Zweite Etappe. Kern: das Frontend traegt kein Geheimnis mehr, und es laeuft
nicht laenger als einziger Teil des Stacks ungeprueft durchs Gate.
## B-01 — Box-Sudo-Passwort: ersatzlos entfernt
Das Passwort lag im localStorage und reiste bei JEDEM mutierenden Request mit —
als Header `X-Sudo-Password` UND im JSON-Rumpf. Da /etc/sudoers den Dienst-Nutzer
mit `NOPASSWD: ALL` fuehrt, waere ein einziger XSS in der SPA Root auf der Box
gewesen.
AUF DER BOX GEMESSEN: `sudo -n true` laeuft durch. Das Passwort wurde also nie
gebraucht — es war reines Risiko ohne Gegenwert. Darum keine Umkonstruktion
(Sitzungs-Cookie o. AE.), sondern Loeschung, quer durch den ganzen Pfad:
frontend/src/lib/api.ts kein localStorage-Zugriff mehr
frontend/.../SettingsTab.tsx Eingabefeld weg, dafuer die Erklaerung warum
backend/routers/maintenance.py SudoReq entfaellt, 8 Endpunkte entschlackt
backend/services/maintenance.py _run() nutzt immer `sudo -n`
backend/services/jobengine.py keine stdin-Pipe mehr (DEVNULL)
`password_required` bleibt als ehrliches Signal: Verlangt sudo je doch ein
Passwort, ist das eine Konfigurations-Frage auf der Box — nichts, was man mit
einem im Browser geparkten Geheimnis uebertuencht.
## HuggingFace-Token: liegt jetzt auf der Box
Derselbe Fehler, kleinerer Radius. Neu: backend/services/geheimnisse.py — Datei
neben den anderen mc2-*.json, Rechte 0600, atomar geschrieben. Die Oberflaeche
erfaehrt nur, OB ein Token gesetzt ist, nie seinen Wert. Ein Schluessel-Allowlist
verhindert, dass ein fehlgeleiteter Request beliebige Felder hineinschreibt.
Prozess-Env (HF_TOKEN) hat Vorrang und wird als solche angezeigt.
Verifiziert gegen das lokale Backend: setzen/lesen/loeschen ok, unerlaubter
Schluessel wird mit Klartext-Grund abgewiesen, der Wert kommt nie zurueck.
## B-14 — Fehlermeldungen sagen jetzt, was los ist
api() warf `new Error("500 Internal Server Error")` und verwarf den Rumpf; der
eigentliche Grund aus FastAPIs `detail` erreichte die Oberflaeche nie. Neu:
ApiError mit status + detail, inklusive Validierungslisten und HTML-Fehlerseiten
(ein kaputter Rumpf darf die Meldung nicht in einen zweiten Fehler verwandeln).
Zwei Aufrufstellen zeigen den Grund jetzt statt "Fehler" (Discover, ModelBrowse).
## B-07 — Tests und Linter, ehrlich eingeordnet
Praezisierung gegenueber dem Audit: Die MC2-Ampel fuehrt bewusst GAR KEINE Tests
aus (dokumentiert: die Python-Dienste haengen an ML-Wheels, die echten Tests sind
Pruefstand + Box). Das ist fuer die Dienste richtig — fuer Frontend-Unit-Tests
nicht: die laufen in jsdom, brauchen weder Modell noch GPU, und sind in 1,3 s durch.
Vitest + Testing Library, 17 Tests in 3 Dateien
ESLint (flat config) + Prettier
Beides jetzt Teil der Ampel
Die Tests sind kein Feigenblatt: acht davon sind der Zaun um B-01 — sie beweisen,
dass api() weder Kopfzeilen noch Rumpf aus dem localStorage anreichert. Dazu eine
ESLint-Regel, die localStorage-Zugriffe auf Schluessel mit password/token/secret
im Namen hart abweist (an einer Probe verifiziert; harmlose Schluessel wie
mc_sidebar_collapsed bleiben erlaubt).
ESLint meldet 0 Fehler / 93 Warnungen. Die 18 Treffer der neuen React-Compiler-
Regeln (setState im Effekt, Ref-Zugriff im Render) sind ECHT, aber quer durch
10 500 Zeilen zu beheben ist P5-Arbeit. Sie stehen als sichtbare Warn-Liste statt
abgeschaltet — ein ab Tag eins rotes Gate ist kein Gate mehr.
