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rippy/docker/api/rohdaten.py
T
HitonabiandClaude Opus 5 1b84ec2a45
Ampel / ampel (push) Successful in 1m20s
fix(windows): Vollstaendiger Rundgang durch die Docker-Reste
Commander: „Bro, du musst alles was rippy jetzt im code hat für Windows
Bauen! Jeden pfad, alles wo die tools drauf zugreifen. Diese Rippy version
MUSS 100% Windows Kompatibel sein. Prüfe bitte den kompletten Quellcode nach
Docker Resten."

Systematisch gesucht statt Fundstelle fuer Fundstelle: feste POSIX-Pfade,
Linux-Programme, POSIX-eigene Aufrufe, `shutil.which`, `posixpath` auf echten
Pfaden, Container-Texte. Sechs echte Fehler dabei.

## 1. `/dev/{name}` in drei Endpunkten — der schwerste

Das UI ruft `/devices/{id}/eject`, `/scan-tracks` und `/tracks` mit der
Kennung aus der Geraeteliste auf, unter Windows also `G`. Gebaut wurde daraus
`/dev/G` — steht in keiner Laufwerksliste. **Auswerfen und „Disc scannen"
antworteten unter Windows IMMER mit 404**, ohne dass irgendwo stand, warum.

Hin- und Rueckweg gehoeren zusammen: Beide Treiber haben jetzt `kennung()`
und `pfad_zu_kennung()`. Wer die Kennung vergibt, loest sie auch auf.

## 2. `os.path.isdir("/app")` — zum zweiten Mal

Nach `caps.py` (heute frueh) auch in `ablauf.py`: Der eigenstaendige
Windows-Rippy hielt sich fuer einen FREMDEN Worker und haette sich selbst
vorgeworfen, Container-Pfade nicht zu erreichen — auf einer Maschine ohne
Container. Die Entscheidung ist jetzt einspritzbar; vorher hing der Test
daran, ob es einen Ordner `/app` gibt.

## 3. `shutil.which` in `schluessel.py`

Ausgerechnet im Modul, das es NUR unter Windows gibt: Es suchte makemkvcon im
PATH, wo unter Windows nie ein Programm aus „Programme" steht. Die
Schluessel-Automatik fuer 4K-UHD lief damit nie an.

## 4. `posixpath.join` auf echten Pfaden

`rohdaten.py` baute `C:\Roh/datei.mkv` — gemischte Trenner, die im UI falsch
aussehen und jeden Vergleich brechen.

## 5. Container-Pfad in einer Nutzermeldung

„Roh-Datei bleibt in /app/temp erhalten" nennt jetzt den echten Ordner. Wer
die Datei retten will, sucht sonst am falschen Ort.

## 6. Container-Pfade als UI-Vorbelegung

Rip-Dialog und `useBetrieb` starteten mit `/app/media`, bis die Antwort da
war. Leer ist ehrlicher: Es behauptet nichts.

## Und HandBrakes „Code 0"

Code 0 heisst ERFOLG. Rippy meldete trotzdem „fehlgeschlagen", weil die Datei
nicht am erwarteten Ort lag: **HandBrake bestimmt den Container aus dem
PRESET, nicht aus der Endung** — ein MP4-Preset schreibt `.mp4` neben das
verlangte `.mkv`. Jetzt erzwingt `--format` den Container passend zur Endung
(an HandBrake 1.11.2 gegengeprueft), und falls doch etwas daneben liegt, wird
es gefunden statt weggeworfen.

## Der Waechter

`test_keine_container_reste.py` prueft mechanisch, dass im Windows-Weg kein
Container-Pfad ohne Begruendung steht. Die Ausnahmen stehen namentlich mit
Grund da (Linux-Zweige, benannte Rueckfaelle) — und ein zweiter Test wirft
jede Ausnahme raus, die niemand mehr braucht.

Ueber den Tokenizer, nicht ueber „faengt mit Anfuehrungszeichen an": Der
erste Anlauf blieb prompt an seinem eigenen `r\"\"\"`-Docstring haengen.

