Rueckfrage des Commanders beim ersten echten UHD-Rip: "merkt Rippy, dass es
eine UHD ist, und nimmt direkt das 4K-Preset?" Antwort war nein. Die
Kompression fragte den Disc-Typ ueberhaupt nicht:
preset = einstellungen.get("transcodePreset") or DEFAULT_HB_PRESET
Live eingestellt war "HQ 1080p30 Surround". Der gerade laufende Akira-Rip
waere also verlustfrei in 4K gerippt und danach auf 1080p heruntergerechnet
worden - und mit keepOriginal=False waere der 4K-Rohschnitt danach geloescht
worden. Umgekehrt wurde eine DVD auf 1080p hochskaliert, was nichts bringt.
- preset_fuer(disc_type, einstellungen) in ripping.py, pure und getestet.
Reihenfolge: Preset des Disc-Typs -> allgemeines transcodePreset ->
DEFAULT_HB_PRESET. Bestandsinstallationen aendern ihr Verhalten NICHT,
solange die neuen Felder nicht gespeichert sind.
- Drei Einstellungen: transcodePresetDvd / transcodePresetBluray /
transcodePresetUhd. transcodePreset bleibt als Rueckfall bestehen.
- transcode_files holt den Disc-Typ aus dem Job-Datensatz und schreibt ihn
mit ins Log ("Disc-Typ 'uhd', Preset '...'").
- UI: drei Auswahlfelder statt einem, mit Klartext dazu, warum eine 4K-UHD
auf ein 2160p-Preset gehoert.
Preset-Namen stammen aus "HandBrakeCLI --preset-list" im Worker-Image
(HandBrake 1.6.1) - nicht aus dem Kopf (AGENTS Regel D):
H.265 MKV 2160p60 4K, HQ 2160p60 4K HEVC Surround,
Super HQ 2160p60 4K HEVC Surround, H.265 MKV 1080p30, HQ 1080p30 Surround,
Super HQ 1080p30 Surround, H.265 MKV 576p25, H.265 MKV 480p30,
HQ 576p25 Surround.
Sofortmassnahme am laufenden Job (auf Ansage des Commanders): keepOriginal
auf True gesetzt - nur dieses eine Feld, gegengeprueft dass kein anderer
Schluessel veraendert wurde. Damit ueberlebt der 4K-Rohschnitt die
Kompression.
ACHTUNG - Deploy bewusst NICHT ausgefuehrt: docker compose up -d --build
wuerde den Worker-Container neu erstellen und den laufenden Akira-Rip
abbrechen. Erst nach Abschluss des Jobs deployen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
28 KiB
ROADMAP — Rippy
Meilenstein-Plan für den Bau von Rippy. Jede Etappe ist lauffähig für sich.
Etappe 1: Fundament — Container-Infrastruktur + udev-Erkennung
Ziel: Das System bootet, erkennt eine eingelegte Disc und erstellt einen Job.
Was gebaut wird:
- Docker Compose mit
api,worker,ui,postgres,redis - Basis-Dockerfiles für jeden Service (Python/FastAPI, Python/Celery, Node/React, PostgreSQL, Redis)
- udev-Regel + separater Daemon (Python), der Disc-Einwurf erkennt und Jobs an den Worker sendet
- Device-Resolver: ermittelt UUID/Serial des Laufwerks, erzeugt Symlink
/dev/disc/<uuid> - Job-Erstellung in Celery-Queue mit Disc-Typ und Device-Pfad
Fertig wenn:
- ✅
docker compose upstartet alle 5 Container - ✅ udev-Regel erkennt Disc-Einwurf
- ✅ udev-Daemon erstellt Celery-Job
- ✅ Celery-Worker nimmt den Job entgegen und gibt "Disc erkannt: DVD, Device: /dev/disc/xxx" aus
Status: Abgeschlossen
Etappe 2: Ripping-Pipeline — Verlustfreies Extrahieren
Ziel: Disc wird rippt und als rohe Dateien abgelegt.
Was gebaut wird:
- CD-Ripping via
abcde→ FLAC, AcoustID-Fingerprinting (chromaprint) + MusicBrainz-Lookup - DVD/Blu-ray-Ripping via
makejungles(makeMKV-Äquivalent, OpenSource) → MKV, mit--all --progress - Ripping im Worker-Container, Read-Only Device-Passthrough
- Fortschritts-Reporting über Celery-Signale an SSE-Stream
Fertig wenn:
- CD → FLAC-Dateien + MusicBrainz-Metadaten
- DVD → MKV mit allen Titeln
- Blu-ray → MKV mit allen Titeln
- Fortschritt wird in Echtzeit im UI angezeigt
Etappe 3: Metadaten-Lookup + Pre-Scan
Ziel: Vor dem Ripping wird die Disc identifiziert und der Commander bestätigt.
