Aus dem gescheiterten Test-Rip des Commanders (Job 95afdc89) und seiner
UI-Durchsicht. Der Reihe nach.
## 1. Der externe Encoder wurde SEHR WOHL gesehen (Diagnose-Korrektur)
Der Commander schloss aus der Meldung, das System sehe seinen PC nicht. Live
gemessen sagt das Gegenteil:
meta.transcode_node = tobisnicerpc@TobisNicerPC
VM-Worker-Log = nur rip_disc, KEIN transcode_files
22:19:41.271 Kompression eingereiht
22:19:41.453 "Keine Roh-MKVs gefunden" <- 182 ms spaeter
Das Routing hat funktioniert. Sein PC nahm die Aufgabe an und lehnte sie sofort
ab, weil er /app/media/rippy/<job> nicht finden kann - ein Pfad, der nur INNEN
im Container existiert. Der Rip war vollstaendig (79,6 GB auf der NAS).
## 2. Der Hardware-Encoder-Bug war meiner
leite_backends_ab() verlangte zusaetzlich ein Geraet: /dev/dri fuer
VAAPI/QSV/VCE bzw. nvidia-smi fuer NVENC. Unter WINDOWS gibt es beides nicht -
der PC des Commanders (RX 9070 XT) meldete deshalb nur CPU-Encoder, obwohl
HandBrakes Windows-Build vce_*/nvenc_*/qsv_* beherrscht. Der Bug traf genau den
Anwendungsfall, fuer den externe Worker gedacht sind.
Die Pruefung war ausserdem ueberfluessig: HandBrake probiert Hardware beim
Start selbst an und listet nur Nutzbares - auf der VM belegt durch
"qsv: not available on this system" bei gleichzeitig fehlendem qsv_* in --help.
Jetzt ist HandBrakes Liste die einzige Auskunft.
Dazu nach FAMILIE unterschieden (nvenc/qsv/vce/vaapi) statt alles in "vaapi" zu
werfen - eine AMD-Karte lief unter dem Intel-Namen. Hardware-AV1 bekommt eine
eigene Kennung, weil es die beste Kombination aus Tempo und Groesse ist und
sonst unsichtbar bliebe.
## 3. Vektorbefehle unter Windows - gemessen, nicht "unbekannt"
Es gibt dort kein /proc/cpuinfo, also meldete der Windows-Worker
"Vektorbefehle unbekannt" - gerade auf der Maschine, die encodieren soll.
Jetzt ueber IsProcessorFeaturePresent (kernel32, winnt.h dokumentiert) plus
CPU-Name aus der Registry. Auf dem Commander-PC gegengeprueft:
vorher: AMD64 Family 26 Model 68 Stepping 0 / Vektorbefehle unbekannt
jetzt: AMD Ryzen 7 9700X 8-Core Processor / avx512f / 16 Kerne
Damit verschwindet die AVX2-Warnung fuer diesen Worker von selbst - genau das
hatte der Commander gefordert.
## 4. Ehrliche Fehlermeldung statt "Keine Roh-MKVs gefunden"
Neues _erreichbarkeit_pruefen() unterscheidet jetzt drei Faelle statt einem:
Pfad nicht erreichbar UND kein Mapping gesetzt (nennt RIPPY_PATH_MAP samt
Beispiel), Mapping gesetzt aber greift nicht, oder Pfad einfach nicht da. Und
es prueft BEIDE Pfade - im Fall des Commanders lag die Quelle auf der
erreichbaren NAS, das ZIEL aber auf der VM-Platte ohne Samba; das waere erst
beim Schreiben nach Stunden Rechenzeit aufgefallen.
Jede Meldung sagt jetzt ausdruecklich, dass die Rohdaten NICHT verloren sind
und "Neu komprimieren" genuegt.
## 5. Persoenliche Werte raus
Vier Platzhalter trugen die Umgebung des Commanders (192.168.178.20,
TOBIS-PC, seine Jellyfin- und Rippy-IP). In einem Repo, das weitergegeben
wird, hat das nichts verloren.
