Beim Nachsehen wegen einer haengenden Gitea-Karte im Steward-Log gefunden:
600 vergebliche warmup.sh-Laeufe in 24 h, alle 90 Sekunden. Aelteste Meldung
dieser Art: 15.07.2026 — also elf Tage, nicht erst seit dem Umbau.
Ursache: Der Reranker steckt in der ko-residenten Gruppe `brains` und gilt dem
Waechter damit als warm-pflichtig. Er antwortet aber NUR auf /v1/rerank — und
genau diesen Endpunkt kannte warmup.sh nicht. Das Modell konnte also nie warm
werden, der Waechter sah es ewig als "fehlend" und rief alle 90 s ein Skript auf,
das daran nichts aendern konnte. Mit Devstral in derselben Gruppe habe ich die
Falle vorgestern verdoppelt.
Zwei Korrekturen:
1. warmup.sh waermt jetzt auch Reranker (MC_WARMUP_RERANK, Default "reranker").
2. warmer.py bekommt MC_WARMSET als Override der Gruppen-Ableitung. Ko-Residenz
("duerfen gleichzeitig liegen") und Warm-Pflicht ("muessen immer liegen") sind
zwei verschiedene Aussagen; die Gruppe kann nur die erste ausdruecken. Seit
Coder (TTL 90 min) und Kritiker (TTL 30 min) in `brains` liegen, haette der
Waechter sonst gegen ihre TTLs gearbeitet und nachts 62 GB wieder hochgeladen.
Steward bekommt MC_WARMSET = embed + reranker + hermes (Drop-in auf der Box).
Falle dabei, live erlebt: systemd trennt `Environment=` an Leerzeichen — ohne
Anfuehrungszeichen kam nur das erste Modell an und das Warm-Ziel war still zu
klein. Der erste Fix sah deshalb erfolgreich aus (Schleife weg), war aber nur
eine kaputte Messung. Jetzt gequotet und im Prozess-Environ geprueft.
Belegt: alle drei Ziel-Modelle warm, 0 vergebliche Ausloesungen des neuen
Prozesses, Coder geladen aber korrekt kein Warm-Ziel.
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User: "dein Umbau ist immer noch nicht da. Oder denke ICH falsch?" — er dachte
nicht falsch. Der ganze Auswahl-Block hing an `text.trim().length >= 3`, also
sah man bei leerem Eingabefeld NICHTS davon. Kein Hinweis, dass es ueberhaupt
eine Wahl gibt, keine Moeglichkeit sie vorher einzustellen, und nach jedem
Neuladen war alles wieder weg.
Meine Begruendung war, die Auswahl sei eine Entscheidung ZU dem Text und habe
ohne Text nichts zu suchen. Das ist logisch sauber und praktisch falsch: ein
Mechanismus, den man nicht sieht, existiert fuer den Nutzer nicht.
Jetzt immer sichtbar. Ohne Einordnung steht davor "VOREINGESTELLT" — die Zeile
ist dann eine Einstellung, keine Aussage ueber einen Text, den es noch nicht
gibt. Sobald die Box gelesen hat, verschwindet das Wort und das Etikett
"gelesen" erscheint. Aendern kann man beides jederzeit, auch vor dem Tippen.
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Zwei Fehler in der prominentesten Zeile der Seite, vom User gefunden:
1. "fuer Zed" statt "für Zed" — verschluckter Umlaut aus dem Anlegen der Seite.
2. "Je nach Modus baut sie es selbst, denkt es nur durch, oder legt dir ein
startklares Repo an" — die Modi sind seit gestern weg, der Entscheidungsbaum
ist seit heute zugeklappt. Der Satz erklaerte also eine Bedienung, die es
nicht mehr gibt. Genau die Sorte Text-Leiche, die entsteht, wenn man die
Mechanik umbaut und die Beschreibung stehen laesst.
Jetzt: "Schreib hin, was entstehen soll. Die Box liest mit und schlaegt vor, wie
es weitergeht — aendern kannst du das immer." Das ist, was tatsaechlich passiert.
Restliche Oberflaeche gegengeprueft: alle anderen "Modus"-Treffer sind
Variablennamen oder unverwandt (Dev-Modus, Experten-Modus), und ausser diesem
"fuer" gibt es keine weiteren ASCII-Ersatzschreibweisen in sichtbarem Text.
