# Architektur des Homelab Orchestrators (Teil Box-Wart) _Stand 24.09.2026, Code in `main` = `75611be`. Für Agenten und Techniker. Versionen, Ports und Modelle mit Messwerten: [wissen/STACK.md](wissen/STACK.md)._ Der Homelab Orchestrator (vormals Mission Control 2, kurz „MC2") hat zwei Bereiche: „Box-Wart" für die KI-Box und „Homelab" für den Proxmox-PC. Zwei Instanzen, eine Oberfläche: Dieselbe Codebasis läuft auf der KI-Box (Rolle `box`) und später als Container auf dem Proxmox-PC (Rolle `homelab`). Die Homelab-Instanz ist noch nicht eingerichtet (Phase 3, braucht User-OK); dieses Dokument beschreibt deshalb vor allem die Rolle `box`. Der Box-Wart hält die KI-Box aktuell, passt auf sie auf und sucht bessere Modelle. Er besteht aus vier eigenen Python-Prozessen, einer Bash-Schicht für Updates, Sicherung und Meldungen und aus Zustandsdateien unter `/srv/models`. Er steuert zwei fremde Programme: llama-swap mit llama.cpp (die Modelle) und Hermes (der Agent „Lucy" mit Telegram). ## Überblick ```mermaid flowchart LR subgraph Netz["Heimnetz"] BR["Browser (PC, Handy)"] OC["OpenChamber (PC)"] LD["Lucy-Desktop (PC)"] NQ["NerdQuiz (Arcane)"] end subgraph Box["KI-Box"] MC2["MC2 :9001
Oberfläche, /api"] GW["mc2-gateway :9010
/v1, Bild-Weiche"] ST["mc2-steward
Wächter, Re-Warm"] RD["mc2-radar
00:30"] HE["Hermes :8642
Lucy, Telegram"] LS["llama-swap :8080"] end BR --> MC2 OC -->|/v1| MC2 LD -->|/api, /v1| MC2 MC2 -->|/v1 roh| GW HE -->|/v1| GW GW --> LS NQ -->|/v1, Alias fast| LS RD -->|Baseline| LS ST -.->|prüft| MC2 ``` Alle Modell-Anfragen enden bei llama-swap, das je Modell einen `llama-server` startet. NerdQuiz geht als einziger Client an MC2 vorbei direkt auf `:8080`. Nur den Radar-Kandidaten startet der Radar-Lauf nachts als eigenen `llama-server` auf `:5899`, neben llama-swap. ## Prozesse | Prozess (Unit) | Einstieg | Aufgabe | Eigener Zustand | |---|---|---|---| | `mission-control-2` (`:9001`) | `backend/app.py` | Oberfläche aus `frontend/dist`; 62 `/api`-Routen; reicht `/v1` roh an den Gateway weiter (`MC_V1_UPSTREAM`); reicht das Hermes-Dashboard unter `/hermes-ui/` durch (HTTP und WebSocket); Erinnerungen; startet Update- und Download-Aufträge als eigene systemd-Einheiten `mc2-job-` (`services/jobengine.py`) | Briefkasten, Erinnerungen, Routing-Policy, Hugging-Face-Zugang, ausgeblendete Hinweise | | `mc2-gateway` (`127.0.0.1:9010`) | `backend/gateway_app.py` | `/v1` mit `model: auto` und Bild-Weiche, Kontext-Warnung, `/gw/health` | Token-Zähler (`~/.hermes/token_stats.json`) | | `mc2-steward` | `backend/steward.py` | Re-Warm (alle 90 s, lädt das Hirn nach, wenn nichts geladen ist), Config-Watch (5 s), Wächter (jede Minute) | `mc2-waechter.json` (einziger Schreiber) | | `mc2-radar` (Timer 00:30) | `backend/radar_lauf.py` | Suche und Nachttest neuer Modelle | `mc2-radar.json`, Baseline, `/srv/models/radar/` | | Bash-Schicht | `deploy/*.sh` | Updates (`autoupdate.sh` mit `update-swap.sh`, `update-engine.sh`, Postchecks, `self-repair.sh`), Sicherung (`backup.sh`, `restore.sh`), Meldungen (`notify.sh`, `morgenmeldung.sh`), Vorwärmen (`warmup.sh`), `projekte-sync.sh`, Deploy (`deploy.sh`, `pruefen.sh`) | Pins, Meldeprotokoll, Nacht-Warteschlange, Deploy-Log | Alle vier Python-Prozesse teilen die flachen Pakete `backend/services/` und `backend/kern/` (Import über `PYTHONPATH` und `WorkingDirectory` der Units). Router bleiben dünn, die Logik liegt in `backend/services/` (siehe `AGENTS.md`). **Warum getrennte Prozesse** (Umbau v3, 15.07.): Der Gateway ist klein, wird kaum angefasst und startet sich selbst neu (`Restart=always`, `TimeoutStopSec=5`). MC2 darf deshalb neu starten, ohne dass Anfragen von Lucy und OpenChamber abreißen. Der Steward überlebt MC2-Neustarts und kann MC2 selbst überwachen. Rückweg ist jeweils eine Zeile in `deploy/mission-control-2.service` (`MC_V1_UPSTREAM` bzw. `MC_REWARM_ENABLED=0`/`MC_SENTRY_ENABLED=0` entfernen). Fremde Dienste, die der Box-Wart nur steuert oder überwacht: `llama-swap` (System-Unit, `--watch-config`), `hermes-gateway`, `hermes-builtin-ui`, `lucy-stimme`, `voice-service` und `box-console` (beide schlafen seit 24.09.). ## Rollen und Partner-Instanz (seit 24.09., Phase 2a) - **`backend/kern/einstellungen.py`:** `MC_ROLLE` (`box` oder `homelab`, Standard `box`), `MC_INSTANZ` (Anzeigename, Standard „Box-Wart" bzw. „Homelab"), `MC_DATEN_DIR` (Zustandsdateien; Standard `/srv/models` auf der Box, `/var/lib/mc2` im Homelab), `MC_PARTNER_URL` (Basis-URL der anderen Instanz, leer = keine) und `MC_PARTNER_NAME`. - **`backend/kern/zeit.py`:** die eine Zeitzone `MC_LOCAL_TZ` (Standard `Europe/Berlin`) statt einer Kopie je Modul. - **`backend/kern/partner.py`:** Lebenszeichen der anderen Instanz über deren `/api/health` (5 s Zeitlimit, 15 s zwischengespeichert). - **Rolle `box`** hängt alle Box-Router ein. **Rolle `homelab`** lädt nur `/api/health` und `/api/partner`; die Homelab-Router folgen in Phase 3. `steward.py` betreibt Re-Warm und Config-Watch nur in der Rolle `box`; der Wächter prüft im Homelab nur Platte und Partner. - **`/api/health`** nennt `rolle` und `instanz`; `engine_reachable`, `gateway_reachable` und `brain` gibt es nur auf der Box. - **`GET /api/partner`** liefert das Lebenszeichen der anderen Instanz. **`/api/partner/`** reicht an `/api/` weiter (alle Methoden, nach der Herkunftsprüfung). `partner/…` und `stream` werden nicht weitergereicht: Zwei Instanzen sollen sich keine Anfrage endlos zureichen, und der Live-Strom würde offen bleiben. - **Wächter:** Antwortet die andere Instanz nicht, entsteht der Hinweis „ antwortet nicht", rot erst nach `MC_WAECHTER_PARTNER_TAKTE` = 5 Takten, damit ein Neustart kein Alarm ist. - Die Units setzen weder `MC_ROLLE` noch `MC_PARTNER_URL`: Die Box läuft in der Rolle `box` und ohne Partner, bis die zweite Instanz eingerichtet ist. ## Aufträge (seit 24.09., Phase 2b) - **Eigene Einheiten:** `services/jobengine.py` startet jeden Auftrag (Update, Modell-Download) per `systemd-run` als Einheit `mc2-job-` des Nutzer-Managers (als root: des System-Managers). `RuntimeMaxSec` ist das Zeitlimit, „Abbrechen" stoppt die Einheit samt Kindern. Ein Neustart von MC2 (Deploy, Absturz) würgt den Auftrag nicht mehr ab. - **Akten:** `/mc2-jobs/.json` (Zustand), `.log` (Ausgabe), `.exit` (Exit-Code, atomar von einer Bash-Hülle geschrieben). MC2 liest die Akten beim Start (`wiederaufnehmen()` im Lebenszyklus der App) und beobachtet laufende Aufträge weiter; endet eine Einheit ohne Exit-Code, gilt der Auftrag als gescheitert bzw. abgebrochen oder als Zeitlimit. Beendete Aufträge verschwinden nach einem Tag bzw. ab 40 Stück. - **Geheimnisse** (z. B. `HF_TOKEN`) gehen über eine nur für den Nutzer lesbare Umgebungsdatei `.env`, die der Auftrag beim Start liest und löscht — nicht über Befehlszeile oder Einheit (auf der Box nachgeprüft). - **Nacharbeiten** sind benannt (`@jobengine.nacharbeit`): `wartung:nach_update` (Zwischenspeicher leeren) und `modell:rolle` (Rolle nach dem Download setzen). Sie stehen mit ihren Daten in der Akte, laufen also auch nach einem Neustart, und zwar vor dem Endzustand: Wer „done" sieht, sieht auch ihre Wirkung. - **Ohne systemd** (PC, Tests, `MC_JOBS_ART=prozess`) läuft der Auftrag als Kindprozess und überlebt keinen Neustart. Ein Probelauf daneben (`MC_PROBELAUF=1`) nimmt keine Aufträge auf. ## Ziele, Bausteine und Update-Verlauf (seit 24.09., Phase 2d) - **Gemeinsames Modell** `backend/kern/ziele.py`: Ein Ziel ist ein Gerät (KI-Box, später Proxmox-Host, Container, Arcane-VM) mit Bausteinen. Jeder Baustein hat einen Stand (`neu`, `aktuell`, `unbekannt` mit Grund, `festgehalten`, `wird-geprueft`), Versionen und den Knopf, der das Update anstößt (Methode, Pfad, Rückfrage). - **Box-Adapter** `services/box_updates.py` (`ki_box_ziel()`): Betriebssystem, Motor, llama-swap und Hermes aus dem Zwischenspeicher der Update-Prüfung (10 Minuten, nach jedem Update sofort neu), Pins als `festgehalten`, gescheiterte Prüfungen als `unbekannt`. `GET /api/ziele` liefert die KI-Box; der Homelab-Teil liefert seine Ziele ab Phase 3 unter `/api/homelab/ziele`, die Oberfläche legt beide zu einer Liste zusammen. - **Strukturierter Update-Verlauf** `/mc2-update-verlauf.jsonl`: je Baustein eine JSON-Zeile (`lauf`, `anlass`, `ts`, `baustein`, `ergebnis`, `text`). Es schreiben `autoupdate.sh` (Helfer `ergebnis`/`verlauf`; die Telegram-Texte bleiben Zeichen für Zeichen gleich) und die Update-Knöpfe (Abschluss-Haken `wartung:verlauf` der Aufträge, bei „Alle aktualisieren" mit dem Teil, an dem die Kette scheiterte). `services/update_verlauf.py` liest ab dem ersten strukturierten Eintrag nur noch ihn, ältere Läufe weiter aus `~/mc2-notify.log`. Den Hermes-Auftrag des Sonntags-Laufs startet `autoupdate.sh` mit `?verlauf=0`, damit er nicht doppelt erscheint. - **Sammel-Schreiben der llama-swap-Config** `llamaswap.sammeln()`: Alle Änderungen darin lesen dieselbe Config aus dem Speicher; geschrieben wird einmal am Ende, bei einem Fehler gar nicht. Ein Radar-Tausch (Eintragen, Befehl, Zwilling, Alias, Gruppe, ttl) und