Der Commander: "TMDB und OMDB Key sind hinterlegt, das laufwerk wird aber
auch nicht korrekt ausgelesen. Eigentlich sollte er direkt bei TMDB oder OMDB
oder JIKAN anfragen nach metadaten."
Er hat das Symptom gemeldet. Darunter lagen VIER Fehler.
## 1. Ein Phantom-Modul (der schwerste)
clients/tmdb.py:27 from db import get_settings
clients/omdb.py:36 from db import get_settings
clients/thetvdb.py:16 from db import get_settings
`docker/api/db.py` gibt es seit der Zusammenlegung in V2-1 (dd1d0b7) nicht
mehr; main.py schreibt seitdem `from rippy import store as db`. Diese drei
Module haben es nie mitbekommen.
Damit starb JEDE Metadaten-Abfrage schon beim Erzeugen des Clients mit
ModuleNotFoundError -- und `_auto_prescan` verschluckte das in seinem
`except Exception`. Die Disc blieb namenlos, und niemand sah warum.
**Das betrifft die VM genauso.** Sie steht auf 05ab655, also NACH dd1d0b7 --
dort laeuft seit V2-1 dieselbe tote Metadaten-Suche.
## 2. Redis war Pflicht statt Beschleunigung
`cache/cache.py` sprach `redis:6379` an -- den Dienstnamen aus
docker-compose.yml. Auf einem Windows-PC gibt es kein Redis:
redis.exceptions.ConnectionError: Error 11001 connecting to redis:6379
Das riss den Pre-Scan mit. Ein Zwischenspeicher ist eine Beschleunigung,
keine Voraussetzung: Jetzt faengt jeder Zugriff den Verbindungsfehler ab und
meldet "nicht vorhanden" -- was der Wahrheit entspricht. Gemeldet wird der
Ausfall EINMAL, nicht bei jeder Anfrage.
## 3. Der Klartext-Titel war unter Windows nicht erreichbar
`read_disc_title_via_mount` machte fest `mount -t udf` -- also Linux. Unter
Windows haengt Windows die Disc selbst ein. An der echten Disc gemessen:
Volume-Label (UDF) BD_EVG_D2 <- damit findet keine API etwas
BDMV/META/DL/bdmt_deu.xml Evangelion 2.22
`disc_wurzel()` liefert jetzt je Plattform einen lesbaren Einstieg, und
`titel_aus_bdmt()` ist davon getrennt (und damit ohne Disc pruefbar).
## 4. Modell und Seriennummer fehlten
Im UI stand "Modell: unbekannt, Seriennummer: -". Der Linux-Treiber liest
beides aus /sys; der Windows-Treiber lieferte leere Felder. Die Entsprechung
ist IOCTL_STORAGE_QUERY_PROPERTY. An echter Hardware gemessen:
hersteller 'HL-DT-ST'
modell 'BD-RE BU40N'
fassung '1.03'
seriennummer '0025114C0149'
Gemerkt statt jedes Mal abgefragt: Die Disc-Wache ruft device_info alle drei
Sekunden, und die Angaben eines Laufwerks aendern sich nicht.
## Ergebnis, an der eingelegten Disc gemessen
title 'Neon Genesis Evangelion'
year 1995
disc_type 'Blu-ray'
confidence 0.8
fingerprint 'BD_EVG_D2|48149364736'
(Jikan antwortete waehrend der Messung mit 504 -- deren Ausfall, nicht
unserer. Der Treffer kam von TMDB.)
Zwei Waechter, beide beim Zurueckdrehen rot gesehen: Die Clients muessen sich
OHNE Datenbank und OHNE Redis bauen lassen, und ein `from db import` in
clients/ faellt mechanisch auf.
Ampel lokal: 769 gruen, ruff sauber.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Commander-Befunde (23.07. spaet):
- MANUELLE KORREKTUR (KONZEPT Schritt 5 endlich komplett): Metadaten-Seite
hat jetzt Titelsuche ueber ALLE Quellen (GET /metadata/search) mit
Poster-Kacheln; ein Klick uebernimmt den Treffer (POST /metadata/override)
fuer Karte, Jobs UND merkt ihn sich 30 Tage per Disc-Fingerabdruck —
dieselbe Disc wird beim naechsten Einlegen sofort richtig erkannt
- PC/NAS per Klick: SMB-Freigaben eines Rechners auflisten
(GET /storage-mounts/shares via smbclient) statt //host/share raten
- Berechtigungs-PRUEFUNG beim Einhaengen: Schreibtest, Warnung bei
nur-lesbaren Zielen (API + UI + Log)
- "Standard-Unterordner" verstaendlich gemacht: heisst jetzt "Schnellwahl
beim Rippen" mit Erklaertext; kryptisches Basis-Feld raus
- Preview zeigt Poster; Fingerprint fuer Cache/Override vereinheitlicht
(billiges Label+Groesse statt Mount-Titel)
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Der Datenmuell-Eintrag ("Episode 110 - ...") war der EINZIGE s=-Treffer
fuer den vollen Titel und brach die Kandidaten-Kette bei 0.8 ab, bevor
"Evangelion" allein probiert wurde. N/A-Werte werden jetzt normalisiert.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Die unscharfe Suche nahm blind Treffer 1 — fuer "Evangelion" war das
"Episode 110 - ..." (ein Review-Podcast ueber den Film, ohne Poster).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
Commander-Befunde 23.07. abends:
1. Metadaten "klappen nicht": Wurzel = kryptisches Volume-Label + kein
TMDB-Key. Jetzt: API mountet die Disc read-only (CAP_SYS_ADMIN ist da)
und liest den KLARTEXT-Titel aus BDMV/META/DL/bdmt_*.xml; dazu
progressive Suchdegradation (Titel-Varianten) und OMDb-Unscharf-Suche
(s= + imdbID-Nachladen) — mit dem vorhandenen OMDb-Key gibt es damit
Titel/Jahr/Poster auch ohne TMDB
2. Weisses Fenster beim Pre-Scan: Lucide-Icons sind forwardRef —
Direktaufruf getIcon(...)({size}) crashte die Seite; als JSX gerendert
3. Dashboard sortiert: System-Leiste (Encoder + aktiver Job) oben,
Disc/Geraete -> Stats -> Jobs, Live-Log ans Ende
4. Ziel-Dialog mit ORDNER-BROWSER (GET /browse, nur unter /app/media);
Schnellwahl nutzt die Settings-Unterordner statt Hartkodierung;
Tab "Verzeichnisse" in "Speicherziele" aufgegangen (redundant)
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
- clients/omdb.py: OMDb als zweite Quelle (Fallback-Kette: TMDB exakt ->
OMDb -> bester TMDB-Vorschlag mit niedriger Confidence -> unknown)
- Pre-Scan-Reparatur: Titel kam nie an — makemkvcon existiert nur im
Worker, isosize war nirgends installiert (fiel still auf "DVD" zurueck).
Jetzt: ISO-9660-Volume-Label direkt vom Medium + Label-Normalisierung
(PULP_FICTION -> Pulp Fiction), Disc-Typ ueber zentrale detection.py
- POST /devices/{name}/eject (CDROMEJECT-ioctl) mit Job-Schutz (409 wenn
auf dem Laufwerk gerade gerippt wird)
- OMDB_API_KEY in compose/.env.example; .env.example komplett ehrlich
dokumentiert (JWT-Pflicht, MakeMKV-Beta-Key-Rhythmus)
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>