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Der vorgeschlagene Wizard hatte den richtigen BAUM — Wer baut das?, und nur im
Zed-Ast: wie startest du? — aber den falschen Mechanismus fuer eine taegliche
Zehn-Sekunden-Handlung. Ein Assistent haette gefragt, was der Einordner in
~500 ms schon weiss.
Jetzt: derselbe Baum, zugeklappt.
Normalfall Textfeld + EINE Zeile ("Du baust selbst — ich arbeite erst ein
Konzept aus.") + Enter. Nichts steht zwischen dir und der Idee.
"anders" klappt genau die Wizard-Reihenfolge auf: erst Wer baut das?, und
NUR im Zed-Ast eingerueckt darunter Wie startest du?
Bei "die Box" folgt keine Rueckfrage — dann geht es direkt los.
Das Etikett heisst "gelesen" und erscheint nur, wenn die Box den Text wirklich
eingeordnet hat. Ohne Einordnung steht dort die Voreinstellung, und die darf sich
nicht als Verstaendnis ausgeben.
Der Entwurf steht und faellt damit, dass der Einordner meistens richtig liegt —
5 von 5 im Test ist ein huebsches, aber winziges Ergebnis. Deshalb zaehlt die
Seite jetzt mit, wie oft "anders" geklickt wird (localStorage, zwei Zahlen, kein
Endpunkt) und zeigt die Quote beim Aufklappen. Bleibt sie unter etwa jedem
fuenften Mal, war der Weg richtig; liegt sie darueber, bauen wir den Assistenten
mit Daten statt mit Meinung.
Nebenbei: das jetzt tote `vorgeschlagen`-Prop aus <Wahl> entfernt (4 Aufrufer).
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User-Befund, und er trifft einen echten Modellierungsfehler von gestern: "Eine
durchgedachte Idee wird ja sowieso mit meinem Ja zu einem IDE-Repo." Stimmt —
/ideen/weiterfuehren macht aus der durchdachten Idee GENAU die IDE-Projekt-Karte,
die der Repo-Weg direkt anlegt. Es sind zwei Stufen EINES Weges, keine zwei Achsen.
Der Haken von gestern war deshalb falsch: "Die Box, allein" + "nur denken" war
anklickbar, submit() setzte dann aber still welt:"ide" und schob einen in die
Zed-Welt, ohne das zu sagen. Genau die versteckte Umschaltung, die anderswo in
diesem Repo als Fassade gilt.
Jetzt GENAU EINE Auswahl aus drei, in zwei Bereichen:
Du baust selbst, in Zed [Erst durchdenken] [Direkt ein Repo]
Oder die Box macht es [Die Box baut allein]
Die falsche Kombination ist damit strukturell unmoeglich, nicht nur unwahrscheinlich.
Nebengewinn: beim Durchdenken entfallen Tiefe und Ziel am Eingang. Die
Weiter-Leiste fragt beides ohnehin beim "gefaellt mir" — und dann weiss man, was
das Ding ueberhaupt wird. Vorher entschied man LXC-oder-Docker, bevor ein Konzept
existierte.
Ausgewaehlt ist immer eine KARTE, nie ein Bereich — der Bereich gruppiert nur, was
denselben Weg geht. Voreinstellung ist "Erst durchdenken": die Wahl, die am
wenigsten anlegt. Der Einordner ueberschreibt sie ohnehin in ~500 ms.
API unveraendert; alle drei Abbildungen gegen den alten Vertrag geprueft.
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Die Seite verlangte eine technische Weichenstellung, BEVOR man gesagt hat was man
will — mit Begriffen aus dem Maschinenraum (BOX / IDE: SIMPEL / IDE: GRUENDLICH).
Deshalb klebten 116 Woerter Beipackzettel unter einem einzigen Eingabefeld.
Zwei unabhaengige Entscheidungen, vorher in vier sich ausschliessende Knoepfe gepresst:
wer — die Box allein, oder ein Repo fuer Zed
nurDenken — erst nur ein Konzept (passt zu beidem, jetzt ein Haken)
Die Knoepfe nennen das ERGEBNIS statt des Werkzeugs, und der erklaerende Satz steht
an der Option statt in einer Legende darunter.
Neu: POST /api/ideen/einordnen — das dauerwarme Hirn liest den getippten Text und
waehlt vor (gemessen ~500 ms, 5 von 5 Testfaellen richtig, inkl. "Lohnt sich...?"
-> nur denken). Bewusst ein VORSCHLAG mit sichtbarem Etikett: er setzt nur die
Auswahl, die ohnehin dasteht. Faellt er aus, bleibt schlicht die Voreinstellung —
das Tippen wird nie blockiert, es gibt keinen Ladebalken und keine Fehlermeldung.
