docs(readme): eigener Abschnitt fuer Dockge, Portainer, Arcane und Shell
Ampel / ampel (push) Successful in 28s

Commander-Plan fuer die Uebergabe: "Repo auf den Dockge-Server laden, Compose
reinhauen, Profit?!" - und genau da sitzt die Falle, in die jeder zuerst tappt.

DER KERN, der jetzt oben im Abschnitt steht: Rippy hat KEINE Registry-Images.
api, worker und ui werden aus dem Repo gebaut (build: context: .). Die
Compose-Datei allein ist deshalb wertlos - in ein leeres Verzeichnis kopiert
gibt es sofort "failed to read dockerfile". Daraus folgt fuer JEDE Oberflaeche
dieselbe Regel: das Repo muss dort liegen, wo die Oberflaeche den Stack baut.

Je Werkzeug der konkrete Weg, weil sie sich genau darin unterscheiden:

- Dockge kann das Repo NICHT selbst holen -> hinein in den Stacks-Ordner
  klonen (Standard /opt/stacks). Dann ist die Compose des Repos die des Stacks,
  und man darf den Stack gerade NICHT neu in Dockge anlegen - sonst liegt eine
  leere Compose in einem anderen Ordner.
- Portainer KANN es selbst holen -> Stacks > Add stack > Repository mit
  Git-URL. Web-Editor und Upload funktionieren nicht (kein Build-Kontext).
  Geraeteknoten dort als Stack-Umgebungsvariablen statt .env.
- Arcane: Repo auf dem Host, Deploy per Shell - der Git-Sync zieht nicht
  selbststaendig (auf dieser Installation seit Wochen die geuebte Praxis).
- Shell: unveraendert git clone + sudo ./install.sh.

Dazu die Vorab-Pruefung als gemeinsamer Einstieg: ./install.sh --nur-pruefen
braucht kein root, aendert nichts und nennt vor allem die ECHTEN
Geraeteknoten - der einzige Punkt, der zuverlaessig zuschlaegt.

RICHTIGSTELLUNG an mir selbst: Ich hatte die Mount-Propagation als Huerde
dargestellt. Auf den meisten systemd-Hosts ist / schon rshared und /srv/rippy/
media erbt das - da ist nichts zu tun. Nur wenn Docker ueber "not a shared
mount" klagt, braucht es die Shell. Steht jetzt so drin.

