From e84afc1718f0162e9571a1bdb90a182497debc35 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Hitonabi Date: Sat, 25 Jul 2026 11:38:52 +0200 Subject: [PATCH] feat(transcode): ein HandBrake-Preset je Disc-Typ statt eines fuer alles Rueckfrage des Commanders beim ersten echten UHD-Rip: "merkt Rippy, dass es eine UHD ist, und nimmt direkt das 4K-Preset?" Antwort war nein. Die Kompression fragte den Disc-Typ ueberhaupt nicht: preset = einstellungen.get("transcodePreset") or DEFAULT_HB_PRESET Live eingestellt war "HQ 1080p30 Surround". Der gerade laufende Akira-Rip waere also verlustfrei in 4K gerippt und danach auf 1080p heruntergerechnet worden - und mit keepOriginal=False waere der 4K-Rohschnitt danach geloescht worden. Umgekehrt wurde eine DVD auf 1080p hochskaliert, was nichts bringt. - preset_fuer(disc_type, einstellungen) in ripping.py, pure und getestet. Reihenfolge: Preset des Disc-Typs -> allgemeines transcodePreset -> DEFAULT_HB_PRESET. Bestandsinstallationen aendern ihr Verhalten NICHT, solange die neuen Felder nicht gespeichert sind. - Drei Einstellungen: transcodePresetDvd / transcodePresetBluray / transcodePresetUhd. transcodePreset bleibt als Rueckfall bestehen. - transcode_files holt den Disc-Typ aus dem Job-Datensatz und schreibt ihn mit ins Log ("Disc-Typ 'uhd', Preset '...'"). - UI: drei Auswahlfelder statt einem, mit Klartext dazu, warum eine 4K-UHD auf ein 2160p-Preset gehoert. Preset-Namen stammen aus "HandBrakeCLI --preset-list" im Worker-Image (HandBrake 1.6.1) - nicht aus dem Kopf (AGENTS Regel D): H.265 MKV 2160p60 4K, HQ 2160p60 4K HEVC Surround, Super HQ 2160p60 4K HEVC Surround, H.265 MKV 1080p30, HQ 1080p30 Surround, Super HQ 1080p30 Surround, H.265 MKV 576p25, H.265 MKV 480p30, HQ 576p25 Surround. Sofortmassnahme am laufenden Job (auf Ansage des Commanders): keepOriginal auf True gesetzt - nur dieses eine Feld, gegengeprueft dass kein anderer Schluessel veraendert wurde. Damit ueberlebt der 4K-Rohschnitt die Kompression. ACHTUNG - Deploy bewusst NICHT ausgefuehrt: docker compose up -d --build wuerde den Worker-Container neu erstellen und den laufenden Akira-Rip abbrechen. Erst nach Abschluss des Jobs deployen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 --- README.md | 8 +++- ROADMAP.md | 29 ++++++++++++ SAVEPOINT.md | 37 ++++++++++++++- docker/ui/src/pages/Settings.tsx | 66 +++++++++++++++++++++++---- docker/worker/ripping.py | 27 +++++++++++ docker/worker/tasks.py | 11 +++-- docker/worker/test_ripping_helpers.py | 40 ++++++++++++++++ 7 files changed, 203 insertions(+), 15 deletions(-) diff --git a/README.md b/README.md index 0dda9a0..a8d1c00 100644 --- a/README.md +++ b/README.md @@ -63,7 +63,13 @@ NICHT als emuliertes CD-ROM (`media=cdrom`), das kann keine SCSI-Kommandos. per Laufzeitabgleich (TMDB) automatisch zu „Serie S01E02.mkv" benannt (nur bei eindeutiger Zuordnung — sonst bleiben die Namen, mit Log). 3. **Kompression** (HandBrake, eigener Job auf eigener Queue): x265/x264, - Preset im UI wählbar; Rohdatei wird erst nach Erfolg gelöscht + **je Disc-Typ ein eigenes Preset** (Einstellungen → Verarbeitung) — + Rippy kennt den Typ und wählt selbst. Wichtig, weil ein 1080p-Preset + eine 4K-UHD stillschweigend herunterrechnet und ein 1080p-Preset eine + DVD sinnlos hochskaliert. Sind die drei Felder nie gespeichert worden, + gilt weiter das alte allgemeine Preset — Bestandsinstallationen ändern + ihr Verhalten also nicht von selbst. + Rohdatei wird erst nach Erfolg gelöscht („Original behalten" als Option). Fehlgeschlagene Kompressionen lassen sich ohne Neu-Rip neu anstoßen. 