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mission-control-v2/deploy/skills/wartung/SKILL.md
T
Hitonabi 854393ce5f Werkstatt-Reviewer: Fremd-Kritik ueber fremdblick.sh statt kaputter heavy-Delegation
Das in Haertung 1b eingefuehrte Fremd-Modell-Review delegierte per delegation.model
an heavy (gpt-oss) — das aber als Kritiker DOPPELT disqualifiziert ist: Hermes'
MINIMUM_CONTEXT_LENGTH=64000 screent den 32k-heavy als delegate_task-Ziel raus, UND
heavy (60 GB) stirbt beim Laden neben dem VL-30B-Warmset (Health-Check-Timeout).
Die Fremd-Pruefung konnte damit im Werkstatt-Alltag STILL ausfallen (Durchwink-Gefahr,
genau das, was 1b verhindern sollte).

- deploy/skills/wartung/SKILL.md Schritt 4: statt delegate_task nun
  `FREMDBLICK_MODE=code fremdblick.sh` (Qwen3-Coder-Next, 128k, anderes Modell als der
  Qwen3.6-Worker, laedt klein). REPRODUZIERT-ODER-ABGELEHNT bleibt (im Raster verankert),
  3-Wege-Urteil ABGELEHNT/FREIGABE-MIT-VORBEHALT/FREIGABE, Fallback bei Ausfall = UNGEPRUEFT.
- deploy/fremdblick.sh: FREMDBLICK_MODE=code (Code-Review-Raster + Coder-Next) neben dem
  Default prose-Raster (Dreaming, unveraendert).

E2E gegen die Box verifiziert: kaputter Patch (falsche Bedingung) -> ABGELEHNT mit
konkreter Reproduktion; sauberer Fix (Leerlisten-Guard) -> FREIGABE. Kritiker diskriminiert.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-07-04 17:00:32 +02:00

6.7 KiB
Raw Blame History

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wartung Werkstatt-Kreislauf der AI-Box: einen KLEINEN Wartungsauftrag (Config-Migration, Dependency-Bump, Ein-/Zwei-Datei-Patch) eigenständig umsetzen — Branch im Box-Checkout, Patch, separater Reviewer-Subagent, Gate, Telegram-Merge-Vorschlag. Merge/Deploy NIE selbst. 1.0.0 MC2 (Autonomie E6)
linux
hermes
tags
wartung
werkstatt
maintenance
mc2

Werkstatt — Selbstwartungs-Kreislauf der Box

Nutze diesen Skill, wenn ein kleiner, klar umrissener Wartungsauftrag für das MC2-Repo (~/mission-control-v2) vorliegt — vom Evolution-Radar oder direkt vom User.

Scope-Check zuerst: Klein = Config-Schlüssel-Migration, Dependency-Bump (Lockfile), Patch in 12 Dateien. Alles Größere (Architektur, mehrere Module, neue Features): NUR einen Plan liefern (Text im Telegram-Vorschlag), KEINEN Code.

Leitplanken (nicht verhandelbar)

  • NIEMALS auf main committen. NIEMALS mergen. NIEMALS deployen oder Dienste neu starten.
  • Security-Config ist TABU: keine Tokens, approvals, ufw, sudoers anfassen.
  • Die Live-Instanz (~/mission-control-v2) bleibt unberührt — gearbeitet wird NUR im Worktree.
  • Am Ende steht IMMER ein Telegram-Vorschlag; die Entscheidung trifft der User.
  • Gate rot oder Reviewer dagegen → trotzdem ehrlich melden (Branch bleibt liegen), nichts beschönigen.

Ablauf

  1. Worktree anlegen (Slug = kurzer Kebab-Case-Name des Auftrags): cd ~/mission-control-v2 && git fetch origin && git worktree add /tmp/wartung-<slug> -b wartung/<slug> origin/main

  2. Patch nur im Worktree. Minimal-invasiv, Stil der umgebenden Datei übernehmen (deutsche Kommentare, bestehende Muster).

  3. Selbst-Gate (was zutrifft):

    • Python geändert → python3 -m py_compile <dateien>
    • Shell geändert → bash -n <dateien>
    • Frontend (frontend/src/...) geändert → auf der Box gibt es KEIN Node. Im Vorschlag ausweisen: „Gate eingeschränkt: tsc/Build läuft erst beim Merge auf dem PC."
    • Live-Checkout unberührt (PFLICHT, zwei Beweise):
      • git -C ~/mission-control-v2 status --porcelain -uno muss LEER sein — kein einziges geändertes/staged Tracked-File im Live-Checkout. (Nur so ist bewiesen, dass du wirklich ausschließlich im Worktree gearbeitet hast; ein grüner Health-curl allein reicht NICHT, weil der laufende Dienst den alten Code im Speicher hält und eine schmutzige Datei auf der Platte nicht bemerkt — genau diese Lücke ist am 03.07. aufgefallen.)
      • curl -sf http://127.0.0.1:9001/api/health muss grün bleiben.
      • Ist der git status NICHT leer: du hast die Leitplanke verletzt → die fremden Änderungen im Live-Checkout mit git -C ~/mission-control-v2 checkout -- <datei> zurücknehmen (deine Arbeit liegt ja sicher im Worktree/Branch) und im Vorschlag ehrlich erwähnen.
  4. Fremd-Modell-Review über fremdblick.sh (Härtung 04.07., korrigiert 04.07.). Der Patch muss von einem ANDEREN Modell gegengelesen werden als dem, das ihn geschrieben hat. Grund: „Ein Agent, der seine eigenen Hausaufgaben benotet, stimmt sich meistens selbst zu" — genau das ist am 03.07. passiert. Zwei verschiedene Modelle teilen NICHT dieselben blinden Flecken.

