"""Wo liegen die Roh-MKVs eines Jobs? — Suchen statt annehmen. ## Der Fund, der dieses Modul nötig gemacht hat (26.07.2026, live gemessen) Job `95afdc89` stand auf `failed`, und im Ablageziel lagen **79,6 GB** intakter Rohschnitt (`/app/media/rippy/95afdc89-…/title_t00.mkv`). Der SAVEPOINT v3.16 schrieb dazu: „→ ‚Neu komprimieren' genügt, kein Neu-Rip". Die Gegenprobe an der laufenden Instanz sagt: **`can_retry` war `false`** — den Knopf gab es gar nicht. Ursache: `_kann_neu_komprimieren` suchte an genau zwei Orten — im Container-Standard `/app/temp/raw/` und unter dem AKTUELLEN Wert der Einstellung `workDir`. Der Rip war aber mit einer Wahl *für diesen einen Rip* auf die NAS gelegt worden (das gibt es seit v3.15 im Rip-Dialog), und die Einstellung selbst stand auf leer. Damit zeigte nichts mehr auf die Datei: workDir (Einstellung) = "" → geprüft wurde nur /app/temp/raw tatsächlicher Ort = /app/media/rippy/ Ergebnis → 75 GB unsichtbar, Neu-Rip scheinbar unvermeidlich Das ist derselbe Fehler, der dieses Projekt schon mehrfach gekostet hat: aus einem Zustandswert (der heutigen Einstellung) auf einen Mechanismus (wohin damals gerippt wurde) geschlossen, statt nachzusehen. ## Warum gesucht und nicht gespeichert wird Den Ort in die Job-Zeile zu schreiben wäre sauberer — aber die jobs-Tabelle bräuchte eine neue Spalte, und `create_all` legt nur fehlende TABELLEN an, keine fehlenden Spalten. Eine Migration für einen Suchraum von einer Handvoll Verzeichnissen ist das falsche Werkzeug, und Bestandsjobs (genau der Fall hier) hätten den Wert ohnehin nicht. Der Suchraum ist nämlich klein und geschlossen: `_arbeitsverzeichnis()` im Worker lässt ausschließlich den Container-Standard oder einen Pfad UNTER `/app/media` zu. Es genügt also, `/app/temp/raw/` und `/` anzusehen — die oberste Ebene von `/app/media`, ohne Rekursion. Verwechslungsgefahr gibt es dabei nicht: Roh-Verzeichnisse heißen exakt wie die Job-ID (vollständige UUID), fertige Ablagen heißen `Titel (Jahr) [kurz-id]`. """ import os import subprocess from rippy import pfade as _pfade # Container-Standard für Roh-Rips (RAW_DIR im Worker). Bleibt als Rueckfall # stehen — die WURZELN dieses Betriebs liefert `wurzeln()`. RAW_STANDARD = "/app/temp/raw" MEDIA_ROOT = "/app/media" def _ui_einstellungen() -> dict: """Was in der Oberflaeche eingestellt ist — leer, wenn die Datenbank gerade nicht antwortet. Bewusst gekapselt und abgesichert: `wurzeln()` wird auch aus der Jobliste heraus aufgerufen, die alle vier Sekunden laeuft. Sie darf an einer klemmenden Datenbank nicht scheitern — dann gilt eben die Vorgabe, wie bisher. """ try: from rippy import store as db return db.get_settings(bei_fehler_leer=True) or {} except Exception: # noqa: BLE001 return {} def wurzeln(werte=None) -> tuple: """`(roh_standard, medien_wurzel, frei)` fuer DIESEN Betrieb. ## Warum das nicht fest sein darf (Befund 29.08.2026) Dieses Modul findet die Rohdaten eines Jobs wieder — fuer den Wiederholen-Dialog („auf der Platte liegen X GB Rohdaten") und fuer „Rohdaten mitloeschen". Es suchte fest unter `/app/temp/raw` und `/app/media`. Auf einem Windows-PC gibt es beides nicht. Also fand es NIE etwas: Der Dialog meldete „keine Rohdaten", das Aufraeumen loeschte nichts, und die Bruchstuecke eines