fix(worker,api): Platten-Schutz griff nicht, Fortschritt log, Auswurf tat nichts
Vier Funde aus der Durchsicht, alle auf der VM gemessen.
1. DER PLATTEN-SCHUTZ AUS c065967 WAR WIRKUNGSLOS
_original_aufheben() entschied per os.stat().st_dev, ob umgehaengt oder
kopiert werden muss. Im Worker-Container gemessen - beides gleichzeitig wahr:
st_dev /app/temp = 2050
st_dev /app/media = 2050 → identisch
os.rename(...) → EXDEV, "Invalid cross-device link"
Der Kernel vergleicht bei rename() den MOUNT, nicht das Geraet. /app/temp
(Docker-Volume) und /app/media (Bind-Mount) sind zwei Mounts DERSELBEN
ext4-Partition. Die Pruefung sah "gleiches Dateisystem", uebersprang die
Platzpruefung, und shutil.move kopierte doch - 75 GB bei 37 GB frei. Der
Schutz haette genau den Schaden zugelassen, gegen den er gebaut wurde.
Jetzt wird os.rename VERSUCHT statt vorhergesagt: klappt es, ist es
umgehaengt und fertig; kommt EXDEV, steht die Kopie fest und ERST DANN wird
der Platz geprueft. Das ist keine Vermutung mehr, sondern die Antwort des
Kernels. Vier Tests in test_original_aufheben.py, darunter genau der Fall,
der die Platte fuellte. Die zwei alten Tests in test_medien.py sind dorthin
gewandert - sie taeuschten per gefaelschtem os.stat "verschiedene
Dateisysteme" vor, also genau die Annahme, an der der Schutz scheiterte.
2. DIE FORTSCHRITTSANZEIGE ZEIGTE DEN SCAN, NICHT DEN ENCODE
get_progress_from_line matchte jede Zahl vor einem Prozentzeichen. HandBrake
gibt Prozente aber in drei Phasen aus (Formatstrings aus dem Binary gelesen):
Scanning title %d of %d, preview %d, %.2f %% → laeuft VOR dem
Encode bis 100 %
Encoding: task %d of %d, %.2f %% (%.2f fps, avg → der echte Wert
Encoding: task %d of %d, Searching for start time, ... → Vorlauf
Dazu warf `if progress > 0` im Aufrufer jeden Wert unter 1,00 % weg. Live
beobachtet: Anzeige stand auf 99 %, der Encode bei 1,06 %; sie fiel erst auf
1, als der Encode die 1-%-Marke ueberschritt. Jetzt wird nur die
Encoding-Zeile gelesen, `task N of M` mitgerechnet (sonst springt die
Anzeige bei Zwei-Pass-Presets mitten in der Datei zurueck), und -1 heisst
"keine Angabe" - dasselbe Muster wie bei get_progress_from_prgv.
3. "AUTOMATISCHER AUSWURF" WURDE VON NIEMANDEM GELESEN
Die Einstellung (Standard: ein, "Disc nach erfolgreichem Ripping automatisch
auswerfen") kam in keiner Zeile Backend-Code vor. DVD/Blu-ray warfen deshalb
NIE aus, Audio-CDs IMMER, weil abcde `-x` fest verdrahtet bekam. Jetzt
entscheidet die Einstellung beides: wirf_disc_aus() per CDROMEJECT-ioctl
(fcntl-guarded, der native Windows-Worker laedt das Modul auch) und `-x` nur
noch, wenn gewuenscht.
4. PFAD-PRUEFUNG FIEL AUF PRAEFIX-NAMEN HEREIN
Elf Stellen prueften mit nacktem startswith(MEDIA_ROOT). "/app/media-boese/x"
beginnt mit "/app/media", liegt aber ausserhalb - betroffen waren auch
/browse und /browse/mkdir, wo der Pfad vom Nutzer kommt. Neuer
Zwillings-Helfer unter_wurzel() in api/main.py und worker/tasks.py, alle elf
Stellen umgestellt, Tests in beiden.
Nebenbefund: _zielbasis() benutzte os.path.normpath - unter Windows werden
daraus Backslashes, die MEDIA_ROOT-Pruefung greift nicht mehr, und das
gewaehlte Ziel faellt still auf den Standard zurueck. Genau die Falle, die
_arbeitsverzeichnis() drei Zeilen weiter dokumentiert und mit posixpath
vermeidet. Live war es nie (nur aus rip_disc, das auf Windows verriegelt
ist), jetzt konsistent.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
+84
-16
@@ -25,6 +25,36 @@ class RipAbbruch(Exception):
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||||
Nutzer den Job abgebrochen hat (Status 'canceling' in der DB)."""
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||||
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||||
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# include/uapi/linux/cdrom.h — dasselbe ioctl wie in api/devices.py
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||||
CDROMEJECT = 0x5309
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||||
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||||
def wirf_disc_aus(device_path: str) -> bool:
|
||||
"""Wirft die Disc aus; gibt zurück, ob es geklappt hat. Wirft NIE.
|
||||
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Befund 25.07.2026: Die Einstellung „Automatischer Auswurf" (Standard: ein,
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||||
Beschreibung „Disc nach erfolgreichem Ripping automatisch auswerfen") wurde
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von niemandem gelesen — bei DVD/Blu-ray warf Rippy nie aus.