Was gebaut wird:
- Pre-Scan-Modul: liest TOC (kein Ripping), extrahiert Titel/Laufzeit/Scene-Labels
- TMDB-Integration für Film-/Serien-Matching (Confidence-Score)
- MusicBrainz-Integration für CD-Matching
- TheTVDB-Fallback für Serien
- SQLite-Cache für API-Antworten (LRU, 10k Einträge, TTL)
- Pre-Scan-Latenz: 5–15s, dokumentiert
Fertig wenn:
- Nach Disc-Einwurf: Pre-Scan läuft automatisch
- UI zeigt: Titel, Jahr, Cover, Confidence-Score, Trackliste
- Commander kann bestätigen oder manuell korrigieren
- Bestätigte Metadaten werden im Cache persistiert
Status: Abgeschlossen
Etappe 4: Jellyfin-Formatierung + NFO-Generierung
Ziel: Gerippte Dateien liegen in Jellyfin-konformer Ordnerstruktur mit Metadaten.
Was gebaut wird:
- Ordnerstruktur:
- Filme:
<Filmname> (<Jahr>)/<Filmname>-<title>.mkv - Serien:
<Serienname>/<Staffel N>/<Serienname> - S{N}E{N} - <Episode>.mkv - Musik:
<Künstler>/<Album> (<Jahr>)/<Track-Nr>. <Titel>.flac
- Filme:
- NFO-Generator im Kodi/NFO-Schema:
movie.nfo,series.nfo,episode.nfo,album.nfo- Alle Metadaten aus Pre-Scan + NFO-Attribution (Source: TMDB)
- Image-Downloader: poster.jpg (500x750), fanart.jpg, backdrop.jpg (1920x1080+) von TMDB
- Jellyfin-kompatible Dateibenennung
- Multi-Disc-Handling:
Disc 1.mkv,Disc 2.mkvetc.
Fertig wenn:
- Gerippte Dateien + NFO + Poster in Jellyfin-Ordnerstruktur
- Jellyfin scannt und erkennt alles korrekt
- Multi-Disc-Sets werden als eine Entität angezeigt
Status: Abgeschlossen
Etappe 5: API + Auth + WebUI
Ziel: Vollständiger Web-Dienst mit Echtzeit-Status und Job-Steuerung.
Was gebaut wird:
- FastAPI mit JWT-Auth (Access 15min, Refresh 7 Tage), Rate-Limiting (100/min/API-Key)
- REST-Endpoints: Jobs erstellen/listen/abbrechen, Geräte verwalten, Einstellungen
- SSE-Stream für Echtzeit-Jobstatus
- React-UI (Vite-Build → statisch via Nginx):
- Dashboard mit Echtzeit-Kacheln (Job-Status, Queue, Disc-Einwurf)
- Job-Verlauf mit Fortschrittsbalken
- Metadaten-Preview mit Bestätigungs-Dialog
- Job-Detail mit Live-Log
- Ergebnis-View mit Ordnerstruktur-Preview
- Einstellungen (API-Keys, Transcoding, Backup-Pfade, Jellyfin-Config)
- Geräte-Verwaltung
Fertig wenn:
- Commander kann UI im Browser öffnen und alles bedienen
- Jobs starten, stoppen, Verlauf einsehen
- Echtzeit-Updates via SSE funktionieren
- Alle Einstellungen werden gespeichert
Status: Abgeschlossen
Etappe 6: Sicherheit + Compliance + Hardening
Ziel: Produktionsreif — sicher, compliant, robust.
Was gebaut wird:
- SELinux/AppArmor Profile pro Container
- Read-only Bind-Mounts für System-Bibliotheken
- mTLS zwischen API ↔ Worker
- Netzwerk-Policy: UI→API (HTTPS), API↔Worker (mTLS), Worker↔Internet (nur API)
- PostgreSQL mit verschlüsselten Connections
- Source-Release-Endpoint (GPL-v3-Compliance)
- Lizenz-Dokumentation (MakeMKV, OpenSource-Komponenten)
- Backup-Hooks (PBS-Snapshot-Integration)
- Error-Handling: exponential backoff Retry (max 5), Circuit-Breaker für APIs
Fertig wenn:
- Alle Container haben Security-Profile
- Netzwerkverkehr zwischen Containern ist verschlüsselt
- GPL-v3-Compliance-Checkliste abgehakt
- Backup-Hooks funktionieren
Status: Abgeschlossen
Etappe 7: API UI Modernisiert
Ziel: Modernes React-UI mit Dark Mode Support.
