R1: Steckbrief-Hook erinnert Worker an kanban_complete/kanban_block-Pflicht
(Nacht-Karte 14.07. blockierte trotz fertiger Arbeit am fehlenden Aufruf).
R2: tabu-pfade-guard sperrt ~/.config/systemd/user fuer Worker — Unit-/
Override-Dateien nur noch ueber angenommene Karte.
R4: Orchestrator-/Wartungs-Worktrees von /tmp nach ~/.hermes/worktrees
(ueberleben Reboot, keine kaputten Registrierungen).
Neu: self-smoke Check 4 'Repo-Waechter' — Box-main mit Commits, die origin
fehlen, loest Alarm aus (so ging die angenommene Karte
wartung/lucy-annahme-fixes am 12.07. still verloren; am 15.07. als
rescue/-Branch gerettet und wieder gemergt).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
8.0 KiB
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| name | description | version | author | platforms | metadata | |||||||||
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| wartung | Werkstatt-Kreislauf der AI-Box: einen KLEINEN Wartungsauftrag (Config-Migration, Dependency-Bump, Ein-/Zwei-Datei-Patch) eigenständig umsetzen — Branch im Box-Checkout, Patch, separater Reviewer-Subagent, Gate, Telegram-Merge-Vorschlag. Merge/Deploy NIE selbst. | 1.0.0 | MC2 (Autonomie E6) |
|
|
Werkstatt — Selbstwartungs-Kreislauf der Box
Nutze diesen Skill, wenn ein kleiner, klar umrissener Wartungsauftrag für das MC2-Repo
(~/mission-control-v2) vorliegt — vom Evolution-Radar oder direkt vom User.
Scope-Check zuerst: Klein = Config-Schlüssel-Migration, Dependency-Bump (Lockfile),
Patch in 1–2 Dateien. Alles Größere (Architektur, mehrere Module, neue Features):
NICHT pauschal ablehnen, sondern den Etappen-Weg gehen (Großbau-Entscheid 10.07.2026):
einen Etappen-Plan in den Vorschlag schreiben (jede Etappe für sich lauffähig + annehmbar)
und NUR Etappe 1 als eigenen Vorschlags-Branch bauen; Folge-Etappen als neue Aufgaben in
die Ideen-Queue (hermes kanban create "<Projekt> — Etappe <n>: <was>" --triage). NIE auf
unangenommene Branches aufbauen — erst wenn die Vor-Etappe in main ist, kommt die nächste.
Leitplanken (nicht verhandelbar)
- NIEMALS auf
maincommitten. NIEMALS mergen. NIEMALS deployen oder Dienste neu starten. - Security-Config ist TABU: keine Tokens, approvals, ufw, sudoers anfassen.
- Realitäts-Check zuerst (12.07.2026): Existiert das schon? Selbst-Steckbrief
(
~/.hermes/state/selbst-steckbrief.md) und Live-System LESEN, bevor du baust. Stellt sich der Auftrag als schon erledigt/überflüssig heraus → ehrlich melden und abbrechen, KEINEN Branch liefern. - Hermes-first (10.07.2026): Bevor du NEUE Infrastruktur baust oder vorschlägst (Skript,
Dienst, Tool, Cron), prüfe ob hermes-agent das nativ kann — erst in die Eigenbau-Landkarte
schauen (
~/wissens-vault/eigenbau-landkarte.md: Eigenbauten ↔ nativ, Verdikte), notfallsbash -lc 'hermes --help'. Den Prüf-Befund in den Vorschlag schreiben („nativ vorhanden: nein/ja, weil …"). Weniger Eigenkreationen = weniger Wartungsberg. - Die Live-Instanz (
~/mission-control-v2) bleibt unberührt — gearbeitet wird NUR im Worktree. - Am Ende steht IMMER ein Telegram-Vorschlag; die Entscheidung trifft der User.
- Gate rot oder Reviewer dagegen → trotzdem ehrlich melden (Branch bleibt liegen), nichts beschönigen.
Ablauf
-
Worktree anlegen (Slug = kurzer Kebab-Case-Name des Auftrags):
mkdir -p ~/.hermes/worktrees && cd ~/mission-control-v2 && git fetch origin && git worktree add ~/.hermes/worktrees/wartung-<slug> -b wartung/<slug> origin/main(Worktrees NIE unter /tmp — ueberlebt keinen Reboot, Review-Befund 15.07.) -
Patch nur im Worktree. Minimal-invasiv, Stil der umgebenden Datei übernehmen (deutsche Kommentare, bestehende Muster).
-
Selbst-Gate (was zutrifft):
- Python geändert →
python3 -m py_compile <dateien> - Shell geändert →
bash -n <dateien> - Frontend (
frontend/src/...) geändert → auf der Box gibt es KEIN Node. Im Vorschlag ausweisen: „Gate eingeschränkt: tsc/Build läuft erst beim Merge auf dem PC." - Live-Checkout unberührt (PFLICHT, zwei Beweise):
git -C ~/mission-control-v2 status --porcelain -unomuss LEER sein — kein einziges geändertes/staged Tracked-File im Live-Checkout. (Nur so ist bewiesen, dass du wirklich ausschließlich im Worktree gearbeitet hast; ein grüner Health-curl allein reicht NICHT, weil der laufende Dienst den alten Code im Speicher hält und eine schmutzige Datei auf der Platte nicht bemerkt — genau diese Lücke ist am 03.07. aufgefallen.)curl -sf http://127.0.0.1:9001/api/healthmuss grün bleiben.- Ist der
git statusNICHT leer: du hast die Leitplanke verletzt → die fremden Änderungen im Live-Checkout mitgit -C ~/mission-control-v2 checkout -- <datei>zurücknehmen (deine Arbeit liegt ja sicher im Worktree/Branch) und im Vorschlag ehrlich erwähnen.
