fix(caps,ui): Encoder werden gemessen statt behauptet

Der Modulkopf von caps.py verspricht "ehrlich erkannt, nicht behauptet" -
erkenne_encoder() tat aber drei Mal das Gegenteil:

1. cpu-x264 und cpu-x265 standen fest verdrahtet in der Liste ("immer
   dabei"). Ein Rip-Worker OHNE HandBrake behauptete damit, komprimieren zu
   koennen; jeder Transcode dort endete sofort mit "nicht installiert".
2. 'vaapi' wurde allein wegen /dev/dri gemeldet, ohne zu pruefen, ob
   HandBrake das ueberhaupt kann. Auf der VM gemessen: das Worker-Image
   kennt svt_av1/x264/x265/mpeg4/mpeg2/VP8/VP9/theora und KEINEN einzigen
   Hardware-Encoder. Rippy haette VAAPI versprochen und dann versagt.
3. Ueber die Rechenleistung sagte es gar nichts. Genau deshalb war nicht zu
   sehen, dass ein 4K-Encode auf dieser Maschine Tage braucht: CPU-Modell
   ist das generische "QEMU Virtual CPU version 2.5+", grep -c avx2
   /proc/cpuinfo = 0, nur bis sse4_2. x265 lebt von AVX2. Gemessen an der
   Leseposition des Quellstroms: 28-55 h fuer einen Film, 3,84 von 4 Kernen
   gesaettigt. Abhilfe waere der CPU-Typ 'host' in Proxmox.

Jetzt wird die Encoder-Liste aus `HandBrakeCLI --help` geparst (Abschnitt
-e/--encoder, Formatstrings im Worker-Image gemessen - AGENTS Regel D), und
Hardware zaehlt nur, wenn Geraet UND HandBrake-Unterstuetzung da sind. Neu
gemeldet: cpu-av1 (svt_av1 ist wirklich verfuegbar) sowie CPU-Modell,
Kernzahl und Vektorbefehlsstufe je Worker.

UI: Kerne/Vektorbefehle stehen bei jedem Worker (Worker-Tab und
Einstellungen -> System), dazu die ungefilterte HandBrake-Auskunft und eine
sichtbare Warnung, wenn AVX2 fehlt - inklusive des Hinweises auf den
VM-CPU-Typ. Der Warntext liegt in lib/encoder.ts, damit er nicht doppelt
im Code steht.

Mit im gleichen Zug (dieselbe Datei): der Schalter "Alle Tracks rippen" ist
entfallen. Er war ein Placebo - abcde bekommt keine Track-Auswahl und es gab
auch keine Oberflaeche, um eine Teilmenge zu waehlen. Eine Audio-CD wurde
also immer vollstaendig gerippt, egal wie der Schalter stand. An seiner
Stelle steht jetzt die Wahrheit.

7 Tests, Testdaten sind echte HandBrake-Ausgaben von der VM. Der Parser ist
zusaetzlich gegen die vollen 697 Zeilen der echten --help gegengeprueft.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Hitonabi
2026-07-25 21:04:42 +02:00
parent e0cb7b3ddc
commit 883c1c290b
8 changed files with 328 additions and 21 deletions
+24
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@@ -0,0 +1,24 @@
// Encoder-Fähigkeiten eines Workers in Klartext übersetzen.
//
// Befund 25.07.2026: Die Rippy-VM lief auf dem generischen QEMU-CPU-Modell
// („QEMU Virtual CPU version 2.5+") und hatte deshalb kein AVX2, nur sse4_2.
// x265 lebt von diesen Vektorbefehlen — ein 4K-Encode brauchte dort gemessene
// 28-55 Stunden, und nirgends im UI war das zu sehen. Der Worker meldet die
// Angaben seit dieser Runde selbst (worker/caps.py), hier werden sie gedeutet.
// Stufen, mit denen Software-Encoding brauchbar schnell ist.
export const SIMD_SCHNELL = ['avx512f', 'avx2']
/**
* Warnt, wenn die CPU dieses Workers zu schwach für Software-Encoding ist.
* Gibt null zurück, wenn alles in Ordnung ist ODER die Stufe unbekannt ist —
* lieber nichts sagen als etwas Falsches behaupten.
*/
export function simdWarnung(simd?: string): string | null {
if (!simd || simd === 'unbekannt') return null
if (SIMD_SCHNELL.includes(simd)) return null
return `Diese CPU kann nur ${simd} (kein AVX2) — Software-Encoding ist hier `
+ 'sehr langsam. Bei einer virtuellen Maschine hilft es meist, den '
+ 'CPU-Typ auf "host" zu stellen; sonst besser einen Worker mit '
+ 'Hardware-Encoder wählen.'
}