Was gebaut wird:
- React UI mit TailwindCSS
- Sidebar Navigation
- Einstellungen mit Tab-Struktur
- Dark Mode mit Theme-Toggle und localStorage persistence
- Status-Badges und StatCards mit Dark Mode Support
Fertig wenn:
- UI mit Dark Mode läuft
- Navigation und Einstellungen funktionieren
- Commit
43dfce5— Dark Mode Implementation
Status: Abgeschlossen
Etappe 8: Separation of Concerns (Dark Mode)
Ziel: Code-Qualität durch saubere Trennung.
Was gebaut wird:
- Theme-Context aus App.tsx auslagern
- Dark Mode Utility für CSS-Klassen
- Theme props in Komponenten verstecken
- Tailwind-Config zentralisieren
Fertig wenn:
- Theme-Logik in eigenem Context
- Wiederverwendbare Dark Mode Helper
- Saubere Komponenten-Struktur
Status: Abgeschlossen (Teil von Etappe 9)
Etappe 9: SoC Refactoring & Config Validation
Ziel: Code-Qualität durch saubere Trennung + Konfigurations-Validierung.
Was gebaut wird:
- Theme-Context aus App.tsx in eigenes Context auslagern
- Config Validation mit TMDB-API-Key Pflicht
- Cache Key Centralization (cache/keys.py)
- Worker Refactoring für bessere Trennung
- Docker Compose mit Healthchecks
Fertig wenn:
- Theme-Logik in eigenem Context (ThemeContext.tsx)
- Wiederverwendbare Dark Mode Helper (useDarkMode.ts)
- TMDB-API-Key ist Pflicht (Fehler bei Fallback-UI)
- Cache-Keys zentral definiert
- Docker Healthchecks für API
Status: In Arbeit
Etappe 9: Proxmox-Integration
Ziel: Ein-Click-Deploy auf Proxmox LXC.
Offene Punkte (aus KONZEPT.md)
| Punkt | Etappe | Behandlung |
|---|---|---|
| TMDB-Matching-Fehler bei Nischentiteln | Etappe 3 | Pre-Scan Confidence-Score + manueller Korrektur-Mechanismus |
| NFO-Format-Abhängigkeit von Jellyfin-Version | Etappe 4 | Kodi/NFO-Schema (stabil, gut dokumentiert) |
| Pre-Scan-Latenz (5–15s) | Etappe 3 | Akzeptabel, Parallelisierung möglich |
| TMDB-Bildrechte | Etappe 4 | Gelöst: TMDB API-ToS erlaubt private Nutzung |
| Hybrid-Discs | Etappe 1 | MVP erkennt nur Standard; als "Kann" notiert |
| Redis Single-Instance | Etappe 1 | MVP reicht; Cluster als "Später" |
Etappe 10: MakeMKV-Umstellung — das Muss-Feature „lossless" einlösen
Ziel: DVD/Blu-ray-Ripping auf makemkvcon umstellen (verlustfrei), wie im
KONZEPT als Muss definiert. HandBrake fliegt aus dem Ripp-Pfad (bleibt ggf. als
optionaler Transcode-Schritt NACH dem verlustfreien Rip).
- Worker-Dockerfile: makemkv-oss/makemkv-bin 1.18.4 multi-stage gebaut, Beta-Key via MAKEMKV_APP_KEY-Env (entrypoint.sh) — 23.07.
- ripping.py: auf
makemkvcon -r --progress=-same mkv dev:… allumgestellt, PRGV-Fortschritts-Parsing laut makemkv.com/developers/usage.txt, Tests dabei — 23.07. - E2E mit echter Disc verifizieren (Commander, Laufwerk nötig) Fertig wenn: eine echte DVD landet verlustfrei als MKV im Output, Ampel grün. Entstanden aus: Review 22.07. — HandBrake-lossy war eine stille Abweichung vom Konzept; Entscheid 22.07. abends: Konzept gilt, Umbau als eigene Etappe.
Etappe 11 (23.07.2026): Kernumbau — der Zweck funktioniert erstmals wirklich
Befund des Komplett-Audits (Claude): Der Kern „Disc rein → gerippt raus"
hatte NIE einen Code-Pfad: kein POST /jobs, kein udev-Daemon (das referenzierte
udev_daemon.py existierte nirgends), kein Ripping-Tool im Worker-Image,
Disc-Erkennung strukturell tot (file -L auf Block-Device), Geräte als
Bind-Mounts statt devices: (EPERM), UI rief hartkodiert localhost:8000 auf.