abgebrochenen Rips blieben unbemerkt liegen — bei einer 4K-UHD bis zu 100 GB. """ from rippy import betrieb, config if werte is None: try: werte = config.laden() except Exception: # noqa: BLE001 werte = {} # Dieselbe Bruecke wie in /system/info: Die Oberflaeche legt # ihre Orte in der Datenbank ab, nicht in der Datei. Ohne sie # suchte die Rohdaten-Suche unter der Vorgabe statt unter dem, # was eingestellt ist (Befund 30.08.2026). werte = betrieb.mit_einstellungen(werte, _ui_einstellungen()) return (betrieb.arbeits_vorgabe(werte) or RAW_STANDARD, betrieb.medien_wurzel(werte) or MEDIA_ROOT, betrieb.frei_blaettern(werte)) # Harte Obergrenze für EINE Verzeichnis-Prüfung. Siehe verzeichnis_da(). PRUEF_TIMEOUT_SEKUNDEN = 4 def kandidaten(job_id: str, work_dir: str, media_unterordner, orte_wurzeln=None) -> list: """Alle Orte, an denen die Roh-MKVs dieses Jobs liegen KÖNNTEN (pure). `media_unterordner` sind die Namen der obersten Ebene unter /app/media (Ablageziele inkl. eingehängter Freigaben) — die Liste kommt vom Aufrufer, damit diese Funktion ohne Dateisystem testbar bleibt. Reihenfolge: Container-Standard, dann die eingestellte Wahl, dann alle Ablageziele. Doppelte fliegen raus, die Reihenfolge bleibt stabil. posixpath, nicht os.path: Das sind Container-Pfade. os.path.join baut unter Windows Backslashes daraus, und dann greift keine Prüfung mehr — dieselbe Falle wie bei `_zielbasis()` (v3.14) und `_mountpoint()` (26.07.2026). """ if not job_id: return [] roh, medien, frei = orte_wurzeln or (RAW_STANDARD, MEDIA_ROOT, False) from rippy import pfade orte = [pfade.verbinden(roh, job_id)] # Zum VERGLEICHEN ohne Schluss-Trenner, zum VERBINDEN mit. # # ⚠️ Befund 30.08.2026, am Rechner des Commanders nachgerechnet: # Hier stand `wahl = (work_dir or "").strip().rstrip("/\\")`, und mit # dieser einen abgestreiften Zeichenkette wurde dann auch VERBUNDEN. # Sein Arbeitsordner ist `F:\` — ein Laufwerks-Stammverzeichnis: # # "F:\\".rstrip("/\\") -> "F:" # verbinden("F:", job_id) -> "F:1aa41fef-…" isdir: False # verbinden("F:\\", job_id) -> "F:\1aa41fef-…" isdir: True # # `F:` ohne Trenner heisst unter Windows „der aktuelle Ordner auf # Laufwerk F", nicht die Wurzel — die Falle steht woertlich im Kopf von # `pfade.verbinden`, und diese Zeile ist hineingetreten. Folge: 16,5 GB # Rohschnitt unsichtbar, und der Wiederholen-Dialog bot nur „Neu # rippen" an — Stunden am beschaedigten Datentraeger fuer nichts. wahl = (work_dir or "").strip() vergleich = wahl.rstrip("/\\") grenze = (medien or "").rstrip("/\\") # Nativ zaehlt jede Wahl — dort liegt der Arbeitsordner oft auf einem # ganz anderen Laufwerk und damit unter gar keiner Wurzel. if vergleich and (frei or vergleich == grenze or vergleich.startswith(grenze + "/")): orte.append(pfade.verbinden(wahl, job_id)) for name in media_unterordner or []: if name: orte.append(pfade.verbinden(pfade.verbinden(medien, name), job_id)) gesehen, eindeutig = set(), [] for ort in orte: if ort not in gesehen: gesehen.add(ort) eindeutig.append(ort) return eindeutig def nativ_nachsehen() -> bool: """Darf direkt nachgesehen werden, statt einen Prozess dafuer zu starten? Eigene Funktion, damit beide Zweige ueberall pruefbar sind — dieselbe Regel wie bei `betrieb.im_container`. Die Begruendung steht