die Hirn-Umstellung sind damit je ein Schreibvorgang statt bis zu sieben; jeder Schreibvorgang lässt llama-swap alle Modelle entladen. Hermes wird erst danach umgestellt. ## Modelle und Modell-Rollen - **Rollen-Aliase statt Namen:** Clients fragen `hermes`/`fast` (Hirn), `coder`/`heavy` (Coder), `vision` und `coder-bild` (Bild-Zwillinge), `embed`, `reranker`. Die Eintragsnamen ändern sich beim Tausch, die Aliase nicht. - **Gruppen:** `brains` (`swap: false`, `persistent: true`, `exclusive: false`) enthält nur das Hirn, es bleibt geladen. `bild` (`swap: true`, `exclusive: false`) enthält die zwei Zwillinge, höchstens einer ist geladen. Alles andere lädt bei Bedarf und geht nach `ttl` wieder raus. - **Bild-Weiche** (`routers/gateway_proxy.py`, `services/router_logic.py`): Hat der aktuelle Schritt ein Bild, geht die Anfrage an den Zwilling der Rolle (Coder-Ziele an `coder-bild`, alles andere an `vision`). Ältere Bilder beschreibt `vision` einmal als Text (Cache je Bild), damit der Rest beim schnellen Modell mit Draft bleibt. - **`model: auto`** ist die Chat-Spur: normal `fast`, bei langen oder schweren Anfragen `heavy` (Schwellen in der Routing-Policy `mc2-routing.json`, ohne Datei gelten die Env-Defaults). - **Warm halten:** `warmup.sh` (Root-Kopie in `/usr/local/bin/llama-swap-warmup.sh`) läuft nach jedem Start von llama-swap. Danach übernimmt der Re-Warm im Steward; welches Modell warm bleibt, sagt `MC_WARMSET` im Drop-in `mc2-steward.service.d/warmset.conf` (heute nur das Hirn). - **Speicherregel:** Warm-Set plus größtes Bedarfsmodell ≤ ~115 GB, sonst droht ein Kernel-OOM. ## Wer schreibt was | Datei | Schreiber | Regel | |---|---|---| | `/etc/llama-swap/config.yaml` | MC2 (Modelle, Rollen, Aufräumen, Hirn-Umstellung), Radar („Übernehmen"), `deploy.sh`, `restore.sh` | Die lebende Datei ist die Wahrheit. MC2 schreibt nur unter `llamaswap.config_sperre()` (Thread-Sperre plus `flock` auf `.mc2-config.lock`) und atomar. `deploy.sh` überschreibt nur, wenn sich `deploy/llama-swap.config.yaml` im selben Deploy geändert hat. Jede Änderung lädt llama-swap neu und entlädt alle Modelle. | | `~/.hermes/config.yaml` | Hermes; MC2 nur bei der Hirn-Umstellung; `autoupdate.sh` und `restore.sh` beim Rückweg; `self-repair.sh` | MC2 ändert nur `model.default`/`model.model`, atomar, vorher `config.yaml.bak-hirn-`; bei einem Lesefehler schreibt es nichts. | | `mc2-steward.service.d/warmset.conf` | `deploy.sh`; das Radar beim Übernehmen eines neuen Hirns | Das Radar tauscht den Namen in `MC_WARMSET` und startet den Steward neu. | | `/srv/models/mc2-waechter.json` | nur der Steward | MC2 liest und führt Knöpfe aus; der nächste Takt sieht das Ergebnis. Der Ordner folgt `MC_DATEN_DIR`. | | `/srv/models/mc2-quittiert.json` | nur MC2 (Knopf „Ausblenden bis zum nächsten Lauf") | Der Steward liest; ein ausgeblendeter Werkzeugfehler-Hinweis kommt wieder, wenn der nächste Lauf des Jobs erneut Fehler hat. | | `/srv/models/mc2-radar.json` (+ `mc2-radar-baseline.json`) | Radar-Lauf und MC2 | jede Änderung unter `flock`, atomar | | `/srv/models/mc2-jobs/` | nur MC2 (Akten) und die Hülle des Auftrags (`.log`, `.exit`) | Akten atomar; Protokoll und Exit-Code schreibt der Auftrag selbst, MC2 hängt nur `[mc]`-Zeilen an. | | `/srv/models/mc2-pins.json` | `autoupdate.sh` hält fest; MC2 gibt frei | Format: Baustein → `pinned`, `version`, `grund`, `datum` | | `/srv/models/mc2-announce.json` (Briefkasten, 200 Einträge) | nur MC2 | Steward und Gateway liefern per HTTP (`MC_ANNOUNCE_HTTP`), `notify.sh` per `POST /api/voice/announce` | | `/srv/models/mc2-reminders.json` | nur MC2 | Erinnerungs-Schleife und `/api/reminders` im selben Prozess | | `/srv/models/mc2-geheimnisse.json` | MC2 (Einstellungen) | Hugging-Face-Zugang, Rechte 0600 | | `/srv/models/mc2-discover.json` | MC2, Radar | Cache der Hugging-Face-Entdeckung (12 h) | | `/srv/models/mc2-deploy.log` | `deploy.sh` | eine Zeile je Deploy, auch gescheiterte | | `~/mc2-notify.log` | `notify.sh` (anhängen), `morgenmeldung.sh` (über 3 MB auf 2 MB kürzen) | Quelle des Update-Verlaufs für Läufe vor dem 24.09.; der Wortlaut „QUEUED für Morgen-Digest" muss bleiben | | `/srv/models/mc2-update-verlauf.jsonl` | `autoupdate.sh`, MC2 (Update-Knöpfe) | nur anhängen, eine JSON-Zeile je Baustein | | `~/.hermes/night-queue.txt` | `notify.sh` (anhängen), `morgenmeldung.sh` (übernehmen, senden) | nicht gesendeter Stapel bleibt als `.senden` liegen | ## Meldeweg `deploy/notify.sh` ist der eine Meldeweg: Die Meldung geht in Lucys Briefkasten (`POST /api/voice/announce`) und an Telegram. Zwischen 00:00 und 06:59 sammelt `notify.sh` alles Nicht-Dringende in der Nacht-Warteschlange; `morgenmeldung.sh` (Timer 07:00) schickt es als eine Nachricht. Dringend ist `-d`, ein Betreff mit „Alarm" oder „Notfall" oder ein Text, der mit „KRITISCH" beginnt. Lucy-Desktop fragt den Briefkasten ab (`/api/voice/announcements`) und spricht neue Einträge. Telegram hat zwei Wege: zuerst `hermes send --to telegram`; scheitert das oder fehlt Hermes (die Homelab-Instanz hat keins), geht die Meldung direkt an die Telegram-Bot-API (seit 24.09., live bewiesen 15:41). Die Zugangsdaten liest `notify.sh` aus der Datei in `MC_TELEGRAM_ENV` (Standard `~/.hermes/.env`: `TELEGRAM_BOT_TOKEN`, `TELEGRAM_HOME_CHANNEL`, optional `TELEGRAM_HOME_CHANNEL_THREAD_ID`) und gibt das Token über stdin an `curl`, damit es nicht in der Prozessliste steht. Erst wenn beide Wege scheitern, bleiben Protokoll und `wall` (`MC_NOTIFY_OHNE_WALL=1` schaltet `wall` ab). Einzelheiten und Betreffzeilen: [BETRIEB.md](BETRIEB.md). ## Schnittstellen In der Rolle `box` 62 Routen unter `/api`: 60 des Box-Warts (seit 24.09., vorher 95) und 2 für die Partner-Instanz. In der Rolle `homelab` gibt es nur `/api/health` und die Partner-Routen. | Gruppe | Routen | |---|---| | Cockpit (`routers/boxwart.py`) | `GET /start`, `GET /hinweise`, `POST /hinweise/{id}/aktion/{aktion}`, `GET /modelle/nutzung`, `GET /updates/verlauf`, `POST /updates/festgehalten/{baustein}/freigeben`, `GET /modelle/aufraeumen`, `POST /modelle/aufraeumen/loeschen` | | Radar (`routers/radar.py`) | `GET /radar`, `POST /radar/suche`, `POST /radar/{id}/uebernehmen`, `POST /radar/{id}/verwerfen` | | Modelle (`routers/models.py`) | `GET /models`, `GET /discover`, `POST /models/register`, `GET /hf/search`, `GET /hf/quants`, `POST /models/install`, `GET /jobs`, `POST /jobs/{id}/cancel`, `POST /models/{id}/role`, `POST /models/unload`, `POST /models/{id}/unload`, `POST /models/{id}/load`, `DELETE /models/{id}` | | Wartung (`routers/maintenance.py`) | `GET /maintenance/updates`, `GET /maintenance/update-details`, `POST` `check-updates`, `os-update`, `engine-update`, `swap-update`, `hermes-update`, `update-all`, `restart`; `GET /maintenance/logs`; `GET`/`POST /maintenance/geheimnisse` | | System (`routers/system.py`) | `GET /system/status`, `GET /system/services`, `POST /system/backup`, `GET /system/backups`, `POST /system/restart`, `GET /system/token-stats` | | Lucy und Sprache (`routers/voice.py`) | `POST /alarm`, `POST /voice/announce`, `GET /voice/announcements`, `POST /voice/stt`, `POST /voice/turn`, `POST /voice/chat`, `GET /lucy/stimme/health`, `POST /lucy/stimme/tts`, `POST /lucy/stimme/tts/stream` | | Sonstiges | `GET /health`, `GET /stream` (Live-Strom, SSE), `GET /routing`, `GET`/`POST /reminders`, `DELETE /reminders/{id}`, `GET /zeitmaschine`, `POST /zeitmaschine/restore` | | Partner (`routers/partner.py`) | `GET /partner` (Lebenszeichen), `/partner/{pfad}` (Durchreiche, alle Methoden) | Dazu `/v1/*` (Weiterleitung an den Gateway), `/hermes-ui/` und die Auslieferung der Oberfläche. Unbekannte `/api`-Pfade liefern einen Fehler (bei `GET` 404) statt der Startseite. Die MCP-Server in `mcp/` sprechen dieselben Routen. **Herkunftsprüfung** (`backend/services/herkunft.py`, statt Anmeldung): Schreibende Aufrufe (`POST`, `PUT`, `PATCH`, `DELETE`) auf `/api/` mit dem `Origin` einer fremden Webseite lehnt MC2 mit 403 ab. Erlaubt bleiben Aufrufe ohne `Origin` (Skripte, `curl`), `Origin: null` bzw. `file://` (Lucy-Desktop), dieselbe Adresse wie die Oberfläche und die Entwicklungs-Ports 5173, 5180, 5181. `/v1` ist nicht betroffen. ## Der Homelab-Teil (Phasen 3 und 4, Code seit 24.09.; Einrichtung wartet auf das User-OK) Derselbe Code in der Rolle `homelab`, in einem eigenen Container auf dem Proxmox-PC (`deploy/homelab/`). Er braucht **keinen Proxmox-Schlüssel**: Alles, was vom Host kommt, liefert der Ausführer. ```mermaid flowchart LR AF["Ausführer
Proxmox-Host, root"] -->|holt Aufträge, Bericht alle 10 min| HL["Homelab-Teil
Container, :9001"] HL -->|Ziele, Läufe| UI["Oberfläche
Seite Homelab"] BOX["KI-Box :9001"] <-->|prüfen sich, /api/partner| HL HL -->|Webprüfung| G["Gäste
