Files
mission-control-v2/AGENTS.md
T
HitonabiandClaude Opus 5.5 424aaada27 doku: Einstieg neu (README, docs/README, BEDIENUNG), Jobs-Uebersicht, AGENTS korrigiert
- README.md: eine Seite zum Homelab Orchestrator - Bereiche Box-Wart und Homelab, zwei
  Instanzen, Seiten der Oberflaeche, was von allein laeuft, Dienste und Ports, Entwickeln mit
  Prueftor, Links. Ersetzt die alte MC2-Seite (Mem0, Ideen-Queue, entfernte Routen, alte
  Modelltabelle, kaputte Tabellen).
- docs/README.md (loest docs/wissen/README.md ab): Index, Lesereihenfolge, Archiv-Uebersicht,
  Pflegeregeln.
- docs/BEDIENUNG.md: fuer den User neu geschrieben - Start, Updates, Modelle, Dienste,
  Einstellungen, jede Telegram-Nachricht mit Bedeutung und Handgriff, "wenn etwas hakt".
- deploy/jobs/README.md: alle Jobs und Timer (Modell-Radar, NerdQuiz-Nachtlauf 03:00,
  Updates wieder per Timer), Ausbringen macht deploy.sh, Daily-News-Kette auf dem Stand vom
  23./24.09.
- AGENTS.md: Coding-Oberflaeche heisst OpenChamber; der Verweis auf .agents/mcp_config.json
  (am 24.09. geloescht) ersetzt durch den tatsaechlichen Weg ueber :9001/v1; Titel mit dem
  neuen Produktnamen.
- Archivdatei der Referenzaufgabe umbenannt (…-gedaechtnis-ausbau.md), damit der Index keine
  Altnamen traegt.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-24 17:41:25 +02:00

75 lines
5.9 KiB
Markdown

# AGENTS.md — Homelab Orchestrator (vormals Mission Control 2.0)
Projekt-Geschmack für Coding-Agenten (Kilo Code, Claude Code lesen diese Datei).
Kurz gehalten, nur die Wahrheiten, die man sonst schmerzhaft lernt. Details: `README.md`, `docs/`.
## Was das ist
Lokaler Local-AI-Stack für die Box (Bosgame M5, Strix Halo, Vulkan/RADV). Schichten:
Engine (llama-swap) · Builtin-Routing-Gateway (`model: auto`) · MC2 (FastAPI + React/shadcn) ·
**Hermes-Agent (das autonome Gehirn "Lucy")**. Backend Python (Box läuft Python 3.14), Frontend Vite/React/shadcn/Tailwind.
**Hardware-Spezifikationen der Box (WICHTIG für alle Agenten):**
- **System:** Bosgame M5 (AMD Strix Halo APU)
- **Arbeitsspeicher (RAM/VRAM):** 128 GB Shared Memory (ca. 122.7 GB nutzbar).
- **Inference-Limit:** Modelle im GGUF-Format dürfen maximal ca. 100-110 GB groß sein (entspricht ca. 150B Parametern bei Q4_K_M). Größere Modelle (wie 200B+ oder 2T Parameter) **können lokal nicht ausgeführt werden** und sind auszuschließen, es sei denn, es handelt sich um stark quantisierte MoEs.
**Gedächtnis & Dienste:** Hermes ist das autonome Agenten-Gehirn („Lucy") **und die alleinige Gedächtnis-Wahrheit** — es führt sein Gedächtnis selbst. Der frühere Sidecar auf `:8765` samt Memory-MCP-Server und MC2-Memory-Plugin wurde am 07.08.2026 abgelöst und am 27.08.2026 restlos ausgebaut (`docs/wissen/VERDIKTE.md`): MC2 hat **keine** `/api/memory`-Routen mehr, nichts darf mehr dorthin greifen. Governor, Zed-Workflows und alte Mittelschichten sind komplett gelöscht.
## Sprache (nicht verhandelbar)
- **Alles User-Sichtbare ist Deutsch:** UI-Texte, Fehlermeldungen, Update-/Radar-Meldungen,
Skills, LLM-Summaries, Commit-Messages, Code-Kommentare.
- **Hermes' INTERNE System-Prompts bleiben Englisch** (fremde Software, wir forken sie nicht).
Antwort-Sprache ≠ Prompt-Sprache — Deutsch kommt aus SOUL.md, nicht aus den Tool-Prompts.
## Build & Deploy (die häufigste Falle)
- **`frontend/dist` WIRD committet.** Auf der Box läuft KEIN Node-Build; das Backend liefert die
gebauten Assets direkt aus. Nach jeder Frontend-Änderung: `cd frontend && npm run build`, dann
**das neue `frontend/dist` mit-committen**. Vergessen = Box zeigt alten Stand.
- **Deploy** (`bash ~/mission-control-v2/deploy/deploy.sh` auf der Box) holt `origin/main` per
fast-forward — **`main` muss vorher auf Gitea liegen**, im Box-Checkout nie von Hand ändern.
