Files
mission-control-v2/AGENTS.md
T
HitonabiandClaude Opus 5 8aa22e6591 perf(frontend): v3-Umbau P0 — Ballast raus, Startbuendel halbiert
Erste Etappe des v3-Umbaus. Bewusst ohne jede Architektur-Aenderung: nur
Entruempeln, damit der Rest des Umbaus auf einem messbar leichten Stand aufsetzt.

Gemessen (vorher -> nachher):
  dist gesamt      27 375 720 B -> 1 477 852 B   (-94,6 %)
  Dateien in dist         135   ->        35
  Start-Chunk gzip    220 278 B ->   110 571 B   (-49,8 %)
  CSS gzip             31 577 B ->    15 121 B   (-52,1 %)
  Schrift-Dateien         112   ->        11     (WOFF 1: 0)

Vier Eingriffe:

1) avatar.vrm (24,5 MB) entfernt. Lag in public/ und dist/, wurde von KEINER
   Zeile des Repos referenziert — der Renderer Avatar3D.tsx war schon vorher
   verschwunden. War 89,5 % der Nutzlast, die auf die Box ging. Damit fallen
   auch die .gitignore-Sonderregel und der Direkt-Deploy-Schritt weg.
   DISASTER_RECOVERY.md §3·D ehrlich auf "ausgebaut" gesetzt (7 Stellen).

2) Schriften: die 11 @fontsource-Sammelimporte zogen ALLE Subsets (latin-ext,
   griechisch, kyrillisch) und je eine WOFF-1-Fassung mit — 112 Dateien, 1,58 MB,
   davon 902 kB WOFF 1, das kein Browser dieser App je abruft. Jetzt stehen die
   @font-face-Regeln direkt in index.css: nur latin, nur WOFF 2, nur die Schnitte,
   die per grep ueber die font-*-Klassen wirklich belegt sind.
   Nebenbei behoben: JetBrains Mono 600/700 fehlten komplett — die 19 Stellen mit
   `font-mono font-bold/semibold` wurden vom Browser synthetisch fettgerechnet.
   Jetzt echte Schnitte; bei Monospace ist die Laufweite gleich, kein Layout-Versatz.

3) Recharts aus dem Startbuendel. Das Cockpit ist die Startseite und laedt daher
   NICHT lazy; ueber SystemStatusCard/TokenPerformanceCard zog es Recharts samt
   d3 in index-*.js. LiveAreaChart ist jetzt eine Lazy-Huelle (Suspense mit
   hoehengleichem Platzhalter, damit nichts springt), die Recharts-Umsetzung liegt
   in LiveAreaChartImpl.tsx und kommt als eigener Chunk nach (105 kB gzip).

4) index.css: height 100dvh mit 100% als Rueckfall. Auf Mobilbrowsern mit
   einfahrender Adressleiste ist 100 % nicht die sichtbare Hoehe.

Dazu ein Buendel-Budget in beiden Ampel-Dateien (.gitea/ = MC2-Fassung,
deploy/ = universelle Vorlage): Start-Chunk und dist-Gesamtgroesse werden am
FRISCHEN Build im Runner gemessen. Bewusst kein Vergleich mit dem committeten
dist — der waere ueber Node-Versionen hinweg flatterhaft und wuerde dauerhaft
rot leuchten, was das Signal zerstoert.

Verifiziert gegen die Box (Frontend-Dev mit MC_API_TARGET=192.168.178.151:9001):
Cockpit rendert mit Live-Daten, keine Konsolenfehler, alle 11 Schriftschnitte
registriert, LiveAreaChartImpl + recharts laden nachweislich als Nachlade-Chunk.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-28 08:27:49 +02:00

5.1 KiB

AGENTS.md — Mission Control 2.0

Projekt-Geschmack für Coding-Agenten (Kilo Code, Claude Code lesen diese Datei). Kurz gehalten, nur die Wahrheiten, die man sonst schmerzhaft lernt. Details: README.md, docs/.

Was das ist

Lokaler Local-AI-Stack für die Box (Bosgame M5, Strix Halo, Vulkan/RADV). Schichten: Engine (llama-swap) · Builtin-Routing-Gateway (model: auto) · MC2 (FastAPI + React/shadcn) · Hermes-Agent (das autonome Gehirn "Lucy"). Backend Python (Box läuft Python 3.14), Frontend Vite/React/shadcn/Tailwind.

Hardware-Spezifikationen der Box (WICHTIG für alle Agenten):

  • System: Bosgame M5 (AMD Strix Halo APU)
  • Arbeitsspeicher (RAM/VRAM): 128 GB Shared Memory (ca. 122.7 GB nutzbar).
  • Inference-Limit: Modelle im GGUF-Format dürfen maximal ca. 100-110 GB groß sein (entspricht ca. 150B Parametern bei Q4_K_M). Größere Modelle (wie 200B+ oder 2T Parameter) können lokal nicht ausgeführt werden und sind auszuschließen, es sei denn, es handelt sich um stark quantisierte MoEs. Gedächtnis & Dienste: Hermes ist das autonome Agenten-Gehirn („Lucy") und die alleinige Gedächtnis-Wahrheit — es führt sein Gedächtnis selbst. Der frühere Sidecar auf :8765 samt Memory-MCP-Server und MC2-Memory-Plugin wurde am 07.08.2026 abgelöst und am 27.08.2026 restlos ausgebaut (docs/wissen/VERDIKTE.md): MC2 hat keine /api/memory-Routen mehr, nichts darf mehr dorthin greifen. Governor, Zed-Workflows und alte Mittelschichten sind komplett gelöscht.

