fix(security): v3-Umbau P1 — Geheimnisse raus aus dem Browser, Frontend endlich getestet
Zweite Etappe. Kern: das Frontend traegt kein Geheimnis mehr, und es laeuft
nicht laenger als einziger Teil des Stacks ungeprueft durchs Gate.
## B-01 — Box-Sudo-Passwort: ersatzlos entfernt
Das Passwort lag im localStorage und reiste bei JEDEM mutierenden Request mit —
als Header `X-Sudo-Password` UND im JSON-Rumpf. Da /etc/sudoers den Dienst-Nutzer
mit `NOPASSWD: ALL` fuehrt, waere ein einziger XSS in der SPA Root auf der Box
gewesen.
AUF DER BOX GEMESSEN: `sudo -n true` laeuft durch. Das Passwort wurde also nie
gebraucht — es war reines Risiko ohne Gegenwert. Darum keine Umkonstruktion
(Sitzungs-Cookie o. AE.), sondern Loeschung, quer durch den ganzen Pfad:
frontend/src/lib/api.ts kein localStorage-Zugriff mehr
frontend/.../SettingsTab.tsx Eingabefeld weg, dafuer die Erklaerung warum
backend/routers/maintenance.py SudoReq entfaellt, 8 Endpunkte entschlackt
backend/services/maintenance.py _run() nutzt immer `sudo -n`
backend/services/jobengine.py keine stdin-Pipe mehr (DEVNULL)
`password_required` bleibt als ehrliches Signal: Verlangt sudo je doch ein
Passwort, ist das eine Konfigurations-Frage auf der Box — nichts, was man mit
einem im Browser geparkten Geheimnis uebertuencht.
## HuggingFace-Token: liegt jetzt auf der Box
Derselbe Fehler, kleinerer Radius. Neu: backend/services/geheimnisse.py — Datei
neben den anderen mc2-*.json, Rechte 0600, atomar geschrieben. Die Oberflaeche
erfaehrt nur, OB ein Token gesetzt ist, nie seinen Wert. Ein Schluessel-Allowlist
verhindert, dass ein fehlgeleiteter Request beliebige Felder hineinschreibt.
Prozess-Env (HF_TOKEN) hat Vorrang und wird als solche angezeigt.
Verifiziert gegen das lokale Backend: setzen/lesen/loeschen ok, unerlaubter
Schluessel wird mit Klartext-Grund abgewiesen, der Wert kommt nie zurueck.
## B-14 — Fehlermeldungen sagen jetzt, was los ist
api() warf `new Error("500 Internal Server Error")` und verwarf den Rumpf; der
eigentliche Grund aus FastAPIs `detail` erreichte die Oberflaeche nie. Neu:
ApiError mit status + detail, inklusive Validierungslisten und HTML-Fehlerseiten
(ein kaputter Rumpf darf die Meldung nicht in einen zweiten Fehler verwandeln).
Zwei Aufrufstellen zeigen den Grund jetzt statt "Fehler" (Discover, ModelBrowse).
## B-07 — Tests und Linter, ehrlich eingeordnet
Praezisierung gegenueber dem Audit: Die MC2-Ampel fuehrt bewusst GAR KEINE Tests
aus (dokumentiert: die Python-Dienste haengen an ML-Wheels, die echten Tests sind
Pruefstand + Box). Das ist fuer die Dienste richtig — fuer Frontend-Unit-Tests
nicht: die laufen in jsdom, brauchen weder Modell noch GPU, und sind in 1,3 s durch.
Vitest + Testing Library, 17 Tests in 3 Dateien
ESLint (flat config) + Prettier
Beides jetzt Teil der Ampel
Die Tests sind kein Feigenblatt: acht davon sind der Zaun um B-01 — sie beweisen,
dass api() weder Kopfzeilen noch Rumpf aus dem localStorage anreichert. Dazu eine
ESLint-Regel, die localStorage-Zugriffe auf Schluessel mit password/token/secret
im Namen hart abweist (an einer Probe verifiziert; harmlose Schluessel wie
mc_sidebar_collapsed bleiben erlaubt).
ESLint meldet 0 Fehler / 93 Warnungen. Die 18 Treffer der neuen React-Compiler-
Regeln (setState im Effekt, Ref-Zugriff im Render) sind ECHT, aber quer durch
10 500 Zeilen zu beheben ist P5-Arbeit. Sie stehen als sichtbare Warn-Liste statt
abgeschaltet — ein ab Tag eins rotes Gate ist kein Gate mehr.
## Nebenbefund, im Browser reproduziert: veraltetes Buendel nach Deploy
Ein Deploy ersetzt dist und startet den Dienst neu; offene Tabs behalten aber ihr
altes Start-Buendel, dessen Nachlade-Chunks nun fehlen — der naechste
Ansichtswechsel wirft. Galt schon fuer die 10 lazy Views, traf durch P0 nun auch
die Startseite. lib/veralteteVersion.ts faengt Vites `vite:preloadError` ab und
laedt EINMAL neu (Sperre in sessionStorage gegen Endlosschleife).
## Nachgemessen
Start-Chunk gzip 111 411 B · dist gesamt 1 480 097 B (beide im Ampel-Budget)
tsc --noEmit sauber · 17/17 Tests gruen · ESLint 0 Fehler
Im echten Browser gegen das lokale Backend geprueft: Einstellungen holen den
Token-Zustand von der Box, kein Passwort-Feld mehr, Knoepfe korrekt gesperrt,
beide Cockpit-Diagramme rendern (Achsen + Zeitachse sichtbar).