Nebenbei dreimal in die eigene Falle getappt: deutsche Anfuehrungszeichen in
DOPPELT gequoteten Python-Strings beenden den String vorzeitig. Der Bestand
nutzt dafuer einfach gequotete f-Strings - jetzt auch meine.
NOCH OFFEN und wichtig: RIPPY_PATH_MAP wird von niemandem GESETZT (Installer,
UI, Compose). Ein Windows-Worker kann damit grundsaetzlich nicht transcodieren.
Das ist der naechste Schritt.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
1) Speicher-Mounts robust (Befund: toter CIFS-Mount nach NAS-Ausfall/Rebuild —
mounted:false, verschwand aus 'Verfuegbare Ziele', Neu-Anlegen -> 409, man
sass fest):
- mounts.py: ist_erreichbar() (listdir, soft-Mount bricht schnell ab),
ist_gemountet() faengt OSError toter Mounts, aushaengen() mit
umount -l Fallback, reparieren() (lazy abhaengen + frisch mounten).
- /storage-mounts liefert 'reachable'; POST bei existierendem Namen:
aktiv -> 409, tot -> automatische Reparatur mit neuen Angaben;
neuer POST /storage-mounts/{name}/repair (gespeicherte Zugangsdaten).
- /storage-targets crasht nicht mehr an totem Mount (os.path.ismount
OSError abgefangen).
- UI: eigene 'Netzwerk-Mounts'-Liste mit Status (aktiv/nicht erreichbar/
getrennt) + Reparieren- und Entfernen-Knopf — tote Mounts sind sichtbar
und wiederherstellbar statt zu verschwinden.
2) HandBrake-Versionen konsistent (Befund: Docker 1.6.1, Windows-Skript
fest 1.9.2, Update-Check meldet 1.11.2 — verwirrend):
- Windows-Installer zieht jetzt DYNAMISCH die neueste Version (GitHub
latest, Fallback 1.11.2) — passt zum Update-Check.
- Update-UI erklaert klar: Docker = stabiles Debian-Paket (bewusst aelter,
kein Fehler), Windows = neueste. MakeMKV-Update zeigt den Befehl.
3) Encoder-/Worker-Auswahl beim Rip (Feature):
- Celery worker_direct=True: jeder Worker konsumiert zusaetzlich seine
Direkt-Queue. API-Helper transcode_queue(node) routet gezielt an den
gewaehlten Worker, faellt aber sicher auf die geteilte transcode-Queue
zurueck, wenn er offline ist (kein Haengenbleiben).
- /capabilities liefert den Celery-Node je Worker; POST /jobs nimmt
transcode_node (-> Job-meta); rip_disc + retry-transcode routen danach.
- Rip-Dialog: Encoder-/Worker-Dropdown, sichtbar ab 2 Online-Workern.
- ping_worker-Task zum Verifizieren des gezielten Routings.
- Nebenfund gefixt: DeviceDiscovery leitete die Titel-Auswahl (titles)
gar nicht an die API weiter — jetzt titles + transcode_node.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Zwei bewiesene Bug-Fixes:
- SMB-Mount 'Unable to apply new capability set': mount.cifs hebt
CAP_DAC_READ_SEARCH an, die in Dockers Default-Caps fehlt (auf der VM
reproduziert: Bounding-Set a82425fb ohne Bit 2; mit der Capability
verschwindet der Fehler). Fix: cap_add DAC_READ_SEARCH fuer den
api-Container.
- TMDB fiel still aus: Client konnte nur v4-Bearer-Tokens, der uebliche
32-Hex-v3-Key bekam 401 und die Suche lieferte nur OMDb. Jetzt beide
Key-Arten (ist_v4_token + api_key-Query-Param lt.
developer.themoviedb.org, mit Tests) — damit kommen auch die deutschen
Texte an (language=de-DE war ueberall schon gesetzt). Neu:
GET /metadata/status + 'Verbindung pruefen' in Einstellungen -> APIs
(Live-Check am Cache vorbei).
