Commander (01.09.2026): "es fehlt generell noch komplett die auswahl WAS
man rippen moechte. Bei Serien eben genau das die folgen, bei filmen z.B.
nur das hauptfeature oder auch die extras."
Bis hierher uebergab die Pipeline fest `titel: 'all'` — Rippy rippte
IMMER alles, samt Trailer, Werbung und Alterskennzeichen. Beide Wuensche
brauchen denselben Umbau, deshalb in einem Zug:
TITEL FUER TITEL statt einem 'all'-Aufruf. Nur so laesst sich auswaehlen,
und nur so ueberlebt der Rest, wenn EIN Titel an einem Disc-Defekt haengt.
Was schon da war und nur nicht verbunden: titelInfoLesen() (Titel mit
Dauer/Groesse/Kapiteln) rief niemand auf, und buildRipArgs() konnte
laengst einen einzelnen Titel. Dazu kennt Rippy seit heute das
Inhaltsverzeichnis der Disc (EP 1, EP 2, DUB GER 1, 104 GER FSK).
Neu kern/rip/titelwahl.ts (pur, ohne Laufwerk):
* Serie (von der Disc BEZEUGT): so viele Titel wie das Inhaltsverzeichnis
Folgen nennt; passen sie nicht zusammen, sagt Rippy das.
* Film: der laengste Titel.
* Zwei Fallen mit Tests abgesichert:
- SAMMELTITEL: Ein Titel, der so lang ist wie die anderen zusammen
("alle Folgen am Stueck"), waere der laengste und wuerde die
Film-Auswahl gewinnen — Rippy wuerde alles doppelt sichern.
- ANGEL/Seamless Branching: Mehrere fast gleich lange Fassungen. Rippy
nimmt die mit den meisten Kapiteln UND sagt, dass es unsicher ist.
* Unklar heisst: nichts vorausgewaehlt. Lieber fragen als raten.
Der Defekt-Waechter:
* offsetAusMeldung() liest die Stelle aus MakeMKVs Meldung — als LETZTE
gequotete Zahl, damit es unabhaengig von MakeMKVs Sprache bleibt
(deutsch "bei Offset", englisch "at offset").
* RipAuswertung zaehlt Wiederholungen derselben Stelle; ab HAENGT_AB gilt
der Lauf als haengend. Fortschritt raeumt den Verdacht wieder ab.
* Das Fenster zeigt dann Klartext plus "Titel ueberspringen" — der
laufende makemkvcon wird beendet, der naechste Titel laeuft weiter.
Gemessen am lebenden Objekt (Spartacus Disc 2, 01.09.2026): MakeMKV
meldete eine halbe Stunde denselben Offset 56881152, makemkvcon
verbrauchte dabei 1,7 s CPU (es wartete), und Windows protokollierte 41
fehlerhafte Bloecke in 10 Minuten. Der Defekt lag in Folge 1 — Folge 2
lag heil daneben und ging trotzdem verloren.
17 neue Tests in test/titelwahl.test.ts, alle beim ersten Lauf gruen.
254 Tests gesamt (vorher 237), Typpruefung sauber. Version 5.2.0.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Beweise — die Messungen zu KONZEPT-WINDOWS.md § 3
Diese zwei Skripte sind die Grundlage für die Entscheidung, Rippy v5 in TypeScript/Node zu bauen. Sie beantworten die einzige Frage, an der das ganze Konzept hängt:
Kann Node überhaupt alles, was Rippy am Laufwerk braucht?
Wäre die Antwort nein gewesen, wäre das Konzept wertlos gewesen. Deshalb sind sie zuerst gelaufen — vor der ersten Zeile Konzept.
AGENTS.md Regel D: „Externe Schnittstellen NIE aus dem Kopf."
Nachstellen
npm install koffi
node laufwerk.js
Gemessen am 30.08.2026 mit Node v24.19.0, koffi 3.1.6, an einem HL-DT-ST BD-RE BU40N (USB) mit eingelegter Blu-ray.
laufwerk.js — Win32-Laufwerkszugriff
Ruft dieselben Steuercodes auf wie src/rippy/drives/win_ioctl.py im
Docker-Zweig. Nur lesend — kein Auswerfen, kein Verriegeln.
