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1. Disc einlegen. Rippy erkennt sie automatisch (Titel, Poster, Beschreibung) und zeigt sie oben im Dashboard. Stimmt der Titel nicht → „Nicht korrekt?" klicken und den richtigen wählen — Rippy merkt sich das für diese Disc.

2. „Rippen starten" und das Ziel wählen: 🎥 Filme, 📺 Serien, 🎵 Musik oder ein eigener Ordner (auch NAS-Freigaben). Optional: „Nur Hauptfilm" (längster Titel) oder per „Disc scannen" einzelne Titel an-/abwählen.

3. Warten. Rippy sichert verlustfrei (MakeMKV) und komprimiert danach auf Arbeitsgröße (HandBrake) — alle Tonspuren und Untertitel bleiben erhalten. Fertige Jobs haben einen Download-Knopf; Klick auf den Titel zeigt alle Details.

Vollautomatik: Unter Einstellungen → Ripping einschaltbar — dann startet der Rip ohne Nachfrage, sobald eine Disc erkannt wurde. Bereits gerippte Discs (Fingerabdruck) werden übersprungen.

Im „Rippen starten"-Dialog „Serien" wählen, Serienname und Staffel angeben. Die Ablage wird automatisch Serie/Season 02/…, und nach dem Rip ordnet Rippy die Episoden über einen Laufzeit-Abgleich mit TMDB zu und benennt sie („Serie S02E03.mkv"). Das passiert nur bei eindeutiger Zuordnung — im Zweifel bleiben die Original-Namen und das Log sagt warum.

Eine komplette Staffel auf einer Disc klappt auch, wenn alle Episoden gleich lang sind (Anime-Boxen). Bei Teil-Discs mit lauter gleich langen Episoden ist eine automatische Zuordnung prinzipiell nicht möglich — dann von Hand umbenennen.

Einstellungen → Speicherziele: Rechner/NAS eintragen, Benutzer + Passwort angeben (Windows und die meisten NAS lehnen Gast-Zugriffe ab!), „Freigaben auflisten", Freigabe wählen, „Einhängen & speichern". Danach taucht das Ziel im „Rippen starten"-Dialog auf und wird beim Start automatisch wieder verbunden.

4K-UHD-Tipp: Rohdaten sind bis 100 GB groß. Wenn die Rippy-Platte knapp ist (Dashboard zeigt den freien Platz), das Arbeitsverzeichnis unter Einstellungen → Verarbeitung auf eine große Freigabe legen. Rippy prüft den Platz vor jedem Rip und bricht sonst mit Klartext ab.

Einstellungen → Ripping → Media-Server: Rippy benennt fertige Rips als „Titel (Jahr)" und legt für Jellyfin/Emby/Kodi zusätzlich movie.nfo + poster.jpg dazu — dein Server erkennt alles ohne Nacharbeit (Plex nutzt nur die Benennung).

Null-Klick-Kette: Bei Jellyfin/Emby zusätzlich Server-URL und API-Key eintragen (Administration → API-Schlüssel) — dann stößt Rippy nach jedem fertigen Rip sofort einen Bibliotheks-Scan an. Disc rein → Film erscheint im Server.

Einstellungen → Benachrichtigungen: eine Webhook-URL eintragen (Discord-Webhook, ntfy-Thema für Handy-Push, Slack oder eigenes JSON), „Test senden", speichern. Rippy meldet sich, wenn ein Job fertig ist, fehlschlägt oder abgebrochen wird. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung je Dienst steht direkt auf der Einstellungs-Seite.

Die Kompression kann jede Maschine im Netz übernehmen — Einstellungen → Worker. Für Windows gibt es einen Installer (.exe): herunterladen, doppelklicken, im Fenster Adresse + Name eintragen, „Installieren" — kein Konsolenfenster, kein CLI (nur Python 3.10+ muss auf dem PC sein). Für Linux gibt es einen Docker-Befehl. Die Maschine taucht danach unter ihrem Namen in der Worker-Liste auf und zieht sich Kompressions-Jobs automatisch. Gerippt wird immer auf der Rippy-Hauptmaschine.

Der Windows-Worker läuft mit Tray-Symbol neben der Uhr (Status, Start/Stopp, „Rippy öffnen", Log) — gestartet über start-tray.bat. Deinstallieren: uninstall.ps1 im Worker-Ordner stoppt alles, entfernt den Autostart, meldet den Worker in Rippy ab und löscht den Ordner rückstandsfrei.