Gebaut:
- POST /jobs (API → Celery → Worker) + Job-Persistenz in Postgres
- Disc-Watcher in der API (ioctl-Poll statt udev — Container-tauglich)
- Disc-Erkennung neu über Kernel-ioctls (detection.py, in API+Worker)
- /logs-Endpoint + echte Logs-Seite (Mock-Daten raus)
- /settings-Endpoints (Settings-Seite sprach vorher ins Leere)
- UI: Vite-Build + nginx mit /api-Proxy statt Dev-Server; relative API-Pfade
- compose: devices: statt Bind-Mounts; Ausgabe aufs media-Volume
- Jellyfin-Post-Processing an den Worker anbinden (NFO/Poster nach dem Rip) — 24.07., medien.py: Ordner „Titel (Jahr)" + movie.nfo + poster.jpg, gesteuert übers mediaServer-Setting (Jellyfin/Emby/Kodi/Plex/keins)
- Auth vor die schreibenden Endpoints (JWT existiert, schützt aber nichts)
Etappe 12: Besser als ARM (aus ARM-Analyse 23.07.2026)
Quelle: Vollanalyse von Automatic Ripping Machine v2.24 (Code, arm.yaml, Wiki, Issues). Was Rippy strukturell schon besser macht: Lossless-first statt Transcode-first (ARMs BD-Default ist ein 1080p30-Downscale!), Celery+Postgres statt Prozess-pro-udev-Event+SQLite (ARM-UI friert beim Rippen ein, #1046), ioctl-Watcher statt fragiler udev-Ketten (ARMs größte Support-Quelle), NFO + Jellyfin-Konvention nativ (ARM kann nur Emby-Refresh, keine NFOs).
Übernehmen (priorisiert):
- Disc-Fingerprint-DB (selbstlernend) — ARMs beste Idee, besser gemacht: Tabelle disc_fingerprints (DVD-CRC64/MusicBrainz-DiscID/BD-Label-Hash → bestätigte Metadaten). Jede UI-Bestätigung schreibt zurück; zweite Disc derselben Serie wird sofort erkannt. Lokal statt ARMs Crowd-Server (Single Point of Failure auf Free-Hosting).
- BD-Titel aus BDMV/META/DL/bdmt_eng.xml als Identifikations-Stufe vor den APIs (echter Disc-Titel statt Label-Raterei).
- Progressive Suchdegradation bei TMDB/OMDb: mit Jahr → ohne Jahr → tokenweises Titel-Stripping; jede Stufe senkt die Confidence.
- Duplikat-Schutz: Fingerprint-Treffer → „schon gerippt am X — trotzdem?"
- Track-Auswahl (Manual Mode), besser als ARM: Job-Status awaiting_selection nach makemkvcon-info; Track-Tabelle im UI mit Heuristik-Vorauswahl; Timeout → Weiter mit Default (ARM bricht hart ab, erlaubt nur EINE Auswahl).
- Min/Max-Titellänge + Extras: Bonusmaterial nach extras/ (versteht Jellyfin nativ) statt alles flach.
- Benachrichtigungen bei Job-Ende — 24.07., eigenes notify-Modul (Discord/Slack/ntfy/generisches JSON, Dienst-Erkennung an der URL) statt Apprise-Dependency; Test-Knopf im UI. Telegram/Deep-Links offen.
- Multi-Drive-Verwaltung: drives-Tabelle (Seriennummer, Custom-Name, UHD-fähig-Flag), parallele Rips, Job↔Drive-Zuordnung.
- Backup-Modus (makemkvcon backup --decrypt) als Plan B für Problem-Discs.
- Jellyfin-Refresh nach Ablage (POST /Library/Refresh).
ARM schlagen (Alleinstellung):
- Serien-Episoden-Erkennung — ARMs offene Wunde seit 2019 (#395): TVDB-Episodenlaufzeiten gegen Track-Laufzeiten matchen (±5 %, Reihenfolge-Constraint, Disc-Nr aus Label), Vorschlag „Show/Season 02/Show S02E05.mkv" im Preview bestätigen.
- Main-Feature per Laufzeitabgleich mit TMDB-Runtime (±3 min) statt ARMs „größte Datei gewinnt" (#1297-Fehlklasse).
Etappe 13 (24.07.2026): Universal-Komfort-Runde — Lücken aus dem Alltag schließen
Quelle: Commander-Sammelauftrag 24.07. — alles, was beim echten Benutzen auffiel, in einem Rutsch. Alles gebaut, Tests dabei, Ampel-Blocker behoben.
Gebaut:
- Ampel entrostet: bcrypt auf 4.0.1 gepinnt (passlib-1.7.4-Bruch) und
cache_keys-Test an das Fingerprint-Format vom 23.07. angepasst — DIE
beiden Rot-Ursachen, wegen derer
stable10 Commits zurückhing. - Media-Server-Integration: mediaServer-Setting (Wizard + Einstellungen), Zielordner „Titel (Jahr)", movie.nfo/tvshow.nfo + poster.jpg für Jellyfin/Emby/Kodi (medien.py im Worker, mit Tests).