4. **Media-Server-Ablage**: Unter Einstellungen → Ripping (oder im diff --git a/ROADMAP.md b/ROADMAP.md index 5e75699..3a73866 100644 --- a/ROADMAP.md +++ b/ROADMAP.md @@ -541,6 +541,35 @@ completed", `TCOUNT:5`, fünf Titel, identisch zum Windows-Ergebnis. --- +## Etappe 19 (25.07.2026): Preset je Disc-Typ + +**Quelle:** Rückfrage des Commanders beim ersten echten UHD-Rip („merkt +Rippy eigentlich, wenn es eine UHD-Disc ist, und wendet direkt das +4K-Preset an?"). Antwort war: nein. Die Kompression fragte den Disc-Typ +gar nicht — ein globales `transcodePreset` galt für alles, live eingestellt +`HQ 1080p30 Surround`. Der laufende 4K-Rip wäre danach auf 1080p +heruntergerechnet und der Rohschnitt gelöscht worden (`keepOriginal: False`). + +**Gebaut:** +- [x] **`preset_fuer(disc_type, einstellungen)`** in `ripping.py` — pure + Funktion, drei Tests. Reihenfolge: Preset des Disc-Typs → allgemeines + `transcodePreset` → `DEFAULT_HB_PRESET`. Bestandsinstallationen + ändern ihr Verhalten NICHT, solange die neuen Felder ungespeichert sind. +- [x] **`transcode_files`** holt den Disc-Typ aus dem Job-Datensatz und + schreibt ihn mit ins Log („Disc-Typ 'uhd', Preset '…'"). +- [x] **UI**: drei Auswahlfelder (DVD / Blu-ray / 4K-UHD) statt einem, mit + Erklärung, warum 4K auf ein 2160p-Preset gehört. Preset-Namen aus + `HandBrakeCLI --preset-list` im Worker-Image belegt, nicht geraten. +- [x] **Sofortmaßnahme am laufenden Job**: `keepOriginal` auf `True`, damit + der 4K-Rohschnitt die Kompression überlebt. + +**Offen aus dieser Runde:** +- [ ] **Deploy steht aus** — er würde den laufenden Akira-Rip abbrechen. + Erst nach Abschluss des Jobs deployen, dann bei Bedarf „Neu + komprimieren" mit dem 4K-Preset. + +--- + ## Ideen-Katalog (Rest) — bewusst offen 1. **Design 2.0** — an Gemini übergeben (24.07.2026). Vollständiges diff --git a/SAVEPOINT.md b/SAVEPOINT.md index 1a7185c..243dede 100644 --- a/SAVEPOINT.md +++ b/SAVEPOINT.md @@ -1,6 +1,41 @@ # SAVEPOINT — Rippy -## Aktueller Stand: v3.11 — 4K-UHD GELÖST: Akira geht auf (25.07.2026) +## Aktueller Stand: v3.12 — Preset je Disc-Typ (25.07.2026) + +- **Der Fund:** Beim ersten echten UHD-Rip aufgefallen — die Kompression + fragte den Disc-Typ **gar nicht**: `preset = einstellungen.get( + "transcodePreset")`, ein globales Preset für alles. Live eingestellt war + `HQ 1080p30 Surround`. Der laufende Akira-Rip wäre also verlustfrei in 4K + gerippt und danach **auf 1080p heruntergerechnet** worden — und mit + `keepOriginal: False` wäre der 4K-Rohschnitt anschließend gelöscht worden. + Aufgefallen ist es nur, weil der Commander gefragt hat, ob Rippy das + UHD-Preset automatisch nimmt. +- **Sofortmaßnahme am laufenden Job:** `keepOriginal` auf `True` gesetzt + (nur dieses eine Feld, gegengeprüft: kein anderer Schlüssel verändert). + Damit überlebt der 4K-Rohschnitt die Kompression auf jeden Fall. +- **Gebaut:** `preset_fuer(disc_type, einstellungen)` in `ripping.py` (pure, + getestet) plus drei Einstellungen `transcodePresetDvd` / `…Bluray` / + `…Uhd`. Reihenfolge: Preset des Disc-Typs → allgemeines + `transcodePreset` → `DEFAULT_HB_PRESET`. **Bestandsinstallationen ändern + ihr Verhalten nicht**, solange die neuen Felder nicht gespeichert sind. + `transcode_files` holt den Disc-Typ aus dem Job-Datensatz und schreibt ihn + mit ins Log. +- **UI (Einstellungen → Verarbeitung):** drei Auswahlfelder statt einem, mit + Klartext dazu, warum 4K auf ein 2160p-Preset gehört. Alle Preset-Namen + stammen aus `HandBrakeCLI --preset-list` im Worker-Image (1.6.1) — nicht + geraten (AGENTS Regel D). +- **⚠️ Deploy bewusst