Wichtig: Worker verbinden sich direkt im Heimnetz — in den Befehlen immer die LAN-Adresse der Rippy-Maschine verwenden, nie eine externe Domain (die läuft über den Reverse-Proxy und blockt).

Blu-ray-Ripping braucht den MakeMKV-Beta-Key, der etwa monatlich wechselt (MakeMKV-Forum, Thread „MakeMKV is free while in beta"). Neuen Key unter Einstellungen → System eintragen — gilt ab dem nächsten Rip, ohne Neustart. DVDs gehen immer auch ohne Key. Dort stehen auch die Werkzeug-Versionen und der freie Speicherplatz.

{/* 25.07.2026 richtiggestellt: Updates bringen keine Disc-Schluessel mit — siehe UHD-Absatz unten. */}

Updates: „Auf Updates prüfen" (ebenfalls Einstellungen → System) vergleicht die installierten Versionen mit makemkv.com und den offiziellen HandBrake-Releases. Gibt es ein MakeMKV-Update, zeigt Rippy den fertigen Update-Befehl an — neue Versionen bringen bessere Laufwerks-Unterstützung und Fehlerbehebungen. Disc-Schlüssel für 4K-UHD kommen dagegen nicht aus einem Update — die holt MakeMKV zur Laufzeit, und die Linux-Version tut das nie. Wie du sie trotzdem bekommst, steht unter „Häufige Fragen".

Bei fertigen Jobs: „Download" in der Aktion-Spalte (oder Klick auf den Titel) → Dateiliste mit „Alle herunterladen". Die Job-Liste lässt sich per Papierkorb bzw. „Erledigte aufräumen" leeren — die gerippten Dateien bleiben dabei immer liegen. „CSV" exportiert die komplette Historie für Excel.

„Diese Disc wurde bereits gerippt"? Rippy erkennt Discs am Fingerabdruck. Nochmal rippen geht trotzdem — der Hinweis verhindert nur Versehen.

{/* 25.07.2026 auf BEIDEN Maschinen nachgemessen und erneut korrigiert. Es stand hier nacheinander zweierlei Falsches: erst "ein MakeMKV-Update macht die Disc rippbar", dann "MakeMKVs Schluessel-Kanal ist tot". Richtig ist: makemkvcon unter Linux ruft die Schluessel nie ab, die Windows-Version schon (Meldung 3338, Verbindung nach 185.84.108.20:443). */}

4K-UHD schlägt fehl mit „volume key is unknown"? Das Laufwerk liest die Disc einwandfrei (LibreDrive) — MakeMKV fehlt nur der Schlüssel dieser Pressung. Der Grund liegt nicht bei dir und nicht bei Rippy: die Linux-Version von MakeMKV holt Disc-Schlüssel nie selbst aus dem Netz. Die Windows-Version tut es. Ein MakeMKV-Update ändert daran nichts.

Der Weg drumherum: MakeMKV einmalig auf einem Windows-PC installieren (gleicher Beta-Key), das Laufwerk dort anstecken, die Disc öffnen — MakeMKV lädt die Schlüssel dabei nach. Dann in MakeMKV unter Preferences → General das „MakeMKV data directory" nachschlagen und die Datei _private_data.tar daraus bei Rippy unter Einstellungen → System hochladen. Wirkt ab dem nächsten Rip. Für neue Discs gelegentlich wiederholen — der Block dort zeigt dir, wie viele Schlüssel Rippy kennt.

Geht eine Pressung auch damit nicht auf, kennt MakeMKV sie selbst nicht. Dann bleiben zwei Dinge: eine KEYDB.cfg (ebenfalls dort hochladbar, der Notnagel), oder den AACS-Dump im MakeMKV-Forum im Bereich „Ultra HD Blu-ray" einreichen — der bleibt jetzt erhalten und steht unter Einstellungen → System zum Herunterladen. Rippy liefert keine Schlüssel mit und lädt keine herunter — es verwaltet nur, was du selbst mitbringst.

„Neu komprimieren" fehlt bei einem Fehl-Job? Der Knopf erscheint nur, wenn die Rohdaten noch daliegen — bei einem Job, der nie gerippt hat, gäbe es nichts zu komprimieren.

Kein Laufwerk sichtbar? In einer VM muss das Laufwerk per USB-Passthrough durchgereicht sein (nicht als emuliertes CD-ROM) — Details in der README.

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