- Benachrichtigungen echt gemacht: notify.py (API+Worker), Meldung bei fertig/fehlgeschlagen/abgebrochen, Anleitung + Test-Knopf im UI — das Webhook-Feld war vorher ein Placebo, nichts hat je gesendet.
- SMB-Freigaben-Scan repariert: NT_STATUS-Fehler → Klartext (Gast- Abfrage verweigert ⇒ Benutzer/Passwort nötig), Credential-Felder im UI VOR den „Freigaben auflisten"-Knopf gezogen.
- 4K-UHD-Platzproblem: Arbeitsverzeichnis konfigurierbar (workDir, z. B. NAS-Freigabe), Platz-Check per Disc-Größe (ioctl) VOR dem Rip.
- MakeMKV-Key über UI (Einstellungen → System): gilt ab dem nächsten Rip, ohne Rebuild; Worker melden Werkzeug-Versionen + Key-Quelle.
- Job-Detail-Popup: Klick auf Titel in „Neueste Jobs" → Poster, Jahr, Beschreibung, Ablagepfad, Fehler (Job speichert Metadaten jetzt mit).
- UI-Feedback überall: Toast-System (reinploppende Meldungen), drehende Refresh-Knöpfe, Logs-Filter um Warnung/Fehler-Pills ergänzt.
- Datei-Browser zeigt Dateien: Ordner wirkten „leer", weil nur Unterordner gelistet wurden — Dateien erscheinen jetzt grau mit Größe.
- Favicon (Disc im Logo-Verlauf) + Footer „Created with ❤️ by LucyAI, Claude and KrBrZ".
- README: Media-Server, Benachrichtigungen, UHD-Arbeitsverzeichnis, „Rippy woanders bereitstellen" (beliebiger Docker-Host).
- Download-Knopf für fertige Rips (Wunsch aus der Übernahme-Session): GET /jobs/{id}/files (+ Datei-Stream, Pfad-Validierung strikt unter /app/media inkl. realpath-Check), Download-Knopf in der Aktion-Spalte, Dateiliste mit Größen im Job-Detail-Popup — vorher kam man an fertige MKVs nur per scp. nginx hatte proxy_buffering off schon (SSE).
Offen aus dieser Runde: nichts — Rest siehe Etappe 12 und Ideen unten.
Etappe 14 (24.07.2026): Praxis-Feedback-Runde — erste echte Nutzung
Quelle: Commander-Feedback nach dem ersten richtigen Arbeiten mit v3.2.
- SMB-Mount-Blocker: CAP_DAC_READ_SEARCH für mount.cifs (auf der VM reproduziert + bewiesen), Compose-Fix.
- TMDB-Key-Falle: v3-Schlüssel wurden still 401 (Client konnte nur v4-Bearer) — beide Arten unterstützt, „Verbindung prüfen" im UI.
- 4K UHD als eigener Disc-Typ (≥ 55 GiB) mit eigener Farbe + Klartext- Fehler bei Nicht-LibreDrive-Laufwerken.
- Vollautomatik-Setting (Disc rein → Rip startet ohne Popup).
- Job-Verwaltung: can_retry (Knopf nur bei vorhandenen Rohdaten), Einzel-Löschen, „Erledigte aufräumen", „Alle herunterladen".
- Worker: WORKER_NAME-Anzeigename + IP/ID, verwaiste Einträge löschbar.
- Ripping-Tab nach Medium (Video/Audio/Allgemein), Untertitel-Klartext, CD → Musik-Vorauswahl im Ziel-Dialog, Ordner-Verwaltung eingeklappt.
Etappe 15 (24.07.2026): Restefeger — der Ideen-Katalog wird abgearbeitet
Commander-Auftrag: „Arbeite alles ab, abgesehen von Auth — das ist irrelevant und kann komplett raus."
- AUTH KOMPLETT ENTFERNT (Commander-Entscheid): /token- und /api-keys-Endpoints, auth.py, test_auth.py, passlib/bcrypt/PyJWT, JWT_SECRET_KEY-Pflicht — alles raus (KONZEPT §10). Der Schnellstart braucht keine .env-Pflichtwerte mehr. Rate-Limit pro IP bleibt.
- Serien-Staffel-Flow: Im Rip-Dialog Serienname + Staffel →
Ablage
<Serie>/Season NN; tvshow.nfo + poster.jpg landen im Serien-Ordner (werden bei Staffel 2 nicht überschrieben). - Episoden-Erkennung per Laufzeitabgleich (ARM-Wunde #395): Datei-Laufzeiten (HandBrake-Scan) gegen TMDB-Episoden-Laufzeiten, ordnungserhaltend; komplette Staffel auf einer Disc geht auch bei uniformen Laufzeiten. Umbenannt wird NUR bei eindeutiger Zuordnung („Serie S01E02.mkv"), sonst bleiben die Namen + ehrliches Log.
