Orchestrator-Skill: Werkstatt zum Fliessband verallgemeinert (zerlegen -> delegieren -> Zwei-Kritiker-Gate -> Vorschlag)

- deploy/worker.sh: Ein-Schuss-Arbeitsauftrag an ein Worker-Modell (Gegenstueck zu fremdblick.sh),
  Fence-Strip + Aufruf-Log (Delegations-Nachweis); v1 nur Coder-Next (heavy stirbt neben dem Warm-Set).
- deploy/skills/orchestrator/SKILL.md: Manager-Drehbuch, propose-only, Warm-Set-Schutz,
  Delegations-Pflicht + Evidenz, stage-vor-Diff, Zwei-Kritiker-Gate (Coder-Next Kompetenz + GLM Fremd-Blick).
- deploy/deploy.sh: worker.sh + orchestrator-Skill mit ausrollen.

E2E gegen die Box verifiziert (worker.log-belegte Delegation, Self-Gate + Zwei-Kritiker-Gate, propose-only).

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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Hitonabi
2026-07-06 14:04:52 +02:00
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+6 -1
View File
@@ -77,10 +77,15 @@ cp "$SRC/deploy/selbstkritik-feed.sh" "$HOME/.hermes/scripts/selbstkritik-feed.s
cp "$SRC/deploy/dreaming-feed.sh" "$HOME/.hermes/scripts/dreaming-feed.sh"
# Fremdblick-Helfer: Ein-Schuss-Zweitmeinung von einem anderen Modell (umgeht 64K-Delegations-Floor).
cp "$SRC/deploy/fremdblick.sh" "$HOME/.hermes/scripts/fremdblick.sh"
chmod +x "$HOME/.hermes/scripts/fremdblick.sh" "$HOME/.hermes/scripts/dreaming-feed.sh"
# Worker-Helfer (Orchestrator): Ein-Schuss-Arbeitsauftrag an ein Worker-Modell (Gegenstück zu fremdblick).
cp "$SRC/deploy/worker.sh" "$HOME/.hermes/scripts/worker.sh"
chmod +x "$HOME/.hermes/scripts/fremdblick.sh" "$HOME/.hermes/scripts/dreaming-feed.sh" "$HOME/.hermes/scripts/worker.sh"
# Werkstatt-Skill (Autonomie E6): Selbstwartungs-Kreislauf für Hermes.
mkdir -p "$HOME/.hermes/skills/wartung"
cp "$SRC/deploy/skills/wartung/SKILL.md" "$HOME/.hermes/skills/wartung/SKILL.md"
# Orchestrator-Skill (Autonomie): Werkstatt verallgemeinert — zerlegen → an Worker delegieren → gaten.
mkdir -p "$HOME/.hermes/skills/orchestrator"
cp "$SRC/deploy/skills/orchestrator/SKILL.md" "$HOME/.hermes/skills/orchestrator/SKILL.md"
systemctl --user daemon-reload
systemctl --user enable mission-control-2 >/dev/null 2>&1 || true
systemctl --user enable hermes-terminal >/dev/null 2>&1 || true
+183
View File
@@ -0,0 +1,183 @@
---
name: orchestrator
description: "Orchestrieren wie ein Manager: einen groesseren Auftrag in Teil-Tasks zerlegen, jeden SERIELL an das passende Worker-Modell delegieren (worker.sh, Ein-Schuss via llama-swap), die Ergebnisse einsammeln + zusammensetzen, per Fremd-Kritiker gaten und als Telegram-Vorschlag zurueckgeben. NIE selbst mergen/deployen — der Commander ist das Gate."
version: 1.0.0
author: MC2 (Autonomie — Orchestrator)
platforms: [linux]
metadata:
hermes:
tags: [orchestrator, delegation, werkstatt, mc2, fliessband]
---
# Orchestrator — du managst, du fuehrst nicht alles selbst aus
Nutze diesen Skill, wenn ein Auftrag zu gross fuer EINEN Rutsch ist, sich aber in wenige klar
abgegrenzte Teil-Tasks zerlegen laesst (ueberwiegend Code-Bau). Du bist der **Manager**: du
zerlegst, verteilst die Teile SERIELL an Worker-Modelle (die arbeiten), fuegst die Ergebnisse
zusammen und lieferst am Ende einen **Vorschlag** — der Commander entscheidet.
