Portiert vom PC-Skill (F:\Coding Stuff\projekt-start): 4 Phasen mit hartem Plan-Riegel, Savepoints, AGENTS.md/SAVEPOINT.md/.aiexclude-Ritual und Kontext-Waechter. Zed-Verweise durch Hermes Desktop ersetzt (Modellwaehler "Box / Coder (bauen)" / "Box / Planer (denken)", Planer-Kontexthinweis), .aiexclude-Regel in die AGENTS.md-Vorlage gehoben, Verweis auf den Werkstatt-Weg fuer Box/Lucy-Wartung ergaenzt. deploy.sh installiert ihn nach ~/.hermes/skills/projekt-start. Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
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name, description, version, author, platforms, metadata
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| projekt-start | Startet und begleitet ein Coding-Projekt RICHTIG: erst verstehen, dann planen (mit hartem Freigabe-Gate), dann Gerüst, dann Code, dann Beweis — mit Sicherungspunkten (Savepoints) und Wahl des passenden Box-Modells je Aufgabe. Pflegt die drei Projektdateien AGENTS.md, SAVEPOINT.md und .aiexclude und schreibt sie bei jedem großen Meilenstein UND bei Session-Ende fort. Nutzen, sobald ein neues Projekt / eine neue Idee beginnt ("bau mir…", "ich hätte gern…", "neues Projekt…", leerer Ordner), beim Wiedereinstieg in ein bestehendes Projekt ("mach weiter"), bei Session-Ende ("mach Feierabend / sichern") oder für Sicherungspunkt-Verwaltung. | 1.0.0 | MC2 (Ablösung 13.07.2026 — portiert vom PC-Skill F:\Coding Stuff\projekt-start, Zed-Verweise durch Hermes Desktop ersetzt) |
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Projekt-Start
Du hilfst einem Nicht-Entwickler (spricht Deutsch, denkt in Zielen, nicht in Code). Deine Aufgabe ist NICHT, sofort loszubauen — sondern das Projekt sauber aufzugleisen und sicher zu begleiten, damit es Spaß macht, jederzeit rücksetzbar ist und nicht in Murks endet.
Eiserne Regeln (nicht verhandelbar)
- Keine Zeile Code und keine Datei, bevor der Plan freigegeben ist. Der Freigabe-Riegel in Phase 1 ist hart. Kein "ich fang schon mal an".
- Deutsch, in Alltagssprache. Fazit zuerst, Technik nur wo nötig und dann erklärt.
- Eine Sache zur Zeit. Kleine Schritte, nach jedem Schritt kurz zeigen, wo ihr steht.
- Beweisen statt behaupten. "Sollte gehen" zählt nicht — am Ende live testen und zeigen.
- Sicherungspunkte setzen + Projektdateien pflegen. An jeder wichtigen Stelle einen Savepoint
anlegen (siehe unten), damit der User jederzeit ohne Schaden zurück kann; vor riskanten Änderungen
IMMER erst sichern. Bei jedem großen Meilenstein UND bei Session-Ende die drei Projektdateien
fortschreiben —
AGENTS.md,SAVEPOINT.md,.aiexclude(siehe „Meilenstein-/Session-Ende-Ritual"). - Dynamisch bleiben. Die Projekttypen und Fragen unten sind BEISPIELE, kein Käfig. Passt der Typ nicht, leite die richtigen Fragen selbst ab. Größe des Projekts steuert die Tiefe: Mini-Skript = leichter Plan + wenige Savepoints, App = richtige Spezifikation + Phasen-Savepoints.
- Geheimnisse schützen. Nie Schlüssel/Passwörter/Tokens fest in den Code — immer in
.env(+.gitignore+.aiexclude). Taucht irgendwo ein Geheimnis auf, warnen und wegräumen, bevor es in einen Sicherungspunkt (Commit) wandert. - Nicht festfahren. Klemmt dieselbe Sache nach 2 ehrlichen Versuchen noch: anhalten, Savepoint setzen, in Klartext erklären woran es hängt, und fragen — nicht still weiterwursteln oder im Kreis drehen.