887 Tests gruen, ruff sauber.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-29 16:14:10 +02:00

262 lines
11 KiB
Python
Raw Blame History

This file contains ambiguous Unicode characters
This file contains Unicode characters that might be confused with other characters. If you think that this is intentional, you can safely ignore this warning. Use the Escape button to reveal them.
"""Wo liegen die Roh-MKVs eines Jobs? — Suchen statt annehmen.
## Der Fund, der dieses Modul nötig gemacht hat (26.07.2026, live gemessen)
Job `95afdc89` stand auf `failed`, und im Ablageziel lagen **79,6 GB** intakter
Rohschnitt (`/app/media/rippy/95afdc89-…/title_t00.mkv`). Der SAVEPOINT v3.16
schrieb dazu: „→ Neu komprimieren' genügt, kein Neu-Rip". Die Gegenprobe an der
laufenden Instanz sagt: **`can_retry` war `false`** — den Knopf gab es gar nicht.
Ursache: `_kann_neu_komprimieren` suchte an genau zwei Orten — im
Container-Standard `/app/temp/raw/<id>` und unter dem AKTUELLEN Wert der
Einstellung `workDir`. Der Rip war aber mit einer Wahl *für diesen einen Rip*
auf die NAS gelegt worden (das gibt es seit v3.15 im Rip-Dialog), und die
Einstellung selbst stand auf leer. Damit zeigte nichts mehr auf die Datei:
workDir (Einstellung) = "" → geprüft wurde nur /app/temp/raw
tatsächlicher Ort = /app/media/rippy/<id>
Ergebnis → 75 GB unsichtbar, Neu-Rip scheinbar unvermeidlich
Das ist derselbe Fehler, der dieses Projekt schon mehrfach gekostet hat: aus
einem Zustandswert (der heutigen Einstellung) auf einen Mechanismus (wohin
damals gerippt wurde) geschlossen, statt nachzusehen.
## Warum gesucht und nicht gespeichert wird
Den Ort in die Job-Zeile zu schreiben wäre sauberer — aber die jobs-Tabelle
bräuchte eine neue Spalte, und `create_all` legt nur fehlende TABELLEN an, keine
fehlenden Spalten. Eine Migration für einen Suchraum von einer Handvoll
Verzeichnissen ist das falsche Werkzeug, und Bestandsjobs (genau der Fall hier)
hätten den Wert ohnehin nicht.
Der Suchraum ist nämlich klein und geschlossen: `_arbeitsverzeichnis()` im Worker
lässt ausschließlich den Container-Standard oder einen Pfad UNTER `/app/media`
zu. Es genügt also, `/app/temp/raw/<id>` und `<jedes Speicherziel>/<id>`
anzusehen — die oberste Ebene von `/app/media`, ohne Rekursion.
Verwechslungsgefahr gibt es dabei nicht: Roh-Verzeichnisse heißen exakt wie die
Job-ID (vollständige UUID), fertige Ablagen heißen `Titel (Jahr) [kurz-id]`.
"""
import subprocess
from rippy import pfade as _pfade
# Container-Standard für Roh-Rips (RAW_DIR im Worker). Bleibt als Rueckfall
# stehen — die WURZELN dieses Betriebs liefert `wurzeln()`.
RAW_STANDARD = "/app/temp/raw"
MEDIA_ROOT = "/app/media"
def wurzeln(werte=None) -> tuple:
"""`(roh_standard, medien_wurzel, frei)` fuer DIESEN Betrieb.
## Warum das nicht fest sein darf (Befund 29.08.2026)
Dieses Modul findet die Rohdaten eines Jobs wieder — fuer den
Wiederholen-Dialog („auf der Platte liegen X GB Rohdaten") und fuer
„Rohdaten mitloeschen". Es suchte fest unter `/app/temp/raw` und
`/app/media`.
Auf einem Windows-PC gibt es beides nicht. Also fand es NIE etwas: Der
Dialog meldete „keine Rohdaten", das Aufraeumen loeschte nichts, und die
Bruchstuecke eines abgebrochenen Rips blieben unbemerkt liegen — bei einer
4K-UHD bis zu 100 GB.
"""
from rippy import betrieb, config
if werte is None:
try:
werte = config.laden()
except Exception: # noqa: BLE001
werte = {}
return (betrieb.arbeits_vorgabe(werte) or RAW_STANDARD,
