- deploy.sh zweistufig: Sperre, laufende Update-Jobs verschieben den Deploy, fast-forward, dann laeuft die NEUE Fassung als Stufe 2 (Aenderungen am Skript wirken sofort). Stufe 2: Prueftor, Abhaengigkeiten, llama-swap-Config nur bei Aenderung des Abzugs in diesem Deploy (ohne Motor-Neustart, -watch-config reicht; 5 Sicherungen), alle Repo-Units und Drop-ins, Cron-Skripte nach ~/.hermes/scripts, Skills/Plugins, Neustart, Nachpruefung. Scheitert etwas: zurueck auf den alten Stand (inkl. llama-swap-Config), Dienste neu, dringende Meldung, Eintrag in /srv/models/mc2-deploy.log. - deploy/pruefen.sh ersetzt die tote CI-Ampel: Shell-/Python-Syntax, ruff, Importe, pytest. Laeuft am PC vor dem Push und auf der Box vor dem Umschalten (pytest via requirements-dev.txt). - Units, die nur auf der Box lagen, jetzt im Repo: projekte-sync.*, lucy-stimme.service, mission-control-2-Override. - Tot und entfernt: Werkstatt-/Projektstart-/Betrieb-SOULs, worker.sh, Agent-Hooks, Ampel-CI (samt .gitea-Workflow und Saat in gitea-repo-create.sh), gitea-pr, Governor-Plugin, Specs, Selbst-Inventur, Self-Smoke, venv-Audit, setup_autonomous_crons.sh (haette alte Jobs neu angelegt), Einmal-Skripte, alte Bench-Skripte, .agents/mcp_config.json, client/ide-skills, mcp/requirements.txt. Gitea-Host-Notizen nach docs/archiv/gitea-host. - morgenmeldung.sh begrenzt das Melde-Log (ueber 3 MB bleiben die letzten 2 MB). - AGENTS.md: Prueftor und neuer Deploy beschrieben. Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
5.8 KiB
AGENTS.md — Mission Control 2.0
Projekt-Geschmack für Coding-Agenten (Kilo Code, Claude Code lesen diese Datei).
Kurz gehalten, nur die Wahrheiten, die man sonst schmerzhaft lernt. Details: README.md, docs/.
Was das ist
Lokaler Local-AI-Stack für die Box (Bosgame M5, Strix Halo, Vulkan/RADV). Schichten:
Engine (llama-swap) · Builtin-Routing-Gateway (model: auto) · MC2 (FastAPI + React/shadcn) ·
Hermes-Agent (das autonome Gehirn "Lucy"). Backend Python (Box läuft Python 3.14), Frontend Vite/React/shadcn/Tailwind.
Hardware-Spezifikationen der Box (WICHTIG für alle Agenten):
- System: Bosgame M5 (AMD Strix Halo APU)
- Arbeitsspeicher (RAM/VRAM): 128 GB Shared Memory (ca. 122.7 GB nutzbar).
- Inference-Limit: Modelle im GGUF-Format dürfen maximal ca. 100-110 GB groß sein (entspricht ca. 150B Parametern bei Q4_K_M). Größere Modelle (wie 200B+ oder 2T Parameter) können lokal nicht ausgeführt werden und sind auszuschließen, es sei denn, es handelt sich um stark quantisierte MoEs.
Gedächtnis & Dienste: Hermes ist das autonome Agenten-Gehirn („Lucy") und die alleinige Gedächtnis-Wahrheit — es führt sein Gedächtnis selbst. Der frühere Sidecar auf
:8765samt Memory-MCP-Server und MC2-Memory-Plugin wurde am 07.08.2026 abgelöst und am 27.08.2026 restlos ausgebaut (docs/wissen/VERDIKTE.md): MC2 hat keine/api/memory-Routen mehr, nichts darf mehr dorthin greifen. Governor, Zed-Workflows und alte Mittelschichten sind komplett gelöscht.
Sprache (nicht verhandelbar)
- Alles User-Sichtbare ist Deutsch: UI-Texte, Fehlermeldungen, Update-/Radar-Meldungen, Skills, LLM-Summaries, Commit-Messages, Code-Kommentare.
- Hermes' INTERNE System-Prompts bleiben Englisch (fremde Software, wir forken sie nicht). Antwort-Sprache ≠ Prompt-Sprache — Deutsch kommt aus SOUL.md, nicht aus den Tool-Prompts.
