Das Auftragsbuch-Gegenstueck fuer Lucy (Abloesungs-Paket S3, PC-Annahme-Weg): - backend/services/auftragsbuch.py: Multi-Repo (mc2 + lucy via ~/lucy-Clone). Karten tragen repo-Feld; Status-Schluessel fuer Lucy = 'lucy:<branch>'; fehlt ~/lucy, werden Lucy-Karten still weggelassen. Runner je Repo. - deploy/lucy-annahme.sh: detached Annahme-Runner fuer Lucy-Karten. Vorpruefung am PC VOR dem Merge (Executor erreichbar, Arbeitskopie main+clean, laeuft Lucy?), dann Merge im isolierten Worktree von ~/lucy -> Push main -> PC zieht ff-only und baut detached (deploy/lucy-annahme.ps1 im Lucy-Repo), Box pollt .lucy-annahme.json und spiegelt Fortschritt auf die Karte. Rot = Merge automatisch revertiert, laufende Lucy bleibt die alte. Executor-Zugang (URL+Token) kommt aus ~/.hermes/config.yaml — kein zweiter Ablageort. Neustart nur, wenn Lucy vorher lief (User-Entscheid). - Router/UI: repo-Parameter (rueckwaertskompatibel, Default mc2), rosa Lucy-Badge, eigener Annahme-Confirm-Text, Diff/Ablehnen je Repo. - werkstatt-SOUL: Lucy-Auftraege ebenfalls propose-only, bauen macht der PC bei der Annahme. - Doku: docs/AUFTRAGSBUCH.md (Lucy-Annahme-Kapitel), docs/wissen/OFFENE-FAEDEN (S2 erledigt, S3-Stand). Geprueft: py_compile gruen, bash -n gruen, tsc+vite build gruen (dist dabei).
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Auftragsbuch — die Vorschlags-Inbox der Box
Das Auftragsbuch ist das Mensch-Gate des propose-only-Kreislaufs als Klick statt Git-Handarbeit: alles, was die Box von allein baut oder sich ausdenkt, landet hier als Karte — du entscheidest mit Annehmen oder Ablehnen.
Die Ideen-Queue davor (natives Hermes-Kanban, seit 10.07.2026)
Vor dem Auftragsbuch liegt DIE eine Ideen-Queue: das native Hermes-Kanban
(hermes kanban, SQLite-Board, Dispatcher läuft im Gateway). Der Weg einer Idee:
- Idee rein — Tür egal: Eingabefeld im Auftragsbuch-Tab (
POST /api/ideen), Telegram/Desktop (natives Toolkanban_create, Regel in SOUL.md) oder Lucys Sprech-Leitung (idee_notiereninmcp/mcp_voice.py). Alles landet alstriage-Aufgabe auf demselben Board. - Die Box arbeitet sie aus: der Kanban-Specifier macht aus der rohen Idee
einen sauberen Auftrag und wählt das Worker-Profil (Routing über die
Profil-Beschreibungen: Code →
werkstatt[Qwen3-Coder-Next, Leitplanken indeploy/werkstatt-SOUL.md], Doku/Analyse →default). - Der Worker baut im isolierten Workspace; Code-Ergebnisse pusht er als Vorschlags-Branch auf Gitea — der hier als Karte erscheint. Das Gate bleibt dein Klick.
Die Queue-Sicht im Tab (Status, offene Ideen) kommt aus hermes kanban list --json
(backend/services/ideen.py); die Morgenlage bekommt kanban stats als
Beweismaterial. Entscheid nativ-vs-Eigenbau (Hermes-first): Probe 10.07.2026 —
Dispatcher, Specifier, Profil-Modellwahl und Artefakt-Tracking sind nativ E2E
bewiesen; ein Eigenbau hätte all das nur nachgebaut.
Woher die Karten kommen
- Fertige Patches — Branches auf Gitea (
wartung/*,orchestrator/*,doku/*,feature/*), wie die Werkstatt und der Orchestrator sie hinterlassen. Die Karte zeigt Commit-Botschaft, geänderte Dateien und den vollen Diff. Seit S3 (lucy-pipeline) aus zwei Repos:mission-control-v2(Box-Stack) undlucy(Desktop-App, rosa „Lucy"-Badge auf der Karte). - Skill-Kandidaten — Ideen des nächtlichen Traum-Crons aus dem Wissens-Vault
(
~/wissens-vault/skill-kandidaten/). „Beauftragen" schickt sie als Auftrag an die Werkstatt (Orchestrator-Skill); das Ergebnis kommt als neuer Patch zurück.