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||||
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||||
Bewusst hier und nicht in detection.py: das Modul ist ein byteweiser
|
||||
Zwilling der API-Kopie. `fcntl` gibt es nur unter Linux — der native
|
||||
Windows-Worker lädt ripping.py ebenfalls, rippt dort aber nie.
|
||||
"""
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||||
try:
|
||||
from fcntl import ioctl
|
||||
except ImportError: # Windows
|
||||
return False
|
||||
try:
|
||||
fd = os.open(device_path, os.O_RDONLY | os.O_NONBLOCK)
|
||||
try:
|
||||
ioctl(fd, CDROMEJECT, 0)
|
||||
finally:
|
||||
os.close(fd)
|
||||
return True
|
||||
except OSError:
|
||||
return False
|
||||
|
||||
|
||||
def check_makemkv_installed() -> bool:
|
||||
"""Prüft, ob makemkvcon installiert ist."""
|
||||
return shutil.which("makemkvcon") is not None
|
||||
@@ -271,16 +301,42 @@ def build_handbrake_cmd(input_path: str, output_path: str, preset: str = DEFAULT
|
||||
]
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||||
|
||||
|
||||
def get_progress_from_line(line: str) -> int:
|
||||
"""Extrahiert Fortschritt in Prozent aus HandBrake-Ausgabe.
|
||||
HB_ENCODE_RE = re.compile(
|
||||
r'^Encoding:\s*task\s+(\d+)\s+of\s+(\d+),\s*(\d+(?:\.\d+)?)\s*%'
|
||||
)
|
||||
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||||
Testfund 22.07.: echtes HandBrake schreibt „45.50 %" MIT Leerzeichen vor
|
||||
dem Prozentzeichen — eine Regex ohne \\s* parst NIE echte Ausgabe.
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||||
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||||
def get_progress_from_line(line: str) -> int:
|
||||
"""Extrahiert den ENCODE-Fortschritt in Prozent aus HandBrake-Ausgabe.
|
||||
|
||||
Gibt **-1** zurück, wenn die Zeile kein Encode-Fortschritt ist — genau wie
|
||||
get_progress_from_prgv. Sonst wäre ein echtes „0 %" nicht von „keine
|
||||
Angabe" zu unterscheiden, und der Anfang des Encodes bliebe unsichtbar.
|
||||
|
||||
Formatstrings aus dem HandBrakeCLI-Binary im Worker-Image gelesen
|
||||
(AGENTS Regel D — nicht aus dem Kopf):
|
||||
Scanning title %d of %d, preview %d, %.2f %% → Scan, NICHT Encode
|
||||
Encoding: task %d of %d, %.2f %% (%.2f fps, avg → Encode
|
||||
Encoding: task %d of %d, Searching for start time, %.2f → Vorlauf, NICHT Encode
|
||||
|
||||
Befund 25.07.2026 (Akira-UHD, live gemessen): Die alte Regex nahm JEDE
|
||||
Zahl vor einem Prozentzeichen — also auch den Scan-Durchlauf, der VOR dem
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||||
Encodieren einmal bis 100 % hochläuft. Die Anzeige stand deshalb auf 99 %,
|
||||
während der eigentliche Encode bei 1 % war. Zusammen mit dem alten Filter
|
||||
`progress > 0` im Aufrufer blieb sie dort stundenlang kleben, weil
|
||||
int(0.87) == 0 verworfen wurde.
|
||||
|
||||
`task N of M` wird mitgerechnet: Presets mit zwei Durchläufen zählen die
|
||||
Prozente je Durchlauf neu, sonst sprang die Anzeige mitten in der Datei
|
||||
zurück auf 0.
|
||||
"""
|
||||
match = re.search(r'(\d+\.\d+)\s*%', line)
|
||||
if match:
|
||||
return int(float(match.group(1)))
|
||||
return 0
|
||||
match = HB_ENCODE_RE.match(line.strip())
|
||||
if not match:
|
||||
return -1
|
||||
aktuell, gesamt, prozent = int(match.group(1)), int(match.group(2)), float(match.group(3))
|
||||
if gesamt < 1 or aktuell < 1:
|
||||
return -1
|
||||
return int(((aktuell - 1) * 100 + prozent) / gesamt)
|
||||
|
||||
|
||||
def run_handbrake(input_path: str, output_path: str, preset: str = DEFAULT_HB_PRESET, progress_cb=None) -> dict:
|
||||
@@ -300,7 +356,10 @@ def run_handbrake(input_path: str, output_path: str, preset: str = DEFAULT_HB_PR
|
||||
try:
|
||||
for line in process.stdout:
|
||||
progress = get_progress_from_line(line)
|
||||
if progress > 0 and progress_cb:
|
||||
# >= 0: ein echtes 0 % ist eine Angabe und muss durch. Der alte
|
||||
# Filter `> 0` verwarf den gesamten ersten Prozentpunkt — bei
|
||||
# einem 4K-Encode sind das Stunden ohne sichtbare Bewegung.
|
||||
if progress >= 0 and progress_cb:
|
||||
progress_cb(progress)
|
||||
except RipAbbruch:
|
||||
process.kill()
|
||||
@@ -320,20 +379,27 @@ def run_handbrake(input_path: str, output_path: str, preset: str = DEFAULT_HB_PR
|
||||
return {"status": "error", "error": str(e)}
|
||||
|
||||
|
||||
def build_abcde_cmd(device_path: str, config_path: str) -> list:
|
||||
def build_abcde_cmd(device_path: str, config_path: str, auswerfen: bool = True) -> list:
|
||||
"""Baut das abcde-Kommando (pure Funktion, testbar).
|
||||
|
||||
-o = Ausgabeformat (flac), -N = nicht-interaktiv, -x = Eject am Ende,
|
||||
-c = Config-Datei (enthält OUTPUTDIR). NIE ein Verzeichnis an -o geben.