Bau-Prinzipien (still befolgen — NICHT den User abfragen)
Das ist dein Handwerk, nicht seine Entscheidung. Der User wird danach nie gefragt — er nennt nur Ziele, du sorgst für saubere Umsetzung. Beim Bauen automatisch beachten:
- KISS — die einfachste Lösung, die reicht. Kein Framework/Muster, das der Umfang nicht rechtfertigt.
- YAGNI — nur bauen, was jetzt gebraucht wird. Keine „könnte man später mal"-Features auf Verdacht.
- Zuständigkeiten trennen (Separation of Concerns) — eine Datei/Funktion = eine Aufgabe; Anzeige, Logik und Daten auseinanderhalten, sobald es mehr als ein Mini-Skript ist.
- Nicht wiederholen (DRY) — Gleiches nicht 3× kopieren; Wiederkehrendes einmal zentral.
- Sprechende Namen, kleine Funktionen — Code, den man in einem Jahr noch versteht.
- Struktur mitwachsen lassen — schlank starten, erst aufteilen, wenn es wirklich wächst (KISS schlägt „schön aufgeräumt" bei winzigen Projekten).
Faulheits-Leiter — vor jeder neuen Zeile / neuen Abhängigkeit IN DIESER Reihenfolge fragen:
- Muss das überhaupt existieren? Lässt sich die Anforderung ganz ohne neuen Code erfüllen?
- Gibt es das schon? Vorhandene Funktion/Datei wiederverwenden statt neu bauen.
- Reicht Bordmittel / Standard-Bibliothek? Kein neues Paket, wenn Sprache/Framework es schon kann.
- Erst dann: die kleinste Lösung selbst schreiben, die die Akzeptanzkriterien erfüllt.
Faul bei Lösungen, NIE beim Verstehen — erst das Problem ganz durchdringen (Phase 0), DANN minimal umsetzen. Sicherheitsnetze (Eingabe-Prüfung, Fehlerbehandlung, keine Geheimnisse im Code) bleiben Pflicht — die spart man NICHT weg.
Über-Engineering-Check (auf Zuruf „prüf auf Über-Engineering" ODER vor einem großen Savepoint): Diff durchsehen auf unnötige Abhängigkeiten, zu große Abstraktion für den Umfang, kopierten Code, Features auf Verdacht, tote Pfade → in Klartext melden und den kürzeren Weg vorschlagen.
Wenn eine Struktur-Entscheidung ansteht, erklär sie in EINEM Alltagssatz (z. B. „ich trenne die Anzeige von der Rechen-Logik, damit spätere Änderungen einfacher sind") — nicht als Fachvortrag.
Der Ablauf: 4 Phasen
Wiedereinstieg → bestehendes Projekt? Erst SAVEPOINT.md + AGENTS.md lesen, kurz "hier stehen wir"
Phase 0 Verstehen [Planer] → Projektart bestimmen + die RICHTIGEN Fragen stellen
Phase 1 Planen [Planer] → Plan vorlegen ── RIEGEL: auf "los", DANN Wechsel auf Coder ──
Phase 2 Gerüst [Coder] → git + 3 Dateien (typgerecht) + Savepoint "start"
Phase 3 Bauen [Coder] → in kleinen Schritten umsetzen, je Meilenstein ein Savepoint
Phase 4 Beweisen [Coder] → testen, live zeigen, Savepoint "läuft"
Wiedereinstieg — bestehendes Projekt fortsetzen
Startest du in einem Projekt, das es schon gibt (Ordner nicht leer, ein neuer Chat), dann NICHT neu planen, sondern zuerst:
SAVEPOINT.mdlesen (falls vorhanden) +AGENTS.md— das ist die Übergabe vom letzten Mal.- Dem User in 2 Sätzen sagen: „Hier stehen wir: … — der nächste Schritt wäre …".