betrieb.medien_wurzel(werte) or MEDIA_ROOT,
betrieb.frei_blaettern(werte))
# Harte Obergrenze für EINE Verzeichnis-Prüfung. Siehe verzeichnis_da().
PRUEF_TIMEOUT_SEKUNDEN = 4
def kandidaten(job_id: str, work_dir: str, media_unterordner,
orte_wurzeln=None) -> list:
"""Alle Orte, an denen die Roh-MKVs dieses Jobs liegen KÖNNTEN (pure).
`media_unterordner` sind die Namen der obersten Ebene unter /app/media
(Ablageziele inkl. eingehängter Freigaben) — die Liste kommt vom Aufrufer,
damit diese Funktion ohne Dateisystem testbar bleibt.
Reihenfolge: Container-Standard, dann die eingestellte Wahl, dann alle
Ablageziele. Doppelte fliegen raus, die Reihenfolge bleibt stabil.
posixpath, nicht os.path: Das sind Container-Pfade. os.path.join baut unter
Windows Backslashes daraus, und dann greift keine Prüfung mehr — dieselbe
Falle wie bei `_zielbasis()` (v3.14) und `_mountpoint()` (26.07.2026).
"""
if not job_id:
return []
roh, medien, frei = orte_wurzeln or (RAW_STANDARD, MEDIA_ROOT, False)
from rippy import pfade
orte = [pfade.verbinden(roh, job_id)]
wahl = (work_dir or "").strip().rstrip("/\\")
# Nativ zaehlt jede Wahl — dort liegt der Arbeitsordner oft auf einem
# ganz anderen Laufwerk und damit unter gar keiner Wurzel.
if wahl and (frei or wahl == medien or wahl.startswith(medien + "/")):
orte.append(pfade.verbinden(wahl, job_id))
for name in media_unterordner or []:
if name:
orte.append(pfade.verbinden(pfade.verbinden(medien, name), job_id))
gesehen, eindeutig = set(), []
for ort in orte:
if ort not in gesehen:
gesehen.add(ort)
eindeutig.append(ort)
return eindeutig
def pruefen(pfad: str, laufen=None) -> str:
"""Gibt es dieses Verzeichnis? „da" | „weg" | „unklar" — mit HARTER Zeitgrenze.
Drei Antworten statt zwei, weil „ich konnte nicht nachsehen" etwas anderes
ist als „es ist nicht da". Gemessen am 26.07.2026: Nach einem
Container-Neustart stallt der ERSTE Zugriff auf die CIFS-Freigabe mehrere
Sekunden (die SMB-Sitzung wird neu aufgebaut), danach antwortet sie in
0,01 s — zehn von zehn Versuchen. Ohne die Unterscheidung verschwindet in
diesem Fenster der Knopf „Neu komprimieren", und der Nutzer schließt daraus,
seine 74 GB seien weg. Genau diese Sorte Fehlschluss hat das Projekt schon
zweimal bezahlt.
Begründung der Technik siehe verzeichnis_da.
"""
if not pfad:
return "weg"
starten = laufen or subprocess.run
try:
ergebnis = starten(
["timeout", str(PRUEF_TIMEOUT_SEKUNDEN), "ls", "-d", pfad],
capture_output=True,
timeout=PRUEF_TIMEOUT_SEKUNDEN + 2,
)
except (OSError, subprocess.TimeoutExpired):
return "unklar"
if ergebnis.returncode == 0:
return "da"
# 124 ist der Rückgabewert von `timeout`, wenn es das Kind abgeschossen hat
# (dokumentiert in coreutils). Das heißt: nicht angesehen, nicht „weg".
return "unklar" if ergebnis.returncode == 124 else "weg"
def verzeichnis_da(pfad: str, laufen=None) -> bool:
"""Gibt es dieses Verzeichnis? — mit HARTER Zeitgrenze.
## Warum nicht os.path.isdir
Weil es an einem Netz-Mount unbegrenzt hängen kann, und zwar im Kernel
(Prozess-Zustand D, „uninterruptible sleep"). Genau das ist am 26.07.2026
passiert: Die Hintergrund-Schleife startete ihren ersten Durchlauf, während
Rippy die CIFS-Freigabe nach einem Container-Neustart neu einhängte. Ihr
`os.path.isdir` blieb stecken, `asyncio.to_thread` kam nie zurück, die
Schleife erreichte ihr `sleep` nie — und war damit für immer tot. Sichtbar
war nur, dass `can_retry` dauerhaft `false` blieb; zwei Threads standen im
Zustand D.