Tiefe und Ziel erscheinen nur noch beim Repo-Weg, weil sie nur dort wirken. Ein
Schalter der nichts tut ist schlimmer als keiner.
Leerer Zustand zeigt drei anklickbare Beispiele statt "wirf der Box eine Idee zu".
Kopfzeile nennt nur noch den Zustand — "Ideen" stand dreimal uebereinander.
Die API bleibt unveraendert; die Abbildung passiert in submit().
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Befund beim Nachsehen wegen Zeds "Skills Support"-Ankuendigung: die 46 Zeilen
Arbeitsregeln in AppData\Roaming\Zed\AGENTS.md haben OpenCode NIE erreicht.
Zeds Doku ist eindeutig — AGENTS.md und Skills gelten nur fuer Zeds NATIVEN
Agenten, nicht fuer ACP-Agenten wie OpenCode. Hier wird ueber ACP gearbeitet.
Gute Regeln (Plan vor Code, kleine Schritte, beweisen statt behaupten,
Faulheits-Leiter, Kontext-Waechter) liefen also ins Leere.
Sie liegen jetzt in ~/.config/opencode/AGENTS.md — auf dem PC UND auf der Box,
also am Tag in Zed und nachts im Cron. Vorlage im Repo unter deploy/opencode/.
Beim Umzug korrigiert:
- Zeds eingebaute Commit-Vorlage entfernt. Sie war in dieselbe Datei gerutscht
und sagt "Only return the commit message in your response" — in dauerhaft
aktiven Regeln ein Fehlerherd.
- "Zum Bauen oben auf Coder umschalten" gestrichen: seit der Mannschafts-
Umstellung laufen plan und build auf demselben Modell. Das war MEINE
Regression aus Stufe 4, hier faellig geworden.
- Kontext-Waechter auf den Governor umgeschrieben (der kennt den Fuellstand
wirklich, Zeds Anzeige war Heuristik).
- Neu: Pruef-Tor (VERIFY, inkl. "Test abschwaechen gilt als Betrug"),
die Subagenten-Mannschaft, der Werkzeug-Zaun und ein Abschnitt fuer
UNBEAUFSICHTIGTE Laeufe — nachts sagt niemand "los", dort darf der Agent
nicht auf Freigabe warten.
Bewiesen: in einem leeren Ordner (nur globale Regeln wirksam) antwortet der
Agent wortgenau aus der neuen Datei.
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Einzeln ging es schon (X je Karte). Bei fuenf abgeschlossenen Projekt-Ketten und
18 fertigen Karten waren das aber ~18 Klicks — praktisch raeumt dann niemand auf,
und die drei relevanten Karten gehen in der Liste unter.
Neu:
POST /api/ideen/archivieren-alle {projekt?} -> services.archive_done()
Kopfzeile: "18 fertige wegraeumen" (alle, auch die in Ketten)
Je Projekt: "wegraeumen" neben "N fertig"
Sicherheitseigenschaft, bewusst im Dienst statt in der UI: archive_done fasst
AUSSCHLIESSLICH status=done an — laufende, haengende, wartende und in Ausarbeitung
befindliche Karten nie, auch nicht ohne Projekt-Filter. Ein Sammel-Knopf darf
niemals versehentlich Arbeit abraeumen. Der Dialog sagt ausserdem ehrlich, dass
nichts geloescht wird: es ist Hermes' Kanban-Archiv, die Karten bleiben lesbar.
Getestet ohne Nebenwirkung: Filter auf ein nicht existierendes Projekt liefert
archiviert=0, die 19 Karten der Queue bleiben unangetastet. Das echte Wegraeumen
ist ein User-Klick, kein Deploy-Schritt.
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Die Queue war 703 der 1147 Zeilen in AuftragsbuchView — die MEHRHEIT einer Seite,
die nach etwas anderem benannt ist. Und sie laufen gegenlaeufig: Auftragsbuch =
die Box schlaegt DIR vor (Eingang), Ideen = DU beauftragst die Box (Ausgang).
Seit dem Umbau ist Idee -> Konzept -> Repo -> Zed der Haupteingang des Systems
und gehoert in die Seitenleiste, nicht in einen Unterabschnitt.