- Jellyfin/Emby-Bibliotheks-Refresh nach jedem fertigen Rip (POST /Library/Refresh, X-Emby-Token) — URL/Key + Test-Knopf in den Einstellungen. Die Null-Klick-Kette Disc→Bildschirm steht.
- Duplikat-Warnung: Disc-Fingerabdruck gegen die Job-Historie — Hinweis auf der Disc-Karte, Vollautomatik überspringt Duplikate.
- „Nur Hauptfilm" ECHT: das Setting war wirkungslos — jetzt Info-Lauf → längster Titel → nur der wird gerippt; pro Rip im Dialog übersteuerbar. (Volle Track-Tabelle bleibt Ausbaustufe.)
- Deutsche Texte für OMDb-Treffer via TMDB /find (IMDb-ID → de-DE).
- Speicherplatz in der Dashboard-Leiste (amber unter 60 GB frei).
- CSV-Export der Job-Historie (Semikolon+BOM, Excel-tauglich).
- Metadaten-Seite entfernt (+ Placebo-Endpoints /metadata/lookup und /metadata/confirm — lookup scannte ein Dummy-Device).
- Doppel-Jahr-Fix („X (2009) (2009)" in Log/Ordnernamen).
- Remote-Worker-Blocker: redis/postgres waren nie veröffentlicht — kein Remote-Worker konnte sich je verbinden. Ports 6379/5432 jetzt offen (Heimnetz-Kompromiss, dokumentiert) + API_URL für Worker.
Etappe 16 (24.07.2026): Track-Tabelle + nativer Windows-Worker + Anleitung
- Volle Titel-Auswahl vor dem Rip: scan_tracks-Worker-Task, Polling-Endpoints, Tabelle (Dauer/Größe/Kapitel, Vorauswahl ≥ 5 min) im Rip-Dialog, Multi-Titel-Rip (ein makemkvcon-Aufruf je Titel, Fortschritt anteilig). Parser mit Tests.
- Nativer Windows-Worker ohne Docker: install.ps1 + Worker-Code werden von der Rippy-Instanz selbst serviert (/worker-setup/*); HandBrakeCLI 1.9.2 vom offiziellen GitHub-Release; celery --pool=solo -Q transcode; optional Autostart. UI bietet Linux- und Windows-Variante. E2E auf echtem Windows-PC bewiesen.
- Anleitungs-Tab: Rippy erklärt sich selbst (Disc-Weg, Serien, NAS, Media-Server, Benachrichtigungen, Key, Worker, FAQ).
Etappe 17 (25.07.2026): 4K-UHD-Schlüssel (KEYDB.cfg)
Quelle: Messung am 25.07. live auf der Rippy-VM im Worker-Container.
Eine 4K-UHD (Akira, MKB v76, Pressung Dezember 2020) scheitert an „The
volume key is unknown for this disc" — obwohl makemkvcon „Using LibreDrive
mode (v06.3)" und „Using direct disc access mode" meldet, die Disc liest
und den AACS-Dump ablegt (Meldung 3332). Das Debug-Log geht ohne einen
einzigen Netz-Versuch von „Loaded content hash table" direkt auf den
Fehler; _private_data.tar enthielt nur die Index-Datei und keine einzige
hkd_*.bin; auch mit gelöschter update.conf (Meldung 5074 belegt den
Web-Kontakt) und app_UpdateEnable = "1" kam kein Schlüssel; die
Forum-Schlüssel-Server hkdata.fairuse.org und hkdata.crabdance.com
lösen weltweit nicht mehr auf. Fazit: Ein MakeMKV-Update löst das
nicht (das behauptete v3.3 — dort richtiggestellt). Der einzige heute
funktionierende Weg ist eine KEYDB.cfg im MakeMKV-Datenverzeichnis.
⚠️ Nachtrag am selben Tag (siehe Etappe 18): Die letzte Folgerung war falsch. Die beiden toten Hostnamen stammen aus alten Forumsbeiträgen und werden von MakeMKV längst nicht mehr benutzt — der Dienst lebt. Richtig ist:
makemkvconunter Linux fragt nie nach Schlüsseln, die Windows-Version schon. Alles hier Gebaute bleibt richtig und nötig, nur dieKEYDB.cfgist nicht der Haupt-, sondern der Ersatzweg.
