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mission-control-v2/AGENTS.md
T
HitonabiandClaude Opus 5 84dc34c0a3 fix(stack): Mem0 restlos ausgebaut + vier stille Defekte behoben
Systemaudit vom 27.08.2026. Alle Befunde gemessen, nicht vermutet.

VIER STILLE DEFEKTE

1. mc2-steward startete seit Wochen nicht (live: 207.609 Neustarts).
   steward.py importierte services.memory, das beim Mem0-Ausbau geloescht
   wurde -> ImportError bei jedem Start. Re-Warm- und Health-Waechter
   waren damit tot.

2. Jedes Hermes-Update wurde automatisch zurueckgerollt.
   hermes-postcheck.sh prueft vier Dinge, die es seit dem 07.08. nicht mehr
   gibt (Sidecar :8765, /api/memory, memory.provider, mc2-memory-Plugin).
   Die Checks konnten nicht gruen werden -> autoupdate.sh wertete jedes
   Update als rot und rollte es zurueck. Checks ersatzlos entfernt; der
   Tool-Smoke laeuft ohnehin durch den echten Agenten.

3. 7 von 12 Skills waren per Knopfdruck nicht startbar.
   deploy.sh kopiert Skills mit tr '-' '_' nach ~/.hermes/skills/,
   routers/skills.py gab Hermes aber den Ordnernamen MIT Bindestrich.
   Der Knopf meldete Erfolg, ausgefuehrt wurde nichts. Neu: _hermes_name().

4. deploy.sh warf bei jedem Deploy die Live-Modellkonfiguration weg.
   MC2 schreibt /etc/llama-swap/config.yaml selbst; die Repo-Datei ist nur
   ein Abzug (ihm fehlt u.a. kritiker/Devstral). Jetzt: erst sichern, Diff
   zeigen, dann kopieren. MC_DEPLOY_SKIP_SWAP_CONFIG=1 ueberspringt.

MEM0-AUSBAU VOLLENDET (Kriterium 3: 17 -> 0 Dateien)
- mem0_service/, mcp/mcp_memory.py und hermes/plugins/mc2-memory entfernt;
  das Plugin schickte bei JEDEM Turn zwei 404-Requests an tote Routen.
- MEMORY_DB/MEM0_SERVICE_URL, _mem0_reachable(), MC_MEMORY_DB und
  MC_MEM_DEDUPE_ENABLED aus Config/Router/Unit entfernt.
- mem0_ms war strukturell tot (park("retrieve") wird nirgends mehr
  aufgerufen) -> aus Backend, API-Typ und Latenzkarte entfernt.
- Verbinden-Tab: tote Gedaechtnis-MCP-Leitung raus, Status-Kachel bleibt.
- AGENTS.md beschrieb Mem0 noch als aktiv - korrigiert.

GATEWAY-ROBUSTHEIT
- _proxy gab bei ungueltigen Payloads HTTP 500 (gemessen 5/5: Rohtext,
  leerer Body, JSON-Liste, JSON-String, null) -> jetzt 5/5 HTTP 400.
- Bild-Weiche ohne Deckel: 10 Bilder x 2 Versuche x 240 s hielten den
  Client bis zu 80 min. Neu: MC_CODER_IMAGE_MAX (4), Rueckfall auf die
  Vision-Umleitung.
- /v1/models: nicht-JSON von der Engine gab 500 -> jetzt 502.

UNITS UND DEPLOY
- mc2-steward.service, dessen warmset-Drop-in und voice-service.service
  fehlten im Repo, obwohl maintenance.py und stack-postcheck.sh sie
  voraussetzen. 1:1 von der laufenden Box uebernommen.
- deploy.sh startete mc2-steward nie neu; restore.sh liess mc2-gateway und
  mc2-steward mit alter Config weiterlaufen. Beide ergaenzt.

FRONTEND
- useEigenleben rief /api/eigenleben - existiert im Backend nicht und wurde
  nirgends genutzt. Samt Typen entfernt.
- Anleitung beschrieb einen Gedaechtnis-Tab, den es nicht gibt.
- Abgeglichen: alle uebrigen 63 Frontend-Aufrufe treffen echte Routen, alle
  5 SSE-Invalidation-Keys sind gemappt, keine ungefangenen Promises.

Gates: compileall gruen - ruff "All checks passed" - tsc gruen - vite build
gruen (dist aktualisiert) - Importe app/steward/gateway_app gruen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-27 14:58:42 +02:00

4.5 KiB

AGENTS.md — Mission Control 2.0

Projekt-Geschmack für Coding-Agenten (Kilo Code, Claude Code lesen diese Datei). Kurz gehalten, nur die Wahrheiten, die man sonst schmerzhaft lernt. Details: README.md, docs/.

Was das ist

Lokaler Local-AI-Stack für die Box (Bosgame M5, Strix Halo, Vulkan/RADV). Schichten: Engine (llama-swap) · Builtin-Routing-Gateway (model: auto) · MC2 (FastAPI + React/shadcn) · Hermes-Agent (das autonome Gehirn "Lucy"). Backend Python (Box läuft Python 3.14), Frontend Vite/React/shadcn/Tailwind.