Das ist die Verallgemeinerung der **Werkstatt** (`wartung`): dort delegierst du EINEN Schritt
(Code-Review) an ein Fremdmodell. Hier delegierst du MEHRERE Bau-Schritte an Worker und behaeltst
die Integration + das Gate.
## Warum seriell (und warum das ok ist)
Mehrere grosse Modelle GLEICHZEITIG passen nicht in den Speicher. llama-swap ist **seriell** — ein
Modell laden → arbeiten → tauschen → naechstes. Orchestrierung ist ein **Fliessband, kein Schwarm.**
Langsamer (Swap-Latenz + einer nach dem anderen: Minuten), aber bei Hintergrund-/Telegram-Jobs egal.
## Scope-Check zuerst (klein anfangen)
Passt: ein Auftrag, der in **24 abgegrenzte Teil-Tasks** zerfaellt, jeder ein 12-Datei-Bau-Schritt
(neues kleines Modul + Test, kleine neue Funktion + Verdrahtung, zusammenhaengender Refactor in
wenigen Dateien). Zu gross (viele Module, echte Architektur-Entscheidungen, breite API-Aenderung):
dann NUR einen **Plan** als Text im Telegram-Vorschlag liefern, KEINEN Code — der Commander schneidet
dann kleiner.
## Leitplanken (nicht verhandelbar)
- **Du delegierst, du baust NICHT selbst.** Jedes Bau-Artefakt MUSS aus einem `worker.sh`-Aufruf
stammen. Schreibst du den Code selbst (auch wenn der Teil-Task „einfach genug" wirkt), statt ihn
vom Worker zu holen, ist der Lauf GESCHEITERT — sag das ehrlich, statt Eigenbau als Orchestrierung
auszugeben. Belege jeden Teil-Task im Vorschlag mit dem `worker.sh`-Aufruf UND den ersten Zeilen
seiner Roh-Ausgabe. (Warum so streng: das Manager-Modell kann kleine Tasks selbst — genau dann
faellt Delegation aus Bequemlichkeit weg; das ist der haeufigste Orchestrierungs-Fehler.)
- **Die Helfer EXISTIEREN.** `~/.hermes/scripts/worker.sh` und `~/.hermes/scripts/fremdblick.sh`
sind installiert, aber NICHT auf deinem PATH → immer mit vollem Pfad aufrufen (nie bloss `worker.sh`).
Glaubst du, sie fehlen, IRRST du dich: erst `ls -la ~/.hermes/scripts/worker.sh` ausfuehren und den
Pfad lesen, dann nutzen. „Skript fehlt" ist KEIN gueltiger Grund, den Schritt selbst zu machen.
- **Propose-only.** Am Ende steht IMMER ein Telegram-Vorschlag; die Entscheidung trifft der Commander.
NIEMALS auf `main` committen, NIEMALS mergen, NIEMALS deployen oder Dienste neu starten.
- **Nur im Worktree arbeiten.** Die Live-Instanz `~/mission-control-v2` bleibt unberuehrt.
- **Warm-Set-Schutz (harte Speicher-Falle).** Worker nur ueber **`worker.sh`** und nur Modelle, die
KLEIN neben dem Warm-Set laden — v1 = **`Qwen3-Coder-Next`** (Default in worker.sh). **NIEMALS
`heavy`/`gpt-oss-120b` als Worker** (60 GB → stirbt neben dem VL-30B-Warm-Set, gefaehrdet Lucys
~1-s-Sprech-Latenz). Planung/Zerlegung/Integration machst DU (Hermes, schon warm) selbst.