Gebaut:
- Persistentes Datenverzeichnis:
${MAKEMKV_DATA_HOST:-/srv/rippy/makemkv}vom Host gemountet — Worker/root/.MakeMKV, API/app/makemkv-data, beide mitMAKEMKV_DATA_DIR.KEYDB.cfgund AACS-Dumps überleben jeden Rebuild..env.exampleerklärt die Variable. - entrypoint.sh entschärft:
settings.confwird ergänzt statt überschrieben (der Beta-Key hatte sonst alles andere gelöscht),app_UpdateEnable = "1"gesetzt. - Zwillings-Modul
makemkv_daten.py(identisch indocker/api/unddocker/worker/) als einzige Wahrheit über das Verzeichnis: Status lesen, Inhalt prüfen, atomar schreiben, löschen, Dumps auflisten — alles reine Funktionen, damit die Ampel sie ohne Postgres/Redis testen kann. - API:
GET/POST/DELETE /system/keydb,GET /system/aacs-dumpsundGET /system/aacs-dumps/{dateiname}. Der Inhalt kommt bewusst als JSON-Body — es gibt keinpython-multipart, ein Endpunkt mitUploadFile/File()würde die API beim Import töten. - UI (Einstellungen → System): Status der
KEYDB.cfg(Pfad, Größe, Anzahl Disc-Einträge, Datum), Inhalt einfügen, entfernen, AACS-Dumps herunterladen — ohne SSH auf die VM. - MakeMKV redet endlich:
parse_msg()inripping.py+ Log-Callback intasks.pyschreiben MakeMKV-Meldungen ins Rippy-Log (gedrosselt: Code 1003 raus, keine Wiederholungen, max. 40 je Rip). UHD-Fehlertext ehrlich neu geschrieben;caps.pymeldetkeydb: ja | nein | unbekannt. - Doku nachgezogen: README (UHD-Voraussetzungen, System-Panel,
MAKEMKV_DATA_HOST, Bereitstellung), SAVEPOINT v3.10 inkl. Richtigstellung von v3.3, KONZEPT §8 + §10.
Offen aus dieser Runde:
- Der Nachweis mit einer echten
KEYDB.cfgsteht aus. Zum Zeitpunkt der Änderung lag keine Datei vor, die den Akira-Schlüssel enthält — belegt sind der Befund und die Mechanik, NICHT ein erfolgreicher UHD-Rip. - Damit bleibt auch der volle Transcode-E2E an einer UHD weiter offen (siehe SAVEPOINT v3.7) — an normalen BD/DVD ist die Kette bewiesen.
Nachtrag zu „Offen": Beide Punkte sind mit Etappe 18 erledigt — Akira
ging auf der VM auf, allerdings über den Schlüsselspeicher statt über eine
KEYDB.cfg.
Ausdrücklich nicht gebaut (und wird es auch nicht): Rippy liefert keine Disc-Schlüssel mit, lädt keine herunter und verteilt keine. Es stellt nur den Platz für eine Datei bereit, die der Nutzer selbst mitbringt, und zeigt ehrlich an, was dort liegt.
Etappe 18 (25.07.2026): 4K-UHD gelöst — Schlüsselspeicher statt KEYDB.cfg
Quelle: Einwand des Commanders („wenn ich MakeMKV lokal auf meinem Windows-PC installiere, würde es SOFORT gehen — wir übersehen etwas Gewaltiges"). Er hatte recht. Gegenprobe mit demselben Laufwerk und derselben Disc an einem Windows-PC:
| Linux (Worker) | Windows | |
|---|---|---|
| Verbindungen beim Disc-Öffnen | keine einzige | 185.84.108.20:443 |
| Meldung 3338 „Downloading latest HK" | nie | ja |
_private_data.tar |
2048 B, 0 Schlüssel | 6,4 MB, 604 Schlüssel |
| Disc | „volume key is unknown" | TCOUNT:5, geht auf |
Gegengeprüft mit leerem UND gefülltem Speicher, mit und ohne --noscan,
mit dev:/dev/sr0 und disc:0, mit gelöschter update.conf: Linux
fragt nie. Die Meldungsvorlage „Downloading latest %1 to %2 ..." steckt
sehr wohl im Linux-Binary — sie löst nur nicht aus. Gleiches Symptom im
MakeMKV-Forum, seit Jahren offen (t=25782, t=34022).
Damit ist die Diagnose aus Etappe 17 („der Schlüssel-Kanal ist tot")
widerlegt. Sie stützte sich auf zwei Hostnamen aus alten Forumsbeiträgen,
die MakeMKV längst nicht mehr benutzt.