|
||||
|
||||
Befund 25.07.2026: `-x` stand fest verdrahtet drin. Damit warf eine
|
||||
Audio-CD IMMER aus, während eine DVD/Blu-ray NIE auswarf — und die
|
||||
Einstellung „Automatischer Auswurf" regelte keines von beidem, weil sie
|
||||
nirgends gelesen wurde. Jetzt entscheidet sie hier mit.
|
||||
"""
|
||||
return [
|
||||
cmd = [
|
||||
"abcde",
|
||||
"-d", device_path,
|
||||
"-o", "flac",
|
||||
"-N",
|
||||
"-x",
|
||||
"-c", config_path
|
||||
]
|
||||
if auswerfen:
|
||||
cmd.append("-x")
|
||||
cmd += ["-c", config_path]
|
||||
return cmd
|
||||
|
||||
|
||||
def write_abcde_config(output_dir: str) -> str:
|
||||
@@ -467,8 +533,10 @@ def rip_video(device_path: str, disc_id: str, disc_type: str = "dvd", progress_c
|
||||
log_cb=log_cb)
|
||||
|
||||
|
||||
def rip_cd(device_path: str, disc_id: str, progress_cb=None, output_dir: str = None) -> dict:
|
||||
"""Rippt eine CD mit abcde (FLAC)."""
|
||||
def rip_cd(device_path: str, disc_id: str, progress_cb=None, output_dir: str = None,
|
||||
auswerfen: bool = True) -> dict:
|
||||
"""Rippt eine CD mit abcde (FLAC). `auswerfen` = Einstellung „Automatischer
|
||||
Auswurf" (abcde macht das selbst per -x)."""
|
||||
if not check_abcde_installed():
|
||||
return {
|
||||
"status": "error",
|
||||
@@ -492,7 +560,7 @@ def rip_cd(device_path: str, disc_id: str, progress_cb=None, output_dir: str = N
|
||||
|
||||
try:
|
||||
process = subprocess.Popen(
|
||||
build_abcde_cmd(device_path, config_path),
|
||||
build_abcde_cmd(device_path, config_path, auswerfen=auswerfen),
|
||||
stdout=subprocess.PIPE,
|
||||
stderr=subprocess.STDOUT,
|
||||
text=True,
|
||||
|
||||
+108
-32
@@ -12,6 +12,7 @@ komprimiert danach auf Arbeitsgröße. Die Rohdatei liegt nur temporär in
|
||||
/app/temp und wird nach Erfolg gelöscht (Setting keepOriginal behält sie).
|
||||
"""
|
||||
|
||||
import errno
|
||||
import glob
|
||||
import json
|
||||
import os
|
||||
@@ -44,6 +45,7 @@ from ripping import (
|
||||
rip_cd,
|
||||
rip_video,
|
||||
run_handbrake,
|
||||
wirf_disc_aus,
|
||||
)
|
||||
|
||||
API_URL = os.getenv("API_URL", "http://api:8000")
|
||||
@@ -91,13 +93,38 @@ RAW_DIR = os.getenv("RAW_DIR", "/app/temp/raw")
|
||||
MEDIA_ROOT = "/app/media"
|
||||
|
||||
|
||||
def unter_wurzel(pfad: str, wurzel: str) -> bool:
|
||||
"""Liegt `pfad` wirklich unterhalb von `wurzel` (oder IST es die Wurzel)?
|
||||
|
||||
Pure Funktion, testbar. Ein nacktes `startswith()` genügt nicht:
|
||||
„/app/media-boese/x" beginnt mit „/app/media", liegt aber ausserhalb
|
||||
(Befund 25.07.2026 bei der Durchsicht). Immer „/" als Trenner — das sind
|
||||
Container-Pfade, auch wenn ein nativer Windows-Worker das Modul lädt.
|
||||
|
||||
Gleichlautend in docker/api/main.py; es gibt kein geteiltes Paket zwischen
|
||||
den Containern.
|
||||
"""
|
||||
if not pfad or not wurzel:
|
||||
return False
|
||||
sauber = wurzel.rstrip("/") or "/"
|
||||
return pfad == sauber or pfad.startswith(sauber + "/")
|
||||
|
||||
|
||||
def _zielbasis(target_dir, disc_type: str) -> str:
|
||||
"""Ablagebasis: vom Nutzer gewähltes Ziel (validiert) oder Standard."""
|
||||
"""Ablagebasis: vom Nutzer gewähltes Ziel (validiert) oder Standard.
|
||||
|
||||
posixpath statt os.path — aus demselben Grund wie in _arbeitsverzeichnis:
|
||||
das sind IMMER Container-Pfade. os.path.normpath macht unter Windows
|
||||
Backslashes daraus, und dann greift die MEDIA_ROOT-Prüfung nicht mehr, das
|
||||
gewählte Ziel fiele still auf den Standard zurück. Aufgefallen 25.07.2026,
|
||||
als der Test dafür erstmals unter Windows lief. Live war es nie: aufgerufen
|
||||
wird nur aus rip_disc, und das ist auf Windows-Workern verriegelt.