- **Fremd-Kritiker ist Pflicht-Gate.** Der zusammengesetzte Diff MUSS von `fremdblick.sh` (anderes
Modell) gegengelesen werden, bevor du vorschlaegst. Ein Manager, der Worker-Output blind
zusammenklebt, produziert leisen Muell.
- **Security-Config ist TABU:** keine Tokens, approvals, ufw, sudoers, ssh-Keys anfassen.
- Gate rot oder Kritiker dagegen → trotzdem ehrlich melden (Branch bleibt liegen), nichts beschoenigen.
## Ablauf
### 1. Zerlegen (der Manager denkt)
Brich den Auftrag in eine **geordnete, nummerierte Liste von Teil-Tasks**. Fuer jeden Teil-Task
entscheide: (a) was ist das Artefakt (welche Datei, was tut sie), (b) welches Worker-Modell +
welche Rolle (`build`/`refactor`), (c) welchen Kontext braucht der Worker (siehe Abschnitt
„Kontext-Uebergabe"). Halte die Liste kurz. Reihe die Teile so, dass spaetere auf fertige
fruehere aufbauen koennen.
### 2. Worktree anlegen (Slug = kurzer Kebab-Case-Name des Auftrags)
```
cd ~/mission-control-v2 && git fetch -q origin \
&& git worktree add /tmp/orch-<slug> -b orchestrator/<slug> origin/main
mkdir -p /tmp/orch-<slug>-work # Ablage fuer rohe Worker-Ausgaben
```
### 3. Routen — je Teil-Task ein Worker-Ein-Schuss (seriell)
Fuer jeden Bau-Teil-Task:
1. Baue die Eingabe: **genau der noetige Kontext** + der praezise Auftrag (siehe unten). Bereits
fertige Artefakte aus frueheren Schritten als Kontext mitgeben, wenn der Worker sie braucht.
2. Ruf den Worker auf und fang die Ausgabe roh ab:
```
printf '%s' "$eingabe" | WORKER_ROLE=build ~/.hermes/scripts/worker.sh > /tmp/orch-<slug>-work/<n>.out
```
(Default-Modell ist `Qwen3-Coder-Next`. Fuer einen bewusst anderen Worker `WORKER_MODEL=<echte-id>`.)
3. **Pruefe die Ausgabe, bevor du sie verwendest:** Beginnt sie mit `FEHLT:`, hast du zu wenig
Kontext gegeben → nachliefern und erneut rufen. Hat der Worker versehentlich einen ```-Codezaun
oder Prosa drumherum gesetzt, entferne ihn. Dann schreibe das saubere Artefakt mit deinen
Datei-Tools an seinen Platz im Worktree (`/tmp/orch-<slug>/...`). Der Worker hat KEINE
Datei-Haende — das Schreiben machst DU.
### 4. Integrieren + Self-Gate (nach jedem Schritt bzw. am Ende)
Die Worker liefern Bausteine — DU sorgst dafuer, dass sie zusammenpassen (Imports, Verdrahtung,
Namen). Dann das Selbst-Gate, was zutrifft:
- Python geaendert → `python3 -m py_compile <dateien>` (und wenn ein Test dabei ist und ohne
schwere Deps laeuft: den Test im Worktree ausfuehren).
- Shell geaendert → `bash -n <dateien>`
- Frontend (`frontend/src/...`) → auf der Box gibt es KEIN Node. Im Vorschlag ausweisen:
„Gate eingeschraenkt: tsc/Build laeuft erst beim Merge auf dem PC."
- **Live-Checkout unberuehrt (PFLICHT, zwei Beweise):**
- `git -C ~/mission-control-v2 status --porcelain -uno` **muss LEER sein** (Beweis, dass du
wirklich nur im Worktree gearbeitet hast — ein gruener Health-curl allein reicht NICHT, weil
der laufende Dienst den alten Code im RAM haelt und eine schmutzige Datei auf der Platte nicht
bemerkt).
- `curl -sf http://127.0.0.1:9001/api/health` muss gruen bleiben.