Features aus dem Commander-Feedback:
- 4K UHD als eigener Disc-Typ: classify >= 55 GiB (BD-66/BD-100; BD-50
bleibt bluray), beide detection.py + Tests, eigene Badge-Farbe in
Dashboard/Laufwerken, Prescan-Label '4K UHD'. UHD-Rip-Fehler 'Failed to
open disc' (Code 11) bekommt Klartext: LibreDrive-Firmware noetig.
- Vollautomatik (Setting autoRipStart): Disc erkannt -> Rip startet ohne
Popup in den Schnellwahl-Ordner (Serie->Serien, sonst Filme, CD->Musik).
- Job-Verwaltung: 'Neu komprimieren' nur noch mit can_retry (Rohdaten
liegen wirklich da), DELETE /jobs/{id} + 'Erledigte aufraeumen'
(Dateien bleiben immer), 'Alle herunterladen' im Job-Detail
(gestaffelte Einzel-Downloads statt Server-Zip von 40-GB-Dateien).
- Worker zuordenbar: WORKER_NAME-Env als stabiler Anzeigename (fixt auch
die Offline-Leichen nach Rebuilds), info.hostname/ip gemeldet,
Online-Abgleich ueber hostname, DELETE /workers/{name} + Papierkorb im
UI, Quelle-Anzeige an der Disc-Karte ('Quelle: TMDB - 99 % sicher').
- Ripping-Tab nach Medium gegliedert (Video/Audio-CD/Allgemein) +
Untertitel-Klartext (--all-audio/--all-subtitles bleiben komplett),
CD -> Musik-Vorauswahl im Ziel-Dialog, Ordner-Verwaltung beschriftet
und standardmaessig eingeklappt.
- Docs: SAVEPOINT v3.3, ROADMAP Etappe 14 + Ideen (nativer
Windows-Worker, deutsche OMDb-Texte via TMDB-Find), README.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Commander-Befunde (23.07. spaet):
- MANUELLE KORREKTUR (KONZEPT Schritt 5 endlich komplett): Metadaten-Seite
hat jetzt Titelsuche ueber ALLE Quellen (GET /metadata/search) mit
Poster-Kacheln; ein Klick uebernimmt den Treffer (POST /metadata/override)
fuer Karte, Jobs UND merkt ihn sich 30 Tage per Disc-Fingerabdruck —
dieselbe Disc wird beim naechsten Einlegen sofort richtig erkannt
- PC/NAS per Klick: SMB-Freigaben eines Rechners auflisten
(GET /storage-mounts/shares via smbclient) statt //host/share raten
- Berechtigungs-PRUEFUNG beim Einhaengen: Schreibtest, Warnung bei
nur-lesbaren Zielen (API + UI + Log)
- "Standard-Unterordner" verstaendlich gemacht: heisst jetzt "Schnellwahl
beim Rippen" mit Erklaertext; kryptisches Basis-Feld raus
- Preview zeigt Poster; Fingerprint fuer Cache/Override vereinheitlicht
(billiges Label+Groesse statt Mount-Titel)
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Commander-Befunde (Screenshots 23.07. abends):
- Jikan (MyAnimeList, kostenlos OHNE Key) als Anime-Quelle vor OMDb —
waehlt per Titel-Aehnlichkeit (SequenceMatcher, Schwelle 0.55) statt
blind Treffer 1; damit trifft "Evangelion 2.22" den exakten Film
- Job-Titel: POST /jobs uebernimmt den erkannten Disc-Titel aus dem
DISC_CACHE — Schluss mit "Unbekannt" in der Queue
- Kooperativer Job-Abbruch: POST /jobs/{id}/cancel setzt canceling,
der Worker prueft das Flag bei jedem Fortschritts-Update und killt
den Encoder-Prozess sauber (RipAbbruch); UI-Knopf "Abbrechen" fuer
laufende, Status-Badge "Wird abgebrochen"
- Dark-Mode: Job-Zeilen-Hover war hart hell (hover:bg-slate-50)
- Speicherziele: lokaler Ordner-Browser mit "Ordner anlegen"
(GET /browse + POST /browse/mkdir, nur unter /app/media)
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>