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fix(windows): Der Schalter, den es nicht gibt, und vierzehn weitere Funde
Commander: „Kompression fehlgeschlagen bei Spartacus … _t01.mkv: HandBrake
endete mit Code 0" — 16,5 GB fertiger Rohschnitt, und die Kompression war in
derselben Sekunde vorbei, in der sie begann.
Nachgestellt mit genau der Befehlszeile, die Rippy baute:
unknown option (--audio-codec)
HandBrake has exited. $? = 0
Den Schalter `--audio-codec` gibt es bei HandBrakeCLI nicht; er heisst
`-E` / `--aencoder`. Ein unbekannter Schalter ist fuer HandBrake kein Fehler,
der Rueckgabewert ist 0. Der Test dazu forderte den falschen Namen sogar ein.
Daraus wurde ein Rundgang durch den Windows-Pfad. Alles unten ist gemessen,
nichts vermutet (Regel D).
## Die Kompression
1. `--aencoder` statt `--audio-codec`. Am mitgelieferten HandBrakeCLI 1.11.2
gemessen, mit einem 5-Sekunden-Encode auf der echten Roh-Datei bestaetigt.
2. HandBrakes letzte Zeilen werden aufgehoben (12 gepuffert, 4 in der
Meldung) und `unknown option (...)` wird als eigener Fall erkannt, VOR
allen anderen. Vorher wurde jede Zeile weggeworfen, die kein Fortschritt
war — bei Rueckgabewert 0 blieb damit keine Auskunft uebrig. Die geratene
Zeile „Meist ist der Zielordner nicht beschreibbar" ist raus; sie war
falsch und hat die Suche in die falsche Richtung geschickt.
3. Ein `ue`-Umlaut im Pfad toetete die Kompression. HandBrake schreibt zwei
Kodierungen in denselben Strom (derselbe Pfad einmal UTF-8, einmal CP850).
In CP850 ist das Byte 0x81, und das ist in cp1252 — was `text=True` auf
deutschem Windows waehlt — undefiniert:
UnicodeDecodeError: charmap codec can't decode byte 0x81
Neu: `rip/handbrake_aufruf.py` mit `HB_LESEN`, benutzt von ripping.py und
caps.py. Bewusst nicht binaer wie bei makemkvcon: HandBrake trennt
Fortschrittszeilen mit CR, im Binaermodus waere der Balken weg.
## Die Rohdaten
4. `rohdaten.kandidaten` machte aus dem Arbeitsordner `F:\` ein `F:` und
verband damit weiter. Das ist unter Windows der aktuelle Ordner auf
Laufwerk F, nicht dessen Wurzel — 16,5 GB waren unsichtbar, und der
Wiederholen-Dialog bot nur „Neu rippen" an. Die Falle steht woertlich im
Kopf von `pfade.verbinden`.
5. Gesucht wurde unter der heutigen Einstellung statt unter der Wahl DIESES
Rips (`meta["work_dir"]`). Genau dafuer wurde rohdaten.py am 26.07.
gebaut; repariert wurde damals die Kandidatenliste, nicht der Aufrufer.
Neu: `_arbeitsverzeichnis_des_jobs`, benutzt an vier Stellen.
6. Zwei Speicher fuer dieselben Ordner: Die Oberflaeche schreibt
`outputDir`/`workDir` in die Datenbank, `betrieb` liest `storage.*` aus
der Konfigurationsdatei, und die schreibt niemand. Gemessen: eingestellt
`E:\Rippy`, angezeigt `C:\Users\...\Videos\Rippy`. Neu:
`betrieb.mit_einstellungen`.
## Das Laufwerk
7. `device_info` fing den OSError ab und lieferte „unknown" ohne den Grund.
Nach einem Rip mit Lesefehlern beantwortete das Laufwerk keine
Medien-Abfragen mehr (Win32-Fehler 1), die Geraete-Auskunft aber schon —
im UI stand eine volle Laufwerkskarte, kein Rip startbar, und im
Protokoll das laengst veraltete „Disc erkannt". Neu: `ZUGRIFFS_GRUENDE`,
ein Feld `grund` im Laufwerks-Eintrag und eine Protokollzeile je Wechsel.
Eine fehlgeschlagene Disc-Erkennung wird ebenfalls protokolliert.
