refactor(core): V2-1 — die vier Ports, ein Store, ein Laufwerks-Treiber
Ampel / ampel (push) Successful in 40s

WAS: rippy/ports.py beschreibt Store/Queue/Bus/Drives als Protocol. Zwei
weitere Doppelungen sind zusammengelegt: db.py (API+Worker) wird
rippy/store, und der Auswurf (api/devices.py + ripping.wirf_disc_aus)
wird rippy/drives/linux. Verhalten unveraendert.

WARUM: Drei Betriebsarten tragen nur, wenn ein Modus die Auswahl der
Treiber hinter vier Nahtstellen ist statt ein eigener Codestand
(KONZEPT-V2.md §1). Diese Etappe zieht die Nahtstellen ein, ohne schon
einen zweiten Treiber zu haben — die kommen in V2-2 (SQLite/LocalQueue)
und V2-4 (Windows).

DIE UNANGENEHMERE DOPPELUNG WAR DER AUSWURF: Er stand zweimal da, mit
UNTERSCHIEDLICHEN Vertraegen — devices.eject wirft OSError, ripping.
wirf_disc_aus gibt False zurueck und wirft nie. Beides ist richtig fuer
seine Seite (Browser-Meldung gegen "ein Rip stirbt nicht an einer
klemmenden Schublade"). Jetzt liegt EINE Mechanik darunter
(auswerfen_mit_grund) und beide Vertraege unveraendert darueber.
Die API-Fassung war ausserdem NIE getestet — jetzt schon, inklusive
"reicht ENOENT/EPERM unveraendert weiter".

get_settings hatte den einzigen echten Verhaltensunterschied der beiden
db.py: die Worker-Fassung schluckte jeden Fehler und gab {} zurueck.
Nicht still entschieden, sondern sichtbar gemacht — der Parameter
bei_fehler_leer steht jetzt in der Signatur, mit der offenen Frage im
Docstring. {} heisst fuer den Aufrufer "nichts gesetzt", nicht "konnte
nicht nachsehen"; das ist dieselbe Klasse wie catch(() => []) im alten
UI. Zu entscheiden in V2-2.

ZWEITER BEINAHE-FEHLER DIESER ETAPPE: linux.py importierte detection
auf Modulebene — und das zieht fcntl. Damit waere ripping.py und ueber
es der NATIVE WINDOWS-WORKER nicht mehr ladbar gewesen. Diesmal haben
die Tests es sofort gefangen (4 Sammelfehler). Behoben an der Wurzel:
Konstanten und die reine classify() leben jetzt in drives/cdrom.py,
ganz ohne fcntl. Nebengewinn — die classify-Tests liefen bisher NUR in
der Ampel ("erst nach dem Push bewiesen") und laufen jetzt ueberall.

Ausserdem: .dockerignore-Testmuster brauchen **, sonst greifen sie nur
in der obersten Ebene. Im laufenden Container nachgezaehlt: 30 test_*.py
lagen in den Images.

