feat(stream): v3-Umbau P4 — Messwerte kommen gepusht statt gepollt
Fuenfte Etappe. Der Ereignisstrom war bisher ein reiner Anstoss-Bus, und die
Messwerte holte sich das Frontend im 3-Sekunden-Takt selbst — zwei Dauer-Anfragen,
unabhaengig davon, ob sich etwas geaendert hatte (Befund B-12).
## Backend: /api/stream
routers/events.py bedient jetzt zwei Endpunkte aus EINEM Sammler:
/api/stream `invalidate` (bei Aenderung) + `metrik` (jede Sekunde)
/api/events nur `invalidate` — bleibt EINE Fassung lang stehen, weil ein
Browser-Tab nach einem Deploy noch das vorige Buendel halten kann
und dieses nur /api/events kennt
Dazu services/system.py → metrik_punkt(): ein bewusst LEICHTER Messpunkt.
`system_status()` waere hier falsch — es ruft `psutil.cpu_percent(interval=0.1)`
und blockiert damit den Event-Loop 100 ms je Aufruf (bei 1-s-Takt 10 % der Zeit),
plus den Versions-Check, den niemand sekuendlich braucht. Gemessen: 0,2 ms je
Punkt mit `interval=None`.
Token stehen als GESAMTZAEHLER im Ereignis, nicht als Rate. So bleibt der Server
zustandslos und ein verpasster Punkt verfaelscht nichts — der Klient rechnet die
Rate aus zwei Punkten.
Neu im Fingerabdruck: Jobs (Zustand + Fortschritt). Damit ist auch der 3-s-Poller
der System-Schublade nur noch Sicherheitsnetz.
## Was bewusst FEHLT
Kein `agent`-Thema fuer Lucys Denkschritte. MC2 kann Hermes' interne Schritte nicht
sehen, ohne dessen Quellcode zu patchen — per AGENTS.md verboten. Eine leere Leitung
zu bauen waere eine Zusage, die keiner einloest. Das betrifft die Agent-Matrix aus
§4.4 der Spezifikation; sie braucht zuerst eine Datenquelle.
## Frontend
lib/events.ts hoert auf /api/stream und schreibt `metrik` direkt in den
Metrik-Speicher. Der bleibt bewusst ein useSyncExternalStore AUSSERHALB von React
(nicht der Zustand-Store aus P3): Bei einem Wert pro Sekunde wuerde ein Store-Update
jede abonnierende Komponente neu rendern.
## Gedrosselt statt abgeschaltet — eine Korrektur am eigenen Entwurf
Der erste Wurf schaltete beide Poller bei stehendem Strom komplett ab (`false`).
Das waere falsch gewesen: Beide Antworten tragen mehr als Messwerte —
/api/system/status die Versions-Hashes fuer den Schienen-Fuss, /api/system/token-stats
die Gesamtsumme und die Cloud-Ersparnis, fuer die das Backend die Tarife aufloest
(die Preis-Logik ist dort die einzige Wahrheit; sie im Klienten nachzubauen waere
eine zweite). Beides waere eingefroren.
Jetzt 3 s → 60 s bei stehendem Strom: ein Zwanzigstel der Last, und die Randdaten
bleiben frisch. Die MESSWERTE selbst kommen aus dem Strom — useSystemHistory legt
den letzten Messpunkt ueber die Query-Antwort, damit Legende, Temperatur und
Betriebszeit nicht zwischen zwei Minuten-Abfragen stehen bleiben.
## Verifiziert
Server: 12 `metrik`-Ereignisse in den ersten 4 kB des Stroms (1/s)
Server-Log ueber die ganze Prozesslaufzeit: /api/system/status 3 Anfragen,
/api/system/token-stats 3 Anfragen — vorher waere das eine je 3 Sekunden gewesen
Browser: Statusleiste zaehlt live weiter (Speicher 14,6 → 12,9 GB, CPU 3 → 2 %,
Betriebszeit 1:22 → 1:23) bei NULL fetch-Aufrufen im 49-s-Fenster
Cockpit: beide Diagramme rendern (2 Container, 5 Flaechen)
/api/events antwortet weiterhin (Alt-Tab im Log)
Einschraenkung, ehrlich: Die Browser-Pane war waehrend der Messung verborgen, und
TanStack Query pausiert Intervalle in Hintergrund-Tabs. Die Null im Klienten ist
daher KEIN sauberer Beleg fuer die Drosselung — der Server-Log ist es. Nebenbefund:
Der Strom laeuft auch im Hintergrund-Tab weiter, die Poller nicht.
37/37 Tests gruen (4 neue fuer pushMetrik: Ratenbildung, Zaehler-Ruecksprung,
letzter Messpunkt; MAX_POINTS ist jetzt exportiert, damit der Deckel-Test nicht
wieder gegen eine veraltete Kopie prueft) · ESLint 0 Fehler · Einstieg 118 582 B
gzip / Budget 125 000.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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co-authored by
Claude Opus 5
parent
5aa5a484a7
commit
b74e98ffbb
@@ -206,6 +206,47 @@ def system_status() -> dict:
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}
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def metrik_punkt() -> dict:
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"""Leichter Messpunkt fuer den Ereignisstrom (v3-Umbau P4) — EINMAL pro Sekunde.
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Bewusst NICHT `system_status()`: das ruft `psutil.cpu_percent(interval=0.1)` und
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blockiert damit den Event-Loop 100 ms je Aufruf (bei 1-s-Takt also 10 % der Zeit),
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und es haengt den Versions-Check dran, den niemand sekuendlich braucht.
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`interval=None` misst gegen den VORIGEN Aufruf statt zu warten — genau richtig fuer
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einen festen Takt. Der allererste Wert ist 0.0; das faellt bei 1 s nicht auf.
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Token stehen hier als GESAMTZAEHLER, nicht als Rate: Der Klient rechnet die Rate aus
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zwei Punkten selbst. So bleibt der Server zustandslos und ein verpasster Punkt
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verfaelscht nichts."""
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vm = psutil.virtual_memory()
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temp = _temps() or {}
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gpu = _gpu_sysfs() or {}
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try:
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from services.token_stats import get_stats
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||||
tok = get_stats()
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except Exception:
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||||
tok = {}
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try:
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du = psutil.disk_usage(str(MODELS_DIR) if MODELS_DIR.exists() else os.getcwd())
|
||||
disk = du.percent
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||||
except Exception:
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disk = None
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return {
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"cpu": psutil.cpu_percent(interval=None),
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||||
"ram": vm.percent,
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"ram_used": vm.used,
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||||
"ram_total": vm.total,
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"gpu": gpu.get("busy_percent"),
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"disk": disk,
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"temp_cpu": temp.get("cpu"),
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||||
"temp_gpu": temp.get("gpu"),
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"uptime_s": _uptime_s(),
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"tok_p": tok.get("prompt_tokens", 0),
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"tok_c": tok.get("completion_tokens", 0),
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}
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def _uptime_s() -> int | None:
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"""Sekunden seit dem Systemstart. None statt einer Ausrede, wenn psutil hier nichts
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liefert — eine erfundene Zahl waere schlimmer als eine fehlende."""
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