|
||||
"""
|
||||
if target_dir:
|
||||
normalisiert = os.path.normpath(target_dir)
|
||||
if normalisiert.startswith(MEDIA_ROOT):
|
||||
normalisiert = posixpath.normpath(target_dir)
|
||||
if unter_wurzel(normalisiert, MEDIA_ROOT):
|
||||
return normalisiert
|
||||
return os.path.join(RIP_OUTPUT_DIR, disc_type)
|
||||
return posixpath.join(RIP_OUTPUT_DIR, disc_type)
|
||||
|
||||
|
||||
def _arbeitsverzeichnis(einstellungen: dict, job_wahl: str = "") -> str:
|
||||
@@ -121,7 +148,7 @@ def _arbeitsverzeichnis(einstellungen: dict, job_wahl: str = "") -> str:
|
||||
wert = (kandidat or "").strip()
|
||||
if wert:
|
||||
normalisiert = posixpath.normpath(wert)
|
||||
if normalisiert.startswith(MEDIA_ROOT):
|
||||
if unter_wurzel(normalisiert, MEDIA_ROOT):
|
||||
return normalisiert
|
||||
return RAW_DIR
|
||||
|
||||
@@ -199,36 +226,65 @@ def _original_aufheben(job_id: str, raw_dir: str, final_dir: str) -> None:
|
||||
"""Roh-Rip zusätzlich aufheben — darf den Job NIEMALS scheitern lassen.
|
||||
|
||||
Befund 25.07.2026 (Akira-UHD, echter Schaden): Hier stand ein nacktes
|
||||
shutil.move(). Arbeitsverzeichnis (/app/temp, Docker-Volume) und Ziel
|
||||
(/app/media, Bind-Mount) sind VERSCHIEDENE Dateisysteme — os.rename
|
||||
scheitert dort mit EXDEV, und shutil.move fällt auf Kopieren zurück. Damit
|
||||
lief eine 74-GB-Vollkopie auf dieselbe Platte an, bis sie mit ENOSPC voll
|
||||
war. Ergebnis: Platte 100 % voll, Worker-Container startete nicht mehr —
|
||||
und der Job wurde als FEHLGESCHLAGEN markiert, obwohl die komprimierte
|
||||
Datei längst fertig und in Ordnung war. Der Nutzer sah nur „nichts da".
|
||||
shutil.move(). Zwischen Arbeitsverzeichnis (/app/temp) und Ziel
|
||||
(/app/media) scheitert os.rename mit EXDEV, shutil.move fällt auf Kopieren
|
||||
zurück — eine 74-GB-Vollkopie auf dieselbe Platte, bis sie mit ENOSPC voll
|
||||
war. Ergebnis: Platte 100 % voll, Worker-Container startete nicht mehr, und
|
||||
der Job galt als FEHLGESCHLAGEN, obwohl die komprimierte Datei längst
|
||||
fertig war. Der Nutzer sah nur „nichts da".
|
||||
|
||||
Deshalb dreifach abgesichert: Platz vorher prüfen, Fehler abfangen, und im
|
||||
Zweifel die Rohdatei einfach liegen lassen, wo sie ist.
|
||||
## Warum hier NICHT vorhergesagt, sondern versucht wird
|
||||
|
||||
Die erste Fassung dieses Schutzes verglich `os.stat(...).st_dev` und
|
||||
schloss aus gleichen Werten auf „reines Umhängen, kein Platz nötig". Am
|
||||
25.07.2026 im Worker-Container nachgemessen — beides zugleich wahr:
|
||||
|
||||
st_dev /app/temp = 2050
|
||||
st_dev /app/media = 2050 → also identisch
|
||||
os.rename(...) → EXDEV, „Invalid cross-device link"
|
||||
|
||||
Der Kernel vergleicht bei rename() den **Mount**, nicht das Gerät. /app/temp
|
||||
(Docker-Volume) und /app/media (Bind-Mount) sind zwei Mounts DERSELBEN
|
||||
ext4-Partition. Die st_dev-Prüfung war deshalb wirkungslos: sie sah
|
||||
„gleiches Dateisystem", übersprang die Platzprüfung, und shutil.move kopierte
|
||||
doch. Der Schutz hätte genau den Schaden zugelassen, gegen den er gebaut war.
|
||||
|
||||
Also: erst rename VERSUCHEN. Klappt es, ist es umgehängt und fertig.
|
||||
Kommt EXDEV, steht fest, dass kopiert werden müsste — und erst dann wird
|
||||
der Platz geprüft. Das ist keine Vermutung mehr, sondern die Antwort des
|
||||
Kernels.
|
||||
"""
|
||||
ziel_original = os.path.join(final_dir, "original")
|
||||
try:
|
||||
# Liegt beides auf demselben Dateisystem, ist es ein reines Umhängen —
|
||||
# sofort fertig, kein zusätzlicher Platz nötig.
|
||||
gleiches_dateisystem = os.stat(raw_dir).st_dev == os.stat(final_dir).st_dev
|
||||
if not gleiches_dateisystem:
|
||||
benoetigt = _ordner_groesse(raw_dir)
|
||||
frei = _frei_bytes(final_dir)
|
||||
if frei < benoetigt * 1.05:
|
||||
db.add_log(
|
||||
"warning", "worker",
|
||||
f"Job {job_id}: Original NICHT aufgehoben — dafür wären "
|
||||
f"{benoetigt / 1024**3:.1f} GB nötig, frei sind nur "
|
||||
f"{frei / 1024**3:.1f} GB. Die Roh-Datei bleibt unter "
|
||||
f"{raw_dir} liegen. Abhilfe: Arbeitsverzeichnis "
|
||||
"(Einstellungen → Verarbeitung) auf dieselbe Freigabe legen "
|
||||
"wie das Ziel — dann wird nur umgehängt statt kopiert."