    NICHT delegate_task benutzen. delegate_task läuft über delegation.model (= heavy / gpt-oss), und heavy ist als Kritiker DOPPELT disqualifiziert: (a) Hermes screent Delegations- Ziele gegen MINIMUM_CONTEXT_LENGTH=64000, heavy hat nur 32k → fällt raus; (b) heavy (60 GB) stirbt beim Laden neben dem VL-30B-Warm-Set (Health-Check-Timeout). Die Fremd-Prüfung würde dann still ausfallen. Stattdessen den bereitgestellten Ein-Schuss-Kritiker nutzen:

    printf '%s' "AUFTRAG (Bug-Beschreibung im Wortlaut):
    <der Auftrag>
    
    GIT-DIFF des Worktrees:
    <git -C /tmp/wartung-<slug> diff origin/main>" | FREMDBLICK_MODE=code ~/.hermes/scripts/fremdblick.sh
    

    Das läuft auf Qwen3-Coder-Next (128k, code-stark, anderes Modell als der Qwen3.6-Worker, lädt klein neben dem Warm-Set) mit einem Code-Review-Raster. Warte auf die Ausgabe. Der Kritiker leitet den Fehlerfall SELBST aus der Bug-Beschreibung ab (glaubt dem Autor nicht), spielt den geänderten Code durch und beginnt mit URTEIL: <ABGELEHNT | FREIGABE-MIT-VORBEHALT | FREIGABE>. (E2E geprüft 04.07.: kaputter Patch → ABGELEHNT mit Reproduktion; sauberer Fix → FREIGABE.)

    REPRODUZIERT-ODER-ABGELEHNT (harte Regel, im Raster verankert): Eine Freigabe ist nur gültig, wenn der Kritiker den konkreten Übergang belegt — „Eingabe X → VOR Patch: Y (Bug sichtbar) → NACH Patch: Z (behoben)". Ein „sieht gut aus" OHNE diesen Vorher/Nachher-Beleg = ABGELEHNT. So kann ein Durchwinken gar nicht erst passieren.

    Umgang mit dem Urteil:

    • ABGELEHNT oder FREIGABE-MIT-VORBEHALT mit berechtigter Kritik → nachbessern (max. 2 Runden), dann erneut prüfen. Bleibt es kritisch: die Kritik in den Vorschlag schreiben, Branch bleibt liegen, Entscheidung dem Commander.
    • FREMDBLICK FEHLGESCHLAGEN/ABGESCHNITTEN → einmal wiederholen; klappt es nicht, im Vorschlag ehrlich „⚠ Fremd-Review fiel aus — Patch UNGEPRÜFT" vermerken (NICHT als Freigabe behandeln). Der Ein-Schuss-Kritiker hand-simuliert (führt keinen Code aus) — für kleine 12-Datei-Patches reicht das zusammen mit dem Selbst-Gate (py_compile/bash -n) aus Schritt 3.
    • Schreibe das Urteil im Telegram-Vorschlag KONKRET aus („durchgespielt mit Eingabe X → Ergebnis Y"), nicht nur „Reviewer: ok".
  5. Commit im Worktree (Message Werkstatt: <Auftrag kurz> + 24 Zeilen Was/Warum), dann Branch zu Gitea pushen: git push origin wartung/<slug> (die Box hat einen eigenen scoped Token, seit 02.07. hinterlegt). Push fehlgeschlagen? Nicht schlimm — Branch bleibt lokal, im Vorschlag erwähnen.

  6. Telegram-Vorschlag über bash ~/mission-control-v2/deploy/notify.sh -s "[Werkstatt]" "<text>": In LUCYS Stimme an den Commander (nicht als anonymer Job): erst 12 Sätze, was gemacht wurde und was er jetzt entscheiden soll — dann knapp: geänderte Dateien · Kern des Diffs · Gate-Ergebnis · Reviewer-Urteil · Branch-Name · Frage „merge oder verwerfen?"

  7. Nichts löschen: Worktree + Branch bleiben liegen, bis der User entschieden hat.

Nach dem User-Entscheid (kommt als neuer Auftrag)

  • „verwerfen" → git worktree remove /tmp/wartung-<slug> --force && git branch -D wartung/<slug> (+ Remote-Branch löschen, falls gepusht: git push origin --delete wartung/<slug>)
  • „merge" → das Mergen nach main + Deploy macht der PC/Claude (Frontend-Builds gibt es nur dort). Du pushst NIE nach main — auch nicht mit Token.