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
co-authored by
Claude Opus 5
parent
8aa22e6591
commit
ae69c5ce31
@@ -0,0 +1,100 @@
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"""Geheimnis-Ablage auf der Box (v3-Umbau P1).
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WARUM ES DAS GIBT: Bis zum 28.08.2026 lagen das Box-Sudo-Passwort und der
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HuggingFace-Token im `localStorage` des Browsers und reisten bei jedem mutierenden
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Request mit (Header `X-Sudo-Password` **und** im JSON-Rumpf). Da der Dienst-Nutzer
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laut `/etc/sudoers` mit `NOPASSWD: ALL` läuft, wäre ein einziger XSS in der SPA
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gleichbedeutend mit Root auf der Box gewesen.
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Das Sudo-Passwort ist ersatzlos entfallen — auf der Box gemessen: `sudo -n true`
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läuft durch, es wurde also nie gebraucht. Bleibt der HF-Token; der liegt jetzt hier:
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eine Datei neben den anderen `mc2-*.json` unter MODELS_DIR, Rechte 0600, und er wird
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**nie** an den Browser zurückgegeben. Die Oberfläche erfährt nur, OB einer gesetzt ist.
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Absichtlich kein Verschlüsseln: Der Schlüssel müsste auf derselben Maschine liegen und
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wäre damit Theater. Der Gewinn ist, dass das Geheimnis den Browser gar nicht erst
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erreicht — nicht, dass die Datei unlesbar wäre.
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"""
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import json
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import logging
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import os
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from pathlib import Path
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from config import MODELS_DIR
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log = logging.getLogger(__name__)
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PFAD = Path(os.environ.get("MC_GEHEIMNISSE_PFAD", str(MODELS_DIR / "mc2-geheimnisse.json")))
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# Was hier abgelegt werden darf. Neue Schlüssel bewusst eintragen — so kann ein
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# fehlgeleiteter Request keine beliebigen Felder in die Datei schreiben.
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ERLAUBT = frozenset({"hf_token"})
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def _lesen() -> dict[str, str]:
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"""Ganze Ablage. Fehlt die Datei (frische Box, Windows-Entwicklungsrechner ohne
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/srv/models), ist das kein Fehler, sondern schlicht 'nichts gesetzt'."""
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try:
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daten = json.loads(PFAD.read_text(encoding="utf-8"))
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return {k: v for k, v in daten.items() if k in ERLAUBT and isinstance(v, str)}
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except (OSError, ValueError):
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return {}
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def _schreiben(daten: dict[str, str]) -> bool:
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"""Atomar über eine Nachbardatei, damit ein Absturz mittendrin keine halbe Datei
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hinterlässt. Rechte 0600 werden VOR dem Umbenennen gesetzt — sonst gäbe es ein
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Zeitfenster, in dem das Geheimnis world-readable auf der Platte liegt."""
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try:
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PFAD.parent.mkdir(parents=True, exist_ok=True)
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tmp = PFAD.with_suffix(".json.tmp")
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tmp.write_text(json.dumps(daten, indent=2, ensure_ascii=False), encoding="utf-8")
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try:
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os.chmod(tmp, 0o600)
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except OSError:
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pass # Windows kennt keine Unix-Rechte — lokal harmlos, auf der Box greift es
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tmp.replace(PFAD)
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return True
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except OSError as exc:
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log.warning("Geheimnis-Ablage nicht schreibbar (%s): %s", PFAD, exc)
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return False
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def hf_token() -> str | None:
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"""Der HF-Token für Modell-Downloads. Reihenfolge: Prozess-Env schlägt Datei —
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so kann die systemd-Unit ihn setzen, ohne dass jemand die Oberfläche anfassen muss."""
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return os.environ.get("HF_TOKEN") or _lesen().get("hf_token") or None
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def setzen(schluessel: str, wert: str | None) -> bool:
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"""Setzt oder löscht (wert=None oder leer) ein Geheimnis."""
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if schluessel not in ERLAUBT:
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return False
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daten = _lesen()
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if wert:
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daten[schluessel] = wert
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else:
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daten.pop(schluessel, None)
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return _schreiben(daten)
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def status() -> dict[str, bool]:
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"""Was die Oberfläche erfahren darf: nur, OB etwas gesetzt ist — nie der Wert.
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`aus_env` sagt dem Nutzer, warum ein Löschen in der Oberfläche wirkungslos bliebe."""
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daten = _lesen()
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return {
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"hf_token_gesetzt": bool(daten.get("hf_token") or os.environ.get("HF_TOKEN")),
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"hf_token_aus_env": bool(os.environ.get("HF_TOKEN")),
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"schreibbar": _schreibbar(),
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}
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def _schreibbar() -> bool:
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"""Ehrlich melden, wenn die Ablage nicht beschreibbar ist (z. B. lokal auf Windows
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ohne /srv/models) — sonst speichert die Oberfläche scheinbar erfolgreich ins Leere."""
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try:
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PFAD.parent.mkdir(parents=True, exist_ok=True)
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return os.access(PFAD.parent, os.W_OK)
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except OSError:
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return False
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