8. Der Linux-Treiber nannte ein unzugaengliches Laufwerk „empty", waehrend
Windows richtig „unknown" sagt. Angeglichen, samt Feld-Paritaet.
9. `CreateFileW`, `DeviceIoControl` und `CloseHandle` hatten weder `restype`
noch `argtypes` — 32-Bit-`c_int` fuer einen 64-Bit-HANDLE, in beide
Richtungen. Mit `restype` aendert sich der Fehlerwert von -1 auf
0xFFFFFFFFFFFFFFFF; die Pruefung deckt jetzt beides ab. Am echten
Laufwerk gegengeprueft, Fehlerpfad eingeschlossen.
10. Der Vor-Scan lief bei JEDER eingelegten Disc ein `makemkvcon info` mit
120 s Zeitgrenze — 20 bis 120 Sekunden „Disc wird gelesen". Frueher war
das schnell, weil der Zweig unter Windows nie lief (`shutil.which`,
repariert am 28.08.). Das Ergebnis landete allein in `toc["tracks"]`,
das niemand liest: Der Rip-Dialog holt seine Liste ueber
`/devices/{id}/scan-tracks`, wenn sie gebraucht wird. Entfernt.
## Notbremsen
11. `_frei_bytes` suchte den naechsten vorhandenen Ordner selbst.
`os.path.dirname("Q:\\")` gibt sich selbst zurueck — ein
Arbeitsverzeichnis auf einer abgezogenen Platte haette den Job vor dem
Rip stumm haengen lassen. Benutzt jetzt
`pfade.naechster_vorhandener`, das den Abbruch seit V2-1 hat.
12. `naechster_vorhandener` haelt Laufwerks- und UNC-Wurzeln jetzt absolut.
13. `aufraeum_skript` baut sein `rmdir /s /q` aus `InstallLocation` in der
Registry. Waere das eine Laufwerks-Wurzel, loeschte die Deinstallation
das Laufwerk. Nicht beobachtet, aber nicht wiedergutzumachen — der
Loeschbefehl bleibt in dem Fall weg.
## Lesefehler
MakeMKV sicherte 1 von 2 Titeln, endete mit 0, und Rippy schrieb „Rip
fertig". Jetzt gibt es eine Warnung, auch wenn der Rip als Erfolg endet, und
die MSG-Nummer steht im Protokoll: MakeMKVs Texte sind uebersetzt, die
Nummern nicht.
## Aus der Gegenprobe am laufenden Rippy
Die erste Fassung dieses Standes war installiert, als der Commander meldete:
„nun oeffnen sich diverse fenster im hintergrund, gehen ganz kurz auf und dann
wieder zu. Das laufwerk hoert auch einfach auf zu lesen." Beides Altlasten,
die erst durch die neue Protokollzeile sichtbar wurden.
14. Prozesserzeugung mitgeschnitten:
14:54:40 timeout.exe timeout 4 ls -d C:\Users\...\d7ee6c06-...
14:54:40 WindowsTerminal.exe
`rohdaten.pruefen` fragt mit `timeout N ls -d`, ob es ein Verzeichnis
gibt. Unter Linux ist das richtig (os.path.isdir kann an einem toten
CIFS-Mount im Kernel haengen, ein Kindprozess laesst sich abbrechen).
Unter Windows ist es dreifach falsch: timeout.exe gibt es dort, kennt
aber weder `ls` noch `-d`; sie braucht eine Konsole, und die reisst
Windows auf; und ihr Rueckgabewert ist nie 0, die Antwort lautete also
„weg" fuer JEDES Verzeichnis. Rohdaten waren unter Windows
grundsaetzlich unsichtbar. Neu: `nativ_nachsehen()`. Die zwei
gleichartigen Aufrufe in mounts.py bekommen dieselbe Absicherung.
15. Der Waechter fragte das Laufwerk alle drei Sekunden ab — auch mitten im
Rip, also drei CreateFileW plus IOCTLs auf ein Geraet, das makemkvcon
gerade liest:
12:49:52 bluray-Rip gestartet
12:50:09 [watcher] Laufwerk G: beantwortet keine Medien-Abfragen
12:50:12 MSG 2003 SCSI-Fehler ILLEGAL REQUEST:INVALID FIELD IN CDB
12:50:12 makemkvcon endete mit Code 11
`_auto_prescan` haelt sich seit dem 29.08.2026 an die Regel „waehrend
eines Rips wird nicht gescannt"; die Laufwerksabfrage tat es nicht.