Zweistufig seit 24.09.2026: Stufe 1 holt den Stand und startet die NEUE Fassung des Skripts,
Stufe 2 prüft (pruefen.sh), spielt Units/Cron-Skripte/Skills aus, startet neu und prüft nach.
Scheitert etwas: automatisch zurück auf den alten Stand + dringende Meldung. Laufende Update-Jobs
verschieben den Deploy. Die llama-swap-Config wird nur überschrieben, wenn sich der Repo-Abzug im
selben Deploy geändert hat (sonst gewinnt die lebende Datei, die MC2 selbst schreibt).
- **Nie direkt auf `main` arbeiten.** Immer Branch (`wartung/...`), Gate grün, dann Merge/Deploy.
## Agentic IDE & Vibe Coding
- **Zero Middle-Layers:** Coding passiert zu 100% lokal auf dem Dev-PC in **OpenChamber** (mit eigener OpenCode-CLI).
- Es gibt keinen Zed-Workflow, keine OpenCode-CLI-Mittelschicht und keinen Governor mehr.
- Der Agent in OpenChamber nutzt die Modelle der Box über `http://192.168.178.151:9001/v1` (Provider `aibox`, nur Rollen-Aliase; Vorlage der PC-Config: `deploy/opencode-config/`).
- **Prüftor:** `bash deploy/pruefen.sh` (Shell-/Python-Syntax, ruff, Importe, pytest) muss vor jedem Push grün sein.
Der Deploy auf der Box führt es vor dem Umschalten noch einmal aus; rot = automatisch zurück auf den alten Stand.
## Zeit & Umgebung
- **Box = Ubuntu, läuft in `Europe/Berlin`** (seit 03.07.2026; vorher UTC). Dev-PC = Windows.
Naive/lokale Zeiten immer über `MC_LOCAL_TZ` (= `Europe/Berlin`) auflösen, nie `datetime.now()` ohne TZ annehmen
(siehe `backend/services/reminders.py`).
## Backend-Konventionen
- Router unter `backend/routers/` (`APIRouter(prefix="/api")`), Logik in `backend/services/`
(Single Source of Truth — Router bleiben dünn). Beispiel-Lehre: Restart-Allowlist lebt NUR in
`services.maintenance` (System-Dienste via `sudo -n`, User-Dienste via `systemctl --user`);
keine zweite Allowlist in einem Router duplizieren.
- **Gate vor Commit:** `bash deploy/pruefen.sh` (enthält `py_compile`, `ruff check .` und die Tests).
- Wartung ist **sudo-frei** gedacht (systemctl --user). Wo doch sudo nötig ist (llama-swap =
System-Dienst), sauber über die NOPASSWD-Whitelist / `password_required`-Rückgabe, nie hart failen.
- ‼️ **Die feingranularen sudoers.d-Regeln sind faktisch wirkungslos.** In `/etc/sudoers` steht
`hitonabi ALL=(ALL) NOPASSWD: ALL` — der Nutzer, unter dem alle MC2-Dienste laufen, darf ohnehin
alles passwortlos. `sudoers.d/mc2-autonomie` und `sudoers.d/mission-control` dokumentieren also,
was gebraucht *würde*, schränken aber nichts ein. Das ist eine bewusste Entscheidung für die
Single-User-Appliance; verlasse dich beim Bauen nicht darauf, dass eine Whitelist dich bremst.
Wer das wirklich härten will, kommt um einen eigenen Service-User nicht herum — die Pauschalzeile
einfach zu ziehen, bricht OS-Update, Config-Sync und den wöchentlichen Auto-Neustart still.
(Geprüft 27.08.2026; die doppelte Zeile wurde damals entfernt, Sicherung `/root/sudoers.bak-*`.)
- Lokal (Windows) müssen Box-Shell-Befehle **harmlos fehlschlagen** statt zu crashen.
## Grenzen (Verdikt, eingehalten)
- **Hermes-Quellcode nie selbst patchen** (Fork verboten). Config/Deps ja, Code-Umbau nein.
- **Security-Config** (approvals, Tokens, ufw, command_allowlist) **nie ohne explizites User-Ja.**
- Alles reversibel halten: Branch + Backup + Pin.
## Gitea
Remote = `ssh://gitea@192.168.178.153:2222/Hitonabi/mission-control-v2.git` (SSH, Push aus
Git-Bash geht). Bei Aussetzern **Push mit Retry**. Neue Repos per API anlegen. Kein GitHub.
Ungemergtes, das weg soll, erst als Tag `archiv/<name>` sichern, dann löschen.