|
||||
)
|
||||
return
|
||||
# Der billige Weg zuerst — und er ist gleichzeitig der einzige
|
||||
# verlässliche Test, ob überhaupt umgehängt werden kann.
|
||||
try:
|
||||
os.rename(raw_dir, ziel_original)
|
||||
db.add_log(
|
||||
"info", "worker",
|
||||
f"Job {job_id}: Original behalten unter {ziel_original} (umgehängt, "
|
||||
"kein zusätzlicher Platz nötig)",
|
||||
)
|
||||
return
|
||||
except OSError as e:
|
||||
if e.errno != errno.EXDEV:
|
||||
raise # etwas anderes ist schiefgelaufen → unten ehrlich melden
|
||||
|
||||
# Ab hier ist eine echte Kopie unvermeidlich. Jetzt lohnt die Platzfrage.
|
||||
benoetigt = _ordner_groesse(raw_dir)
|
||||
frei = _frei_bytes(final_dir)
|
||||
if frei < benoetigt * 1.05:
|
||||
db.add_log(
|
||||
"warning", "worker",
|
||||
f"Job {job_id}: Original NICHT aufgehoben — Ziel liegt auf einem "
|
||||
f"anderen Mount, es müsste kopiert werden. Dafür wären "
|
||||
f"{benoetigt / 1024**3:.1f} GB nötig, frei sind nur "
|
||||
f"{frei / 1024**3:.1f} GB. Die Roh-Datei bleibt unter "
|
||||
f"{raw_dir} liegen. Abhilfe: Arbeitsverzeichnis "
|
||||
"(Einstellungen → Verarbeitung) auf dieselbe Freigabe legen "
|
||||
"wie das Ziel — dann wird nur umgehängt statt kopiert."
|
||||
)
|
||||
return
|
||||
shutil.move(raw_dir, ziel_original)
|
||||
db.add_log("info", "worker", f"Job {job_id}: Original behalten unter {ziel_original}")
|
||||
except OSError as e:
|
||||
@@ -500,7 +556,10 @@ def rip_disc(self, device_path: str, job_id: str, target_dir: str = None):
|
||||
return ergebnis
|
||||
|
||||
if disc_type == "cd":
|
||||
ergebnis = rip_cd(device_path, job_id, progress_cb=fortschritt, output_dir=final_dir)
|
||||
ergebnis = rip_cd(
|
||||
device_path, job_id, progress_cb=fortschritt, output_dir=final_dir,
|
||||
auswerfen=bool(einstellungen.get("autoEject", True)),
|
||||
)
|
||||
elif transcode_an:
|
||||
# Roh-Rip ins Arbeitsverzeichnis (wird nach erfolgreicher Kompression gelöscht)
|
||||
ergebnis = rip_video(
|
||||
@@ -562,6 +621,23 @@ def rip_disc(self, device_path: str, job_id: str, target_dir: str = None):
|
||||
"Normale BD/DVD gehen weiterhin."
|
||||
)
|
||||
|
||||
# Automatischer Auswurf. Die Disc ist nach dem Rip nicht mehr nötig — die
|
||||
# Kompression arbeitet auf der Datei, nicht am Laufwerk.
|
||||
#
|
||||
# Befund 25.07.2026: Die Einstellung („Disc nach erfolgreichem Ripping
|
||||
# automatisch auswerfen", Standard ein) wurde von NIEMANDEM gelesen. Bei
|
||||
# DVD/Blu-ray warf Rippy deshalb nie aus, bei Audio-CD dagegen immer, weil
|
||||
# abcde `-x` fest verdrahtet bekam. Jetzt entscheidet die Einstellung beides.
|
||||
if ergebnis.get("status") == "success" and ist_video and einstellungen.get("autoEject", True):
|
||||
if wirf_disc_aus(device_path):
|
||||
db.add_log("info", "worker", f"Job {job_id}: Disc ausgeworfen")
|
||||
else:
|
||||
db.add_log(
|
||||
"warning", "worker",
|
||||
f"Job {job_id}: Disc konnte nicht ausgeworfen werden ({device_path}) — "
|
||||
"der Rip ist davon unberührt.",
|
||||
)
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||||
|
||||
if ergebnis.get("status") == "success" and transcode_an:
|
||||
# Kompression als eigener Task — an den im Rip-Dialog GEWÄHLTEN Worker
|
||||
# (worker_direct), sonst an die geteilte transcode-Queue (irgendein
|
||||
|
||||
@@ -114,63 +114,11 @@ def test_pfad_lokal_uebersetzt_fuer_windows_worker():
|
||||
assert pfad_lokal("/app/temp/raw/abc", "") == "/app/temp/raw/abc"
|
||||
|
||||
|
||||
def test_original_aufheben_laesst_job_nie_scheitern(tmp_path, monkeypatch):
|
||||
"""Der Schritt "Original behalten" darf einen fertigen Job NICHT killen.
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||||
|
||||
Schaden vom 25.07.2026 (Akira-UHD): shutil.move() ueber Dateisystemgrenzen
|
||||
kopierte 74 GB, lief in ENOSPC, und der Job galt als fehlgeschlagen —
|
||||
obwohl die komprimierte Datei laengst fertig war. Der Nutzer sah nur eine
|
||||
leere Queue.