- Ist `git status` NICHT leer: die fremden Aenderungen im Live-Checkout mit
`git -C ~/mission-control-v2 checkout -- <datei>` zuruecknehmen (deine Arbeit liegt sicher im
Worktree) und im Vorschlag ehrlich erwaehnen.
### 5. Zwei-Kritiker-Gate ueber den GESAMTEN Diff (Pflicht)
Zwei Zweitgutachter mit je anderer Staerke lesen den zusammengesetzten Diff gegen — aus demselben
Grund wie in der Werkstatt („wer seine eigenen Hausaufgaben benotet, stimmt sich selbst zu"). **NICHT
`delegate_task`** (laeuft ueber `heavy` → 64K-Floor + Warm-Set-Kollision).
**Zuerst ALLES stagen** — sonst fehlen NEUE Dateien im Diff (haeufigste Falle: `git diff` ignoriert
untracked Dateien, die Kritiker bekaemen einen LEEREN Diff und wuerden alles blind ablehnen):
```
git -C /tmp/orch-<slug> add -A
```
Dann die Eingabe EINMAL bauen (mit `--cached`, damit die neuen Dateien drin sind):
```
EINGABE="AUFTRAG (im Wortlaut):
<der urspruengliche Auftrag>
ZERLEGUNG (deine Teil-Tasks, je 1 Zeile):
<1..n>
GIT-DIFF des Worktrees:
$(git -C /tmp/orch-<slug> diff --cached origin/main)"
```
Ist dieser Diff LEER, hast du nicht gestaged (oder nichts gebaut) → NICHT weiter, erst beheben.
**Kritik A — Kompetenz** (`Qwen3-Coder-Next`, starker Coder, vom Bauen noch geladen → KEIN Swap):
```
printf '%s' "$EINGABE" | FREMDBLICK_MODE=code ~/.hermes/scripts/fremdblick.sh
```
**Kritik B — Fremd-Blick** (`GLM-4.6V-Flash`, andere Modellfamilie, andere blinde Flecken):
```
printf '%s' "$EINGABE" | FREMDBLICK_MODE=code FREMDBLICK_MODEL=GLM-4.6V-Flash FREMDBLICK_MAXTOK=3000 ~/.hermes/scripts/fremdblick.sh
```
Reihenfolge bewusst: erst A (Coder-Next ist noch warm), dann B (ein Swap zu GLM). Beide beginnen mit
`URTEIL: <ABGELEHNT | FREIGABE-MIT-VORBEHALT | FREIGABE>`. **Warte auf beide.**
**Gate-Regel (streng):** Sagt AUCH NUR EINER `ABGELEHNT` → nachbessern (max. 2 Runden: den
betroffenen Teil-Task neu an den Worker, integrieren, BEIDE Kritiker erneut). `FREIGABE-MIT-VORBEHALT`
→ die Vorbehalte adressieren oder im Vorschlag ehrlich ausweisen (NICHT wegdiskutieren). Nur wenn
BEIDE tragen → Vorschlag. Beide Urteile KONKRET in den Vorschlag (welcher Kritiker was sagte). Faellt
ein Kritiker technisch aus (`FEHLGESCHLAGEN`/`ABGESCHNITTEN`) → einmal wiederholen, sonst „⚠ Kritik X
fiel aus" vermerken (NICHT als Freigabe zaehlen).
> Der schwere **Chef-Gutachter (`gpt-oss`)** laeuft NICHT in diesem heissen Pfad — er muesste 60 GB
> kalt laden und Lucys Warm-Set stoeren. Er prueft separat NACHTS im Leerlauf ueber die offenen
> Orchestrator-Vorschlaege (eigener Cron), wo Ladezeit + Warm-Set-Umbau verkraftbar sind.
- `ABGELEHNT` / berechtigte `FREIGABE-MIT-VORBEHALT` → nachbessern (max. 2 Runden: den betroffenen
Teil-Task neu an den Worker geben, integrieren, erneut gaten). Bleibt es kritisch: Kritik in den
Vorschlag schreiben, Branch bleibt liegen, Entscheidung dem Commander.