## Nebenbefund, im Browser reproduziert: veraltetes Buendel nach Deploy
Ein Deploy ersetzt dist und startet den Dienst neu; offene Tabs behalten aber ihr
altes Start-Buendel, dessen Nachlade-Chunks nun fehlen — der naechste
Ansichtswechsel wirft. Galt schon fuer die 10 lazy Views, traf durch P0 nun auch
die Startseite. lib/veralteteVersion.ts faengt Vites `vite:preloadError` ab und
laedt EINMAL neu (Sperre in sessionStorage gegen Endlosschleife).
## Nachgemessen
Start-Chunk gzip 111 411 B · dist gesamt 1 480 097 B (beide im Ampel-Budget)
tsc --noEmit sauber · 17/17 Tests gruen · ESLint 0 Fehler
Im echten Browser gegen das lokale Backend geprueft: Einstellungen holen den
Token-Zustand von der Box, kein Passwort-Feld mehr, Knoepfe korrekt gesperrt,
beide Cockpit-Diagramme rendern (Achsen + Zeitachse sichtbar).
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Der "Hermes GUI"-Tab (iframe auf /hermes-ui/) und das Hermes-Terminal-ttyd
(:7681) entfallen — die Agent-Oberfläche ist jetzt die Hermes-Desktop-App,
die über den BESTEHENDEN MC2-Proxy /hermes-ui/ (WS inklusive) an die Box
andockt. hermes-builtin-ui (:9119) bleibt als Desktop-Gateway erhalten und
wird im Dienste-Drawer + /api/system/services erstklassig geführt (statt
hermes-terminal); Wartungs-Allowlist kann ihn jetzt neu starten.
- Frontend: Tab/View raus (nav.ts, App.tsx, TerminalView.tsx gelöscht),
AgentView + (Legacy-)AgentStatusCard zeigen Desktop-Gateway statt ttyd,
Dienste-Zeile hermes-terminal → hermes-builtin-ui, Versions-Zeile
"Hermes UI" (nesquena-Karteileiche ~/hermes-webui) entfernt.
- Backend: terminal_url/terminal_reachable + HERMES_TERMINAL_* raus,
console.py proxyt nur noch die Box-Konsole, /api/system/services führt
hermes-builtin-ui, USER_SERVICES getauscht, hermes-webui-GitInfo raus.
- deploy.sh: legt hermes-terminal + hermes-webui idempotent still
(disable --now + Unit-Löschung). deploy/hermes-terminal.service bleibt
EINEN Zyklus im Repo (das laufende alte deploy.sh kopiert es noch —
Selbst-Reset-Falle); Aufräum-Commit folgt nach dem nächsten Deploy.
- frontend/dist mit-committet (Box baut nicht selbst).
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
c) System-Logs ausgebaut: neue LogConsole-Komponente färbt Fehler (rot) und
Warnungen (amber) ein, "Nur Probleme"-Filter mit Zähler, Zeilen-Suche;
voice-service in die Dienst-Liste aufgenommen (war nur backend-seitig).
e) Mem0-Dubletten automatisch: deterministischer Auto-Dedupe-Loop (täglich,
apply=True, Schwelle 0.9 > manueller 0.85 da ohne Review) als Backend-
Hintergrund-Task — kein Memory-Bloat mehr ohne Zutun. Knopf bleibt on-demand.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
a) Update-Meldungen: generischer Release-Summarizer in Lucys Stimme mit
strukturiertem Aktions-Verdikt ("Musst du etwas tun? NEIN/JA") für
Hermes, Engine (llama.cpp) und llama-swap; Fangnetz-Hinweis verheiratet
Breaking-Change-Sorge mit dem Postcheck.
b) OS ehrlich: zurückgestellte Pakete (Phasen-Rollout / kept back) werden
ausgewiesen statt scheinbar zu hängen.
d) Ehrliche Speicher-Zahlen: KV-Cache aus echten GGUF-Architektur-Daten
(Layer × KV-Köpfe × head_dim) + KV-Quant aus dem cmd statt params-blinder
Schätzung — footprint_gb als eine Zahlensprache (Zentrale, Modell-Manager,
fits-Check auf warmset+largest). Auto-Rewarm-Nudge nach Config-Reload.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
- Update-Job: nach 'hermes update' laeuft 'hermes doctor' (Job rot bei Fehlern)
- hermes-postcheck.sh: Journal-Scan auf Unknown/deprecated/defaulting (Lehre aus v0.18:
approvals.mode 'auto' wurde still ungueltig -> alle Tools in pending_approval),
Tool-Smoke (echo via Agent, erkennt pending_approval), Voice-Smoke (/api/voice/chat)
- Update-Modal: die Box fasst anstehende Hermes-Commits selbst zusammen (fast-Modell,
no-think, gecacht auf neuesten Hash) — Breaking Changes zuerst
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>