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||||
"""
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||||
import tasks
|
||||
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||||
meldungen = []
|
||||
monkeypatch.setattr(tasks.db, "add_log", lambda *a: meldungen.append(a))
|
||||
|
||||
raw = tmp_path / "raw"
|
||||
raw.mkdir()
|
||||
(raw / "title_t00.mkv").write_bytes(b"x" * 1024)
|
||||
final = tmp_path / "final"
|
||||
final.mkdir()
|
||||
|
||||
def platzt(*_a, **_k):
|
||||
raise OSError(28, "No space left on device")
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||||
|
||||
monkeypatch.setattr(tasks.shutil, "move", platzt)
|
||||
# Darf NICHT werfen
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||||
tasks._original_aufheben("job-1", str(raw), str(final))
|
||||
assert meldungen and meldungen[-1][0] == "warning"
|
||||
assert "Roh-Datei bleibt" in meldungen[-1][2]
|
||||
|
||||
|
||||
def test_original_aufheben_warnt_statt_platte_vollzuschreiben(tmp_path, monkeypatch):
|
||||
"""Zu wenig Platz auf einem ANDEREN Dateisystem -> gar nicht erst anfangen."""
|
||||
import tasks
|
||||
|
||||
meldungen = []
|
||||
monkeypatch.setattr(tasks.db, "add_log", lambda *a: meldungen.append(a))
|
||||
bewegt = []
|
||||
monkeypatch.setattr(tasks.shutil, "move", lambda *a: bewegt.append(a))
|
||||
|
||||
raw = tmp_path / "raw"
|
||||
raw.mkdir()
|
||||
(raw / "gross.mkv").write_bytes(b"x" * 4096)
|
||||
final = tmp_path / "final"
|
||||
final.mkdir()
|
||||
|
||||
# Verschiedene Dateisysteme vortaeuschen und den freien Platz kleinrechnen.
|
||||
# _ordner_groesse wird mitgefaelscht, weil ein selbstgebautes os.stat sonst
|
||||
# os.path.getsize mitreisst (das liest st_size an derselben Stelle).
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||||
class Stat:
|
||||
def __init__(self, dev): self.st_dev = dev
|
||||
monkeypatch.setattr(tasks.os, "stat", lambda p: Stat(1 if "raw" in str(p) else 2))
|
||||
monkeypatch.setattr(tasks, "_ordner_groesse", lambda _p: 4096)
|
||||
monkeypatch.setattr(tasks, "_frei_bytes", lambda _p: 100)
|
||||
|
||||
tasks._original_aufheben("job-2", str(raw), str(final))
|
||||
assert bewegt == [], "es darf NICHT kopiert werden, wenn der Platz nicht reicht"
|
||||
assert meldungen[-1][0] == "warning"
|
||||
assert "NICHT aufgehoben" in meldungen[-1][2]
|
||||
# Die beiden frueheren Tests zu _original_aufheben sind nach
|
||||
# test_original_aufheben.py gewandert und dort erweitert. Sie pruefen jetzt das
|
||||
# richtige Kriterium: Vorher taeuschten sie per gefaelschtem os.stat
|
||||
# „verschiedene Dateisysteme" vor — genau die Annahme, an der der Schutz in der
|
||||
# Praxis scheiterte (st_dev war identisch, os.rename trotzdem EXDEV).
|
||||
|
||||
|
||||
def test_arbeitsverzeichnis_wahl_des_rips_schlaegt_die_einstellung():
|
||||
@@ -191,3 +139,37 @@ def test_arbeitsverzeichnis_wahl_des_rips_schlaegt_die_einstellung():
|
||||
assert tasks._arbeitsverzeichnis({}, "/app/media/../etc") == tasks.RAW_DIR
|
||||
# Leere Wahl faellt sauber auf die Einstellung zurueck
|
||||
assert tasks._arbeitsverzeichnis(einst, " ") == "/app/media/movies"
|
||||
|
||||
|
||||
def test_unter_wurzel_faellt_nicht_auf_praefix_namen_herein():
|
||||
"""Befund 25.07.2026: Elf Stellen prueften mit nacktem startswith().
|
||||
„/app/media-boese/x" beginnt mit „/app/media", liegt aber ausserhalb."""
|
||||
import tasks
|
||||
|
||||
assert tasks.unter_wurzel("/app/media", "/app/media") is True
|
||||
assert tasks.unter_wurzel("/app/media/movies", "/app/media") is True
|
||||
assert tasks.unter_wurzel("/app/media/movies/Film (2020)", "/app/media") is True
|
||||
# Der Fall, den startswith() durchgelassen haette
|
||||
assert tasks.unter_wurzel("/app/media-boese/x", "/app/media") is False
|
||||
assert tasks.unter_wurzel("/app/mediaX", "/app/media") is False
|
||||
assert tasks.unter_wurzel("/etc/passwd", "/app/media") is False
|
||||
assert tasks.unter_wurzel("", "/app/media") is False
|
||||
assert tasks.unter_wurzel("/app/media", "") is False
|
||||
# Wurzel mit Schrägstrich am Ende darf nichts aendern
|
||||
assert tasks.unter_wurzel("/app/media/movies", "/app/media/") is True
|
||||
|
||||
|
||||
def test_zielbasis_lehnt_praefix_ausbruch_ab():
|
||||
import tasks
|
||||
|
||||
assert tasks._zielbasis("/app/media/movies", "bluray") == "/app/media/movies"
|
||||
# Ausbruch per Praefix-Namen faellt auf den Standard zurueck
|
||||
assert tasks._zielbasis("/app/media-boese", "bluray") != "/app/media-boese"
|
||||
assert tasks._zielbasis("/etc", "bluray") != "/etc"
|
||||
|
||||
|
||||
def test_arbeitsverzeichnis_lehnt_praefix_ausbruch_ab():
|
||||
import tasks
|
||||
|
||||
assert tasks._arbeitsverzeichnis({}, "/app/media-boese") == tasks.RAW_DIR
|
||||
assert tasks._arbeitsverzeichnis({"workDir": "/app/mediaX"}) == tasks.RAW_DIR
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,124 @@
|
||||
"""Tests fuer _original_aufheben — der Pfad, der am 25.07.2026 die Platte fuellte.