Gebaut:
- Schlüsselspeicher im Modul:
zaehle_schluessel,private_data_pruefen,schluesselspeicher_status,private_data_schreibeninmakemkv_daten.py(beide Zwillinge). Die Prüfung lehnt einen Speicher OHNEhkd_*.binab — sonst lädt jemand den leeren Vorrat einer frischen Installation hoch, es ändert sich nichts, und niemand versteht warum. - API:
GET /system/keystoreundPOST /system/keystore. Der Rohkörper der Anfrage IST die Datei — binär, deshalb kein JSON und kein Base64; Multipart kann die API ohnehin nicht. - UI: neuer Block „Disc-Schlüssel für 4K-UHD" ÜBER dem KEYDB-Block, mit Schlüssel-Anzahl, Upload und Schritt-für-Schritt- Anleitung für den Windows-Umweg. KEYDB.cfg ist jetzt als Notnagel beschriftet. Worker-Plakette zeigt die Schlüssel-Anzahl.
- Fehlertext in
tasks.pysagt den Windows-Weg an und nennt die Anzahl bekannter Schlüssel dieses Workers. caps.pymeldetschluesselje Worker.- Alle Falschaussagen korrigiert: UI (3 Stellen), Anleitung (2),
README (3), KONZEPT §8 + §10,
makemkv_daten.py-Modulkopf, Worker-Dockerfile,makemkv_key.py.
Bewiesen: Nach Übernahme des Windows-Schlüsselspeichers öffnet
makemkvcon auf der VM die Akira-UHD — „Operation successfully
completed", TCOUNT:5, fünf Titel, identisch zum Windows-Ergebnis.
Das ist der erste belegte UHD-Disc-Zugriff auf der Rippy-Maschine.
Offen aus dieser Runde:
- Voller UHD-Rip inklusive Transcode-E2E (nur der Disc-Zugriff ist belegt, nicht die komplette Kette bis zur fertigen Datei).
- Ob sich der Abruf unter Linux doch anstoßen lässt, ist ungeklärt — der Code ist im Binary vorhanden. Bis dahin bleibt der Windows-Umweg.
Etappe 19 (25.07.2026): Preset je Disc-Typ
Quelle: Rückfrage des Commanders beim ersten echten UHD-Rip („merkt
Rippy eigentlich, wenn es eine UHD-Disc ist, und wendet direkt das
4K-Preset an?"). Antwort war: nein. Die Kompression fragte den Disc-Typ
gar nicht — ein globales transcodePreset galt für alles, live eingestellt
HQ 1080p30 Surround. Der laufende 4K-Rip wäre danach auf 1080p
heruntergerechnet und der Rohschnitt gelöscht worden (keepOriginal: False).
Gebaut:
preset_fuer(disc_type, einstellungen)inripping.py— pure Funktion, drei Tests. Reihenfolge: Preset des Disc-Typs → allgemeinestranscodePreset→DEFAULT_HB_PRESET. Bestandsinstallationen ändern ihr Verhalten NICHT, solange die neuen Felder ungespeichert sind.transcode_filesholt den Disc-Typ aus dem Job-Datensatz und schreibt ihn mit ins Log („Disc-Typ 'uhd', Preset '…'").- UI: drei Auswahlfelder (DVD / Blu-ray / 4K-UHD) statt einem, mit
Erklärung, warum 4K auf ein 2160p-Preset gehört. Preset-Namen aus
HandBrakeCLI --preset-listim Worker-Image belegt, nicht geraten. - Sofortmaßnahme am laufenden Job:
keepOriginalaufTrue, damit der 4K-Rohschnitt die Kompression überlebt.
Offen aus dieser Runde:
- Deploy steht aus — er würde den laufenden Akira-Rip abbrechen. Erst nach Abschluss des Jobs deployen, dann bei Bedarf „Neu komprimieren" mit dem 4K-Preset.
Ideen-Katalog (Rest) — bewusst offen
- Design 2.0 — an Gemini übergeben (24.07.2026). Vollständiges
Briefing:
docs/DESIGN-2.0-BRIEFING.md. Arbeitsbranch:design-2.0(deployt bewusst NICHT, nurmainwird befördert). Kern: 428theme === 'dark'-Ternaries → Tailwind-dark:+ UI-Primitives, Optik-Modernisierung, ohne Funktions-/Text-Änderungen. Der neue Anleitungs-Tab gehört mit in den Feinschliff. - AI-Box als VAAPI-Transcode-Worker: Ports sind offen, Compose steht (deploy/remote-transcode-worker.yml) — es fehlt nur der NFS/SMB-Export der Rippy-Ablage an die AI-Box (Infra-Entscheid auf der VM).
- Kodi-Bibliotheks-Refresh (JSON-RPC VideoLibrary.Scan) analog zu Jellyfin/Emby.
- Windows-Worker als echter Dienst (statt start-worker.bat/onlogon): z. B. via NSSM oder PyInstaller-Paket — Komfort-Ausbau der jetzt funktionierenden nativen Variante.