- `FREMDBLICK FEHLGESCHLAGEN`/`ABGESCHNITTEN` → einmal wiederholen; sonst im Vorschlag ehrlich
„⚠ Fremd-Review fiel aus — UNGEPRUEFT" vermerken (NICHT als Freigabe behandeln).
### 6. Telegram-Vorschlag (in LUCYS Stimme)
`bash ~/mission-control-v2/deploy/notify.sh -s "[Orchestrator]" "<text>"` — an den Commander, nicht
als anonymer Job: erst 12 Saetze, was gebaut wurde und was er jetzt entscheiden soll; dann knapp:
- die **Zerlegung** (welcher Teil-Task an welches Worker-Modell ging),
- geaenderte/neue Dateien · Kern des Diffs,
- Self-Gate-Ergebnis · Kritiker-Urteil KONKRET ausgeschrieben (nicht nur „ok"),
- Branch-Name · Frage „merge oder verwerfen?"
### 7. Nichts loeschen
Worktree + Branch + rohe Worker-Ausgaben bleiben liegen, bis der Commander entschieden hat.
## Kontext-Uebergabe — hier geht Orchestrierung am ehesten schief
Jeder Worker startet **frisch und zustandslos**: kein Gedaechtnis der bisherigen Schritte, kein
Zugriff aufs Repo. Er sieht NUR, was du ihm auf stdin gibst. Deshalb:
- Gib ihm den **relevanten Ausschnitt** mit — die betroffene Datei (oder den betroffenen Block),
benachbarte Muster zum Nachahmen, die genaue Signatur/den Namen, den er treffen muss, und bei
Folge-Schritten die bereits fertigen Artefakte, auf die er aufbaut.
- Sei praezise beim Zielartefakt: „Gib den VOLLSTAENDIGEN Inhalt der neuen Datei `X` aus" bzw. „Gib
einen unified Diff gegen den folgenden Stand von `Y` aus".
- Zu wenig Kontext → der Worker raet oder meldet `FEHLT:`. Zu viel unnoetiger Kontext → er verliert
den Fokus. Ziel: das kleinste, das den Teil-Task eindeutig macht.
## Nach dem Commander-Entscheid (kommt als neuer Auftrag)
- „verwerfen" → `git worktree remove /tmp/orch-<slug> --force && git branch -D orchestrator/<slug>`
(+ `rm -rf /tmp/orch-<slug>-work`; Remote-Branch loeschen, falls gepusht).
- „merge" → das Mergen nach main + Deploy macht der PC/Claude (Frontend-Builds gibt es nur dort).
Du pushst NIE nach main.