|
||||
|
||||
Der Kern: Es wird NICHT vorhergesagt, ob umgehaengt werden kann, sondern
|
||||
os.rename versucht. Die alte Fassung verglich st_dev und lag damit falsch —
|
||||
auf der Rippy-VM sind st_dev von /app/temp und /app/media identisch (2050),
|
||||
os.rename scheitert zwischen ihnen trotzdem mit EXDEV, weil der Kernel den
|
||||
Mount vergleicht und nicht das Geraet. Die Platzpruefung wurde deshalb
|
||||
uebersprungen und shutil.move kopierte 75 GB bei 37 GB frei.
|
||||
"""
|
||||
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||||
import errno
|
||||
import os
|
||||
|
||||
import pytest
|
||||
|
||||
import tasks
|
||||
|
||||
|
||||
class FakeDb:
|
||||
"""Faengt nur die Log-Zeilen ab — mehr braucht _original_aufheben nicht."""
|
||||
|
||||
def __init__(self):
|
||||
self.logs = []
|
||||
|
||||
def add_log(self, level, source, message):
|
||||
self.logs.append((level, message))
|
||||
|
||||
def meldungen(self):
|
||||
return " ".join(m for _, m in self.logs)
|
||||
|
||||
|
||||
@pytest.fixture
|
||||
def fake_db(monkeypatch):
|
||||
ersatz = FakeDb()
|
||||
monkeypatch.setattr(tasks, "db", ersatz)
|
||||
return ersatz
|
||||
|
||||
|
||||
def _lege_rohdaten_an(tmp_path, groesse=2048):
|
||||
raw = tmp_path / "raw" / "job-1"
|
||||
raw.mkdir(parents=True)
|
||||
(raw / "title_t00.mkv").write_bytes(b"x" * groesse)
|
||||
final = tmp_path / "media" / "Film (2020)"
|
||||
final.mkdir(parents=True)
|
||||
return str(raw), str(final)
|
||||
|
||||
|
||||
def test_umhaengen_wenn_derselbe_mount(tmp_path, fake_db):
|
||||
"""Der gute Fall: rename klappt, nichts wird kopiert, kein Platz noetig."""
|
||||
raw, final = _lege_rohdaten_an(tmp_path)
|
||||
|
||||
tasks._original_aufheben("job-1", raw, final)
|
||||
|
||||
assert os.path.isdir(os.path.join(final, "original"))
|
||||
assert os.path.isfile(os.path.join(final, "original", "title_t00.mkv"))
|
||||
assert not os.path.exists(raw)
|
||||
assert "umgehängt" in fake_db.meldungen()
|
||||
|
||||
|
||||
def test_bei_exdev_und_zu_wenig_platz_wird_nur_gewarnt(tmp_path, fake_db, monkeypatch):
|
||||
"""Der Fall, der die Platte fuellte: rename geht nicht, Platz reicht nicht.
|
||||
|
||||
Vorher lief hier eine Vollkopie an, weil die st_dev-Pruefung „gleiches
|
||||
Dateisystem" meldete und die Platzpruefung deshalb ausblieb.
|
||||
"""
|
||||
raw, final = _lege_rohdaten_an(tmp_path)
|
||||
|
||||
def kein_rename(*_a, **_k):
|
||||
raise OSError(errno.EXDEV, "Invalid cross-device link")
|
||||
|
||||
monkeypatch.setattr(tasks.os, "rename", kein_rename)
|
||||
monkeypatch.setattr(tasks, "_frei_bytes", lambda _p: 1024) # weniger als die Rohdaten
|
||||
|
||||
tasks._original_aufheben("job-1", raw, final)
|
||||
|
||||
# Rohdaten bleiben unangetastet liegen, es wurde NICHTS kopiert
|
||||
assert os.path.isfile(os.path.join(raw, "title_t00.mkv"))
|
||||
assert not os.path.exists(os.path.join(final, "original"))
|
||||
meldungen = fake_db.meldungen()
|
||||
assert "NICHT aufgehoben" in meldungen
|
||||
assert "anderen Mount" in meldungen
|
||||
assert "Arbeitsverzeichnis" in meldungen # nennt die Abhilfe
|
||||
|
||||
|
||||
def test_bei_exdev_und_genug_platz_wird_kopiert(tmp_path, fake_db, monkeypatch):
|
||||
raw, final = _lege_rohdaten_an(tmp_path)
|
||||
|
||||
echtes_rename = os.rename
|
||||
aufrufe = {"n": 0}
|
||||
|
||||
def rename_erst_exdev(*args, **kwargs):
|
||||
# Nur der Versuch von _original_aufheben scheitert; shutil.move darf
|
||||
# intern weiter umbenennen (es kopiert selbst und benennt Teile um).
|
||||
aufrufe["n"] += 1
|
||||
if aufrufe["n"] == 1:
|
||||
raise OSError(errno.EXDEV, "Invalid cross-device link")
|
||||
return echtes_rename(*args, **kwargs)
|
||||
|
||||
monkeypatch.setattr(tasks.os, "rename", rename_erst_exdev)
|
||||
monkeypatch.setattr(tasks, "_frei_bytes", lambda _p: 10 * 1024**3)
|
||||
|
||||
tasks._original_aufheben("job-1", raw, final)
|
||||
|
||||
assert os.path.isfile(os.path.join(final, "original", "title_t00.mkv"))
|
||||
assert "Original behalten" in fake_db.meldungen()
|
||||
|
||||
|
||||
def test_anderer_fehler_wird_ehrlich_gemeldet_und_reisst_job_nicht_mit(
|
||||
tmp_path, fake_db, monkeypatch
|
||||
):
|
||||
"""Ein Fehler beim Aufheben darf den Job NIE scheitern lassen — die
|
||||
komprimierte Datei ist zu diesem Zeitpunkt fertig und in Ordnung."""