Umzug (reines Verschieben, kein Logik-Umbau):
AuftragsbuchView 1147 -> 406 Zeilen Bundle 51,0 -> 17,8 KB
IdeenView neu, 785 Zeilen Bundle 32,7 KB, laedt nur bei Bedarf
fmtWhen -> lib/format.ts (dessen Kopf genau davor warnt: "vorher in
einzelnen Views dupliziert")
SectionLabel -> components/ui/ (beide Seiten brauchen sie jetzt)
Zwei inhaltliche Aenderungen:
1. Die flache Einzelkarten-Liste wird gruppiert — mit der Ordnung, die
ProjektGruppe fuer Ketten LAENGST benutzt (AKTIV_RANG): aktiv zuerst,
Wartende und Fertige eingeklappt. Bei 19 Karten, davon 16 fertig, gingen die
drei relevanten in der Erstellzeit-Liste unter.
2. Die Kopfzeile sagt jetzt "1 braucht dich · 2 in Arbeit · 16 fertig" statt
einer nackten Gesamtzahl.
Das Auftragsbuch zaehlte im gruenen "Nichts zu entscheiden" bisher haengende
Ideen mit, damit es nicht luegt, waehrend direkt darunter eine Karte haengt.
Nach der Trennung wird daraus ein anklickbarer Querverweis auf die Ideen-Seite —
dieselbe Ehrlichkeit, jetzt mit Weg dorthin.
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MEINE REGRESSION. Das systemd-Drop-in vom Umbau setzte
MC_WARMUP_MODELS="fast coder kritiker". warmup.sh waermt aber erst ALLE Chat-
Modelle, dann Embeddings und ERST DANN Hermes' ~70-KB-Agenten-Prompt — genau das,
was der Tool-Smoke braucht. Coder (48 GB) + Kritiker davorzuschieben kostete ~35 s
und trieb den Tool-Smoke ueber sein 90-s-Limit: Job faf1137a262c FAILED mit
"Tool-Smoke ohne verwertbares Ergebnis" (leere Antwort = curl-Timeout), obwohl
Agent und Modelle in Ordnung waren. Warm gemessen dauert derselbe Aufruf 12 s.
Zwei Korrekturen:
1. Boot-Warmliste zurueck auf "fast" (Drop-in auf der Box). Lucys Hirn und der
Agenten-Prompt haben Vorrang; der Coder waermt beim ersten Auftrag selbst
(23 s einmalig, dann 90 min warm).
2. Tool-Smoke bekommt 3 Versuche + 120 s statt 1 Versuch + 90 s — dieselbe Lehre,
die der Voice-Smoke zehn Zeilen tiefer laengst umgesetzt hatte ("erster Turn
zahlt den Session-Kaltstart"). Ein Versuch war ein Fehlalarm-Generator.
Bewiesen: llama-swap kalt neu gestartet, Postcheck sofort danach -> GEHIRN OK,
Tool-Smoke im ersten Versuch.
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README war auf dem Stand "Final-Version eingefroren" und kannte weder Governor,
Coding-Bahn, CI-Ampel noch den Weg einer Idee. Neu geschrieben mit den echten
Ports/Diensten, den gemessenen Modell-Rollen und den vier Qualitaets-Toren.
Alle Verweise gegen den Baum geprueft.
Dabei aufgefallen: das eigene VERDIKT vom 24.07. ("Devstral bricht beim 32K-Prefill
auf 63 t/s ein") widerlegt meine Begruendung "ein Kritiker liest viel und schreibt
wenig, also stoert die Langsamkeit nicht" — es ist genau das LESEN, das einbricht.
Nachgemessen: Prefill 265-318 t/s (Coder 754). Der Kritiker ist deshalb in
llama-swap UND in beiden opencode.json auf 16384 gedeckelt; schlimmster Fall je
Review jetzt unter einer Minute statt 8+ Minuten.
VERDIKTE um zwei Eintraege ergaenzt: die enge Kritiker-Rolle mit Deckel, und die
llama-swap-Gruppenregel (eine Gruppe resident, persistent:false, OOM-Grenze).
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Der Merge hat die Ampel zum ERSTEN MAL auf `main` laufen lassen — sie kam am
24.07. auf dem Branch dazu und war nie auf main. Sie hat sofort einen echten
Altfehler aus der autonomen Auftragsbuch-Arbeit gefunden: F401, `os` importiert
aber nirgends benutzt (deploy/curator_archive_logic.py:11).
Nicht von diesem Umbau verursacht — aber jetzt sichtbar, und deshalb behoben.
Alle drei Ampel-Gates lokal gruen: ruff · compileall · Frontend-Build.
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