in `pruefen`. """ return os.name == "nt" def pruefen(pfad: str, laufen=None) -> str: """Gibt es dieses Verzeichnis? „da" | „weg" | „unklar" — mit HARTER Zeitgrenze. Drei Antworten statt zwei, weil „ich konnte nicht nachsehen" etwas anderes ist als „es ist nicht da". Gemessen am 26.07.2026: Nach einem Container-Neustart stallt der ERSTE Zugriff auf die CIFS-Freigabe mehrere Sekunden (die SMB-Sitzung wird neu aufgebaut), danach antwortet sie in 0,01 s — zehn von zehn Versuchen. Ohne die Unterscheidung verschwindet in diesem Fenster der Knopf „Neu komprimieren", und der Nutzer schließt daraus, seine 74 GB seien weg. Genau diese Sorte Fehlschluss hat das Projekt schon zweimal bezahlt. Begründung der Technik siehe verzeichnis_da. """ if not pfad: return "weg" if laufen is None and nativ_nachsehen(): # ## Warum Windows hier NICHT den Umweg ueber einen Prozess geht # # ⚠️ Befund 30.08.2026, an der laufenden Instanz beobachtet: # # 14:54:40 timeout.exe timeout 4 ls -d C:\\...\\d7ee6c06-... # 14:54:40 WindowsTerminal.exe # # Der Commander: „nun oeffnen sich diverse fenster im hintergrund, # gehen ganz kurz auf und dann wieder zu." # # `timeout` und `ls` sind Linux-Befehle. Unter Windows GIBT es eine # `timeout.exe` — sie wartet nur Sekunden ab und kennt weder `ls` # noch `-d`. Sie braucht aber eine Konsole, und die reisst Windows # dann auf. Dreifach falsch also: ein Fenster bei jedem Durchlauf, # ein Prozess fuer nichts, und ein Rueckgabewert ungleich 0 — also # die Antwort „weg" fuer JEDES Verzeichnis. Rohdaten waren damit # unter Windows grundsaetzlich unsichtbar. # # Der Grund fuer den Umweg gilt hier nicht: Der Kernel-Hang im # Zustand D (siehe `verzeichnis_da`) ist eine Linux-Eigenheit. Ein # totes Netzlaufwerk laesst `os.path.isdir` unter Windows mit einem # Fehler zurueckkommen, nicht unabbrechbar haengen. try: return "da" if os.path.isdir(pfad) else "weg" except OSError: return "unklar" starten = laufen or subprocess.run try: ergebnis = starten( ["timeout", str(PRUEF_TIMEOUT_SEKUNDEN), "ls", "-d", pfad], capture_output=True, timeout=PRUEF_TIMEOUT_SEKUNDEN + 2, ) except (OSError, subprocess.TimeoutExpired): return "unklar" if ergebnis.returncode == 0: return "da" # 124 ist der Rückgabewert von `timeout`, wenn es das Kind abgeschossen hat # (dokumentiert in coreutils). Das heißt: nicht angesehen, nicht „weg". return "unklar" if ergebnis.returncode == 124 else "weg" def verzeichnis_da(pfad: str, laufen=None) -> bool: """Gibt es dieses Verzeichnis? — mit HARTER Zeitgrenze. ## Warum nicht os.path.isdir Weil es an einem Netz-Mount unbegrenzt hängen kann, und zwar im Kernel (Prozess-Zustand D, „uninterruptible sleep"). Genau das ist am 26.07.2026 passiert: Die Hintergrund-Schleife startete ihren ersten Durchlauf, während Rippy die CIFS-Freigabe nach einem Container-Neustart neu einhängte. Ihr `os.path.isdir` blieb stecken, `asyncio.to_thread` kam nie zurück, die Schleife erreichte ihr `sleep` nie — und war damit für immer tot. Sichtbar war nur, dass `can_retry` dauerhaft `false` blieb; zwei Threads standen im Zustand D. Ein Timeout um den Aufruf hätte nichts geholfen: Ein im Kernel hängender Thread lässt sich aus Python nicht abbrechen, jeder Versuch hätte einen weiteren Thread verbrannt, bis der Pool leer ist. Ein