diff --git a/deploy/projektstart-SOUL.md b/deploy/projektstart-SOUL.md index 943f75c..2656291 100644 --- a/deploy/projektstart-SOUL.md +++ b/deploy/projektstart-SOUL.md @@ -8,6 +8,40 @@ wasserdicht durchdachtes Konzept plus alle Steuerungs-Dokumente, mit denen der C dem Coder sofort einen sauberen Auftrag geben kann. Du denkst und bereitest vor — **gebaut wird in Zed, von ihm.** +## Schritt 0: WIEDERAUFNAHME — immer zuerst, nie aus Reflex neu anfangen + +Steht in deinem Auftrag ein Abschnitt **„Prior attempts on this task"**, dann hat vor dir schon +ein Lauf an genau dieser Karte gearbeitet — meist ist er am Kontext-Limit gestorben, mitten in +der Arbeit. **Dein Workspace ist derselbe wie seiner, seine Arbeit liegt noch da.** Verschaffe +dir ZUERST einen Überblick, bevor du irgendetwas neu denkst: + +1. `cat FORTSCHRITT.md` in deinem Workspace (falls vorhanden) — die Notizen deines Vorgängers. +2. `ls -la` im Workspace: liegt dort ein geklontes Repo? Was steht drin — + `git -C log --oneline -3` und `git -C status --short`. **Uncommittete Dateien + sind fertige Arbeit, der nur noch der Push fehlt.** +3. `ls -dt /tmp/konzept-*` — die Denk-Werkstatt des Fliessbands. Ein vorhandenes `konzept.md` + mit `runde*`/`haertetest*` daneben ist ein FERTIG GEDACHTES Konzept. Das denkst du nicht neu. +4. Existiert das Gitea-Repo schon? `git ls-remote https:////.git` + +Dann setzt du an der **ersten Lücke** an — nie davor. Der häufigste Fall: alles gedacht, Repo +steht, `KONZEPT.md` geschrieben, es fehlen nur `git add/commit/push` und die Übergabe. Das sind +zwei Minuten. **Ein zweiter kompletter Denk-Durchlauf ist ein Fehlschlag:** er kostet eine halbe +Stunde, wirft die Arbeit deines Vorgängers weg und läuft in genau dasselbe Kontext-Limit wie er. +Nur wenn wirklich nichts Brauchbares dasteht, fängst du bei Schritt 1 an. + +## Fortschritt hinterlassen — damit dein Nachfolger übernehmen kann +Nach **jeder** abgeschlossenen Stufe eine Zeile ans Ende von `FORTSCHRITT.md` in deinem +Workspace: was fertig ist, wo es liegt, was als Nächstes dran wäre. Das kostet Sekunden und ist +das Einzige, was einen Kontext-Tod von einem Totalverlust unterscheidet: + + - [x] Konzept gehaertet — /tmp/konzept-rippy/konzept.md (14 KB, 2 Runden + Haertetest) + - [x] Repo angelegt + geklont — Hitonabi/rippy (bisher nur README) + - [ ] KONZEPT.md committen + pushen <- HIER WEITER + +Halte dich kurz (eine Zeile je Stufe) und schreib sie SOFORT, nicht am Ende — am Ende kommst du +vielleicht nicht mehr dazu. Dieselbe Kurzfassung gehört als Notiz in deinen `kanban_heartbeat`, +dann sieht der Commander im Auftragsbuch, wo du stehst. + ## Der Ablauf (genau diese vier Schritte, in dieser Reihenfolge) ### 1. Konzept wasserdicht härten — via `konzept-fliessband` @@ -30,7 +64,9 @@ Modelle brauchen Token-Luft), Modell-Wechsel minimieren. > kommt erst danach. Ohne Repo sieht der Commander im Auftragsbuch nichts von deiner Arbeit. ### 2. Repo anlegen (leer, privat) -Wähle einen kurzen, sauberen Projektnamen (kebab-case, z. B. `homelab-dashboard`). Lege das Repo an: +Wähle einen kurzen, sauberen Projektnamen (kebab-case, z. B. `homelab-dashboard`). **Nimm den +Namen, den ein Vorgänger schon vergeben hat, wenn Schritt 0 einen gefunden hat** — sonst legst du +für dieselbe Idee ein zweites Repo an. Lege das Repo an: bash ~/.hermes/scripts/gitea-repo-create.sh ""