Ein Timeout um den Aufruf hätte nichts geholfen: Ein im Kernel hängender
Thread lässt sich aus Python nicht abbrechen, jeder Versuch hätte einen
weiteren Thread verbrannt, bis der Pool leer ist.
Ein Kind-PROZESS lässt sich abbrechen. Deshalb `timeout N ls -d <pfad>` —
dasselbe Werkzeug, das `mounts.ist_erreichbar` seit dem 24.07.2026 für
genau dieses Problem benutzt (dort für den toten NAS-Mount). Läuft es in
die Zeitgrenze, gilt das Verzeichnis als „nicht da": Ein Ort, den man nicht
innerhalb von Sekunden ansehen kann, ist für einen Rip ohnehin unbrauchbar.
`laufen` ist einspritzbar, damit das ohne echte Prozesse testbar bleibt.
Für den Fall „konnte nicht nachsehen" gibt es `pruefen()` mit drei
Antworten. Hier gilt nur „da" als ja — wer eine Ja/Nein-Antwort braucht,
soll im Zweifel Nein bekommen.
"""
return pruefen(pfad, laufen) == "da"
def suche(job_id: str, work_dir: str, listdir, isdir,
orte_wurzeln=None) -> list:
"""Die Orte, an denen wirklich etwas liegt.
`listdir` und `isdir` werden übergeben statt importiert — so ist die Suche
ohne Dateisystem prüfbar. Für `isdir` gehört `verzeichnis_da` eingesetzt und
NICHT os.path.isdir: Die Kandidaten liegen unter /app/media, und dort kann
ein Netz-Mount unbegrenzt hängen (Begründung bei verzeichnis_da).
`listdir` darf os.listdir bleiben: Gelistet wird nur /app/media selbst, und
das ist ein lokales Verzeichnis — die Freigaben sind Unterordner davon.
"""
orte_wurzeln = orte_wurzeln or wurzeln()
try:
unterordner = sorted(listdir(orte_wurzeln[1]))
except OSError:
unterordner = []
gefunden = []
for ort in kandidaten(job_id, work_dir, unterordner, orte_wurzeln):
try:
if isdir(ort):
gefunden.append(ort)
except OSError:
# Toter Mount → als „nicht da" werten. Ein Fehlschlag hier darf die
# Job-Liste nicht mitnehmen (Befund 24.07. bei /storage-targets).
continue
return gefunden
def suche_mit_status(job_id: str, work_dir: str, listdir, pruefer=None,
orte_wurzeln=None) -> dict:
"""Wie suche(), aber sagt auch, ob etwas UNGEPRÜFT geblieben ist.
Rückgabe: {"pfade": [...], "unklar": bool}. `unklar` heißt: Mindestens ein
Ort hat nicht geantwortet — ein leeres `pfade` ist dann kein Beweis für
„nichts da". Der Aufrufer soll in diesem Fall seine letzte bekannte Antwort
behalten, statt Abwesenheit zu behaupten (siehe pruefen()).
"""
pruefe = pruefer or pruefen
orte_wurzeln = orte_wurzeln or wurzeln()
try:
unterordner = sorted(listdir(orte_wurzeln[1]))
except OSError:
unterordner = []
gefunden, unklar = [], False
for ort in kandidaten(job_id, work_dir, unterordner, orte_wurzeln):
antwort = pruefe(ort)
if antwort == "da":
gefunden.append(ort)
elif antwort == "unklar":
unklar = True
return {"pfade": gefunden, "unklar": unklar}
def groesse(pfade: list, listdir, isfile, getsize) -> tuple:
"""(Bytes, Dateizahl) der Roh-Dateien — flach, nicht rekursiv.
Flach genügt: MakeMKV legt die Titel als `title_tNN.mkv` direkt in das
Job-Verzeichnis, Unterordner entstehen dort nicht.
"""
bytes_gesamt, dateien = 0, 0
for pfad in pfade or []:
try:
namen = listdir(pfad)
except OSError:
continue
for name in namen:
# `pfade.verbinden` statt posixpath: Auf Windows ist `pfad`
# ein echter Windows-Pfad, und `posixpath.join` baute daraus
# `C:\Roh/datei.mkv` — gemischte Trenner, die im UI falsch
# aussehen und jeden Vergleich brechen (Befund 29.08.2026).
voll = _pfade.verbinden(pfad, name)
try:
if isfile(voll):
bytes_gesamt += getsize(voll)
dateien += 1
except OSError:
continue
return bytes_gesamt, dateien