- Python geändert →
-
Fremd-Modell-Review über
fremdblick.sh(Härtung 04.07., korrigiert 04.07.). Der Patch muss von einem ANDEREN Modell gegengelesen werden als dem, das ihn geschrieben hat. Grund: „Ein Agent, der seine eigenen Hausaufgaben benotet, stimmt sich meistens selbst zu" — genau das ist am 03.07. passiert. Zwei verschiedene Modelle teilen NICHT dieselben blinden Flecken.NICHT
delegate_taskbenutzen.delegate_taskläuft überdelegation.model(=heavy/ gpt-oss), und heavy ist als Kritiker DOPPELT disqualifiziert: (a) Hermes screent Delegations- Ziele gegenMINIMUM_CONTEXT_LENGTH=64000, heavy hat nur 32k → fällt raus; (b) heavy (60 GB) stirbt beim Laden neben dem VL-30B-Warm-Set (Health-Check-Timeout). Die Fremd-Prüfung würde dann still ausfallen. Stattdessen den bereitgestellten Ein-Schuss-Kritiker nutzen:printf '%s' "AUFTRAG (Bug-Beschreibung im Wortlaut): <der Auftrag> GIT-DIFF des Worktrees: <git -C ~/.hermes/worktrees/wartung-<slug> diff origin/main>" | FREMDBLICK_MODE=code ~/.hermes/scripts/fremdblick.shDas läuft auf
Qwen3-Coder-Next(128k, code-stark, anderes Modell als der Qwen3.6-Worker, lädt klein neben dem Warm-Set) mit einem Code-Review-Raster. Warte auf die Ausgabe. Der Kritiker leitet den Fehlerfall SELBST aus der Bug-Beschreibung ab (glaubt dem Autor nicht), spielt den geänderten Code durch und beginnt mitURTEIL: <ABGELEHNT | FREIGABE-MIT-VORBEHALT | FREIGABE>. (E2E geprüft 04.07.: kaputter Patch → ABGELEHNT mit Reproduktion; sauberer Fix → FREIGABE.)REPRODUZIERT-ODER-ABGELEHNT (harte Regel, im Raster verankert): Eine Freigabe ist nur gültig, wenn der Kritiker den konkreten Übergang belegt — „Eingabe X → VOR Patch: Y (Bug sichtbar) → NACH Patch: Z (behoben)". Ein „sieht gut aus" OHNE diesen Vorher/Nachher-Beleg = ABGELEHNT. So kann ein Durchwinken gar nicht erst passieren.
Umgang mit dem Urteil:
ABGELEHNToderFREIGABE-MIT-VORBEHALTmit berechtigter Kritik → nachbessern (max. 2 Runden), dann erneut prüfen. Bleibt es kritisch: die Kritik in den Vorschlag schreiben, Branch bleibt liegen, Entscheidung dem Commander.FREMDBLICK FEHLGESCHLAGEN/ABGESCHNITTEN→ einmal wiederholen; klappt es nicht, im Vorschlag ehrlich „⚠ Fremd-Review fiel aus — Patch UNGEPRÜFT" vermerken (NICHT als Freigabe behandeln). Der Ein-Schuss-Kritiker hand-simuliert (führt keinen Code aus) — für kleine 1–2-Datei-Patches reicht das zusammen mit dem Selbst-Gate (py_compile/bash -n) aus Schritt 3.- Schreibe das Urteil im Telegram-Vorschlag KONKRET aus („durchgespielt mit Eingabe X → Ergebnis Y"), nicht nur „Reviewer: ok".
-
Commit im Worktree (Message
Werkstatt: <Auftrag kurz>+ 2–4 Zeilen Was/Warum), dann Branch zu Gitea pushen:git push origin wartung/<slug>(die Box hat einen eigenen scoped Token, seit 02.07. hinterlegt). Push fehlgeschlagen? Nicht schlimm — Branch bleibt lokal, im Vorschlag erwähnen. -
Telegram-Vorschlag über
bash ~/mission-control-v2/deploy/notify.sh -s "[Werkstatt]" "<text>": In LUCYS Stimme an den Commander (nicht als anonymer Job): erst 1–2 Sätze, was gemacht wurde und was er jetzt entscheiden soll — dann knapp: geänderte Dateien · Kern des Diffs · Gate-Ergebnis · Reviewer-Urteil · Branch-Name · Frage „merge oder verwerfen?" -
Nichts löschen: Worktree + Branch bleiben liegen, bis der User entschieden hat.
Nach dem User-Entscheid (kommt als neuer Auftrag)
- „verwerfen" →
git worktree remove ~/.hermes/worktrees/wartung-<slug> --force && git branch -D wartung/<slug>(+ Remote-Branch löschen, falls gepusht:git push origin --delete wartung/<slug>) - „merge" → das Mergen nach main + Deploy macht der PC/Claude (Frontend-Builds gibt es nur dort). Du pushst NIE nach main — auch nicht mit Token.