fix(ui+api): das "Neuladen" war HTTP 429 - und "Neu" komprimierte immer
Ampel / ampel (push) Successful in 30s

Zwei Commander-Befunde, beide mit derselben Wurzel: Rippy hat sich selbst
ausgebremst und dann geschwiegen.

## "Wenn der Worker installiert ist, wird dieser Bereich oft neu geladen"

Gemessen statt geraten. Die Antworten von /jobs und /capabilities waren ueber
zwanzig Sekunden byteweise identisch, alle Endpunkte antworteten unter 30 ms -
es wurde also gar nichts neu geladen. Im nginx-Log standen dagegen 97 Antworten
mit HTTP 429.

Drei Fehler griffen ineinander:

1. Das Limit war zu klein fuer Rippy selbst: 100 Anfragen/min, waehrend ein
   offener Tab 111/min verursacht (Dashboard 75 + Log-Kasten 24 + Laufwerke 12)
   und der Windows-Tray weitere 12/min dazulegt.
2. Der nginx gab die Client-Adresse nicht weiter. Fuer die API kam damit ALLES
   von 172.19.0.6 - Browser, zweiter Tab und Tray teilten sich einen Eimer
   (812 von 876 Anfragen). Das erklaert die Kopplung an den Worker: tray.py
   fragt /api/jobs ueber Port 80, also durch denselben Proxy.
3. Ein abgewiesener Abruf leerte das UI. `catch(() => [])` heisst "es gibt
   keine Jobs" - richtig waere "ich weiss gerade nichts Neues". Fuer einen Takt
   stand "Keine Jobs", die Zaehler sprangen auf (0), vier Sekunden spaeter war
   alles zurueck.

Behoben: X-Real-IP im nginx, Grenze auf 600/min mit vorgerechneter Herleitung,
jeder Fehlschlag laesst den alten Stand stehen (null statt []), axios bekommt
eine Zeitgrenze, und das Dashboard trennt schnelle Daten (Jobs/Laufwerke, 4 s)
von langsamen (Hardware/Worker/Ablagen, 12 s) - 75/min werden zu 30/min.
Ein greifendes Limit steht ab jetzt im Log, gedrosselt auf eine Meldung pro
Client und Minute.

## "Hier gibt es den Button 'neu' aber WAS wird dann gemacht?"

Immer die Komprimierung - auch bei einem Job, dessen RIP abgebrochen war. Am
26.07.2026 waeren aus 5,1 GB Bruchstueck (von rund 40 GB) brav ein Film
geworden, der bei 12 % aufhoert.

Die Phase war nach `status = "failed"` nicht mehr feststellbar, also wird sie
jetzt vermerkt (rip_fertig in den Job-Metadaten: false beim Rip-Start, true bei
der Uebergabe an die Kompression). Daraus folgt die Beschriftung: "Neu
komprimieren", "Neu rippen" - oder bei Bestandsjobs ohne Vermerk ein Dialog,
der beide Wege erklaert und die Groesse der Rohdaten als Entscheidungshilfe
nennt. Geraten wird nicht. Fuer den Rip-Fall gibt es POST
/jobs/{id}/retry-rip: neuer Job mit neuer ID (sonst laege das Bruchstueck im
Roh-Verzeichnis des neuen Rips), Titel/Ablage/Sprachwahl uebernommen, mit
ehrlicher Absage wenn keine Disc im Laufwerk liegt.

10 neue Tests (289 gruen), darunter eine Kopplungspruefung: der Name der
Phasen-Marke muss in worker/tasks.py und api/phasen.py zusammenpassen - genau
diese Sorte Auseinanderdriften hat die Zombie-Erkennung ein Release lang blind
gemacht.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
Hitonabi
2026-07-26 16:49:10 +02:00
parent f7555a17d1
commit bfb13f44a5
11 changed files with 811 additions and 42 deletions
+32
View File
@@ -217,6 +217,38 @@ def zaehle_online_worker(sekunden: int = 120) -> int:
return int(anzahl or 0)
def meta_merken(job_id: str, **felder) -> None:
"""Ergänzt EINZELNE Schlüssel in den Job-Metadaten. Wirft nie.
`update_job(meta=...)` würde die Spalte ersetzen — Poster, Jahr, Titel-Wahl
und Sprachwunsch dieses Rips wären damit fort. Also lesen, mischen,
schreiben.
Fehler werden geschluckt: Diese Funktion vermerkt nur, in welcher Phase ein
Job steht (api/phasen.py). Ein Rip darf daran nicht scheitern — im
schlimmsten Fall fehlt die Marke und der „Neu"-Knopf fragt nach.
"""
import json
try:
zeile = get_job(job_id)
if not zeile:
return
try:
vorher = json.loads(zeile.get("meta") or "{}")
except (ValueError, TypeError):
vorher = {}
if not isinstance(vorher, dict):
vorher = {}
vorher.update(felder)
update_job(job_id, meta=json.dumps(vorher))
except Exception as e:
try:
add_log("warning", "worker", f"Job {job_id}: Metadaten-Vermerk fehlgeschlagen: {e}")
except Exception:
pass
def update_job(job_id: str, **fields) -> None:
with engine.begin() as conn:
conn.execute(jobs.update().where(jobs.c.id == job_id).values(**fields))