Jetzt gilt in der Zeit der letzte bekannte Stand.
## Zwei Tests, die gelogen haben
* `assert "--audio-codec" in cmd` schrieb den Fehler fest.
* `lambda: {}` als Doppelgaenger fuer `get_settings(key, bei_fehler_leer)`
brach, sobald ein Aufrufer einen Parameter benutzte — und zeigte dann auf
den Code statt auf sich selbst.
977 Tests gruen, ruff sauber.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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fix(ui+api): das "Neuladen" war HTTP 429 - und "Neu" komprimierte immer
Ampel / ampel (push) Successful in 30s
Zwei Commander-Befunde, beide mit derselben Wurzel: Rippy hat sich selbst
ausgebremst und dann geschwiegen.
## "Wenn der Worker installiert ist, wird dieser Bereich oft neu geladen"
Gemessen statt geraten. Die Antworten von /jobs und /capabilities waren ueber
zwanzig Sekunden byteweise identisch, alle Endpunkte antworteten unter 30 ms -
es wurde also gar nichts neu geladen. Im nginx-Log standen dagegen 97 Antworten
mit HTTP 429.
Drei Fehler griffen ineinander:
1. Das Limit war zu klein fuer Rippy selbst: 100 Anfragen/min, waehrend ein
offener Tab 111/min verursacht (Dashboard 75 + Log-Kasten 24 + Laufwerke 12)
und der Windows-Tray weitere 12/min dazulegt.
2. Der nginx gab die Client-Adresse nicht weiter. Fuer die API kam damit ALLES
von 172.19.0.6 - Browser, zweiter Tab und Tray teilten sich einen Eimer
(812 von 876 Anfragen). Das erklaert die Kopplung an den Worker: tray.py
fragt /api/jobs ueber Port 80, also durch denselben Proxy.
3. Ein abgewiesener Abruf leerte das UI. `catch(() => [])` heisst "es gibt
keine Jobs" - richtig waere "ich weiss gerade nichts Neues". Fuer einen Takt
stand "Keine Jobs", die Zaehler sprangen auf (0), vier Sekunden spaeter war
alles zurueck.
Behoben: X-Real-IP im nginx, Grenze auf 600/min mit vorgerechneter Herleitung,
jeder Fehlschlag laesst den alten Stand stehen (null statt []), axios bekommt
eine Zeitgrenze, und das Dashboard trennt schnelle Daten (Jobs/Laufwerke, 4 s)
von langsamen (Hardware/Worker/Ablagen, 12 s) - 75/min werden zu 30/min.
Ein greifendes Limit steht ab jetzt im Log, gedrosselt auf eine Meldung pro
Client und Minute.
## "Hier gibt es den Button 'neu' aber WAS wird dann gemacht?"
Immer die Komprimierung - auch bei einem Job, dessen RIP abgebrochen war. Am
26.07.2026 waeren aus 5,1 GB Bruchstueck (von rund 40 GB) brav ein Film
geworden, der bei 12 % aufhoert.
Die Phase war nach `status = "failed"` nicht mehr feststellbar, also wird sie
jetzt vermerkt (rip_fertig in den Job-Metadaten: false beim Rip-Start, true bei
der Uebergabe an die Kompression). Daraus folgt die Beschriftung: "Neu
komprimieren", "Neu rippen" - oder bei Bestandsjobs ohne Vermerk ein Dialog,
der beide Wege erklaert und die Groesse der Rohdaten als Entscheidungshilfe
nennt. Geraten wird nicht. Fuer den Rip-Fall gibt es POST
/jobs/{id}/retry-rip: neuer Job mit neuer ID (sonst laege das Bruchstueck im
Roh-Verzeichnis des neuen Rips), Titel/Ablage/Sprachwahl uebernommen, mit
ehrlicher Absage wenn keine Disc im Laufwerk liegt.
10 neue Tests (289 gruen), darunter eine Kopplungspruefung: der Name der
Phasen-Marke muss in worker/tasks.py und api/phasen.py zusammenpassen - genau
diese Sorte Auseinanderdriften hat die Zombie-Erkennung ein Release lang blind
gemacht.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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