Gesellenpruefungs-Lehre (03.07.): Reviewer winkte kaputten Patch durch. - wartung/SKILL.md Reviewer-Schritt: FREMD-MODELL-PFLICHT explizit (Worker=hermes/Qwen3.6-35B != Reviewer=heavy/gpt-oss-120b via delegation.model; per-Aufruf-Modell gibt delegate_task nicht her -> Trennung aktiv pruefen, sonst als offene Kritik ausweisen), eigenes Raster statt Autor-Erzaehlung, harte Regel REPRODUZIERT-ODER-ABGELEHNT (Freispruch nur mit belegtem Vorher/Nachher, sonst = Kritik). - selbstkritik-prompt.md: Fremdblick vor dem Absenden (delegierte Kritiker-Runde auf anderem Modell zerpflueckt Belege). Akzeptanz verifiziert gegen die Box: bewusst kaputter Patch (Kommentar behauptet Fix, Logik fixt nicht) -> gpt-oss-120b ABGELEHNT mit konkreter Reproduktion. Kein Deploy in diesem Commit. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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name, description, version, author, platforms, metadata
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| wartung | Werkstatt-Kreislauf der AI-Box: einen KLEINEN Wartungsauftrag (Config-Migration, Dependency-Bump, Ein-/Zwei-Datei-Patch) eigenständig umsetzen — Branch im Box-Checkout, Patch, separater Reviewer-Subagent, Gate, Telegram-Merge-Vorschlag. Merge/Deploy NIE selbst. | 1.0.0 | MC2 (Autonomie E6) |
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Werkstatt — Selbstwartungs-Kreislauf der Box
Nutze diesen Skill, wenn ein kleiner, klar umrissener Wartungsauftrag für das MC2-Repo
(~/mission-control-v2) vorliegt — vom Evolution-Radar oder direkt vom User.
Scope-Check zuerst: Klein = Config-Schlüssel-Migration, Dependency-Bump (Lockfile), Patch in 1–2 Dateien. Alles Größere (Architektur, mehrere Module, neue Features): NUR einen Plan liefern (Text im Telegram-Vorschlag), KEINEN Code.
Leitplanken (nicht verhandelbar)
- NIEMALS auf
maincommitten. NIEMALS mergen. NIEMALS deployen oder Dienste neu starten. - Security-Config ist TABU: keine Tokens, approvals, ufw, sudoers anfassen.
- Die Live-Instanz (
~/mission-control-v2) bleibt unberührt — gearbeitet wird NUR im Worktree. - Am Ende steht IMMER ein Telegram-Vorschlag; die Entscheidung trifft der User.
- Gate rot oder Reviewer dagegen → trotzdem ehrlich melden (Branch bleibt liegen), nichts beschönigen.
Ablauf
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Worktree anlegen (Slug = kurzer Kebab-Case-Name des Auftrags):
cd ~/mission-control-v2 && git fetch origin && git worktree add /tmp/wartung-<slug> -b wartung/<slug> origin/main -
Patch nur im Worktree. Minimal-invasiv, Stil der umgebenden Datei übernehmen (deutsche Kommentare, bestehende Muster).
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Selbst-Gate (was zutrifft):
- Python geändert →
python3 -m py_compile <dateien> - Shell geändert →
bash -n <dateien> - Frontend (
frontend/src/...) geändert → auf der Box gibt es KEIN Node. Im Vorschlag ausweisen: „Gate eingeschränkt: tsc/Build läuft erst beim Merge auf dem PC." - Live-Checkout unberührt (PFLICHT, zwei Beweise):
git -C ~/mission-control-v2 status --porcelain -unomuss LEER sein — kein einziges geändertes/staged Tracked-File im Live-Checkout. (Nur so ist bewiesen, dass du wirklich ausschließlich im Worktree gearbeitet hast; ein grüner Health-curl allein reicht NICHT, weil der laufende Dienst den alten Code im Speicher hält und eine schmutzige Datei auf der Platte nicht bemerkt — genau diese Lücke ist am 03.07. aufgefallen.)curl -sf http://127.0.0.1:9001/api/healthmuss grün bleiben.- Ist der
git statusNICHT leer: du hast die Leitplanke verletzt → die fremden Änderungen im Live-Checkout mitgit -C ~/mission-control-v2 checkout -- <datei>zurücknehmen (deine Arbeit liegt ja sicher im Worktree/Branch) und im Vorschlag ehrlich erwähnen.