Kind-PROZESS lässt sich abbrechen. Deshalb `timeout N ls -d ` — dasselbe Werkzeug, das `mounts.ist_erreichbar` seit dem 24.07.2026 für genau dieses Problem benutzt (dort für den toten NAS-Mount). Läuft es in die Zeitgrenze, gilt das Verzeichnis als „nicht da": Ein Ort, den man nicht innerhalb von Sekunden ansehen kann, ist für einen Rip ohnehin unbrauchbar. `laufen` ist einspritzbar, damit das ohne echte Prozesse testbar bleibt. Für den Fall „konnte nicht nachsehen" gibt es `pruefen()` mit drei Antworten. Hier gilt nur „da" als ja — wer eine Ja/Nein-Antwort braucht, soll im Zweifel Nein bekommen. """ return pruefen(pfad, laufen) == "da" def suche(job_id: str, work_dir: str, listdir, isdir, orte_wurzeln=None) -> list: """Die Orte, an denen wirklich etwas liegt. `listdir` und `isdir` werden übergeben statt importiert — so ist die Suche ohne Dateisystem prüfbar. Für `isdir` gehört `verzeichnis_da` eingesetzt und NICHT os.path.isdir: Die Kandidaten liegen unter /app/media, und dort kann ein Netz-Mount unbegrenzt hängen (Begründung bei verzeichnis_da). `listdir` darf os.listdir bleiben: Gelistet wird nur /app/media selbst, und das ist ein lokales Verzeichnis — die Freigaben sind Unterordner davon. """ orte_wurzeln = orte_wurzeln or wurzeln() try: unterordner = sorted(listdir(orte_wurzeln[1])) except OSError: unterordner = [] gefunden = [] for ort in kandidaten(job_id, work_dir, unterordner, orte_wurzeln): try: if isdir(ort): gefunden.append(ort) except OSError: # Toter Mount → als „nicht da" werten. Ein Fehlschlag hier darf die # Job-Liste nicht mitnehmen (Befund 24.07. bei /storage-targets). continue return gefunden def suche_mit_status(job_id: str, work_dir: str, listdir, pruefer=None, orte_wurzeln=None) -> dict: """Wie suche(), aber sagt auch, ob etwas UNGEPRÜFT geblieben ist. Rückgabe: {"pfade": [...], "unklar": bool}. `unklar` heißt: Mindestens ein Ort hat nicht geantwortet — ein leeres `pfade` ist dann kein Beweis für „nichts da". Der Aufrufer soll in diesem Fall seine letzte bekannte Antwort behalten, statt Abwesenheit zu behaupten (siehe pruefen()). """ pruefe = pruefer or pruefen orte_wurzeln = orte_wurzeln or wurzeln() try: unterordner = sorted(listdir(orte_wurzeln[1])) except OSError: unterordner = [] gefunden, unklar = [], False for ort in kandidaten(job_id, work_dir, unterordner, orte_wurzeln): antwort = pruefe(ort) if antwort == "da": gefunden.append(ort) elif antwort == "unklar": unklar = True return {"pfade": gefunden, "unklar": unklar} def groesse(pfade: list, listdir, isfile, getsize) -> tuple: """(Bytes, Dateizahl) der Roh-Dateien — flach, nicht rekursiv. Flach genügt: MakeMKV legt die Titel als `title_tNN.mkv` direkt in das Job-Verzeichnis, Unterordner entstehen dort nicht. """ bytes_gesamt, dateien = 0, 0 for pfad in pfade or []: try: namen = listdir(pfad) except OSError: continue for name in namen: # `pfade.verbinden` statt posixpath: Auf Windows ist `pfad` # ein echter Windows-Pfad, und `posixpath.join` baute daraus # `C:\Roh/datei.mkv` — gemischte Trenner, die im UI falsch # aussehen und jeden Vergleich brechen (Befund 29.08.2026). voll = _pfade.verbinden(pfad, name) try: if isfile(voll): bytes_gesamt += getsize(voll) dateien += 1 except OSError: continue return bytes_gesamt, dateien