AdGuard, Gitea …"] ``` - **Ausführer** `deploy/homelab/ausfuehrer.py` (root auf dem Host, nur Standardbibliothek, `mc2-ausfuehrer.service`): holt sich Arbeit beim Homelab-Teil ab („Pull“, kein offener Port auf dem Host) und weist sich mit einem gemeinsamen Geheimnis aus (Kopfzeile `X-MC2-Ausfuehrer`; erzeugt der Homelab-Teil in `/var/lib/mc2/ausfuehrer.token`, liegt auf dem Host in `/etc/mc2-ausfuehrer.json`, beides 0600). Er führt nur eine feste Liste von Aktionen aus (`bericht`, `snapshot`, `update`, `os_update`, `suchen`, `zurueck`, `snapshot_loeschen`, `host_update`, `host_neustart`) und prüft selbst, ob ein Gast das Etikett `community-script` oder `watcher` trägt und nicht `watcher-aus` — dem Server vertraut er dabei nicht. - **Bericht** (nur lesend, auch von Hand: `python3 ausfuehrer.py --bericht`): Host-Version und Paket-Updates, je Gast Status, IP, Etiketten, Snapshots, ob ein Snapshot geht (Bind-Mounts wie beim PBS verhindern ihn), die Community-Script-Kennung (aus `/usr/bin/update` im Gast), die App-Version (je App eigener Weg: `/root/.`, `AdGuardHome --version`, `netbird version`, `dpkg-query`, Docker-Image-Datum) und die Paket-Updates im Gast samt Alter der Paketlisten. - **Homelab-Teil** `backend/services/homelab/`: `kanal.py` (Geheimnis, Auftragsliste, Bericht), `apps.py` (App- Katalog: Name, GitHub-Quelle, Weboberfläche), `inventar.py` (Bericht + neueste Versionen von GitHub + eigene Webprüfung → Ziele im gemeinsamen Modell; Paketlisten älter als 14 Tage = „unklar“ mit Knopf „Nach Updates suchen“), `updates.py` („Jetzt updaten“). Schnittstellen `routers/homelab.py` unter `/api/homelab/…`. - **„Jetzt updaten“** (nur per Knopf): Snapshot (wo möglich) → `update` des Community-Scripts (`PHS_SILENT=1`) bzw. Pakete → 20 s warten → frischer Bericht → Prüfung (Gast läuft, Weboberfläche antwortet, App-Version neu). Rot und Snapshot da → automatisch zurück + dringende Meldung; grün → ältere `mc2-`-Snapshots weg + Meldung. Läufe in `/var/lib/mc2/homelab-laeufe.json` und im strukturierten Update-Verlauf. Host: Pakete per Knopf mit Warnung, Neustart als eigener Knopf. - **Arcane und Docker** (`services/homelab/arcane.py`): Arcanes eigene Version kommt öffentlich über `/api/app-version`; die Docker-Images mit neuerem Stand und der Updater brauchen einen Arcane-API-Schlüssel (`MC_ARCANE_KEY`, Kopfzeile `X-API-Key`). Docker-Updates laufen zuerst nur als Probelauf (`dryRun`); echt erst mit `MC_ARCANE_ECHT=1`. Die Arcane-VM braucht dafür kein Etikett, weil der Ausführer nicht beteiligt ist. - **Wächter** in der Rolle `homelab`: Platte, Partner (die KI-Box), Ausführer (kein Bericht seit 30 min = rot) und jede Weboberfläche der freigegebenen Gäste. - **Oberfläche**: Die Seite „Homelab“ zeigt alle Geräte als Karten — die KI-Box (`/api/ziele`) und alles aus `/api/homelab/ziele` — mit Stand je Baustein, Rückweg und Knopf samt Rückfrage. - **Meldungen** ohne Hermes: `notify.sh` im Container nimmt den Zweitweg direkt an die Bot-API (`/etc/mc2/telegram.env`), nachts sammelt eine eigene Morgenmeldung („[Morgenmeldung Homelab]“). - **Einrichtung** (Reihenfolge, jeder Schritt braucht das User-OK): `container-anlegen.sh` → `ausrollen.sh ` → `ausfuehrer-einrichten.sh ` → `box-partner.sh `; Details in [BETRIEB.md](BETRIEB.md).