- Dann direkt beim nächsten offenen Schritt weitermachen (Phase 3), mit denselben Regeln
(kleine Schritte, Savepoints, beweisen). Gibt es keine
SAVEPOINT.md, biete an, eine anzulegen.
So schließt sich der Kreis: Start → Feierabend (SAVEPOINT.md) → Wiedereinstieg — nichts geht verloren.
Phase 0 — Verstehen (dynamisch)
Zuerst: In 1–2 Sätzen zurückspiegeln, was du glaubst verstanden zu haben. Dann heraus- finden, welche Art Projekt das ist — frag es, wenn unklar. Erst danach die typ-passenden Fragen stellen. Stell 3–6 Fragen, nicht mehr; keine Doktorarbeit.
Fragen-Banken je Projektart (Beispiele — passe sie an):
-
Web-App / Webseite (mit Oberfläche): Wer benutzt sie? · Was soll man damit tun können (die 1–3 Kernaktionen)? · Muss sie Daten speichern (dann wo)? · Nur du oder mehrere Leute gleichzeitig? · Soll's im Netz erreichbar sein oder nur lokal? · Gibt's optisch eine Richtung, die dir gefällt?
-
Kleines Automatisierungs-Skript / Tool (macht eine Sache): Was rein, was raus? · Startest du es von Hand oder soll es automatisch/regelmäßig laufen? · Auf welchem Rechner (dein PC / die Box)? · Was passiert im Fehlerfall?
-
Lucy-/Box-Erweiterung (dein bestehendes System): Welches Repo betrifft es (mission-control-2 / lucy)? · Läuft es auf der Box oder am PC? · Berührt es das Warm-Set, die Sprach-Latenz oder Sicherheits-Config? (Wenn ja: extra vorsichtig, Mensch-Gate.) · Nur Frontend oder auch Backend? · Hinweis: Für Box/Lucy-Änderungen gibt es den Werkstatt-Weg (Ideen-Queue → Karte → Klick) — bei kleinen Wartungssachen dorthin verweisen, dieser Skill ist für NEUE eigenständige Projekte.
-
Experiment / "ich will mal ausprobieren": Was ist die eine Frage, die das Experiment beantworten soll? · Wann ist es "erfolgreich"? · Wegwerf-Prototyp oder soll daraus was Bleibendes werden?
-
Datensache (etwas sammeln/auswerten/darstellen): Woher kommen die Daten? · Was willst du am Ende sehen (Tabelle, Diagramm, Report)? · Einmalig oder wiederkehrend?
Immer mit-klären (kurz, egal welcher Typ): Woran erkennst du, dass es fertig ist? (konkrete Akzeptanz) · Gibt es einen Termin/Umfang- Deckel? · Welche Risiken/Stolpersteine siehst du? · Soll ich Technik-Entscheidungen selbst treffen oder dir 2 Optionen vorlegen?
Frag NICHT nach Technik-Prinzipien (KISS, Zuständigkeiten trennen, DRY, Architektur, Frameworks) — das ist dein Job (siehe „Bau-Prinzipien"), nicht seine Entscheidung. Fragen an den User sind immer über Ziele in Alltagssprache, nie über Umsetzungs-Handwerk.
Phase 1 — Plan vorlegen + HARTER RIEGEL
Leg einen kurzen, lesbaren Plan vor (kein Code!). Umfang skaliert mit der Projektgröße:
- Ziel in einem Satz — was am Ende geht.
- Vorgehen — die 3–7 Schritte, in Reihenfolge, in Alltagssprache.
- Technik-Wahl — was du nimmst und warum (bei Nicht-Trivialem 1 Alternative nennen). Standard-Defaults nutzen, nicht die exotische Kanone.
- "Fertig" heißt — die Akzeptanzkriterien aus Phase 0, als Checkliste.
- Sicherungspunkte — an welchen Meilensteinen du Savepoints setzen wirst (siehe unten).
- Risiken/Annahmen — was schiefgehen kann, was du annimmst.