1. GetLogicalDrives + GetDriveTypeW -> optische Laufwerke: [ 'G' ]
2. CreateFileW \\.\G: (Zugriff 0) -> offen
CreateFileW \\.\G: (GENERIC_READ) -> offen
3. IOCTL_STORAGE_QUERY_PROPERTY -> Hersteller: HL-DT-ST | Modell: BD-RE BU40N
| Rev: 1.03 | Serial: 0025114C0149
4. IOCTL_STORAGE_CHECK_VERIFY2 -> Medium eingelegt
5. IOCTL_CDROM_DISK_TYPE -> Win32-Fehler 50
6. IOCTL_DISK_GET_LENGTH_INFO -> 33.759.690.752 Bytes (33,76 GB) => Blu-ray
Punkt 5 ist kein Fehlschlag. Fehler 50 ist ERROR_NOT_SUPPORTED — genau
das, was der Python-Treiber an diesem Laufwerk auch sieht (SAVEPOINT.md,
v4.0-rc11, Abschnitt „Das Laufwerk"). Node verhält sich identisch. Die Lehre
steht im alten Code und gilt weiter: Die Disc-Einordnung darf sich nicht auf
IOCTL_CDROM_DISK_TYPE verlassen — die Größe ist der verlässliche Weg.
Punkt 2 zeigt die Unterscheidung, die in rc11 teuer war: Zugriff 0 fragt das
Gerät, GENERIC_READ fragt das Medium. Bei einer gestörten Disc
scheitert das zweite und das erste geht weiter — wer nur eins probiert, hält
ein antwortendes Laufwerk für tot.
leine.js — die Prozess-Leine (Job Object)
Stellt den Befund aus SAVEPOINT.md v4.0-rc10 nach: Windows räumt
Kindprozesse nicht auf. Ein hart beendeter Rippy hinterlässt ein
makemkvcon, das das Laufwerk festhält, und jeder spätere Rip scheitert.
Das Skript setzt eine Arbeitsgruppe mit JOB_OBJECT_LIMIT_KILL_ON_JOB_CLOSE,
startet ein langlebiges Kind und lässt sich dann hart abschießen —
taskkill /F ohne /T, also genau das, was bei einem Absturz und beim
Drüber-Installieren passiert.
1. CreateJobObjectW -> Arbeitsgruppe angelegt
2. SetInformationJobObject -> KILL_ON_JOB_CLOSE gesetzt
3. AssignProcessToJobObject -> dieser Prozess hängt in der Gruppe
4. Kindprozess gestartet, PID 16040
vor dem Abschuss: Eltern lebt: True Kind lebt: True
taskkill /F /PID 29488 -> ERFOLGREICH
danach: Eltern lebt: False Kind lebt: False
Nachstellen (PowerShell):
$p = Start-Process node -ArgumentList "leine.js" -PassThru -RedirectStandardOutput out.txt
Start-Sleep 3
$kind = (Select-String -Path out.txt -Pattern 'KIND-PID=(\d+)').Matches[0].Groups[1].Value
taskkill /F /PID $p.Id
Start-Sleep 2
Get-Process -Id $kind -ErrorAction SilentlyContinue # muss LEER sein
sqlite-main.js + sqlite-kern.js — node:sqlite in Electron
Beantwortet die Frage, die in der ersten Fassung des Konzepts als ⚠️ offen
stand: Electron baut sein Node mit eigenen Flags — ist node:sqlite dort
überhaupt vorhanden?
Gemessen am 30.08.2026 mit Electron 44.0.0, und zwar im
utilityProcess — dem Kontext, in dem Rippy v5 seine Datenbank betreiben
wird (kern/speicher/db.ts), nicht bloß im Node-Modus der Binary:
KERN-ANTWORT: {"ok":true,"wert":"geht","node":"24.18.1"}
Kern beendet mit 0
Antwort: ja. Die im Konzept vorgesehene Rückfallebene better-sqlite3
wird nicht gebraucht. (Zur Einordnung: In Node 24.19.0 pur war dieselbe
Messung zuvor ebenfalls grün.)
Nachstellen:
npm install electron@44 --no-save
node node_modules/electron/install.js
./node_modules/electron/dist/electron.exe sqlite-main.js
Die zweite Zeile ist kein Versehen — siehe nächster Abschnitt.
npm 11 blockiert Install-Skripte — und das trifft Electron selbst
npm warn allow-scripts koffi@3.1.6 (install: node ./cnoke.cjs -P . --prebuild --release)
koffi lädt trotzdem — es bringt vorgebaute Binärdateien mit. Electron
trifft die Sperre härter: Sein Install-Skript lädt die eigentliche
Programmdatei herunter; wird es geblockt, liegt nach npm install ein
Paket ohne dist/electron.exe da, und nichts startet. Am 30.08.2026
beim sqlite-Beweis selbst hineingelaufen; node node_modules/electron/install.js
holt die Binary nach. Beides gehört in die Bau-Anleitung, sonst sucht eines
Tages jemand an der falschen Stelle.