GEMESSEN: ruff sauber, 301 Tests gruen + 1 uebersprungen (vorher 290;
+4 neue eject-Tests, +7 classify-Tests die jetzt lokal laufen). Kein
Modul liegt mehr doppelt im Repo.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
Hitonabi
2026-08-28 08:54:28 +02:00
co-authored by Claude Opus 5
parent edfe0d4313
commit dd1d0b7365
19 changed files with 1670 additions and 1436 deletions
-84
View File
@@ -383,90 +383,6 @@ def test_fehler_ohne_preset_problem_bleibt_der_alte():
assert ergebnis["error"] == "HandBrake endete mit Code 1"
# --- Auswurf: das ioctl meldet Erfolg und tut nichts (Befund 26.07.2026) -----
def _laufwerk(verriegelt=True, kennt_lockdoor=True):
"""Ein nachgebautes Laufwerk, das sich wie das echte verhaelt.
Gemessen am BU40N der Rippy-VM: Nach einem MakeMKV-Rip ist die Tuer
verriegelt. CDROMEJECT wird dann ANGENOMMEN und tut nichts - der Status
bleibt auf 4 (Disc drin). Erst CDROM_LOCKDOOR 0 macht den Auswurf wirksam.
"""
import ripping
zustand = {"verriegelt": verriegelt, "status": ripping.CDS_DISC_OK,
"aufrufe": []}
def ioctl_fn(fd, befehl, arg=0):
zustand["aufrufe"].append(befehl)
if befehl == ripping.CDROM_LOCKDOOR:
if not kennt_lockdoor:
raise OSError("ioctl unbekannt")
zustand["verriegelt"] = bool(arg)
return 0
if befehl == ripping.CDROMEJECT:
if not zustand["verriegelt"]:
zustand["status"] = ripping.CDS_TRAY_OPEN
return 0 # <- auch verriegelt: ERFOLG, aber ohne Wirkung
if befehl == ripping.CDROM_DRIVE_STATUS:
return zustand["status"]
raise OSError("unerwartetes ioctl")
return zustand, ioctl_fn
def test_auswurf_entriegelt_zuerst_und_klappt_dann():
import ripping
zustand, ioctl_fn = _laufwerk(verriegelt=True)
ok = ripping.wirf_disc_aus(
"/dev/sr0", ioctl_fn=ioctl_fn, oeffnen=lambda p: 42,
schliessen=lambda fd: None, warten=lambda s: None)
assert ok is True
assert zustand["status"] == ripping.CDS_TRAY_OPEN
# Reihenfolge: entriegeln VOR auswerfen
assert zustand["aufrufe"][0] == ripping.CDROM_LOCKDOOR
assert zustand["aufrufe"][1] == ripping.CDROMEJECT
def test_auswurf_meldet_fehlschlag_wenn_die_disc_drin_bleibt():
"""Der eigentliche Fehler. Vorher gab wirf_disc_aus True zurueck, weil das
ioctl nicht geworfen hatte - und ins Log kam "Disc ausgeworfen", waehrend
die Schublade zu blieb. Ein ioctl-Rueckgabewert beweist nichts."""
import ripping
# Ein Laufwerk, das LOCKDOOR nicht kennt und verriegelt bleibt
zustand, ioctl_fn = _laufwerk(verriegelt=True, kennt_lockdoor=False)
ok = ripping.wirf_disc_aus(
"/dev/sr0", ioctl_fn=ioctl_fn, oeffnen=lambda p: 42,
schliessen=lambda fd: None, warten=lambda s: None)
assert ok is False
assert zustand["status"] == ripping.CDS_DISC_OK # nie aufgegangen
def test_auswurf_bei_slot_laufwerk_ohne_schublade():
"""Ein Slot-Laufwerk hat keine Schublade und meldet nach dem Auswerfen
CDS_NO_DISC. Das muss als Erfolg zaehlen."""
import ripping
assert ripping._auswurf_geglueckt(ripping.CDS_NO_DISC) is True
assert ripping._auswurf_geglueckt(ripping.CDS_TRAY_OPEN) is True
assert ripping._auswurf_geglueckt(ripping.CDS_DISC_OK) is False
assert ripping._auswurf_geglueckt(ripping.CDS_DRIVE_NOT_READY) is False
def test_auswurf_ohne_laufwerk_wirft_nicht():
import ripping
def oeffnen_kaputt(p):
raise OSError("kein Laufwerk")
assert ripping.wirf_disc_aus(
"/dev/sr9", ioctl_fn=lambda *a: 0, oeffnen=oeffnen_kaputt,
schliessen=lambda fd: None, warten=lambda s: None) is False
# --- Sprachen der Disc: gemessen an der Akira-Blu-ray (26.07.2026) -----------
#
# Woertlich aus `makemkvcon -r --noscan info dev:/dev/sr0` im Worker-Container