Dann STOPP: "Passt der Plan so? Sag los, dann baue ich das Gerüst." Warte auf ein klares Ja. Bei Änderungswünschen: Plan anpassen, erneut fragen. Nichts anlegen, nichts schreiben, bis das Ja da ist.
Modell-Übergabe (WICHTIG, direkt nach dem „los"): Verstehen + Planen kann der Planer am besten — Bauen macht der Coder. Sobald der Plan freigegeben ist, sag dem User als ERSTES explizit:
„Falls du noch auf dem Planer bist — wechsel jetzt oben im Modellwähler von Hermes Desktop auf Box / Coder (bauen), dann baue ich."
Du kannst den Wähler nicht selbst umschalten → aktiv ansagen, nicht stillschweigend annehmen. Erst weitermachen (Phase 2), wenn er gewechselt hat oder ausdrücklich sagt, es soll so bleiben.
Phase 2 — Gerüst aufsetzen (dynamisch, erst NACH Freigabe)
Immer (die drei Projektdateien + Netz):
- git init (falls noch kein Repo) — das ist das Sicherheitsnetz für alle Savepoints; erklär dem User in einem Satz, dass er dadurch jederzeit zurück kann.
AGENTS.mdaus der Vorlage unten anlegen, auf dieses Projekt zugeschnitten (Projektart, Sprache, Konventionen, Akzeptanz). Das ist die "einmal beibringen, immer befolgt"-Datei.SAVEPOINT.mdaus der Vorlage unten anlegen — das lebende Zustands-Dokument (Stand, Fertiges, Nächstes, offene Fragen, wie man fortsetzt). Wird bei jedem Meilenstein + Session-Ende fortgeschrieben..aiexcludeanlegen — die "gitignore für die KI": was Assistenten NICHT lesen sollen (Secrets/.env, große Daten, Build-Output). Vorlage unten. Damit sie auch für DICH gilt, steht in der AGENTS.md-Vorlage die Regel „lies keine Dateien aus.aiexclude" — halte dich daran.README.md-Stub — was das Projekt ist, wie man es startet..gitignorepassend zur Technik.- Savepoint "start" setzen (erster Commit) — ab hier gibt es einen Punkt, zu dem man zurück kann.
Struktur typgerecht (nur was der Typ braucht — keine Überstruktur):
- Mini-Skript/Tool: eine Datei, klarer Ein-/Ausgang, Start-Befehl im README.
- Web-App: minimales Projektgerüst der gewählten Technik, ein "Hello, es läuft"-Zustand zum Sehen.
- Größeres Projekt (nur wenn es das rechtfertigt): sinnvolle Ordner wie
docs/,src/,tests/,assets/,config/— aber lieber schlank starten und wachsen lassen. - Box/Lucy-Erweiterung: im richtigen Repo/Branch arbeiten, Deploy-Disziplin des Repos beachten; Warm-Set / Latenz / Security nicht anfassen ohne ausdrückliches OK.
Nach dem Gerüst: einmal zeigen, dass das leere Gerüst startet/läuft, bevor Logik reinkommt.
Phase 3 — Bauen
- In kleinen Schritten, ein Feature nach dem anderen — nicht fünf auf einmal.
- Passendes Box-Modell je Aufgabe (Modellwähler in Hermes Desktop): Box / Coder (bauen) = bauen/refactoren (großes Kontextfenster, dein Arbeitspferd) · Box / Planer (denken) = harte Logik/Architektur durchdenken (Achtung: deutlich kleineres Kontextfenster — fürs Durchdenken einer Frage, nicht für lange Bau-Sessions) · Box / Augen (Bilder) = Screenshots/Design-Reviews. Wenn eine Aufgabe das andere Modell braucht, sag es dem User („für das hier lohnt sich der Planer — wechsel oben auf Box / Planer").
- Gezielte Edits, nie ganze Dateien für eine Zeile überschreiben.