Stoerungstabelle von vier auf sechs Faelle: "failed to read dockerfile" und
"Worker startet nicht, /dev/sgN fehlt" ergaenzt - die beiden, die ein
Oberflaechen-Nutzer als erste sieht. Interne Verweise gegengeprueft, alle vier
loesen auf.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
Hitonabi
2026-07-25 23:02:46 +02:00
parent 29444805a8
commit 61c38a0d14
+94 -1
View File
@@ -58,12 +58,105 @@ git pull && sudo ./install.sh
---
## Mit einer Docker-Oberfläche (Dockge, Portainer, Arcane)
**Die eine Sache, die du wissen musst:** Rippy hat **keine fertigen Images in
einer Registry.** Die drei Dienste `api`, `worker` und `ui` werden aus dem Repo
gebaut (`build: context: .`). Die Compose-Datei allein ist deshalb wertlos —
wer sie in ein leeres Verzeichnis kopiert, bekommt sofort
*„failed to read dockerfile"*.
Daraus folgt für **jede** Oberfläche: **das Repo muss dort liegen, wo die
Oberfläche den Stack baut.** Alles andere ist Kleinarbeit.
| | kann das Repo selbst holen? | Weg |
|---|---|---|
| **Shell** | — | `git clone` + `sudo ./install.sh` |
| **Dockge** | nein | Repo **in** den Stacks-Ordner klonen |
| **Portainer** | **ja** | Stack aus *Repository* (Git-URL) |
| **Arcane** | nein | Repo auf dem Host, Deploy per Shell |
### Vorab-Prüfung — braucht kein root, ändert nichts
Egal welche Oberfläche: Führe nach dem Klonen einmal das hier aus. Es sagt dir
in fünf Sekunden, ob die Maschine passt — vor allem, **welche Geräteknoten dein
Laufwerk wirklich hat**:
```bash
./install.sh --nur-pruefen
```
### Dockge
Dockge verwaltet Stacks als Verzeichnisse. Klone das Repo **in** den
Stacks-Ordner (Standard `/opt/stacks`, bei dir ggf. anders):
```bash
cd /opt/stacks
git clone <repo-url> rippy
cd rippy && ./install.sh --nur-pruefen
```
Dockge zeigt `rippy` danach als Stack an, und „Start" baut die Images. Du musst
**keine Compose-Datei einfügen** — die des Repos ist die des Stacks. Lege den
Stack also **nicht** neu in Dockge an, sonst landet eine leere Compose-Datei in
einem anderen Ordner und der Bau scheitert.
### Portainer
Portainer kann das Repo selbst klonen, das ist hier der bequemste Weg:
**Stacks → Add stack → Repository**, Git-URL eintragen, Compose-Pfad
`docker-compose.yml`. Der Web-Editor und „Upload" funktionieren **nicht**
beide liefern keinen Build-Kontext.
Die Geräteknoten trägst du als Stack-Umgebungsvariablen ein (statt in eine
`.env`), falls sie von `/dev/sr0` und `/dev/sg1` abweichen:
```
OPTICAL_SR=/dev/sr0
OPTICAL_SG=/dev/sg0
```
Welche es sind, sagt dir auf dem Host `lsscsi -g` — oder die Vorab-Prüfung oben.
### Arcane
Das Repo liegt auf dem Host (z. B. `~/projects/rippy`), Arcane verwaltet die
Container. Deployt wird per Shell — Arcanes Git-Sync zieht **nicht**
selbstständig:
```bash
cd ~/projects/rippy && git pull --ff-only && docker compose up -d --build
```
### Was keine Oberfläche für dich tun kann
Drei Dinge passieren auf dem **Host**, nicht im Container — deshalb gibt es
`install.sh` überhaupt:
1. **Geräteknoten.** MakeMKV braucht `/dev/srN` **und** den passenden
`/dev/sgM`; die sg-Nummer ist je Rechner anders. Stimmt sie nicht, **startet
der Worker-Container gar nicht.** Das ist der Fehler, der praktisch immer als
erster kommt.
2. **Ablage-Ordner** `/srv/rippy/media` und `/srv/rippy/makemkv`.
3. **Mount-Propagation** (`rshared`) für das Einhängen von NAS-Freigaben aus dem
UI. Auf den meisten systemd-Hosts ist `/` schon `rshared` und es ist nichts
zu tun — nur wenn `docker compose up` über *„not a shared mount"* klagt,
braucht es die Shell.
Punkt 1 ist der einzige, der zuverlässig zuschlägt. `sudo ./install.sh` erledigt
alle drei; danach kannst du den Stack dauerhaft über die Oberfläche fahren.
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## Wenn etwas nicht geht
Die vier Fälle, die praktisch alles abdecken:
Die sechs Fälle, die praktisch alles abdecken:
| Symptom | Ursache & Lösung |
|---|---|
| **`failed to read dockerfile`** | Die Compose-Datei liegt ohne das Repo da. Rippy hat **keine Registry-Images**, die drei Dienste werden gebaut. Siehe **[Mit einer Docker-Oberfläche](#mit-einer-docker-oberfläche-dockge-portainer-arcane)**. |
| **Worker-Container startet nicht, `/dev/sgN` nicht gefunden** | Die sg-Nummer ist **je Rechner anders**; die Vorgaben `sr0`/`sg1` passen nur zufällig. `./install.sh --nur-pruefen` sagt dir die richtigen (oder `lsscsi -g`), dann in die `.env` bzw. als Stack-Variablen eintragen. **Der Fehler, der praktisch immer als erster kommt.** |
| **„Kein optisches Laufwerk gefunden"** | In einer **VM**? Das Laufwerk muss per **USB-Passthrough** durchgereicht werden, nicht als emuliertes CD-ROM (`media=cdrom`) — das kann keine SCSI-Kommandos, MakeMKV sieht es nie. Proxmox: `qm set <vmid> -usb0 host=<hersteller>:<produkt>,usb3=1`. Auf echter Hardware: `ls /dev/sr*` prüfen. |
| **Build bricht beim MakeMKV-Download ab** | Cloudflare drosselt manchmal. Der zuverlässige Weg: Tarballs von makemkv.com/download händisch nach `docker/worker/vendor/` legen, dann `sudo ./install.sh` erneut — der Build nimmt sie von dort und braucht kein Netz. Hast du eine eigene Quelle (Spiegel im LAN), trage sie als `MAKEMKV_URL_FALLBACK` in die `.env` ein; sie wird automatisch versucht, wenn makemkv.com nicht liefert. |
| **Kompression läuft ewig** | Deine CPU kann kein AVX2. Rippy zeigt das jetzt selbst an (Einstellungen → System, „Vektorbefehle"). Siehe **[Rippy schneller machen](#rippy-schneller-machen)**. |