Der Savepoint trennt wie immer gemessen von vermutet - und stellt zwei Behauptungen aus v3.16 richtig, die sich als falsch erwiesen haben: 1. "Die Namen der Hardware-Presets sind auf der Rippy-VM nicht ermittelbar." Falsch - `--preset-list` nennt sie vollstaendig, auch ohne Hardware-Encoder. Der vermeintliche Blocker fuer Punkt 1 existierte nicht. 2. "Rohschnitt intakt -> 'Neu komprimieren' genuegt." Falsch - can_retry war false, den Knopf gab es nicht. AGENTS.md bekommt zwei neue Lehren aus dieser Sitzung: Hintergrund-Schleifen muessen ihre Fehler melden (ein stiller except hat eine Stunde gekostet), und Netz-Pfade nie ungebremst anfassen - os.path.isdir haengt auf einem toten CIFS im Kernel und laesst sich aus Python nicht abbrechen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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AGENTS.md — Arbeits-Konventionen für Rippy
Grundregeln
1. Plan vor Code. Vor jeder Etappe: Klare Akzeptanzkriterien schreiben, dann bauen. 2. Kleine Schritte. Max. eine Feature pro Commit. Commit-Nachrichten beschreiben WAS und WARUM. 3. Beweisen statt behaupten. Testen, was gebaut wurde. Keine "es sollte funktionieren"-Commits. 4. Deutsch-Nicht-Entwickler. Der Commander liest alles — Variablennamen auf Englisch, aber Kommentare und Docs auf Deutsch.
⛔ HARTE Regeln (mechanisch geprüft — seit 22.07.2026)
A. Die CI-Ampel muss GRÜN sein, bevor irgendetwas „fertig" heißt.
.gitea/workflows/ci.yml läuft bei jedem Push auf dem Gitea-Runner (NICHT löschen, NICHT
abschwächen). Keine Tests = rot = nicht fertig. Der Commander liest die Ampel, nicht den Code.
B. Abweichung vom KONZEPT = STOPP + fragen. Anderes Werkzeug, andere Bibliothek, gestrichenes Muss-Feature → erst den Commander fragen, NIE still ersetzen. (Vorgefallen: Muss-Feature „MakeMKV lossless" wurde still durch lossy HandBrake ersetzt.)
C. Single Source of Truth ist main — es gibt nur diesen einen Branch
(seit 24.07.2026; der stable-Zwischenbranch ist abgeschafft). Die CI-Ampel
läuft bei jedem Push und PRÜFT nur (Ruff/pytest/Vite-Build) — sie befördert
nichts mehr. Deployt wird direkt aus main: auf der VM git pull bzw.
./deploy.sh (verifiziere vorher, dass die Ampel für den Commit GRÜN ist —
rot heißt: nicht deployen). Nie freihändig per SSH auf der VM bauen.
(Vorgefallen: Doppel-Anlage Rippy + rippy auf der VM durch Freihand-Deploys.)
D. Externe Schnittstellen NIE aus dem Kopf. Vor Nutzung fremder CLI-Flags oder
Bibliotheks-APIs: --help/Doku prüfen und die Fundstelle im Commit nennen.
(Vorgefallen: erfundene Celery-Methode self.send_task, erfundene abcde-Flags.)
Workflow
- Read: KONZEPT.md + ROADMAP.md lesen. Verstehen, welche Etappe dran ist.
- Plan: Was genau soll diese Sitzung bauen? Eine Zeile.
- Build: Code schreiben, testen, committen.
- Verify:
docker compose up— funktioniert das Ganze? - Savepoint: SAVEPOINT.md aktualisieren. Nächster Chat beginnt nicht von Null.
Modelle je Aufgabe
- Planung: Heavy-Modell (Reasoning) für Architektur-Entscheidungen.
- Bauen: schnelles Coding-Modell.
- Review: Heavy nochmal für Code-Review vor Merge.
Docker-Praxis
- Alles läuft in Containern:
docker compose up -d - Keine System-Pakete auf dem Host — alles im Container.
- Dockerfile immer multi-stage, kleinste Images.
Was NICHT gebaut wird
- Kein Code direkt im Host-OS.
- Kein Proxmox-LXC-Nesting-Workaround — das Projekt lebt bewusst in normalem Docker.
