WAS: Neues Paket src/rippy (core/drives/rip). detection.py,
makemkv_daten.py und notify.py lagen je ZWEIMAL im Repo — unter
docker/api UND docker/worker, byte-identisch. Jetzt gibt es sie einmal;
beide Container importieren dieselbe Datei. Verhalten unveraendert.
WARUM: Es gab kein geteiltes Paket zwischen den Containern, deshalb die
Kopien. docker/api/db.py sagt es im Kopfkommentar selbst: "Wer die
Struktur aendert, aendert BEIDE Dateien." Ein Waechter-Test
(test_zwillinge_sind_byteweise_identisch) hat das mechanisch
abgesichert — er war noetig, weil die Konstruktion falsch war. Erste
Etappe des v2-Plans (KONZEPT-V2.md §8.3).
IM EINZELNEN:
- src/rippy/{core/notify, drives/detection, rip/makemkv_daten}.py
- conftest.py in der Wurzel legt src/ auf den sys.path (die Ampel ruft
pytest dort auf).
- Beide Dockerfiles kopieren src/rippy nach /app/rippy — /app ist
Arbeitsverzeichnis und uvicorn-App-Dir, also ohne PYTHONPATH findbar.
- worker_setup_paket packt das Paket ausdruecklich mit ins Zip: die
Schleife sah nur die oberste Ebene, ein Unterordner waere nie
mitgekommen und der Windows-Worker beim Start gestorben.
- Die zwei Test-Dateien fuer makemkv_daten sind zu einer verschmolzen
(die Faelle aus beiden). Damit entfaellt auch der importlib-Umweg im
Worker-Test: der war noetig, weil bei "pytest -q" aus der Wurzel
docker/api zuerst eingesammelt wird und jeder weitere Import nur noch
den sys.modules-Cache trifft — die Worker-Kopie wurde also nie
angefasst. Netto -13 doppelte Tests, +2 neue (siehe unten).
EIN FEHLER, DEN DER UMBAU FAST AUSGELIEFERT HAETTE: In tasks.py steht
der detection-Import in einem "try/except ImportError" — absichtlich,
denn der native Windows-Worker hat kein fcntl und soll trotzdem
starten. Das except verschluckt aber JEDEN ImportError, auch einen
falschen Modulpfad. Auf Linux haette der Worker ab sofort still
detect_disc_type=None gesetzt und jeden Rip verweigert, ohne dass
irgendwo ein Fehler stuende — genau die Klasse "still scheiternder
Hintergrund-Prozess" aus AGENTS.md. Gefunden ueber eine zweite Suche
mit eingerueckten Treffern.
Waechter dagegen: src/rippy/test_paket.py prueft mit
importlib.util.find_spec (fuehrt nichts aus, laeuft also auch auf
Windows ohne fcntl), dass es die drei Modulpfade wirklich gibt. Beim
Wegnehmen von detection.py gegengeprueft: Test wird rot, nach
Wiederherstellen gruen.
GEMESSEN: ruff sauber, 290 Tests gruen + 1 uebersprungen (lokal, ohne
die zwei Linux-only-Module). Kein Modul liegt noch doppelt im Repo.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Commander-Meldung: "Den Button gibt es in den Settings, aber es passiert nicht,
das Laufwerk geht nicht auf." Am laufenden System nachgestellt, mit der Disc, die
gerade drin lag:
wirf_disc_aus("/dev/sr0") -> True
CDROM_DRIVE_STATUS danach -> 4 (Disc drin)
Das ioctl wird also ANGENOMMEN und tut nichts. Ursache: MakeMKV verriegelt
waehrend des Rips die Laufwerkstuer (CDROM_LOCKDOOR 1) und entriegelt sie nicht
wieder. Ein verriegeltes Laufwerk quittiert den Auswurf trotzdem mit Erfolg.
Gegenprobe an derselben Disc:
CDROM_LOCKDOOR 0 + CDROMEJECT -> Status 2 (SCHUBLADE OFFEN)
Genau das macht das Werkzeug `eject` immer: erst entriegeln, dann auswerfen.
Zweite Haelfte des Fixes, und die wichtigere: Das Ergebnis wird GEPRUEFT statt
geglaubt. Bisher gab wirf_disc_aus True zurueck, sobald das ioctl nicht geworfen
hatte - und ins Log kam "Disc ausgeworfen", waehrend die Schublade zu blieb.
Deshalb ist der Fehler in v3.14 durchgerutscht: Dort wurde richtig festgestellt,
dass die Einstellung von niemandem gelesen wurde, und danach WURDE sie gelesen -
ausgeworfen wurde weiterhin nicht. Jetzt wird das Laufwerk gefragt (bis zu 5 s,
die Schublade braucht ein bis zwei), und "kein Datentraeger" zaehlt mit, weil ein
Slot-Laufwerk keine Schublade hat.
Dieselbe Luecke steckte im Auswurf-Knopf der API (devices.eject) - dort mit
Klartext-Fehler, wenn die Disc drin bleibt.
Der Auswurf sitzt uebrigens schon an der richtigen Stelle: nach dem Rip, VOR dem
Einreihen der Kompression. Und das Laufwerk ist waehrend `transcoding` frei -
has_active_job blockiert nur bei pending/running, der Worker laeuft mit 4 Slots.
Die zweite Disc parallel war also nur am nicht aufgehenden Laufwerk gescheitert.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
- clients/omdb.py: OMDb als zweite Quelle (Fallback-Kette: TMDB exakt ->
OMDb -> bester TMDB-Vorschlag mit niedriger Confidence -> unknown)
- Pre-Scan-Reparatur: Titel kam nie an — makemkvcon existiert nur im
Worker, isosize war nirgends installiert (fiel still auf "DVD" zurueck).
Jetzt: ISO-9660-Volume-Label direkt vom Medium + Label-Normalisierung
(PULP_FICTION -> Pulp Fiction), Disc-Typ ueber zentrale detection.py
- POST /devices/{name}/eject (CDROMEJECT-ioctl) mit Job-Schutz (409 wenn
auf dem Laufwerk gerade gerippt wird)
- OMDB_API_KEY in compose/.env.example; .env.example komplett ehrlich
dokumentiert (JWT-Pflicht, MakeMKV-Beta-Key-Rhythmus)
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Vorher gab es KEINEN Code-Pfad, der je einen Rip ausgelöst hat: kein
POST /jobs, kein udev-Daemon (udev_daemon.py existierte nirgends), GET /jobs
gab hart [] zurück, Postgres lag komplett brach, der SSE-Stream konnte
strukturell nie senden (sse_connections wurde nie befüllt), udevadm lieferte
ohne udevd nichts.
- POST /jobs: legt Job-Zeile an, schickt worker.tasks.rip_disc via Celery
- GET /jobs aus Postgres (running→processing fürs UI)
- Disc-Watcher: 3s-ioctl-Poll statt udev, protokolliert Einwurf/Auswurf
- /devices über /sys (vendor/model) + ioctl-Status — ehrlich statt leer
- /logs + /settings (Settings-Seite sprach vorher gegen 404)
- SSE-Fix, udev aus dem API-Image entfernt, Import-Smoke-Test
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>