+96
View File
@@ -0,0 +1,96 @@
#!/usr/bin/env bash
# Worker — Ein-Schuss-Arbeitsauftrag an ein bestimmtes Worker-Modell (llama-swap, SERIELL).
# Das Gegenstueck zu fremdblick.sh: fremdblick KRITISIERT, worker ARBEITET. Beide sind eine
# EINZELNE Completion an eine ECHTE llama-swap-Modell-ID (kein Gateway-Alias, kein delegate_task)
# → umgeht Hermes' 64K-Delegations-Floor (MINIMUM_CONTEXT_LENGTH) und das Laden grosser Modelle
# neben dem Warm-Set liegt bewusst in DEINER Hand.
#
# WICHTIG (harte Speicher-Falle): Waehle nur Worker, die KLEIN neben dem Warm-Set laden.
# v1-Palette = Qwen3-Coder-Next (128k, code-stark, laedt klein). NIEMALS "heavy"/gpt-oss-120b
# als Worker: 60 GB stirbt beim Laden neben dem VL-30B-Warm-Set (Health-Check-Timeout) und
# gefaehrdet Lucys ~1-s-Sprech-Latenz.
#
# Der Worker ist ZUSTANDSLOS: kein Gedaechtnis, keine Datei-Haende. Er bekommt GENAU den Kontext,
# den du ihm auf stdin gibst, und liefert TEXT zurueck (Datei-Inhalt / Diff / Plan). Das SCHREIBEN
# in Dateien macht der Manager (Hermes) danach mit seinen eigenen Tools.
#
# Nutzung: printf '%s' "$teiltask_mit_kontext" | WORKER_ROLE=build worker.sh > /tmp/out.py
# printf '%s' "$spec" | WORKER_MODEL=Qwen3-Coder-Next WORKER_ROLE=build worker.sh
#
# Env-Overrides:
# WORKER_MODEL echte llama-swap-ID (Default: Qwen3-Coder-Next). NICHT gpt-oss/heavy (siehe oben).
# WORKER_ROLE build (Default) | refactor | plan | prose — waehlt das System-Raster.
# WORKER_SYS eigenes System-Raster (uebersteuert WORKER_ROLE).
# WORKER_MAXTOK max_tokens (Default 4000 — Code braucht Platz).
# WORKER_TEMP temperature (Default 0.1 — deterministisch fuer Code).
set -uo pipefail
# Achtung: llama-swap listet unter /v1/models die ECHTEN Modell-IDs, nicht die Gateway-Aliase
# (kein "heavy"/"coder"/"scout" hier — die echte ID nehmen).
ENDPOINT="${WORKER_ENDPOINT:-http://127.0.0.1:8080/v1/chat/completions}"
MODEL="${WORKER_MODEL:-Qwen3-Coder-Next}"
ROLE="${WORKER_ROLE:-build}"
MAXTOK="${WORKER_MAXTOK:-4000}"
TEMP="${WORKER_TEMP:-0.1}"
TASK="$(cat)"
if [ -z "${TASK// /}" ]; then
echo "=== WORKER: nichts zu tun (leere Eingabe) ===" >&2
exit 2
fi
# Aufruf-Protokoll: Nachweis, dass wirklich delegiert wurde (der Manager kann sich das nicht
# ausdenken) + Beobachtbarkeit eines Orchestrator-Laufs. Best-effort, blockiert nie.
LOGF="${WORKER_LOG:-$HOME/.hermes/logs/worker.log}"
mkdir -p "$(dirname "$LOGF")" 2>/dev/null || true
printf '%s\tmodel=%s\trole=%s\tbytes=%s\tfirst=%s\n' \
"$(date +%Y-%m-%dT%H:%M:%S)" "$MODEL" "$ROLE" "${#TASK}" \
"$(printf '%s' "$TASK" | tr '\n\t' ' ' | cut -c1-90)" >> "$LOGF" 2>/dev/null || true
# Bau-Raster: liefert NUR das Artefakt, keine Prosa, kein Markdown-Zaun (Manager schreibt es 1:1 in eine Datei).
BUILD_SYS='Du bist ein fokussierter Umsetzungs-Worker in einem Fliessband. Du bekommst EINEN abgegrenzten Teil-Auftrag mit allem noetigen Kontext. Erledige GENAU diesen Teil — nicht mehr, nicht weniger. Du bist ZUSTANDSLOS: nutze NUR den mitgelieferten Kontext, erfinde keine Datei-Inhalte, keine Pfade und keine APIs dazu; fehlt dir etwas Entscheidendes, schreibe als EINZIGE Ausgabe eine Zeile "FEHLT: <was genau>" statt zu raten. Uebernimm den Stil des umgebenden Codes (Sprache der Kommentare, bestehende Muster, Einrueckung). Gib NUR das geforderte Artefakt aus (den vollstaendigen Datei-Inhalt bzw. den unified Diff), OHNE Vorrede, OHNE ```-Codezaun, OHNE Erklaerung danach.'