Hardware-Spezifikationen der Box (WICHTIG für alle Agenten):

  • System: Bosgame M5 (AMD Strix Halo APU)
  • Arbeitsspeicher (RAM/VRAM): 128 GB Shared Memory (ca. 122.7 GB nutzbar).
  • Inference-Limit: Modelle im GGUF-Format dürfen maximal ca. 100-110 GB groß sein (entspricht ca. 150B Parametern bei Q4_K_M). Größere Modelle (wie 200B+ oder 2T Parameter) können lokal nicht ausgeführt werden und sind auszuschließen, es sei denn, es handelt sich um stark quantisierte MoEs. Gedächtnis & Dienste: Hermes ist das autonome Agenten-Gehirn („Lucy") und die alleinige Gedächtnis-Wahrheit — es führt sein Gedächtnis selbst. Der frühere Sidecar auf :8765 samt Memory-MCP-Server und MC2-Memory-Plugin wurde am 07.08.2026 abgelöst und am 27.08.2026 restlos ausgebaut (docs/wissen/VERDIKTE.md): MC2 hat keine /api/memory-Routen mehr, nichts darf mehr dorthin greifen. Governor, Zed-Workflows und alte Mittelschichten sind komplett gelöscht.

Sprache (nicht verhandelbar)

  • Alles User-Sichtbare ist Deutsch: UI-Texte, Fehlermeldungen, Update-/Radar-Meldungen, Skills, LLM-Summaries, Commit-Messages, Code-Kommentare.
  • Hermes' INTERNE System-Prompts bleiben Englisch (fremde Software, wir forken sie nicht). Antwort-Sprache ≠ Prompt-Sprache — Deutsch kommt aus SOUL.md, nicht aus den Tool-Prompts.

Build & Deploy (die häufigste Falle)

  • frontend/dist WIRD committet. Auf der Box läuft KEIN Node-Build; das Backend liefert die gebauten Assets direkt aus. Nach jeder Frontend-Änderung: cd frontend && npm run build, dann das neue frontend/dist mit-committen. Vergessen = Box zeigt alten Stand. (Ausnahme: frontend/dist/avatar.vrm ist bewusst nicht in git — siehe .gitignore.)
  • Deploy macht git reset --hard origin/main (deploy/deploy.sh). Heißt: main muss vor dem Deploy auf Gitea liegen, und uncommittete Box-Änderungen gehen verloren (Absicht).
  • Nie direkt auf main arbeiten. Immer Branch (wartung/...), Gate grün, dann Merge/Deploy.

Agentic IDE & Vibe Coding

  • Zero Middle-Layers: Coding passiert zu 100% lokal auf dem Dev-PC in der OpenCode Desktop IDE.
  • Es gibt keinen Zed-Workflow, keine OpenCode-CLI-Mittelschicht und keinen Governor mehr.
  • Der Agent in OpenCode Desktop nutzt via MCP (.agents/mcp_config.json) die API der Box (:9001/v1), um autonom Projekte zu bauen.
  • Mix-Ansatz beim Testen: Der Agent testet lokal. Vor dem Push muss er prüfen, ob das Gitea-VERIFY-Skript fehlerfrei durchläuft.

Zeit & Umgebung

  • Box = Ubuntu, läuft in Europe/Berlin (seit 03.07.2026; vorher UTC). Dev-PC = Windows. Naive/lokale Zeiten immer über MC_LOCAL_TZ (= Europe/Berlin) auflösen, nie datetime.now() ohne TZ annehmen (siehe backend/services/reminders.py).

Backend-Konventionen

  • Router unter backend/routers/ (APIRouter(prefix="/api")), Logik in backend/services/ (Single Source of Truth — Router bleiben dünn). Beispiel-Lehre: Restart-Allowlist lebt NUR in services.maintenance (System-Dienste via sudo -n, User-Dienste via systemctl --user); keine zweite Allowlist in einem Router duplizieren.
  • Gate vor Commit: python -m py_compile <geänderte .py> muss durchlaufen.
  • Wartung ist sudo-frei gedacht (systemctl --user). Wo doch sudo nötig ist (llama-swap = System-Dienst), sauber über die NOPASSWD-Whitelist / password_required-Rückgabe, nie hart failen.
  • Lokal (Windows) müssen Box-Shell-Befehle harmlos fehlschlagen statt zu crashen.

Grenzen (Verdikt, eingehalten)

  • Hermes-Quellcode nie selbst patchen (Fork verboten). Config/Deps ja, Code-Umbau nein.
  • Security-Config (approvals, Tokens, ufw, command_allowlist) nie ohne explizites User-Ja.
  • Alles reversibel halten: Branch + Backup + Pin.

Gitea

Remote = Hitonabi/mission-control-v2. Auth ist flatterhaft → Push mit Retry, nur über PowerShell/GCM. Neue Repos per API anlegen. Kein GitHub.