|
||||
raw, final = _lege_rohdaten_an(tmp_path)
|
||||
|
||||
def zugriff_verweigert(*_a, **_k):
|
||||
raise OSError(errno.EACCES, "Permission denied")
|
||||
|
||||
monkeypatch.setattr(tasks.os, "rename", zugriff_verweigert)
|
||||
|
||||
tasks._original_aufheben("job-1", raw, final) # darf nicht werfen
|
||||
|
||||
meldungen = fake_db.meldungen()
|
||||
assert "konnte nicht aufgehoben werden" in meldungen
|
||||
assert raw in meldungen # sagt, WO die Rohdatei liegt
|
||||
@@ -43,10 +43,43 @@ def test_handbrake_cmd_arbeitet_auf_datei_nicht_geraet():
|
||||
|
||||
|
||||
def test_handbrake_progress_parsing():
|
||||
# Testfund 22.07.: echtes HandBrake schreibt „45.50 %" MIT Leerzeichen
|
||||
# Testfund 22.07.: echtes HandBrake schreibt 45.50 % MIT Leerzeichen
|
||||
assert get_progress_from_line("Encoding: task 1 of 1, 45.50 %") == 45
|
||||
assert get_progress_from_line("Encoding: task 1 of 1, 100.00 %") == 100
|
||||
assert get_progress_from_line("kein Fortschritt hier") == 0
|
||||
# Echte Zeile mit fps-Anhang, wie sie im Binary steht
|
||||
assert get_progress_from_line(
|
||||
"Encoding: task 1 of 1, 12.34 % (5.67 fps, avg 4.32 fps, ETA 00h12m34s)"
|
||||
) == 12
|
||||
# Ein echtes 0 % ist eine ANGABE, keine Leermeldung
|
||||
assert get_progress_from_line("Encoding: task 1 of 1, 0.00 %") == 0
|
||||
|
||||
|
||||
def test_handbrake_progress_ignoriert_scan_durchlauf():
|
||||
"""Befund 25.07.2026 (Akira-UHD, live gemessen): HandBrake läuft VOR dem
|
||||
Encodieren einen Scan-Durchlauf, der ebenfalls Prozente ausgibt und dabei
|
||||
bis 100 % steigt. Die alte Regex nahm jede Zahl vor einem Prozentzeichen
|
||||
und meldete deshalb 99 %, während der Encode bei 1 % stand.
|
||||
|
||||
-1 heißt „keine Encode-Fortschrittszeile" — dasselbe Muster wie bei
|
||||
get_progress_from_prgv. Fremde Zeilen dürfen NIE als 0 % gelten.
|
||||
"""
|
||||
assert get_progress_from_line("Scanning title 1 of 1, preview 3, 30.00 %") == -1
|
||||
assert get_progress_from_line("Scanning title 1 of 1, preview 10, 100.00 %") == -1
|
||||
# Vorlauf-Phase: Prozente beziehen sich auf die Suche, nicht auf den Encode
|
||||
assert get_progress_from_line(
|
||||
"Encoding: task 1 of 1, Searching for start time, 42.00 %"
|
||||
) == -1
|
||||
assert get_progress_from_line("kein Fortschritt hier") == -1
|
||||
assert get_progress_from_line("Muxing: this may take awhile...") == -1
|
||||
assert get_progress_from_line("") == -1
|
||||
|
||||
|
||||
def test_handbrake_progress_rechnet_zwei_durchlaeufe_zusammen():
|
||||
"""Presets mit zwei Durchläufen zählen die Prozente je Durchlauf neu.
|
||||
Ohne Verrechnung sprang die Anzeige mitten in der Datei zurück auf 0."""
|
||||
assert get_progress_from_line("Encoding: task 1 of 2, 50.00 %") == 25
|
||||
assert get_progress_from_line("Encoding: task 2 of 2, 0.00 %") == 50
|
||||
assert get_progress_from_line("Encoding: task 2 of 2, 100.00 %") == 100
|
||||
|
||||
|
||||
def test_prgv_parsing():
|
||||
@@ -129,6 +162,20 @@ def test_abcde_cmd_hat_genau_ein_ausgabeformat():
|
||||
assert "-N" in cmd # nicht-interaktiv, sonst hängt der Worker
|
||||
|
||||
|
||||
def test_abcde_auswurf_folgt_der_einstellung():
|
||||
"""Befund 25.07.2026: `-x` (Auswurf) stand fest verdrahtet drin. Eine
|
||||
Audio-CD warf damit IMMER aus, eine DVD/Blu-ray NIE — und die Einstellung
|
||||
„Automatischer Auswurf" regelte keines von beidem, weil sie nirgends
|
||||
gelesen wurde."""
|
||||
assert "-x" in build_abcde_cmd("/dev/sr0", "/tmp/c.conf", auswerfen=True)
|
||||
assert "-x" not in build_abcde_cmd("/dev/sr0", "/tmp/c.conf", auswerfen=False)
|
||||
# Standard bleibt „auswerfen" — so war das Verhalten bisher
|
||||
assert "-x" in build_abcde_cmd("/dev/sr0", "/tmp/c.conf")
|
||||
# Die Config darf durch das weggefallene -x nicht verrutschen
|
||||
ohne = build_abcde_cmd("/dev/sr0", "/tmp/c.conf", auswerfen=False)
|
||||
assert ohne[ohne.index("-c") + 1] == "/tmp/c.conf"
|
||||
|
||||
|
||||
def test_abcde_config_enthaelt_zielverzeichnis():
|
||||
pfad = write_abcde_config("/app/media/cd/test123")
|
||||
try:
|
||||
|
||||
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