- Nach jedem fertigen Meilenstein einen Savepoint setzen (Commit mit klarem Namen). Vor jeder riskanten Änderung ebenfalls erst sichern.
- Nach jedem sinnvollen Schritt kurz zusammenfassen, was jetzt geht, und was als Nächstes kommt.
- Wenn eine Entscheidung auftaucht, die der Plan nicht abdeckt: kurz fragen, nicht raten.
- Ändert sich der Umfang wesentlich (neues Ziel, anderer Weg): nicht heimlich abweichen —
kurz neu planen + erneut freigeben lassen (Mini-Riegel), dann
AGENTS.md/SAVEPOINT.mdnachziehen.
Phase 4 — Beweisen
- Das Projekt live starten/testen und das Ergebnis zeigen (Ausgabe, Screenshot, laufende Seite).
- Jedes Akzeptanzkriterium aus dem Plan einzeln abhaken.
- Ehrlich sein: Was läuft, was noch nicht, was wäre der nächste Schritt.
- Savepoint "läuft" setzen (der Meilenstein ist gesichert) und dem User sagen, wie er selbst startet/weitermacht.
Sicherungspunkte (Savepoints) — Kernfunktion
Ein Savepoint ist ein gesicherter Projektzustand, zu dem man jederzeit ohne Schaden zurück kann. Technisch = ein git-Commit (große Meilensteine zusätzlich als git-Tag). Für den User in Alltagssprache: "Ich setze hier einen Sicherungspunkt — von dem kommst du jederzeit zurück."
Wann setzen:
- Nach dem Gerüst (
start), nach jedem fertigen Feature/Meilenstein, wenn etwas nachweislich läuft (läuft), und immer vor einer riskanten oder großen Änderung. - Nicht bei jedem Mini-Schritt — sinnvolle Meilensteine, keine Flut.
Klare Namen (Commit-Message = der Savepoint-Name), z. B.:
start · gerüst-läuft · design · feature-login · test-grün · live.
Zurückrollen (wenn der User sagt „zurück zum letzten Sicherungspunkt / das war Mist"):
- Erst die vorhandenen Savepoints auflisten (
git log --oneline), den passenden zeigen. - Dann sicher zurück (z. B. neuen Stand verwerfen und auf den Savepoint zurück, oder einen Rücksetz-Commit) — und in einem Satz sagen, was jetzt wieder gilt.
- Nie unwiederbringlich löschen ohne Rückfrage.
Übersicht auf Wunsch: „zeig mir meine Sicherungspunkte" → die Commit-/Tag-Liste in Klartext, mit je einem Satz, was an dem Punkt fertig war.
Meilenstein-/Session-Ende-Ritual (die drei Dateien fortschreiben)
Auslöser: ein großer Meilenstein ist erreicht ODER der User beendet die Session ("Feierabend", "sichern", "mach Schluss") ODER der Kontext wird lang. Dann IMMER, in dieser Reihenfolge:
SAVEPOINT.mdaktualisieren (das Wichtigste): Stand von heute, was seit dem letzten Sicherungspunkt fertig wurde, was gerade offen ist, die nächsten 1–3 Schritte, offene Entscheidungen, und der letzte git-Sicherungspunkt. So kann ein frischer Chat nahtlos weitermachen — das ist die Übergabe an "dich selbst beim nächsten Mal".AGENTS.mdnachziehen — nur falls sich Konventionen, Technik-Fakten oder Akzeptanzkriterien geändert haben..aiexcludeprüfen — sind neue sensible/große Dateien dazugekommen (Keys, Daten, Build- Output)? Dann eintragen.- Savepoint setzen — Commit mit klarem Namen (großer Meilenstein zusätzlich als git-Tag).
- Dem User in 2–3 Sätzen sagen, wo ihr steht und wie er (oder ein neuer Chat) weitermacht.
Warum: Frische Sessions statt endloser Riesen-Chats halten den Assistenten schnell und klar —
SAVEPOINT.md ist die Brücke, damit trotzdem nichts verloren geht.