Build & Deploy (die häufigste Falle)
frontend/distWIRD committet. Auf der Box läuft KEIN Node-Build; das Backend liefert die gebauten Assets direkt aus. Nach jeder Frontend-Änderung:cd frontend && npm run build, dann das neuefrontend/distmit-committen. Vergessen = Box zeigt alten Stand.- Deploy (
bash ~/mission-control-v2/deploy/deploy.shauf der Box) holtorigin/mainper fast-forward —mainmuss vorher auf Gitea liegen, im Box-Checkout nie von Hand ändern. Zweistufig seit 24.09.2026: Stufe 1 holt den Stand und startet die NEUE Fassung des Skripts, Stufe 2 prüft (pruefen.sh), spielt Units/Cron-Skripte/Skills aus, startet neu und prüft nach. Scheitert etwas: automatisch zurück auf den alten Stand + dringende Meldung. Laufende Update-Jobs verschieben den Deploy. Die llama-swap-Config wird nur überschrieben, wenn sich der Repo-Abzug im selben Deploy geändert hat (sonst gewinnt die lebende Datei, die MC2 selbst schreibt). - Nie direkt auf
mainarbeiten. Immer Branch (wartung/...), Gate grün, dann Merge/Deploy.
Agentic IDE & Vibe Coding
- Zero Middle-Layers: Coding passiert zu 100% lokal auf dem Dev-PC in der OpenCode Desktop IDE.
- Es gibt keinen Zed-Workflow, keine OpenCode-CLI-Mittelschicht und keinen Governor mehr.
- Der Agent in OpenCode Desktop nutzt via MCP (
.agents/mcp_config.json) die API der Box (:9001/v1), um autonom Projekte zu bauen. - Prüftor:
bash deploy/pruefen.sh(Shell-/Python-Syntax, ruff, Importe, pytest) muss vor jedem Push grün sein. Der Deploy auf der Box führt es vor dem Umschalten noch einmal aus; rot = automatisch zurück auf den alten Stand.
Zeit & Umgebung
- Box = Ubuntu, läuft in
Europe/Berlin(seit 03.07.2026; vorher UTC). Dev-PC = Windows. Naive/lokale Zeiten immer überMC_LOCAL_TZ(=Europe/Berlin) auflösen, niedatetime.now()ohne TZ annehmen (siehebackend/services/reminders.py).
Backend-Konventionen
- Router unter
backend/routers/(APIRouter(prefix="/api")), Logik inbackend/services/(Single Source of Truth — Router bleiben dünn). Beispiel-Lehre: Restart-Allowlist lebt NUR inservices.maintenance(System-Dienste viasudo -n, User-Dienste viasystemctl --user); keine zweite Allowlist in einem Router duplizieren. - Gate vor Commit:
bash deploy/pruefen.sh(enthältpy_compile,ruff check .und die Tests). - Wartung ist sudo-frei gedacht (systemctl --user). Wo doch sudo nötig ist (llama-swap =
System-Dienst), sauber über die NOPASSWD-Whitelist /
password_required-Rückgabe, nie hart failen. - ‼️ Die feingranularen sudoers.d-Regeln sind faktisch wirkungslos. In
/etc/sudoersstehthitonabi ALL=(ALL) NOPASSWD: ALL— der Nutzer, unter dem alle MC2-Dienste laufen, darf ohnehin alles passwortlos.sudoers.d/mc2-autonomieundsudoers.d/mission-controldokumentieren also, was gebraucht würde, schränken aber nichts ein. Das ist eine bewusste Entscheidung für die Single-User-Appliance; verlasse dich beim Bauen nicht darauf, dass eine Whitelist dich bremst. Wer das wirklich härten will, kommt um einen eigenen Service-User nicht herum — die Pauschalzeile einfach zu ziehen, bricht OS-Update, Config-Sync und den wöchentlichen Auto-Neustart still. (Geprüft 27.08.2026; die doppelte Zeile wurde damals entfernt, Sicherung/root/sudoers.bak-*.) - Lokal (Windows) müssen Box-Shell-Befehle harmlos fehlschlagen statt zu crashen.
Grenzen (Verdikt, eingehalten)
- Hermes-Quellcode nie selbst patchen (Fork verboten). Config/Deps ja, Code-Umbau nein.
- Security-Config (approvals, Tokens, ufw, command_allowlist) nie ohne explizites User-Ja.
- Alles reversibel halten: Branch + Backup + Pin.
Gitea
Remote = ssh://gitea@192.168.178.153:2222/Hitonabi/mission-control-v2.git (SSH, Push aus
Git-Bash geht). Bei Aussetzern Push mit Retry. Neue Repos per API anlegen. Kein GitHub.
Ungemergtes, das weg soll, erst als Tag archiv/<name> sichern, dann löschen.