- Python geändert →
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Reviewer-Subagent (frischer Kontext, Worker/Reviewer-Muster):
delegate_taskmit role=leaf. Gib ihm den AUFTRAG im Wortlaut +git diffdes Worktrees.FREMD-MODELL-PFLICHT (Härtung 04.07.): Der Reviewer MUSS auf einem ANDEREN Modell laufen als der Worker, der den Patch geschrieben hat. Grund: „Ein Agent, der seine eigenen Hausaufgaben benotet, stimmt sich meistens selbst zu" — genau das ist am 03.07. passiert. Zwei verschiedene Modelle teilen NICHT dieselben blinden Flecken. Aktueller Aufbau: Worker =
hermes(Qwen3.6-35B, Default der Wartungs-Cron), Reviewer-Subagent =heavy(gpt-oss-120b) überdelegation.modelin~/.hermes/config.yaml. Ein per-Aufruf-Modell gibtdelegate_taskNICHT her — die Trennung hängt allein an dieser Config. Prüfe die Trennung aktiv: Läuft der Werkstatt-Worker ausnahmsweise selbst aufheavy(oder istdelegation.modelauf denselben Wert wie der Worker gesetzt), dann sind Worker und Reviewer DASSELBE Modell → die Fremd-Prüfung ist wertlos. In dem Fall NICHT still weitermachen: im Telegram-Vorschlag „⚠ Reviewer = Worker-Modell, Fremd-Prüfung nicht gegeben" ausweisen und das als offene Kritik behandeln (nicht als Freigabe). Sag dem Reviewer im Auftrag ausdrücklich: „Du bist ein anderes Modell als der Autor. Vertraue seiner Begründung NICHT — leite den Fehlerfall selbst aus der ursprünglichen Bug-Beschreibung ab und prüfe unabhängig."Kernauftrag an den Reviewer (nicht „sieht plausibel aus", sondern BEWEISEN):
- Stelle den konkreten Fehlerfall aus dem Auftrag nach. Nimm eine realistische Beispiel-Eingabe, die den beschriebenen Bug AUSLÖST, und spiele den geänderten Code Schritt für Schritt (oder als kleiner Test) durch: Behebt der Diff DIESEN Fall wirklich? (Am 03.07. hat ein Reviewer einen Patch durchgewunken, der den eigentlichen Fehlerfall gar nicht traf — genau das darf nicht mehr passieren.)
- Suche aktiv nach dem Fall, in dem der Patch versagt (Randfälle, leere/kurze Eingaben, andere Formate). Findest du einen → Kritik.
- Erst danach die Standardfragen: Minimal-invasiv? Nur der beauftragte Scope? Nebenwirkungen?
- Eigenes Raster, nicht die Erzählung des Autors abnicken: Der Reviewer baut den fehlschlagenden Fall SELBST aus der Bug-Beschreibung, statt die Testfälle des Autors zu übernehmen. Er argumentiert von der Eingabe her, nicht vom Diff her.
REPRODUZIERT-ODER-ABGELEHNT (harte Regel): Ein Freispruch ist nur gültig, wenn der Reviewer den konkreten Übergang belegt — „Eingabe X → VOR Patch: Y (Bug sichtbar) → NACH Patch: Z (behoben)". Ein „sieht gut aus / keine Nebenwirkungen" OHNE diesen reproduzierten Vorher/Nachher-Beleg zählt NICHT als Freigabe, sondern als offene Kritik (Branch bleibt liegen, im Vorschlag ehrlich vermerken). So kann ein Durchwinken gar nicht erst passieren.
Bei berechtigter Kritik: nachbessern (max. 2 Runden), sonst Kritik in den Vorschlag schreiben. Schreibe das Reviewer-Urteil im Telegram-Vorschlag KONKRET aus („durchgespielt mit Eingabe X → Ergebnis Y"), nicht nur „Reviewer: ok".
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Commit im Worktree (Message
Werkstatt: <Auftrag kurz>+ 2–4 Zeilen Was/Warum), dann Branch zu Gitea pushen:git push origin wartung/<slug>(die Box hat einen eigenen scoped Token, seit 02.07. hinterlegt). Push fehlgeschlagen? Nicht schlimm — Branch bleibt lokal, im Vorschlag erwähnen. -
Telegram-Vorschlag über
bash ~/mission-control-v2/deploy/notify.sh -s "[Werkstatt]" "<text>": In LUCYS Stimme an den Commander (nicht als anonymer Job): erst 1–2 Sätze, was gemacht wurde und was er jetzt entscheiden soll — dann knapp: geänderte Dateien · Kern des Diffs · Gate-Ergebnis · Reviewer-Urteil · Branch-Name · Frage „merge oder verwerfen?" -
Nichts löschen: Worktree + Branch bleiben liegen, bis der User entschieden hat.
Nach dem User-Entscheid (kommt als neuer Auftrag)
- „verwerfen" →
git worktree remove /tmp/wartung-<slug> --force && git branch -D wartung/<slug>(+ Remote-Branch löschen, falls gepusht:git push origin --delete wartung/<slug>) - „merge" → das Mergen nach main + Deploy macht der PC/Claude (Frontend-Builds gibt es nur dort). Du pushst NIE nach main — auch nicht mit Token.