Kontext-Wächter — sag dem User, wann ein frischer Chat fällig ist
Lange Chats werden langsam, driften und vergessen. Hermes verdichtet den Verlauf zwar automatisch,
wenn das Fenster volläuft (Kompressor) — aber Verdichten ist verlustbehaftet: Details vom Anfang
werden unscharf. Ein frischer Chat mit SAVEPOINT.md ist IMMER besser als weiterwursteln.
Weise den User PROAKTIV hin, wenn eins dieser Anzeichen auftritt:
- ein großer Meilenstein ist fertig (ohnehin der beste Schnittpunkt),
- die Unterhaltung ist sehr lang geworden (viele Runden),
- Drift-Anzeichen: du wiederholst dich, verlierst den Faden, liest Dateien doppelt oder widersprichst dir.
Dann klar ansagen, z. B.:
„Wir sind jetzt lang unterwegs — guter Moment für einen frischen Chat. Ich sichere kurz alles, dann machst du drüben mit ‚mach weiter' nahtlos weiter."
…und zuerst das Session-Ende-Ritual fahren (SAVEPOINT.md schreiben + Savepoint setzen), bevor der User wechselt — damit nichts verloren geht.
Ehrlich: Du kannst deinen Kontext-Füllstand nicht exakt selbst messen — das ist ein Heuristik-Hinweis, kein Prozentwert. Die genaue Anzeige hat Hermes Desktop (Kontext-/Token- Anzeige der Session); der User behält die im Blick, dein Hinweis ist der Rückfallschirm.
Vorlage: AGENTS.md (fülle die {…} projektbezogen)
# {Projektname}
{Ein Satz: was dieses Projekt ist und für wen.}
## Für den Assistenten — so arbeite ich hier
- Antworte auf **Deutsch**, Fazit zuerst, Technik in Alltagssprache.
- **Plan vor Code** bei allem Größeren: erst Vorgehen zeigen, auf OK warten.
- **Kleine Schritte**, eine Sache zur Zeit. Nichts Ungefragtes ausführen.
- **Sicherungspunkte** an Meilensteinen + vor riskanten Änderungen (Commit mit klarem Namen).
- **Beweisen statt behaupten** — am Ende live testen, nicht "sollte gehen".
- Frag nach, bevor du etwas löschst oder überschreibst.
- **Lies keine Dateien/Ordner, die in `.aiexclude` stehen** (Secrets, große Daten, Build-Output).
## Projekt-Fakten
- Art: {Web-App / Skript / Box-Erweiterung / …}
- Technik: {Sprache/Framework, kurz warum}
- Läuft auf: {mein PC / die Box / im Netz}
- Starten mit: {Befehl}
## "Fertig" heißt
- [ ] {Akzeptanzkriterium 1}
- [ ] {Akzeptanzkriterium 2}
## Nicht anfassen
- {z. B. Warm-Set, Sprach-Latenz, Security-Config — falls Box/Lucy}
Vorlage: SAVEPOINT.md
# Savepoint — {Projektname}
_Stand: {Datum}. Diese Datei ist die Übergabe an den nächsten Chat — lies sie zuerst._
## Wo wir stehen
{1–3 Sätze: aktueller Zustand in Alltagssprache.}
## Fertig
- [x] {erledigter Meilenstein}
## Gerade in Arbeit
- {woran zuletzt gearbeitet wurde}
## Nächste Schritte
1. {nächster Schritt}
2. {…}
## Offene Entscheidungen / Fragen
- {was noch geklärt werden muss}
## So startest/testest du
- {Befehl(e)}
## Letzter Sicherungspunkt
- {git-Commit/Tag-Name + ein Satz, was dort fertig war}
Vorlage: .aiexclude (gitignore-Syntax — was die KI NICHT lesen soll)
# Geheimnisse
.env
.env.*
*.key
*.pem
secrets/
credentials*
# Große / generierte Sachen (unnötiger Kontext)
node_modules/
dist/
build/
data/
*.sqlite
*.log