Sprache (nicht verhandelbar)

  • Alles User-Sichtbare ist Deutsch: UI-Texte, Fehlermeldungen, Update-/Radar-Meldungen, Skills, LLM-Summaries, Commit-Messages, Code-Kommentare.
  • Hermes' INTERNE System-Prompts bleiben Englisch (fremde Software, wir forken sie nicht). Antwort-Sprache ≠ Prompt-Sprache — Deutsch kommt aus SOUL.md, nicht aus den Tool-Prompts.

Build & Deploy (die häufigste Falle)

  • frontend/dist WIRD committet. Auf der Box läuft KEIN Node-Build; das Backend liefert die gebauten Assets direkt aus. Nach jeder Frontend-Änderung: cd frontend && npm run build, dann das neue frontend/dist mit-committen. Vergessen = Box zeigt alten Stand.
  • Deploy macht git reset --hard origin/main (deploy/deploy.sh). Heißt: main muss vor dem Deploy auf Gitea liegen, und uncommittete Box-Änderungen gehen verloren (Absicht).
  • Nie direkt auf main arbeiten. Immer Branch (wartung/...), Gate grün, dann Merge/Deploy.

Agentic IDE & Vibe Coding

  • Zero Middle-Layers: Coding passiert zu 100% lokal auf dem Dev-PC in der OpenCode Desktop IDE.
  • Es gibt keinen Zed-Workflow, keine OpenCode-CLI-Mittelschicht und keinen Governor mehr.
  • Der Agent in OpenCode Desktop nutzt via MCP (.agents/mcp_config.json) die API der Box (:9001/v1), um autonom Projekte zu bauen.
  • Mix-Ansatz beim Testen: Der Agent testet lokal. Vor dem Push muss er prüfen, ob das Gitea-VERIFY-Skript fehlerfrei durchläuft.

Zeit & Umgebung

  • Box = Ubuntu, läuft in Europe/Berlin (seit 03.07.2026; vorher UTC). Dev-PC = Windows. Naive/lokale Zeiten immer über MC_LOCAL_TZ (= Europe/Berlin) auflösen, nie datetime.now() ohne TZ annehmen (siehe backend/services/reminders.py).

Backend-Konventionen

  • Router unter backend/routers/ (APIRouter(prefix="/api")), Logik in backend/services/ (Single Source of Truth — Router bleiben dünn). Beispiel-Lehre: Restart-Allowlist lebt NUR in services.maintenance (System-Dienste via sudo -n, User-Dienste via systemctl --user); keine zweite Allowlist in einem Router duplizieren.
  • Gate vor Commit: python -m py_compile <geänderte .py> muss durchlaufen.
  • Wartung ist sudo-frei gedacht (systemctl --user). Wo doch sudo nötig ist (llama-swap = System-Dienst), sauber über die NOPASSWD-Whitelist / password_required-Rückgabe, nie hart failen.
  • ‼️ Die feingranularen sudoers.d-Regeln sind faktisch wirkungslos. In /etc/sudoers steht hitonabi ALL=(ALL) NOPASSWD: ALL — der Nutzer, unter dem alle MC2-Dienste laufen, darf ohnehin alles passwortlos. sudoers.d/mc2-autonomie und sudoers.d/mission-control dokumentieren also, was gebraucht würde, schränken aber nichts ein. Das ist eine bewusste Entscheidung für die Single-User-Appliance; verlasse dich beim Bauen nicht darauf, dass eine Whitelist dich bremst. Wer das wirklich härten will, kommt um einen eigenen Service-User nicht herum — die Pauschalzeile einfach zu ziehen, bricht OS-Update, Config-Sync und den wöchentlichen Auto-Neustart still. (Geprüft 27.08.2026; die doppelte Zeile wurde damals entfernt, Sicherung /root/sudoers.bak-*.)
  • Lokal (Windows) müssen Box-Shell-Befehle harmlos fehlschlagen statt zu crashen.

Grenzen (Verdikt, eingehalten)

  • Hermes-Quellcode nie selbst patchen (Fork verboten). Config/Deps ja, Code-Umbau nein.
  • Security-Config (approvals, Tokens, ufw, command_allowlist) nie ohne explizites User-Ja.
  • Alles reversibel halten: Branch + Backup + Pin.

Gitea

Remote = Hitonabi/mission-control-v2. Auth ist flatterhaft → Push mit Retry, nur über PowerShell/GCM. Neue Repos per API anlegen. Kein GitHub.