Was „Annehmen" bei einem Patch macht (deploy/auftrag-annehmen.sh)
- Merge des Branches in einem isolierten Worktree (Live-Checkout bleibt unberührt).
py_compile-Gate über die geänderten Python-Dateien.- Push nach
mainauf Gitea (mit Retry). - Deploy (als /tmp-Kopie von deploy.sh — Selbst-Reset-Falle) — die Zentrale startet dabei kurz neu.
- Health-Check mit Geduld. Rot ⇒ automatischer Revert des Merges + Redeploy + Alarm. Grün ⇒ Branch wird aufgeräumt, Meldung an Telegram + Chronik.
Der Lauf ist eine eigene systemd-Unit (detached) — er überlebt den Neustart des
Backends, das ihn gestartet hat. Fortschritt steht live auf der Karte
(/srv/models/mc2-auftragsbuch.json).
Was „Annehmen" bei einer LUCY-Karte macht (deploy/lucy-annahme.sh)
Lucy (Electron) lebt auf dem Windows-PC; ihr dist liegt nicht im Repo — die Box
kann sie nicht bauen. Der Lucy-Runner spannt darum den PC ein (PC-Executor :7777,
Token aus ~/.hermes/config.yaml):
- Vorprüfung am PC, VOR dem Merge: Executor erreichbar? Arbeitskopie
F:\Coding Stuff\lucyaufmainund sauber? Läuft Lucy gerade? Scheitert etwas, bricht der Lauf ab, ohne irgendetwas zu verändern — der PC muss an sein. - Merge des Branches im isolierten Worktree von
~/lucy→ Push nachmain. - Der PC zieht
main(ff-only) und startet detacheddeploy/lucy-annahme.ps1(liegt im Lucy-Repo): ggf.npm ci(nur wenn sich das Lockfile geändert hat) →tsc --noEmit-Gate → dist-Backup →npm run dist→ Lucy-Neustart nur, wenn sie vorher lief (User-Entscheid: Lucy startet nur, wenn der Commander sie will) → Stimme-Health (:8130). - Die Box pollt die PC-Status-Datei (
.lucy-annahme.json) und spiegelt den Fortschritt live auf die Karte. Rot ⇒ Merge wird automatisch revertiert, der PC stellt dist aus dem Backup wieder her — die laufende Lucy bleibt die alte. Grün ⇒ Branch aufgeräumt, Meldung an Telegram + Chronik.
Bagatellen ohne Klick (mc2-bagatell.timer, 04:10)
Einzige Ausnahme vom Klick-Gate (User-Entscheid 10.07.2026, bewusst eng geschnitten):
deploy/bagatell-annahme.sh spielt nachts Vorschlags-Branches ein, deren Diff
ausschließlich .md-Dateien anlegt oder ändert — keine Code-Zeile, keine
Löschungen, keine Renames, keine Skripte. Der Weg ist derselbe Annahme-Runner wie
beim Klick (Merge → Gate → Deploy → Health → Auto-Revert), maximal 2 pro Nacht und
nur Branches ohne vorherige Fehl-Läufe. Fangnetz: Nacht-Sicherung 03:30 liegt davor,
jede Annahme steht in Chronik + Telegram, die Morgenlage 04:30 berichtet. Die Klasse
erweitert nur der Commander, nie das Skript.
Leitplanken
- Propose-only bleibt: keine Code-Zeile geht ohne Klick live. Das Gate ist dieses Buch; einzige Ausnahme sind die eng geschnittenen Doku-Bagatellen (oben).
- „Frontend ohne Build"-Warnung (nur mc2): enthält ein Branch
frontend/srcohne frischesfrontend/dist, bleibt die Oberfläche nach dem Annehmen alt, bis am PC gebaut wird. Lucy-Karten brauchen die Warnung nicht — dort baut IMMER der PC. - Ablehnen löscht nur den Remote-Branch; die Historie auf Gitea bleibt.
Diese Datei kam übrigens selbst über das Auftragsbuch ins Repo — als erste echte
End-to-End-Annahme (Probe-Branch wartung/annahme-probe, 08.07.2026).