# Refactor: wie build, aber betont Verhalten-erhalten.
REFACTOR_SYS='Du bist ein fokussierter Refactor-Worker. Du bekommst bestehenden Code und einen klaren Umbau-Auftrag. Erhalte das beobachtbare Verhalten exakt; aendere nur, was der Auftrag verlangt. Du bist ZUSTANDSLOS: nutze NUR den mitgelieferten Kontext; fehlt Entscheidendes, gib nur "FEHLT: <was>" aus. Gib NUR den vollstaendigen neuen Datei-Inhalt bzw. den Diff aus, OHNE Prosa, OHNE ```-Codezaun.'
# Plan-Raster: knappe, umsetzbare Schrittliste (kein Code). In v1 plant meist der Manager selbst; optional.
PLAN_SYS='Du bist ein knapper Umsetzungs-Planer. Zerlege den Auftrag in eine kurze, nummerierte Liste konkreter Schritte — je 1 Zeile: welche Datei, was passiert. Keine Prosa drumherum, KEIN Code, keine Alternativen-Diskussion.'
# Prosa-Raster: Text-/Recherche-Teiltask.
PROSE_SYS='Du bist ein fokussierter Text-Worker. Erledige den Schreib-/Recherche-Teilauftrag knapp und sachlich auf Deutsch, ausschliesslich mit dem mitgelieferten Kontext. Keine Ausschmueckung, keine erfundenen Fakten.'
case "$ROLE" in
build) SYS="${WORKER_SYS:-$BUILD_SYS}" ;;
refactor) SYS="${WORKER_SYS:-$REFACTOR_SYS}" ;;
plan) SYS="${WORKER_SYS:-$PLAN_SYS}" ;;
prose) SYS="${WORKER_SYS:-$PROSE_SYS}" ;;
*) SYS="${WORKER_SYS:-$BUILD_SYS}" ;;
esac
RESP="$(jq -n --arg m "$MODEL" --arg s "$SYS" --arg u "$TASK" --argjson t "$MAXTOK" --argjson temp "$TEMP" \
'{model:$m, temperature:$temp, max_tokens:$t, messages:[{role:"system",content:$s},{role:"user",content:$u}]}' \
| curl -s --max-time 300 "$ENDPOINT" -H 'Content-Type: application/json' -d @- 2>/dev/null)"
OUT="$(printf '%s' "$RESP" | jq -r '.choices[0].message.content // empty' 2>/dev/null)"
FIN="$(printf '%s' "$RESP" | jq -r '.choices[0].finish_reason // empty' 2>/dev/null)"
# Code-Modelle wickeln die Ausgabe trotz Anweisung gern in einen ```-Codezaun. stdout soll aber ein
# DIREKT schreibbares Artefakt sein → einen umschliessenden Zaun entfernen (nur wenn die erste UND
# die letzte nicht-leere Zeile ein Zaun ist — der uebliche Wrap-Fall; interne Zaeune bleiben unberuehrt).
OUT="$(printf '%s' "$OUT" | awk '
{ l[NR]=$0 }
END {
f=0; last=0
for (i=1;i<=NR;i++) if (l[i] ~ /[^[:space:]]/) { if (!f) f=i; last=i }
if (f && l[f] ~ /^[[:space:]]*```/ && l[last] ~ /^[[:space:]]*```[[:space:]]*$/ && f!=last)
{ for (i=f+1;i<last;i++) print l[i] }
else
{ for (i=1;i<=NR;i++) print l[i] }
}')"
if [ -n "$OUT" ]; then
printf '%s\n' "$OUT"
# Abschneide-Warnung auf stderr (stdout bleibt sauberes Artefakt).
[ "$FIN" = "length" ] && echo "=== WORKER-HINWEIS: Ausgabe bei max_tokens ($MAXTOK) ABGESCHNITTEN — WORKER_MAXTOK erhoehen ODER den Teil-Task kleiner schneiden. ===" >&2
exit 0
else
echo "=== WORKER FEHLGESCHLAGEN (Modell $MODEL, finish=${FIN:-keins}) — kein Ergebnis. Endpoint/Modell-ID pruefen (echte /v1/models-ID, kein Alias). ===" >&2
exit 1
fi