwerke über die SCSI-Generic-Schicht an). Andere Geräte? Lege eine docker-compose.override.yml an:

services:
  api:
    devices: ["/dev/sr1:/dev/sr0"]
  worker:
    devices: ["/dev/sr1:/dev/sr0", "/dev/sg2:/dev/sg1"]

Welche sg-Nummer dein Laufwerk hat, verrät lsscsi -g oder ls -la /sys/class/scsi_generic/.

Laufwerk in einer VM? Per USB-Passthrough anhand der Vendor-ID durchreichen (Proxmox: qm set <vmid> -usb0 host=xxxx:yyyy,usb3=1) — NICHT als emuliertes CD-ROM (media=cdrom), das kann keine SCSI-Kommandos.

Wie es funktioniert

  1. Disc-Wache (ioctl-Polling, kein udev-Gefrickel) erkennt Einlegen, identifiziert die Disc (Volume-Label → TMDB → OMDb-Fallback) und zeigt sie mit Poster auf dem Dashboard. Klick auf einen Job-Titel öffnet die Detail-Ansicht (Poster, Jahr, Beschreibung, Ablagepfad).
  2. Rip (MakeMKV, verlustfrei — der einzige Weg durch AACS): Ziel wählst du beim Start (Filme/Serien/Musik/eigener Pfad, inkl. Netzwerk-Ziele). Vor dem Start prüft Rippy den freien Platz gegen die Disc-Größe. Audio-CDs laufen über abcde → FLAC + MusicBrainz.
  3. Kompression (HandBrake, eigener Job auf eigener Queue): x265/x264, Preset im UI wählbar; Rohdatei wird erst nach Erfolg gelöscht („Original behalten" als Option). Fehlgeschlagene Kompressionen lassen sich ohne Neu-Rip neu anstoßen.
  4. Media-Server-Ablage: Unter Einstellungen → Ripping (oder im Einrichtungs-Assistenten) wählst du dein System — Jellyfin, Emby, Kodi, Plex oder keins. Fertige Rips heißen dann „Titel (Jahr)" statt Job-UUID; für Jellyfin/Emby/Kodi legt Rippy zusätzlich movie.nfo + poster.jpg dazu (Kodi-NFO-Schema, lesen alle drei nativ). Plex nutzt nur die Benennung.
  5. 4K-UHD: braucht ein LibreDrive-fähiges Laufwerk (MakeMKV-Forum: „Ultimate UHD Drives Flashing Guide"). Normale BD/DVD gehen mit jedem Laufwerk. ⚠️ UHD-Rohdaten sind bis 100 GB groß — wenn die Platte der Rippy-Maschine dafür zu klein ist, lege das Arbeitsverzeichnis (Einstellungen → Verarbeitung) auf eine eingehängte Freigabe, z. B. /app/media/nas-arbeit. Rippy bricht sonst VOR dem Rip mit einer Klartext-Meldung ab statt nach 40 GB mit voller Platte.

Speicherziele (NAS, Freigaben)

Unter Einstellungen → Speicherziele hängst du NFS- oder SMB-Freigaben direkt aus dem UI ein — sie erscheinen sofort in der Ziel-Auswahl beim Rippen und werden beim Start automatisch wieder verbunden. Technik: der api-Container läuft mit CAP_SYS_ADMIN und einem rshared-Bind auf /srv/rippy/media, Mounts propagieren zu allen Containern. ⚠️ Zugangsdaten liegen unverschlüsselt in der lokalen Postgres-DB — bewusster Heimnetz-Kompromiss; lege fürs NAS einen eigenen, eingeschränkten Benutzer an.