- Kein ARM-Fork — Rippy ist ein Eigenbau von Grund auf.
Aktueller Stand (26.07.2026)
- ✅ E2E bewiesen (v3.1): BD-50 komplett durch die Kette (43 GB → 4,8 GB)
- ✅ Etappe 13 (v3.2): Universal-Komfort-Runde — Media-Server-Integration, echte Benachrichtigungen, SMB-Klartext-Fehler, UHD-Arbeitsverzeichnis, MakeMKV-Key via UI, Job-Detail-Popup, Toast-Feedback, Ampel-Blocker behoben
- ✅ Etappe 17 (v3.10): 4K-UHD-Disc-Schlüssel — persistentes
MakeMKV-Datenverzeichnis +
KEYDB.cfgim UI - ✅ Etappe 18 (v3.11): 4K-UHD gelöst —
makemkvconholt Schlüssel unter Linux nie, unter Windows schon; Schlüsselspeicher übernehmbar. Akira-UHD geht auf der VM auf (TCOUNT:5, bewiesen) - ✅ Etappe 19 (v3.14): Durchsicht Frontend/Backend — vier Placebos weg
(Fortschritt log, Auswurf tat nichts, „Alle Tracks" konnte nichts, Encoder
wurden behauptet statt gemessen), Zombie-Erkennung gebaut, Pfad-Prüfung
gehärtet, und der Platten-Schutz aus
c065967als unwirksam entlarvt - ✅ Etappe 20 (v3.15): Aufräum-Runde —
/capabilities1,010 s → 0,003 s (Ping im Hintergrund), Kompression je Disc-Typ abwählbar (4K verlustfrei), Wizard empfiehlt nach gemessener CPU, vier tote Routen entfernt - ✅ Etappe 21 (v3.17): Der Blocker externes Encoden ist zu —
RIPPY_PATH_MAPleitet Rippy aus seinen eigenen Mounts ab, der Installer holt es selbst; Presets kommen vom Worker statt aus dem Quelltext; Dashboard ohne Placebos, mit Restzeit. Dazu vier Bestandsfehler, alle live gemessen (u. a. „Neu komprimieren" ging nie, undos.path.isdirhing im Kernel) - 📝 Details immer in SAVEPOINT.md — diese Sektion nennt nur die Etappe
Was diese Sitzungen wiederholt gekostet hat
Nicht aus einem Zustandswert auf einen Mechanismus schließen. Vorgefallen:
aus „kein Schlüssel da" → „Server abgeschaltet" (falsch), aus Status
transcoding → „Celery hat neu zugestellt" (falsch), aus progress=99 →
„Altwert aus dem Absturz" (falsch — ein Bug), aus gleichem st_dev →
„os.rename funktioniert" (falsch — der Kernel vergleicht den Mount).
Jedes Mal hätte eine Messung von unter einer Minute gereicht.
Und die Umkehrung gilt genauso: gleiches st_dev heißt NICHT gleicher
Mount. Wo eine Eigenschaft ausprobierbar ist, probiere sie aus, statt sie
vorherzusagen.
Ein Hintergrund-Prozess, der still scheitert, ist schlimmer als einer, der
laut scheitert (26.07.2026). Ein except Exception: pass in einer
Vorrats-Schleife hat eine Stunde gekostet: Der Vorrat blieb leer, die Funktion
lief direkt aufgerufen einwandfrei, und der Grund stand nirgends. Gefunden erst
über die Thread-Zustände (/proc/<pid>/task/*/stat, Zustand D = im Kernel
blockiert). Jede Hintergrund-Schleife MELDET ihren Fehler, und wer einen Vorrat
anlegt, macht sein Alter abfragbar (GET /health/vorraete) — sonst ist am
Endpunkt selbst nichts zu sehen.
Netz-Pfade nie ungebremst anfassen. os.path.isdir/open auf einem toten
CIFS-Mount blockieren im Kernel und lassen sich aus Python NICHT abbrechen. Ein
Kind-Prozess lässt sich abbrechen: timeout N ls -d <pfad> (Muster in
mounts.ist_erreichbar und rohdaten.verzeichnis_da). Und „konnte nicht
nachsehen" ist etwas anderes als „ist nicht da" — beides zu vermischen erzeugt
falsche Aussagen im UI.