zurückgehalten:** `docker compose up -d --build` + würde den Worker-Container neu erstellen und den **laufenden Akira-Rip + abbrechen**. Erst deployen, wenn der Job durch ist. Der 4K-Rohschnitt ist + durch `keepOriginal` geschützt; danach reicht „Neu komprimieren" im UI, + um mit dem richtigen Preset in 4K zu komprimieren. +- **Nebenbefund:** `ps` gibt es im Worker-Image nicht (python-slim). Frühere + Prüfungen auf laufende Rips per `ps | grep` lieferten deshalb still + „nichts aktiv" — richtig geht es über `/proc`. + +--- + +## Vorheriger Stand: v3.11 — 4K-UHD GELÖST: Akira geht auf (25.07.2026) - **🎉 Der Durchbruch:** Nach Übernahme des Schlüsselspeichers öffnet `makemkvcon` auf der VM die Akira-UHD: „Operation successfully diff --git a/docker/ui/src/pages/Settings.tsx b/docker/ui/src/pages/Settings.tsx index 12e8d26..3374fed 100644 --- a/docker/ui/src/pages/Settings.tsx +++ b/docker/ui/src/pages/Settings.tsx @@ -25,7 +25,13 @@ interface SettingsState { autoRipStart: boolean notificationWebhook: string transcodeEnabled: boolean + // transcodePreset bleibt als Rückfall für Bestandsinstallationen bestehen — + // solange die drei Felder darunter nicht gespeichert sind, gilt weiter dieser + // Wert (siehe preset_fuer() in docker/worker/ripping.py). transcodePreset: string + transcodePresetDvd: string + transcodePresetBluray: string + transcodePresetUhd: string keepOriginal: boolean mediaServer: string jellyfinUrl: string @@ -49,6 +55,9 @@ const defaultSettings: SettingsState = { notificationWebhook: '', transcodeEnabled: true, transcodePreset: 'H.265 MKV 1080p30', + transcodePresetDvd: 'H.265 MKV 576p25', + transcodePresetBluray: 'H.265 MKV 1080p30', + transcodePresetUhd: 'H.265 MKV 2160p60 4K', keepOriginal: false, mediaServer: 'none', jellyfinUrl: '', @@ -547,16 +556,53 @@ export default function SettingsPage() { /> - + {/* + Ein Preset JE DISC-TYP (25.07.2026). Vorher lief alles durch + dasselbe Preset — eine 4K-UHD wurde damit auf 1080p + heruntergerechnet und eine DVD auf 1080p hochskaliert. + Preset-Namen stammen aus `HandBrakeCLI --preset-list` im + Worker-Image (HandBrake 1.6.1), nicht aus dem Kopf. + */} +
+

+ Ein Preset je Quelle — Rippy erkennt den Disc-Typ selbst und wählt passend aus. + Eine 4K-UHD gehört auf ein + 2160p-Preset, sonst rechnet HandBrake sie auf 1080p herunter und die + 4K-Auflösung ist weg. +

+ + + + + + +
bool: DEFAULT_HB_PRESET = "H.265 MKV 1080p30" +# Ein Preset je Disc-Typ (Befund 25.07.2026). Vorher galt EIN Preset für +# alles: eine 4K-UHD wurde damit auf 1080p heruntergerechnet und eine DVD auf +# 1080p hochskaliert — beides Unsinn, und beim ersten UHD-Rip wäre die 4K- +# Auflösung still verlorengegangen. Den Disc-Typ kennt Rippy ohnehin. +PRESET_SCHLUESSEL = { + "dvd": "transcodePresetDvd", + "bluray": "transcodePresetBluray", + "uhd": "transcodePresetUhd", +} + + +def preset_fuer(disc_type: str, einstellungen: dict) -> str: + """Welches HandBrake-Preset gilt für diesen Disc-Typ? (pure, testbar) + + Reihenfolge: Preset des Disc-Typs → allgemeines transcodePreset → + DEFAULT_HB_PRESET. Diese Kette hält Bestandsinstallationen am Leben, in + denen nur `transcodePreset` gesetzt ist: solange der Nutzer die neuen + Felder nicht speichert, ändert sich sein Verhalten nicht. + """ + einstellungen = einstellungen or {} + schluessel = PRESET_SCHLUESSEL.get(disc_type or "") + if schluessel: + eigen = (einstellungen.get(schluessel) or "").strip() + if eigen: + return eigen + return (einstellungen.get("transcodePreset") or "").strip() or DEFAULT_HB_PRESET + def build_handbrake_cmd(input_path: str, output_path: str, preset: str = DEFAULT_HB_PRESET) -> list: """Baut das HandBrake-Kommando für die Kompressions-Stufe (pure Funktion). diff --git a/docker/worker/tasks.py b/docker/worker/tasks.py index 266b1af..fb78230 100644 --- a/docker/worker/tasks.py +++ b/docker/worker/tasks.py @@ -35,11 +35,11 @@ except ImportError: # Windows: kein fcntl disc_size_bytes = None from ripping import ( - DEFAULT_HB_PRESET, RIP_OUTPUT_DIR, RipAbbruch, lies_datei_dauer, lies_titel_info, + preset_fuer, rip_cd, rip_video, run_handbrake, @@ -565,14 +565,19 @@ def transcode_files(self, job_id: str, raw_dir: str, final_dir: str): return ergebnis einstellungen = db.get_settings() - preset = einstellungen.get("transcodePreset") or DEFAULT_HB_PRESET + # Preset nach Disc-Typ (Befund 25.07.2026): vorher lief JEDE Quelle durch + # dasselbe Preset — eine 4K-UHD wurde damit auf 1080p heruntergerechnet. + job = db.get_job(job_id) or {} + disc_type = job.get("disc_type") or "" + preset = preset_fuer(disc_type, einstellungen) original_behalten = einstellungen.get("keepOriginal", False) os.makedirs(final_dir, exist_ok=True) db.update_job(job_id, status="transcoding", progress=0, error=None) db.add_log( "info", "worker", - f"Job {job_id}: Kompression gestartet ({len(quellen)} Datei(en), Preset '{preset}')", + f"Job {job_id}: Kompression gestartet ({len(quellen)} Datei(en), " + f"Disc-Typ '{disc_type or 'unbekannt'}', Preset '{preset}')", ) anzahl = len(quellen) diff --git a/docker/worker/test_ripping_helpers.py b/docker/worker/test_ripping_helpers.py index d927a8c..af47e77 100644 --- a/docker/worker/test_ripping_helpers.py +++ b/docker/worker/test_ripping_helpers.py @@ -138,3 +138,43 @@ def test_abcde_config_enthaelt_zielverzeichnis(): assert "INTERACTIVE=n" in inhalt finally: os.unlink(pfad) + + +def test_preset_fuer_nimmt_das_preset_des_disc_typs(): + # Befund 25.07.2026: vorher galt EIN Preset fuer alles — eine 4K-UHD wurde + # damit auf 1080p heruntergerechnet, und beim ersten echten UHD-Rip waere + # die 4K-Aufloesung still verlorengegangen. + from ripping import preset_fuer + + einstellungen = { + "transcodePreset": "HQ 1080p30 Surround", + "transcodePresetDvd": "H.265 MKV 576p25", + "transcodePresetBluray": "H.265 MKV 1080p30", + "transcodePresetUhd": "H.265 MKV 2160p60 4K", + } + assert preset_fuer("uhd", einstellungen) == "H.265 MKV 2160p60 4K" + assert preset_fuer("bluray", einstellungen) == "H.265 MKV 1080p30" + assert preset_fuer("dvd", einstellungen) == "H.265 MKV 576p25" + + +def test_preset_fuer_faellt_auf_das_allgemeine_preset_zurueck(): + # Bestandsinstallationen kennen die drei neuen Felder nicht. Solange der + # Nutzer sie nicht speichert, MUSS sich sein Verhalten nicht aendern. + from ripping import preset_fuer + + alt = {"transcodePreset": "HQ 1080p30 Surround"} + assert preset_fuer("uhd", alt) == "HQ 1080p30 Surround" + assert preset_fuer("dvd", alt) == "HQ 1080p30 Surround" + # Leere Zeichenkette zaehlt als "nicht gesetzt" (leeres Select-Feld im UI) + assert preset_fuer("uhd", {"transcodePresetUhd": " ", "transcodePreset": "X"}) == "X" + + +def test_preset_fuer_ohne_einstellungen_nimmt_den_eingebauten_standard(): + # Unbekannter Disc-Typ, leere oder fehlende Einstellungen: nie None, nie + # Absturz — sonst stirbt die Kompression an einem leeren --preset-Argument. + from ripping import DEFAULT_HB_PRESET, preset_fuer + + assert preset_fuer("uhd", {}) == DEFAULT_HB_PRESET + assert preset_fuer("", None) == DEFAULT_HB_PRESET + assert preset_fuer(None, {}) == DEFAULT_HB_PRESET + assert preset_fuer("cd", {"transcodePresetUhd": "egal"}) == DEFAULT_HB_PRESET