Benachrichtigungen

Einstellungen → Benachrichtigungen: eine Webhook-URL eintragen, „Test senden" drücken, speichern — fertig. Rippy meldet Job-Ende (fertig, fehlgeschlagen, abgebrochen) und erkennt den Dienst an der URL selbst:

Dienst URL-Beispiel Format
Discord https://discord.com/api/webhooks/… {"content": …}
Slack https://hooks.slack.com/services/… {"text": …}
ntfy (Handy-Push) https://ntfy.sh/mein-geheimes-thema Roh-Text + Titel
Eigenes (HA, n8n, …) beliebige HTTPS-URL {"title","message","level"}

System & MakeMKV-Beta-Key

Einstellungen → System zeigt die Werkzeug-Versionen jedes Workers (MakeMKV, HandBrake), den Key-Status und den freien Speicherplatz. Der MakeMKV-Beta-Key (wechselt ~monatlich, Forum-Thread t=1053) wird hier im UI eingetragen und gilt ab dem nächsten Rip — ohne Rebuild, ohne Neustart; er schlägt den Key aus der .env. Nur die MakeMKV-Version steckt im Image: docker compose build worker && docker compose up -d worker.

Verarbeitung & Hardware

Einstellungen → Verarbeitung zeigt ehrlich an, welche Encoder deine Worker WIRKLICH haben (CPU x264/x265, VAAPI bei AMD/Intel-GPU, NVENC bei NVIDIA) — jeder Worker meldet seine Fähigkeiten selbst beim Start.

Optional: GPU-Maschine im Netz als Transcode-Worker

Die Kompression läuft als eigener Celery-Task auf der Queue transcode — JEDE Maschine im Netz kann sie übernehmen (siehe deploy/remote-transcode-worker.yml). Ohne Zusatz-Worker macht der eingebaute CPU-Worker alles selbst — Rippy bleibt All-in-one.

Umgebungsvariablen (.env)

Variable Pflicht Zweck
JWT_SECRET_KEY Signierschlüssel (openssl rand -hex 32)
TMDB_API_KEY empfohlen Metadaten — alternativ im UI/Wizard eintragbar
OMDB_API_KEY optional zweite Metadaten-Quelle (Fallback)
THETVDB_API_KEY optional Serien-Fallback
MAKEMKV_APP_KEY optional MakeMKV-Beta-Key (Forum); DVDs gehen ohne — bequemer: im UI unter Einstellungen → System pflegen
MAKEMKV_URL_BASE optional alternative Download-Quelle für den Image-Build

UI-Einstellungen (Wizard/Settings) überstimmen die Env-Variablen.

Rippy woanders bereitstellen

Rippy ist reines Docker Compose — es läuft auf jedem Linux-Host mit Docker, nicht nur auf der Original-VM. Es gibt (noch) keine fertigen Registry-Images; gebaut wird beim ersten up direkt aus dem Repo.

Voraussetzungen auf dem Ziel-Host:

  1. Linux (x86_64) mit Docker + Compose-Plugin.
  2. Ein optisches Laufwerk, das der Host sieht (ls /dev/sr* /dev/sg*). In einer VM: per USB-Passthrough (Vendor-ID) durchreichen, NICHT als emuliertes CD-ROM — siehe „Laufwerk anpassen" oben.
  3. Ablage-Basis anlegen: mkdir -p /srv/rippy/media (oder Pfad in docker-compose.yml anpassen — muss ein rshared-fähiger Bind sein).

Dann wie im Schnellstart: klonen, .env füllen, docker compose up -d --build, http://<host> öffnen — der Einrichtungs-Assistent führt durch den Rest (API-Keys, Media-Server, Verarbeitung). Updates: git pull && docker compose up -d --build.

Nicht mitnehmen musst du: Gitea, Arcane, den CI-Runner — das ist die Entwicklungs-Infrastruktur DIESER Installation, nicht Teil von Rippy.

Entwicklung

CI („Ampel") läuft bei jedem Push: Ruff, pytest, Vite-Build. Grün auf main wird automatisch auf stable befördert — deploye von stable. Regeln für Beiträge: AGENTS.md · Konzept: KONZEPT.md · Fahrplan: ROADMAP.md